The China Mail - Mehrere Länder einigen sich auf Hormus-Mission - Merz bietet Minenräumer

USD -
AED 3.672499
AFN 63.497801
ALL 82.78735
AMD 368.501999
ANG 1.790403
AOA 917.000026
ARS 1470.994295
AUD 1.450737
AWG 1.80125
AZN 1.699774
BAM 1.718856
BBD 2.018008
BDT 123.091796
BGN 1.69088
BHD 0.376992
BIF 2985
BMD 1
BND 1.297974
BOB 6.938524
BRL 5.1836
BSD 1.001973
BTN 94.864877
BWP 13.624819
BYN 2.814079
BYR 19600
BZD 2.015116
CAD 1.423285
CDF 2269.000116
CHF 0.81196
CLF 0.023222
CLP 913.970277
CNY 6.790497
CNH 6.81316
COP 3430.81
CRC 454.535468
CUC 1
CUP 26.5
CVE 97.374994
CZK 21.357955
DJF 177.720297
DKK 6.58811
DOP 58.549651
DZD 133.752003
EGP 49.637897
ERN 15
ETB 161.535521
EUR 0.88133
FJD 2.24775
FKP 0.758197
GBP 0.758355
GEL 2.645023
GGP 0.758197
GHS 11.224992
GIP 0.758197
GMD 72.48613
GNF 8775.000362
GTQ 7.644241
GYD 209.623413
HKD 7.83995
HNL 26.807458
HRK 6.639198
HTG 131.00145
HUF 313.327501
IDR 17971.5
ILS 2.987501
IMP 0.758197
INR 94.66405
IQD 1312.563167
IRR 1375050.000233
ISK 126.909928
JEP 0.758197
JMD 157.717811
JOD 0.709038
JPY 161.763501
KES 129.549725
KGS 87.449994
KHR 4010.000164
KMF 430.999638
KPW 900.00035
KRW 1546.87991
KWD 0.30931
KYD 0.834996
KZT 487.384102
LAK 22188.337654
LBP 89725.095575
LKR 335.228721
LRD 182.352683
LSL 16.522564
LTL 2.95274
LVL 0.60489
LYD 6.429642
MAD 9.377774
MDL 17.639408
MGA 4185.964758
MKD 54.30225
MMK 2099.539901
MNT 3580.066416
MOP 8.091488
MRU 39.79664
MUR 48.209863
MVR 15.459914
MWK 1737.391847
MXN 17.59575
MYR 4.136102
MZN 63.899143
NAD 16.522564
NGN 1370.849964
NIO 36.867777
NOK 9.840295
NPR 151.78296
NZD 1.771746
OMR 0.384493
PAB 1.001977
PEN 3.39166
PGK 4.394272
PHP 61.470967
PKR 278.668893
PLN 3.777101
PYG 6107.983882
QAR 3.652503
RON 4.623702
RSD 103.469007
RUB 74.824636
RWF 1469.343633
SAR 3.755291
SBD 8.065041
SCR 13.652298
SDG 600.499646
SEK 9.77081
SGD 1.298035
SHP 0.746601
SLE 24.750278
SLL 20969.503664
SOS 572.656446
SRD 37.483032
STD 20697.981008
STN 21.530796
SVC 8.767412
SYP 110.532098
SZL 16.517116
THB 33.4105
TJS 9.293141
TMT 3.51
TND 2.965857
TOP 2.40776
TRY 46.497606
TTD 6.803181
TWD 31.734502
TZS 2620.002986
UAH 44.976754
UGX 3667.442985
UYU 40.189832
UZS 12038.49365
VES 616.865275
VND 26334
VUV 118.798432
WST 2.761642
XAF 576.48558
XAG 0.016359
XAU 0.000246
XCD 2.70255
XCG 1.805774
XDR 0.716966
XOF 576.48558
XPF 104.811706
YER 238.650124
ZAR 16.619401
ZMK 9001.201672
ZMW 17.97425
ZWL 321.999592
  • Euro STOXX 50

    -14.9400

    6215.61

    -0.24%

  • SDAX

    -245.0700

    17911.93

    -1.37%

  • Goldpreis

    -86.6000

    4062.8

    -2.13%

  • MDAX

    -317.3700

    31811.73

    -1%

  • TecDAX

    -27.9400

    3875.92

    -0.72%

  • DAX

    -242.5300

    24651.05

    -0.98%

  • EUR/USD

    -0.0044

    1.1344

    -0.39%

Mehrere Länder einigen sich auf Hormus-Mission - Merz bietet Minenräumer
Mehrere Länder einigen sich auf Hormus-Mission - Merz bietet Minenräumer / Foto: © POOL/AFP

Mehrere Länder einigen sich auf Hormus-Mission - Merz bietet Minenräumer

Vor dem Hintergrund des Iran-Krieges haben sich mehr als ein Dutzend Länder auf einen internationalen Einsatz zur Absicherung der Straße von Hormus nach einem Ende der Kampfhandlungen geeinigt. Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) stellte am Freitag in Paris die Beteiligung der Bundeswehr beim Minenräumen und bei der Seeaufklärung in Aussicht. Noch während der von Frankreich und Großbritannien einberufenen Konferenz erklärte der Iran, dass die für den Welthandel wichtige Meerenge während der derzeitigen Waffenruhe geöffnet werden solle.

