The China Mail - Teilnehmer von Linken-Treffen in Barcelona beschwören Zusammenhalt zur Verteidigung der Demokratie

USD -
AED 3.672504
AFN 63.999611
ALL 81.301522
AMD 370.000133
ANG 1.789884
AOA 917.999937
ARS 1387.714602
AUD 1.382304
AWG 1.80125
AZN 1.701441
BAM 1.65949
BBD 2.014662
BDT 122.963617
BGN 1.668102
BHD 0.37735
BIF 2975
BMD 1
BND 1.266376
BOB 6.911825
BRL 4.939598
BSD 1.000288
BTN 94.642615
BWP 13.384978
BYN 2.824803
BYR 19600
BZD 2.011777
CAD 1.363895
CDF 2315.999733
CHF 0.778905
CLF 0.022782
CLP 896.619525
CNY 6.81125
CNH 6.81323
COP 3726.81
CRC 456.404426
CUC 1
CUP 26.5
CVE 93.949934
CZK 20.711503
DJF 177.720282
DKK 6.360298
DOP 59.550121
DZD 132.260501
EGP 52.692005
ERN 15
ETB 157.100639
EUR 0.850996
FJD 2.18445
FKP 0.736622
GBP 0.735665
GEL 2.680286
GGP 0.736622
GHS 11.250389
GIP 0.736622
GMD 73.500677
GNF 8779.999601
GTQ 7.635589
GYD 209.238393
HKD 7.83435
HNL 26.629735
HRK 6.412895
HTG 130.892895
HUF 305.056501
IDR 17317.7
ILS 2.903605
IMP 0.736622
INR 94.615499
IQD 1310
IRR 1313000.000312
ISK 122.390182
JEP 0.736622
JMD 157.609595
JOD 0.708989
JPY 156.397497
KES 129.179771
KGS 87.420504
KHR 4013.491746
KMF 419.000198
KPW 900.003495
KRW 1448.429787
KWD 0.30795
KYD 0.83356
KZT 463.200855
LAK 21969.999933
LBP 89381.099728
LKR 320.221287
LRD 183.575013
LSL 16.535024
LTL 2.95274
LVL 0.60489
LYD 6.340093
MAD 9.198496
MDL 17.194712
MGA 4159.999825
MKD 52.460035
MMK 2099.549246
MNT 3579.649525
MOP 8.073157
MRU 39.912517
MUR 46.779879
MVR 15.455039
MWK 1741.999962
MXN 17.25655
MYR 3.924972
MZN 63.909737
NAD 16.53495
NGN 1361.990151
NIO 36.719669
NOK 9.29575
NPR 151.428014
NZD 1.679701
OMR 0.384511
PAB 1.000288
PEN 3.462503
PGK 4.33825
PHP 60.819855
PKR 278.774993
PLN 3.60225
PYG 6121.903517
QAR 3.644014
RON 4.481099
RSD 99.923021
RUB 74.749385
RWF 1460
SAR 3.745223
SBD 8.019432
SCR 13.934011
SDG 600.501804
SEK 9.243097
SGD 1.268095
SHP 0.746601
SLE 24.649613
SLL 20969.496166
SOS 571.504798
SRD 37.41101
STD 20697.981008
STN 21.2
SVC 8.752206
SYP 111.203697
SZL 16.540082
THB 32.239824
TJS 9.347679
TMT 3.505
TND 2.872502
TOP 2.40776
TRY 45.234005
TTD 6.778611
TWD 31.413496
TZS 2592.183035
UAH 43.857246
UGX 3761.369807
UYU 40.193288
UZS 12075.000375
VES 493.496435
VND 26325
VUV 118.250426
WST 2.722585
XAF 556.574973
XAG 0.012925
XAU 0.000213
XCD 2.70255
XCG 1.802793
XDR 0.696429
XOF 557.497355
XPF 101.874996
YER 238.625034
ZAR 16.40755
ZMK 9001.199275
ZMW 18.930729
ZWL 321.999592
  • EUR/USD

    0.0008

    1.1762

    +0.07%

  • MDAX

    646.6900

    31779.41

    +2.03%

  • SDAX

    165.2200

    18348.1

    +0.9%

  • Euro STOXX 50

    157.5000

    6027.13

    +2.61%

  • DAX

    516.9900

    24918.69

    +2.07%

  • Goldpreis

    24.8000

    4719.1

    +0.53%

  • TecDAX

    5.5000

    3810.45

    +0.14%

Teilnehmer von Linken-Treffen in Barcelona beschwören Zusammenhalt zur Verteidigung der Demokratie
Teilnehmer von Linken-Treffen in Barcelona beschwören Zusammenhalt zur Verteidigung der Demokratie / Foto: © AFP

Teilnehmer von Linken-Treffen in Barcelona beschwören Zusammenhalt zur Verteidigung der Demokratie

Linksgerichtete Staats- und Regierungschefs aus der ganzen Welt haben bei einem Treffen in Barcelona ihren Zusammenhalt zum Schutz der Demokratie vor Rechtspopulisten beschworen. Der spanische Regierungschef Pedro Sánchez warnte am Samstag bei der Eröffnung des vierten sogenannten Treffens zur Verteidigung der Demokratie vor "Angriffen auf das multilaterale System", vor einer Untergrabung des Völkerrechts und "einer gefährlichen Normalisierung des Einsatzes von Gewalt".

