The China Mail - Bemühungen um Ende von Iran-Krieg offenbar weiter fruchtlos - Irans Außenminister bei Putin

USD -
AED 3.67295
AFN 65.501836
ALL 80.628757
AMD 365.798767
AOA 917.000275
ARS 1498.374295
AUD 1.417254
AWG 1.8
AZN 1.691712
BAM 1.692916
BBD 2.014568
BDT 123.588552
BHD 0.37722
BIF 2985
BMD 1
BND 1.279944
BOB 11.902742
BRL 5.116499
BSD 1.000186
BTN 95.272595
BWP 13.474481
BYN 2.973639
BYR 19600
BZD 2.011625
CAD 1.394455
CDF 2262.505864
CHF 0.81001
CLF 0.023252
CLP 915.210159
CNY 6.7476
CNH 6.746675
COP 3138.83
CRC 454.083156
CUC 1
CUP 26.5
CVE 95.444394
CZK 21.015699
DJF 177.720096
DKK 6.47556
DOP 58.31411
DZD 132.770256
EGP 49.878199
ERN 15
ETB 161.732285
EUR 0.86623
FJD 2.2115
FKP 0.741752
GBP 0.740335
GEL 2.610428
GGP 0.741752
GHS 11.742659
GIP 0.741752
GMD 73.494963
GNF 8783.979711
GTQ 7.631949
GYD 209.473935
HKD 7.84565
HNL 26.810468
HRK 6.527502
HTG 130.781582
HUF 315.802013
IDR 17780
ILS 2.99815
IMP 0.741752
INR 95.395998
IQD 1310.320352
IRR 1374724.999654
ISK 123.180197
JEP 0.741752
JMD 158.842547
JOD 0.709032
JPY 159.134003
KES 129.380099
KGS 87.449522
KHR 4055.276404
KMF 426.000475
KRW 1418.115016
KWD 0.30901
KYD 0.833557
KZT 466.315817
LAK 22589.133464
LBP 89569.586725
LKR 335.223191
LRD 180.535539
LSL 16.184058
LTL 2.952741
LVL 0.60489
LYD 6.374185
MAD 9.327349
MDL 17.383589
MGA 4283.754366
MKD 53.255488
MMK 2099.549591
MNT 3594.253507
MOP 8.082819
MRU 40.117892
MUR 47.000101
MVR 15.449727
MWK 1734.362219
MXN 17.147645
MYR 4.090596
MZN 63.905023
NAD 16.183988
NGN 1361.669565
NIO 36.804771
NOK 9.497106
NPR 152.43466
NZD 1.699855
OMR 0.384504
PAB 1.00019
PEN 3.37859
PGK 4.422247
PHP 60.920482
PKR 277.683276
PLN 3.72717
PYG 5953.509307
QAR 3.646216
RON 4.540801
RSD 101.627973
RUB 82.499664
RWF 1469.321688
SAR 3.744856
SBD 8.065696
SCR 14.419949
SDG 600.494587
SEK 9.5009
SGD 1.280701
SLE 24.600282
SOS 571.628891
SRD 37.750502
STD 20697.981008
STN 21.206705
SVC 8.751915
SZL 16.181149
THB 33.002505
TJS 9.236988
TMT 3.51
TND 2.932016
TRY 47.712965
TTD 6.784444
TWD 32.267901
TZS 2649.997982
UAH 44.866895
UGX 3725.519898
UYU 40.293437
UZS 11934.665755
VES 755.762399
VND 26155
VUV 119.366412
WST 2.733717
XAF 567.78312
XAG 0.015349
XAU 0.000229
XCD 2.70255
XCG 1.802664
XDR 0.70614
XOF 567.788035
XPF 103.229492
YER 238.400135
ZAR 16.203797
ZMK 9001.197547
ZMW 18.708803
ZWL 321.999592
  • SDAX

    -119.0900

    18540.54

    -0.64%

  • DAX

    4.4300

    26323.88

    +0.02%

  • Goldpreis

    22.3000

    4422

    +0.5%

  • TecDAX

    -1.3600

    4067.42

    -0.03%

  • MDAX

    -156.0600

    32251.14

    -0.48%

  • Euro STOXX 50

    11.7600

    6535.62

    +0.18%

  • EUR/USD

    -0.0016

    1.1546

    -0.14%

Bemühungen um Ende von Iran-Krieg offenbar weiter fruchtlos - Irans Außenminister bei Putin
Bemühungen um Ende von Iran-Krieg offenbar weiter fruchtlos - Irans Außenminister bei Putin / Foto: © POOL/AFP/Archiv

Bemühungen um Ende von Iran-Krieg offenbar weiter fruchtlos - Irans Außenminister bei Putin

Knapp drei Wochen nach Inkrafttreten der Iran-Waffenruhe treten die Bemühungen um eine dauerhafte Beilegung des Konflikts offenbar weiterhin auf der Stelle. Irans Außenminister Abbas Araghtschi wies am Montag vor einem geplanten Treffen mit dem russischen Präsidenten Wladimir Putin den USA die Schuld für das Scheitern der bisherigen Verhandlungen zu. US-Präsident Donald Trump plante Medienberichten zufolge unterdessen eine Krisensitzung zur Iran-Frage.