Textgröße:

An der Konferenz nahmen Vertreter von 50 Staaten und Organisationen teil, darunter etwa 30 Staats- und Regierungschefs. Die meisten von ihnen waren per Video zugeschaltet.

Merz begrüßte die iranische Ankündigung und forderte zugleich, dass die Öffnung "zuverlässig" und "dauerhaft" sein müsse. "Dies muss in vollkommener Übereinstimmung mit dem internationalen Seerecht so ausgestaltet werden, dass es keinerlei Einschränkungen gibt", fügte Merz hinzu. Auch Zahlungen für eine Durchfahrt, "in welcher Form auch immer", dürfe es nicht geben, betonte Merz.

Als Bedingungen für den geplanten internationalen Einsatz nannte Merz ein Ende der Kampfhandlungen und eine "sichere Rechtsgrundlage, etwa in Form einer Resolution des UN-Sicherheitsrates".

Eine Beteiligung der USA an dem Einsatz sei "wünschenswert", fügte er hinzu. "Dieser Krieg darf nicht zum transatlantischen Stresstest werden", sagte Merz. Zur Rolle der USA gab es jedoch unterschiedliche Ansichten.

Frankreichs Präsident Emmanuel Macron lehnte eine Beteiligung der USA strikt ab. Die Mission solle "klar von den Kriegsparteien getrennt sein", betonte er. Dabei solle es aber Absprachen mit den USA und mit Israel geben, fügte er hinzu.

Frankreich und Großbritannien zeigten sich bereit, die Leitung der multinationalen Mission zu übernehmen. Der Einsatz solle beginnen, "sobald die Umstände es zulassen", sagte der britische Premierminister Keir Starmer in Paris. "Das wird eine streng friedliche und defensive Mission, um die Handelsschifffahrt zu gewährleisten und die Minenräumung zu unterstützen", betonte er. Bei den Erklärungen der Staats- und Regierungschefs nach der Konferenz waren keine Journalistenfragen zugelassen.

Frankreich hat nach eigenen Angaben bereits einen Flugzeugträger, zehn Kriegsschiffe und 50 Flugzeuge im Mittelmeer und im Nahen Osten im Einsatz.

In Deutschland löste eine Beteiligung der Bundeswehr Kritik aus. Marine-Inspekteur Jan Christian Kaack warnte vor einer Überlastung der deutschen Seestreitkräfte. "Wir haben die kleinste Marine aller Zeiten, aber eine Masse an Aufgaben", sagte Kaack vor der Pariser Konferenz der "Wirtschaftswoche". Linken-Chef Jan van Aken forderte Vorrang für diplomatische Initiativen. "Statt darüber zu diskutieren, wie man die Straße von Hormus militärisch sichert, muss es zuallererst darum gehen, eine umfassende Friedenslösung zu erreichen", sagte van Aken.

Die für den Welthandel wichtige Straße von Hormus war zuletzt von einer doppelten Blockade betroffen: Der Iran versperrte seit Beginn der US-israelischen Angriffe Ende Februar weitgehend die Meerenge, indem er Schiffe angriff, mit Angriffen drohte oder Gebühren verlangte.

Das US-Militär blockierte seinerseits seit Anfang dieser Woche Schiffe, die iranische Häfen anlaufen wollen. US-Präsident Donald Trump verhängte diese Blockade, nachdem der Iran nicht die erwarteten Zugeständnisse beim Atomprogramm gemacht hatte. Sie solle ungeachtet der von Iran verkündeten Öffnung der Straße von Hormus fortgesetzt werden, bis es ein umfassendes Abkommen mit dem Iran gebe, sagte Trump am Freitag.

Der US-Präsident erklärte zudem, dass er ein Hilfsangebot der Nato mit Blick auf die Straße von Hormus abgelehnt habe. "Jetzt, wo die Situation an der Straße von Hormus zu Ende ist, habe ich einen Anruf von der Nato bekommen, ob wir Hilfe brauchen", schrieb er auf seiner Onlineplattform Truth Social. "Ich habe ihnen gesagt, sie sollen wegbleiben", fügte er hinzu. Es blieb allerdings unklar, ob er damit auf die geplante internationale Mission anspielte, die mit der Nato nichts zu tun hat - und keineswegs als Unterstützung der USA geplant ist.

Y.Parker--ThChM