The China Mail - Tödlicher Angriff auf französische UN-Soldaten im Libanon international verurteilt

USD -
AED 3.672504
AFN 63.999611
ALL 81.301522
AMD 370.000133
ANG 1.789884
AOA 917.999937
ARS 1387.714602
AUD 1.382304
AWG 1.80125
AZN 1.701441
BAM 1.65949
BBD 2.014662
BDT 122.963617
BGN 1.668102
BHD 0.37735
BIF 2975
BMD 1
BND 1.266376
BOB 6.911825
BRL 4.939598
BSD 1.000288
BTN 94.642615
BWP 13.384978
BYN 2.824803
BYR 19600
BZD 2.011777
CAD 1.363895
CDF 2315.999733
CHF 0.778905
CLF 0.022782
CLP 896.619525
CNY 6.81125
CNH 6.81323
COP 3726.81
CRC 456.404426
CUC 1
CUP 26.5
CVE 93.949934
CZK 20.711503
DJF 177.720282
DKK 6.360298
DOP 59.550121
DZD 132.260501
EGP 52.692005
ERN 15
ETB 157.100639
EUR 0.850996
FJD 2.18445
FKP 0.736622
GBP 0.735665
GEL 2.680286
GGP 0.736622
GHS 11.250389
GIP 0.736622
GMD 73.500677
GNF 8779.999601
GTQ 7.635589
GYD 209.238393
HKD 7.83435
HNL 26.629735
HRK 6.412895
HTG 130.892895
HUF 305.056501
IDR 17317.7
ILS 2.903605
IMP 0.736622
INR 94.615499
IQD 1310
IRR 1313000.000312
ISK 122.390182
JEP 0.736622
JMD 157.609595
JOD 0.708989
JPY 156.397497
KES 129.179771
KGS 87.420504
KHR 4013.491746
KMF 419.000198
KPW 900.003495
KRW 1448.429787
KWD 0.30795
KYD 0.83356
KZT 463.200855
LAK 21969.999933
LBP 89381.099728
LKR 320.221287
LRD 183.575013
LSL 16.535024
LTL 2.95274
LVL 0.60489
LYD 6.340093
MAD 9.198496
MDL 17.194712
MGA 4159.999825
MKD 52.460035
MMK 2099.549246
MNT 3579.649525
MOP 8.073157
MRU 39.912517
MUR 46.779879
MVR 15.455039
MWK 1741.999962
MXN 17.25655
MYR 3.924972
MZN 63.909737
NAD 16.53495
NGN 1361.990151
NIO 36.719669
NOK 9.29575
NPR 151.428014
NZD 1.679701
OMR 0.384511
PAB 1.000288
PEN 3.462503
PGK 4.33825
PHP 60.819855
PKR 278.774993
PLN 3.60225
PYG 6121.903517
QAR 3.644014
RON 4.481099
RSD 99.923021
RUB 74.749385
RWF 1460
SAR 3.745223
SBD 8.019432
SCR 13.934011
SDG 600.501804
SEK 9.243097
SGD 1.268095
SHP 0.746601
SLE 24.649613
SLL 20969.496166
SOS 571.504798
SRD 37.41101
STD 20697.981008
STN 21.2
SVC 8.752206
SYP 111.203697
SZL 16.540082
THB 32.239824
TJS 9.347679
TMT 3.505
TND 2.872502
TOP 2.40776
TRY 45.234005
TTD 6.778611
TWD 31.413496
TZS 2592.183035
UAH 43.857246
UGX 3761.369807
UYU 40.193288
UZS 12075.000375
VES 493.496435
VND 26325
VUV 118.250426
WST 2.722585
XAF 556.574973
XAG 0.012925
XAU 0.000213
XCD 2.70255
XCG 1.802793
XDR 0.696429
XOF 557.497355
XPF 101.874996
YER 238.625034
ZAR 16.40755
ZMK 9001.199275
ZMW 18.930729
ZWL 321.999592
  • EUR/USD

    -0.0002

    1.1752

    -0.02%

  • DAX

    516.9900

    24918.69

    +2.07%

  • Euro STOXX 50

    157.5000

    6027.13

    +2.61%

  • TecDAX

    5.5000

    3810.45

    +0.14%

  • MDAX

    646.6900

    31779.41

    +2.03%

  • Goldpreis

    6.5000

    4700.8

    +0.14%

  • SDAX

    165.2200

    18348.1

    +0.9%

Tödlicher Angriff auf französische UN-Soldaten im Libanon international verurteilt
Tödlicher Angriff auf französische UN-Soldaten im Libanon international verurteilt / Foto: © AFP

Tödlicher Angriff auf französische UN-Soldaten im Libanon international verurteilt

Der tödliche Angriff auf französische Blauhelmsoldaten im Süden des Libanon während der derzeitigen Waffenruhe hat international Empörung ausgelöst. Die Bundesregierung verurteilte den Angriff vom Samstag "aufs Schärfste". Frankreich machte die pro-iranische Hisbollah für den Angriff verantwortlich. Die schiitische Miliz, die eine Waffenruhe mit Israel ablehnt, wies jegliche Verantwortung von sich. Bei neuen Kämpfen im Südlibanon wurde derweil am Sonntag ein weiterer israelischer Soldat getötet.