Textgröße:

Araghtschi sagte laut dem iranischen Staatsfernsehen nach seiner Ankunft in St. Petersburg, die "Vorgehensweise der USA" habe dazu geführt, dass "die letzte Verhandlungsrunde trotz einiger Fortschritte ihre Ziele aufgrund überzogener Forderungen nicht erreicht hat".

In der zweitgrößten russischen Stadt wurde Araghtschi von Kreml-Chef Wladimir Putin empfangen. Putin sagte laut russischen Staatsmedien bei dem Treffen, dass Russland "alles" tun werde, um den Frieden im Nahen Osten herzustellen. Russland zählt zu den wichtigsten Unterstützern der Islamischen Republik.

Araghtschi hatte am Samstag und am Sonntag Gespräche mit Regierungsvertretern in Pakistan geführt, das in den Bemühungen um ein Ende des Iran-Kriegs als Vermittler auftritt. Dazwischen war der iranische Außenminister für einen Kurzbesuch nach Oman geflogen. US-Präsident Trump hatte am Samstag eine Reise seiner Unterhändler Steve Witkoff und Jared Kushner zu möglichen neuen Verhandlungen in Islamabad kurzfristig abgesagt, nachdem Araghtschi am Samstag von Pakistan in den Oman abgereist war.

Pakistan hatte vor rund zwei Wochen Gespräche zwischen Vertretern Irans und der USA in Islamabad ausgerichtet, die jedoch ohne Ergebnis geblieben waren. Am Sonntag berichtete die iranische Nachrichtenagentur Fars, der Iran habe über Pakistan "schriftliche Nachrichten" an die US-Regierung übermittelt. Darin gehe es um "rote Linien der Islamischen Republik Iran, darunter Atom-Fragen und die Straße von Hormus". Diese Nachrichten seien jedoch nicht Gegenstand offizieller Verhandlungen.

Das US-Nachrichtenportal "Axios" berichtete unter Berufung auf Verhandlungskreise, Teheran habe Washington vorgeschlagen, die Straße von Hormus wieder zu öffnen - wenn im Gegenzug die USA ihre Seeblockade iranischer Häfen beenden würden. Die iranische Nachrichtenagentur Irna zitierte den "Axios"-Bericht, ohne ihn zu dementieren.

Araghtschi sagte am Montag laut dem iranischen Staatsfernsehen, die sichere Durchfahrt durch die Straße von Hormus sei ein "wichtiges globales Thema".

Unterdessen beschäftigte sich das iranische Parlament mit einem Gesetzentwurf zur künftigen Kontrolle der Straße von Hormus. Wie der Vorsitzende des Ausschusses für nationale Sicherheit, Ebrahim Azizi, erklärte, soll demnach die iranische Armee künftig die für den Welthandel immens wichtige Meerenge kontrollieren. So solle verhindert werden, dass "feindliche Schiffe" passieren. Für die Durchfahrt sollen zudem künftig Gebühren in der iranischen Währung Rial gezahlt werden.

Seit Beginn des Iran-Kriegs Ende Februar haben die iranischen Streitkräfte die für Öl- und Flüssiggastransporte wichtige Meerenge weitgehend gesperrt. Die USA blockieren ihrerseits iranische Häfen und lassen dort keine Schiffe ein- und auslaufen.

In Washington plante Präsident Trump laut "Axios" für Montag eine Krisensitzung seiner Regierung zur Iran-Frage. Wie "Axios"-Journalist Barak Ravid im Onlinedienst X schrieb, sollte sich das Treffen um die "derzeitige Sackgasse in den Verhandlungen" und um "mögliche Optionen für die nächsten Schritte im Krieg" drehen.

Dem Fernsehsender ABC News zufolge sollten mehrere wichtige Sicherheitsberater Trumps an der Sitzung teilnehmen. Demnach betrachtet die US-Regierung die jüngsten Vorschläge aus Teheran als unzureichend.

Bundesaußenminister Johann Wadephul (CDU) will sich nach eigenen Angaben dafür einsetzen, dass der UN-Sicherheitsrat eine wichtige Rolle bei einer diplomatischen Lösung für die Straße von Hormus spielt. "Wenn der Sicherheitsrat jetzt Verantwortung übernimmt, stärkt er damit auch die internationale Ordnung", sagte Wadephul vor seinem Abflug nach New York, wo er an einer Sicherheitsratsdebatte zur maritimen Sicherheit teilnehmen wollte. Dem Iran warf Wadephul vor, mit der Hormus-Blockade die Weltwirtschaft anzugreifen.

EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen sprach sich unterdessen gegen eine mögliche Lockerung der Sanktionen gegen den Iran aus. Allein seit Jahresbeginn habe die Führung in Teheran "17.000 junge Menschen" getötet, sagte sie. Bevor Sanktionen aufgehoben würden, sei "eine grundlegende Veränderung" im Iran nötig.

Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) hatte in der vergangenen Woche am Rande eines EU-Gipfeltreffens die Lockerung der Iran-Sanktionen in Aussicht gestellt, falls Teheran freie Fahrt durch die Straße von Hormus, ein Ende des iranischen Atomprogramms und die Sicherheit Israels gewähren sollte.

J.Thompson--ThChM