Textgröße:

"Der Kontext ist klar: Die Demokratie darf nicht als gegeben angesehen werden", sagte der Sozialist, der zu einer Galionsfigur der europäischen Linken geworden ist und als scharfer Kritiker des Iran-Kriegs und von US-Präsident Donald Trump Profil gewonnen hat. Das demokratische System müsse "geschützt und gestärkt werden". Sánchez forderte auch eine Reform der Vereinten Nationen - und eine Frau an der UN-Spitze.

Vizekanzler Lars Klingbeil (SPD) sagte in der katalanischen Küstenstadt, das Treffen sei ein "wichtiges Zeichen in einer Zeit, wo die Welt immer mehr gespalten ist und wo Politik auch mit Breitbeinigkeit gemacht wird". Das Treffen solle zeigen: "Wir stehen solidarisch zusammen und wir suchen die Kooperation. Ich bin fest davon überzeugt, dass Kooperation Stärke ist."

Bei dem Treffen werde unter "progressiven Vertreterinnen und Vertretern" beraten, "was wir tun können, um die Weltordnung zu stärken", sagte der Bundesfinanzminister und SPD-Chef. Dabei solle insbesondere an "unserer europäischen Stärke" gearbeitet werden.

An dem von Sánchez und dem brasilianischen Präsidenten Luiz Inácio Lula da Silva geleiteten Treffen in Barcelona nahmen zahlreiche Staats- und Regierungschefs sowie Minister und weitere Vertreter des linken Lagers teil, unter ihnen EU-Ratspräsident António Costa, die irische Präsidentin Catherine Connolly, Südafrikas Präsident Cyril Ramaphosa, Mexikos Präsidentin Claudia Sheinbaum und Präsident Gustavo Petro aus Kolumbien.

Ziel ist eine Allianz gegen das Erstarken nationalkonservativer und ultrarechter Kräfte, das von den Teilnehmern als Bedrohung für Demokratie und Multilateralismus eingestuft wird. Das erste Treffen zur Verteidigung der Demokratie war 2024 abgehalten worden.

Das diesjährige Treffen fand vor dem Hintergrund des von den USA und Israel gestarteten Iran-Kriegs statt, der weltweit massive Auswirkungen hat. Grundsätzlich ist das multilaterale System in der zweiten Amtszeit von US-Präsident Trump massiv unter Druck geraten.

So forderte Mexikos Präsidentin Sheinbaum in Barcelona eine Erklärung gegen einen Militäreinsatz gegen Kuba - ein Verweis auf Trumps wiederholte Drohungen gegen den sozialistischen Karibikstaat.

Der brasilianische Präsident Lula betonte zwar in einem Interview mit der spanischen Tageszeitung "El País", die Konferenz in Barcelona sei kein "Anti-Trump-Treffen". Er übte aber zugleich scharfe Kritik an dem US-Präsidenten, der ein Vorbild für Rechtspopulisten in aller Welt geworden ist: "Trump hat nicht das Recht, morgens aufzustehen und ein Land zu bedrohen." Bei einer Pressekonferenz warnte er zudem am Freitag, eine Schwächung der Demokratie könne zum Aufstieg eines neuen "Hitler" führen.

In zahlreichen Ländern sind rechtspopulistische und rechtsextreme Parteien auf dem Vormarsch, beispielsweise in Deutschland die AfD, in Frankreich der Rassemblement National (RN), in Spanien die Partei Vox, in Großbritannien Reform UK.

Zugleich haben Rechtspopulisten oder rechtsnationale Politiker immer wieder auch Niederlagen eingefahren. Der Linkspolitiker Lula besiegte bei der Präsidentschaftswahl 2022 in Brasilien den rechtsextremen Amtsinhaber Jair Bolsonaro. Und erst vor einer Woche wurde Ungarns rechtsnationalistischer Regierungschef Viktor Orban mit einer krachenden Niederlage seiner Fidesz-Partei abgewählt.

Das Linken-Treffen in Barcelona fand am selben Tag statt wie eine in Mailand geplante Kundgebung gegen irreguläre Migration, zu der die rechtspopulistische EU-Parlamentsfraktion Patrioten für Europa aufgerufen hat. Erwartet wurden neben Lega-Chef Matteo Salvini auch RN-Chef Jordan Bardella und der niederländische Rechtspopulist Geert Wilders.

Z.Ma--ThChM