The China Mail - Vor Landtagswahl in Sachsen-Anhalt: Parlamentsreform soll Macht von AfD begrenzen

USD -
AED 3.673023
AFN 64.485566
ALL 80.675004
AMD 361.450114
ANG 1.789785
AOA 916.999953
ARS 1524.901699
AUD 1.428367
AWG 1.80125
AZN 1.705219
BAM 1.74449
BBD 2.013379
BDT 123.649824
BGN 1.747831
BHD 0.37725
BIF 2996
BMD 1
BND 1.278292
BOB 11.691144
BRL 5.032099
BSD 0.999639
BTN 94.927772
BWP 13.724852
BYN 2.981492
BYR 19600
BZD 2.010606
CAD 1.405925
CDF 2316.000068
CHF 0.825303
CLF 0.024778
CLP 975.198113
CNY 6.67805
CNH 6.67451
COP 3172.64
CRC 454.01635
CUC 1
CUP 23.991865
CVE 98.49938
CZK 21.624205
DJF 177.720239
DKK 6.651603
DOP 61.549749
DZD 134.430549
EGP 54.503597
ERN 15
ETB 161.149943
EUR 0.889895
FJD 2.253796
FKP 0.751528
GBP 0.74771
GEL 2.59015
GGP 0.751528
GHS 11.625013
GIP 0.751528
GMD 73.507307
GNF 8794.999743
GTQ 7.639477
GYD 209.088355
HKD 7.848296
HNL 26.832455
HRK 6.705301
HTG 130.906561
HUF 323.949944
IDR 17984
ILS 3.089355
IMP 0.751528
INR 94.76635
IQD 1513
IRR 1832374.999726
ISK 121.219818
JEP 0.751528
JMD 158.652431
JOD 0.709007
JPY 158.176993
KES 129.850313
KGS 87.450107
KHR 4069.999877
KMF 439.503622
KPW 899.999961
KRW 1334.840047
KWD 0.309694
KYD 0.833107
KZT 449.788164
LAK 22525.000136
LBP 89549.999792
LKR 331.534585
LRD 171.075018
LSL 16.389772
LTL 2.95274
LVL 0.60489
LYD 6.415004
MAD 9.798999
MDL 17.934092
MGA 4562.458051
MKD 54.989163
MMK 2099.540776
MNT 3598.083246
MOP 8.081669
MRU 40.225015
MUR 47.260554
MVR 15.459958
MWK 1741.999826
MXN 18.426703
MYR 4.082501
MZN 63.904623
NAD 16.389756
NGN 1330.805616
NIO 36.82962
NOK 9.40295
NPR 151.877982
NZD 1.75945
OMR 0.384503
PAB 0.999728
PEN 3.426983
PGK 4.504989
PHP 63.108997
PKR 276.75005
PLN 3.88665
PYG 5737.960807
QAR 3.645498
RON 4.739802
RSD 104.493988
RUB 82.815309
RWF 1475.5
SAR 3.762651
SBD 8.07458
SCR 13.968579
SDG 601.495747
SEK 9.891495
SGD 1.277601
SHP 0.7473
SLE 23.920291
SLL 20969.504398
SOS 571.499858
SRD 37.6615
STD 20697.981008
STN 21.95
SVC 8.747581
SYP 13001.999685
SZL 16.389585
THB 33.584608
TJS 9.232052
TMT 3.51
TND 2.994981
TOP 2.40776
TRY 49.59498
TTD 6.78527
TWD 32.630196
TZS 2644.650335
UAH 45.054454
UGX 4169.008054
UYU 40.102397
UZS 12019.999549
VES 879.7889
VND 25876
VUV 119.358066
WST 2.773115
XAF 583.732855
XAG 0.017241
XAU 0.000242415133
XCD 2.70255
XCG 1.801632
XDR 0.707052
XOF 583.732855
XPF 106.484664
YER 236.10636
ZAR 16.393802
ZMK 9001.212009
ZMW 20.018642
ZWL 321.999592
SSP 5816.545442
MXV 2.080063
  • DAX