Textgröße:

Der französische Soldat der UN-Mission Unifil war einen Tag nach Inkrafttreten der Waffenruhe zwischen dem Libanon und Israel im Süden des Libanon getötet worden. Drei weitere französische Blauhelmsoldaten wurden nach Angaben des französischen Außenministeriums bei dem Angriff auf die Unifil-Patrouille verletzt, zwei von ihnen schwer.

Es deute alles darauf hin, dass die Hisbollah "für diesen Angriff verantwortlich ist", erklärte Frankreichs Präsident Emmanuel Macron am Samstag im Onlinedienst X. Er forderte die libanesischen Behörden auf, "die Täter unverzüglich festzunehmen und gemeinsam mit der Unifil ihre Verantwortung wahrzunehmen". Die französische Verteidigungsministerin Catherine Vautrin sprach auf X von einem "Hinterhalt". Ihr zufolge wurde der Franzose "durch einen direkten Schuss aus einer Handfeuerwaffe" getötet.

Libanons Präsident Joseph Aoun verurteilte den Angriff und sicherte eine Verfolgung der Verantwortlichen zu. Regierungschef Nawaf Salam erklärte, er habe eine sofortige Untersuchung angeordnet, "um die Umstände dieser Attacke aufzuklären und die Angreifer zur Verantwortung zu ziehen". Der libanesischen Armee zufolge kam es bei dem Vorfall zu einem "Schusswechsel mit Kämpfern".

Die Unifil sprach von einem "vorsätzlichen" Angriff. Die UN-Mission erklärte, der Beschuss sei ersten Erkenntnissen zufolge "von nichtstaatlichen Akteuren" ausgegangen. Dabei handele es sich "mutmaßlich" um Hisbollah-Kämpfer.

"Die Verantwortlichen für den Angriff müssen zur Rechenschaft gezogen werden", forderte das Auswärtige Amt am Samstag auf X. Die Sicherheit der UN-Blauhelme müsse gewährleistet werden. Zugleich bekräftigte das Auswärtige Amt die Forderung, dass die Hisbollah im Libanon ihre Waffen niederlegen müsse. Auch UN-Generalsekretär António Guterres verurteilte den Angriff auf das Schärfste.

In der Nacht zu Freitag war eine zehntägige Waffenruhe zwischen Israel und dem Libanon in Kraft getreten. Libanons Präsident Aoun sagte am Freitag, direkte Verhandlungen mit Israel seien "kein Zeichen der Schwäche". Vielmehr habe Beirut die Entscheidungsgewalt im Land zum ersten Mal in fast einem halben Jahrhundert wieder an sich gezogen, sagte Aoun mit Blick auf die Hisbollah.

Die vom Iran finanzierte und im Libanon einflussreiche Miliz hatte nach Beginn des Iran-Kriegs Ende Februar Raketenangriffe auf Israel gestartet - und den Libanon damit in den Krieg der USA und Israels gegen den Iran hineingezogen. In einer Erklärung wies die Hisbollah aber jegliche "Verbindung zu dem Angriff" gegen die Unifil zurück und warnte vor voreiligen Schlüssen vor Abschluss der Untersuchungen.

Die Miliz, deren erklärtes Ziel die Vernichtung Israels ist, prangerte zudem die mit Israel vereinbarte Waffenruhe und die geplanten direkten Gespräche an. Hisbollah-Chef Naim Kassem lehnte die Feuerpause am Samstag in einer Erklärung als einseitig und als "Beleidigung unseres Landes" ab.

Libanons Präsident Aoun und Regierungschef Salam bereiteten unterdessen am Samstag Verhandlungen mit Israel vor. Sie hätten über die "laufenden Bemühungen zur Festigung" der Waffenruhe und "die Verhandlungsbereitschaft des Libanon" gegenüber Israel gesprochen, erklärte der Präsidentenpalast.

Bei Kämpfen im Süden des Libanon wurde am Sonntag nach israelischen Angaben ein israelischer Soldat getötet. Der 31-Jährige ist der zweite israelische Soldat, der seit Inkrafttreten der Waffenruhe getötet wurde. In der israelischen Küstenmetropole Tel Aviv beteiligten sich unterdessen zahlreiche Menschen an einer Anti-Kriegs-Demonstration.

Die libanesische Armee teilte am Sonntag mit, dass sie eine zuvor bei israelischen Angriffen beschädigte Straße sowie eine Brücke im Süden des Landes wieder geöffnet habe. Die Straße zwischen Nabatijeh und dem Gebiet Chardali ist demnach wieder vollständig offen, auch seien Teile der Brücke Burdsch Rahal-Tyros über den Litani-Fluss wieder zugänglich. Auch Instandsetzungsarbeiten an einer weiteren Brücke seien im Gange.

Der Fluss Litani spielt seit Jahren eine wichtige Rolle bei den israelischen Bemühungen, die Hisbollah zurückzudrängen. Die libanesische Regierung hatte im vergangenen Jahr die Armee angewiesen, bis Ende 2025 die militärische Infrastruktur der Hisbollah südlich des Litani zu zerstören und die Miliz anschließend auch im Rest des Landes zu entwaffnen.

E.Choi--ThChM