The China Mail - Trotz Waffenruhe im Libanon weiter gegenseitige Angriffe von Israel und Hisbollah

USD -
AED 3.67315
AFN 63.999974
ALL 81.115938
AMD 369.999734
ANG 1.789884
AOA 917.999755
ARS 1387.744199
AUD 1.382285
AWG 1.80125
AZN 1.697339
BAM 1.65949
BBD 2.014662
BDT 122.963617
BGN 1.668102
BHD 0.37735
BIF 2975
BMD 1
BND 1.266376
BOB 6.911825
BRL 4.9386
BSD 1.000288
BTN 94.642615
BWP 13.384978
BYN 2.824803
BYR 19600
BZD 2.011777
CAD 1.363675
CDF 2316.000278
CHF 0.779204
CLF 0.022782
CLP 896.639463
CNY 6.81125
CNH 6.812615
COP 3728.85
CRC 456.404426
CUC 1
CUP 26.5
CVE 93.949729
CZK 20.71675
DJF 177.719886
DKK 6.36142
DOP 59.54976
DZD 132.197561
EGP 52.719202
ERN 15
ETB 157.104736
EUR 0.851305
FJD 2.184901
FKP 0.736622
GBP 0.735778
GEL 2.690185
GGP 0.736622
GHS 11.250171
GIP 0.736622
GMD 73.501203
GNF 8779.999483
GTQ 7.635589
GYD 209.238393
HKD 7.83525
HNL 26.592734
HRK 6.412903
HTG 130.892895
HUF 304.631005
IDR 17319.8
ILS 2.903605
IMP 0.736622
INR 94.492902
IQD 1310
IRR 1312999.999574
ISK 122.420257
JEP 0.736622
JMD 157.609595
JOD 0.708985
JPY 156.451497
KES 129.179685
KGS 87.420499
KHR 4013.50327
KMF 418.999682
KPW 900.003495
KRW 1446.229719
KWD 0.30796
KYD 0.83356
KZT 463.200855
LAK 21969.999908
LBP 89550.000315
LKR 320.221287
LRD 183.574963
LSL 16.535022
LTL 2.95274
LVL 0.60489
LYD 6.340029
MAD 9.1985
MDL 17.194712
MGA 4167.797991
MKD 52.479909
MMK 2099.549246
MNT 3579.649525
MOP 8.073157
MRU 39.896569
MUR 46.804285
MVR 15.454949
MWK 1741.999633
MXN 17.250302
MYR 3.924973
MZN 63.909932
NAD 16.534964
NGN 1362.000175
NIO 36.80763
NOK 9.30304
NPR 151.428014
NZD 1.67882
OMR 0.384525
PAB 1.000288
PEN 3.462503
PGK 4.349394
PHP 60.688006
PKR 278.774956
PLN 3.602335
PYG 6121.903517
QAR 3.644022
RON 4.483968
RSD 99.92897
RUB 74.753225
RWF 1460
SAR 3.751823
SBD 8.032258
SCR 13.8758
SDG 600.500027
SEK 9.235865
SGD 1.26835
SHP 0.746601
SLE 24.64973
SLL 20969.496166
SOS 571.501551
SRD 37.411003
STD 20697.981008
STN 20.78808
SVC 8.752206
SYP 111.203697
SZL 16.3004
THB 32.221979
TJS 9.347679
TMT 3.505
TND 2.906356
TOP 2.40776
TRY 45.211402
TTD 6.778611
TWD 31.391985
TZS 2592.183037
UAH 43.857246
UGX 3761.369807
UYU 40.193288
UZS 12078.298941
VES 493.496435
VND 26325
VUV 118.250426
WST 2.722585
XAF 556.574973
XAG 0.012958
XAU 0.000213
XCD 2.70255
XCG 1.802793
XDR 0.696429
XOF 556.577334
XPF 101.875006
YER 238.625047
ZAR 16.40295
ZMK 9001.197124
ZMW 18.930729
ZWL 321.999592
  • MDAX

    646.6900

    31779.41

    +2.03%

  • SDAX

    165.2200

    18348.1

    +0.9%

  • TecDAX

    5.5000

    3810.45

    +0.14%

  • DAX

    516.9900

    24918.69

    +2.07%

  • Goldpreis

    139.6000

    4708.1

    +2.97%

  • Euro STOXX 50

    157.5000

    6027.13

    +2.61%

  • EUR/USD

    0.0053

    1.175

    +0.45%

Trotz Waffenruhe im Libanon weiter gegenseitige Angriffe von Israel und Hisbollah
Trotz Waffenruhe im Libanon weiter gegenseitige Angriffe von Israel und Hisbollah / Foto: © AFP

Trotz Waffenruhe im Libanon weiter gegenseitige Angriffe von Israel und Hisbollah

Trotz der Verlängerung der Feuerpause für den Libanon schweigen die Waffen nicht: Israel und die Hisbollah haben am Freitag ihre gegenseitigen Angriffe fortgesetzt. Während bei israelischen Militäreinsätzen im Libanon mehrere Menschen getötet wurden, feuerte die Hisbollah Raketen auf den Norden Israels ab. Zugleich rief sie Beirut auf, sich aus den Verhandlungen mit Israel über eine dauerhafte Friedenslösung zurückzuziehen. Israels Regierungschef Benjamin Netanjahu warf der Miliz vor, den Friedensprozess zu "sabotieren".