    -34.1800

    25374.42

    -0.13%

  • SDAX

    124.0200

    18248.52

    +0.68%

  • Euro STOXX 50

    -1.5400

    6301.28

    -0.02%

  • TecDAX

    -6.3300

    3969.15

    -0.16%

  • Goldpreis

    3.7000

    4172.1

    +0.09%

  • MDAX

    -135.7100

    30895.59

    -0.44%

  • EUR/USD

    -0.0007

    1.1366

    -0.06%

Vor Landtagswahl in Sachsen-Anhalt: Parlamentsreform soll Macht von AfD begrenzen
Vor Landtagswahl in Sachsen-Anhalt: Parlamentsreform soll Macht von AfD begrenzen / Foto: © AFP/Archiv

Vor Landtagswahl in Sachsen-Anhalt: Parlamentsreform soll Macht von AfD begrenzen

Rund viereinhalb Monate vor der Wahl hat der Landtag in Sachsen-Anhalt eine Parlamentsreform beschlossen. Die neuen Regelungen, die am Donnerstag in Magdeburg mit den Stimmen der Regierungsfraktionen von CDU, SPD und FDP sowie Linkspartei und Grünen verabschiedet wurden, betreffen unter anderem die Arbeit des Landesverfassungsgerichts und die Wahl des Landtagspräsidenten.

Textgröße:

Damit wollen die Parlamentarier einer drohenden Arbeitsunfähigkeit von Landtag und Institutionen vorbeugen, sollte die AfD bei der Landtagswahl am 6. September stärkste Kraft werden und beispielsweise Beschlüsse, die eine Zweidrittelmehrheit erfordern, blockieren können.

So kann die stärkste Fraktion künftig weiterhin im ersten Wahlgang einen Kandidaten als Landtagspräsidenten vorschlagen. Erhält dieser im ersten Wahlgang nicht die nötige Mehrheit, können auch alle anderen Fraktionen Bewerber ins Rennen schicken. Dies ist auch eine Reaktion auf die chaotische Wahl des Thüringer Landtagspräsidenten im September 2024, nachdem die AfD die Landtagswahl gewann und zunächst auf dem Spitzenamt beharrte.

Laut Parlamentsreform soll zudem nicht nur für den Abschluss, sondern auch für die Kündigung von Staatsverträgen eine Zustimmung des Landtages nötig sein. Für die Landeszentrale für politische Bildung wurde eine Bestandsgarantie verankert.

Die AfD in Sachsen-Anhalt schrieb in ihrem Regierungsprogramm als "erste Amtshandlung" die Kündigung der Rundfunkstaatsverträge fest. Zudem will die vom Landesverfassungsschutz als gesichert rechtsextremistisch eingestufte Partei die Landeszentrale für politische Bildung abschaffen.

Kandidaten für das Landesverfassungsgericht, die bisher mit Zweidrittelmehrheit vom Landtag gewählt werden müssen, sollen nach der neuen Regelung im Fall einer gescheiterten Wahl auf Vorschlag des Gerichts selbst mit einfacher Mehrheit gewählt werden können.

Außerdem ist es künftig nicht mehr erlaubt, dass Abgeordnete Angehörige anderer Landtagsabgeordneter in ihren Büros beschäftigen. Dies ist eine Konsequenz aus der AfD-Verwandtenaffäre. In mehreren Bundesländern, so auch in Sachsen-Anhalt, wurden Fälle bekannt, in denen Familienangehörige von AfD-Politikern in Abgeordnetenbüros anderer AfD-Politiker angestellt sind.

Für den Gesetzentwurf stimmten 72 Abgeordnete von CDU, SPD, FDP, Linkspartei und Grünen sowie eine fraktionslose Abgeordnete. Die AfD-Fraktion und ein fraktionsloser Parlamentarier stimmten mit 22 Stimmen dagegen.

Der CDU-Abgeordnete Andreas Schumann mahnte, erreiche die AfD bei der Landtagswahl die Mehrheit, drohe ein tiefgreifender politischer Umbau im Land. Die Parlamentsreform zeige, dass der Schutz der Demokratie über parteipolitischen Interessen stehe. Ähnlich argumentierten die Vertreter der anderen Parteien.

AfD-Fraktionschef Oliver Kirchner kritisierte die Regelungen dagegen als "Trickbetrüger-Parlamentsreform". Die Reform sei ein Ergebnis der "Angst vor dem Wahlergebnis im September".

In Umfragen liegt die AfD deutlich vor der CDU und den anderen Parteien. CDU-Ministerpräsident Sven Schulze regiert derzeit gemeinsam mit SPD und FDP.

X.So--ThChM