Textgröße:

US-Präsident Donald Trump hatte am Donnerstag in seinem Onlinedienst Truth Social eine Verlängerung der Waffenruhe für den Libanon um drei Wochen bekanntgegeben - sie wäre eigentlich am Sonntag ausgelaufen. Während dieser Zeit sollen Israel und die libanesische Regierung einen dauerhaften Friedensvertrag aushandeln. Die beiden Länder unterhalten keine offiziellen diplomatischen Beziehungen und befinden sich formell seit 1948 im Kriegszustand.

Die USA hatten die direkten Gespräche zwischen dem Libanon und Israel vermittelt. Zuletzt hatte es eine zweite Verhandlungsrunde auf Botschafterebene in den USA gegeben, an der unter anderen auch US-Außenminister Marco Rubio teilnahm. Nach dem Treffen erklärte der israelische Botschafter in den USA, Yechiel Leiter, beide Parteien seien sich darin einig, "das Land von diesem bösartigen Einfluss namens Hisbollah" zu befreien.

Trump kündigte danach zudem ein Dreiertreffen mit dem libanesischen Präsidenten Joseph Aoun und Netanjahu "in den kommenden Wochen" in Washington an. Er sehe "sehr gute Chancen" für ein Friedensabkommen noch in diesem Jahr, sagte er.

Am Freitag griff Israel abermals mehrere Ziele in dem Nachbarland an. Die Armee teilte mit, sie habe sechs Hisbollah-Kämpfer bei einem Feuergefecht im südlibanesischen Dorf Bint Dschbeil getötet. In dem Dorf Deir Aames griff die Armee nach eigenen Angaben Hisbollah-Stellungen an, aus denen am Vortag demnach Raketen auf Shtula im Norden Israels abgefeuert worden waren. Zuvor hatte sie die Bevölkerung zum Verlassen ihrer Häuser aufgerufen.

Bei einem weiteren Angriff in der Nähe der Ortschaft Tulin im Süden des Libanon wurden nach Angaben des libanesischen Gesundheitsministeriums zwei Menschen getötet.

Eine israelische Drohne wurde nach Angaben der israelischen Armee von der Hisbollah im Süden des Libanon abgeschossen.

Die vom Iran unterstützte Miliz gab ihrerseits bekannt, "zur Verteidigung des Libanon" Raketen auf den Norden Israels abgefeuert zu haben. Der Hisbollah-Abgeordnete Mohammed Raad rief die libanesische Regierung dazu auf, sich aus den direkten Gesprächen mit Israel zurückzuziehen. Die Regierung in Beirut solle sich für die "Verhandlungen mit dem zionistischen Feind schämen", erklärte der Hisbollah-Fraktionschef.

Ein weiterer Hisbollah-Parlamentarier stellte klar, dass sich die Miliz auch während der Feuerpause weitere Angriffe auf Ziele in Israel vorbehalte. Im Fall israelischer "Aggressionen" werde die Miliz antworten, sagte der Hisbollah-Abgeordnete Ali Fajad. Angesichts der anhaltenden "feindseligen Handlungen" Israels mache eine Waffenruhe ohnehin "keinen Sinn", betonte er.

Netanjahu sagte hingegen: "Wir haben einen Prozess gestartet, um einen historischen Frieden zwischen Israel und dem Libanon zu erreichen." Er fügte hinzu: "Und uns ist bewusst, dass die Hisbollah versucht, dies zu sabotieren." In der vergangenen Woche hatten erstmals seit mehr als drei Jahrzehnten diplomatische Vertreter der beiden Nachbarländer in Washington direkte Gespräche geführt.

Kurz nach Beginn des US-israelischen Kriegs gegen den Iran Ende Februar hatte die Hisbollah ihre Angriffe auf Israel wieder verstärkt. Israel flog danach massive Luftangriffe auf Ziele im Libanon und schickte Bodentruppen über die Grenze. Bei den israelischen Angriffen wurden den libanesischen Behörden zufolge seitdem mehr als 2400 Menschen getötet.

K.Leung--ThChM