The China Mail - Reise nach Rabat: Wadephul wirbt für Ausbau der Beziehungen zu Marokko

USD -
AED 3.673021
AFN 64.497229
ALL 80.969857
AMD 361.359899
ANG 1.789785
AOA 916.999462
ARS 1524.242503
AUD 1.43287
AWG 1.8
AZN 1.767659
BAM 1.74212
BBD 2.012426
BDT 123.598208
BGN 1.747831
BHD 0.37765
BIF 2995
BMD 1
BND 1.278237
BOB 11.675159
BRL 5.035301
BSD 0.999132
BTN 94.798398
BWP 13.69985
BYN 2.981094
BYR 19600
BZD 2.009486
CAD 1.41079
CDF 2313.4971
CHF 0.826275
CLF 0.024929
CLP 981.119726
CNY 6.691202
CNH 6.68239
COP 3169.79
CRC 453.826798
CUC 1
CUP 23.980333
CVE 98.217189
CZK 21.708991
DJF 177.719659
DKK 6.667798
DOP 61.451444
DZD 134.429052
EGP 53.903801
ERN 15
ETB 163.206182
EUR 0.89185
FJD 2.25795
FKP 0.750648
GBP 0.751597
GEL 2.589901
GGP 0.750648
GHS 11.685001
GIP 0.750648
GMD 73.5026
GNF 8844.094881
GTQ 7.639034
GYD 209.00734
HKD 7.8477
HNL 26.820882
HRK 6.721898
HTG 130.705681
HUF 323.61018
IDR 18050.8
ILS 3.1035
IMP 0.750648
INR 94.960045
IQD 1514.774979
IRR 1795877.505993
ISK 121.489667
JEP 0.750648
JMD 158.78431
JOD 0.709004
JPY 158.505501
KES 129.800372
KGS 87.450258
KHR 4068.089503
KMF 440.000136
KPW 899.999961
KRW 1333.42954
KWD 0.31095
KYD 0.83268
KZT 451.722955
LAK 22482.018394
LBP 89478.016105
LKR 331.122819
LRD 170.366279
LSL 16.42449
LTL 2.95274
LVL 0.604891
LYD 6.412478
MAD 9.77184
MDL 17.816041
MGA 4529.360679
MKD 54.914955
MMK 2099.513869
MNT 3596.411813
MOP 8.077478
MRU 40.003029
MUR 47.260194
MVR 15.460261
MWK 1732.62013
MXN 18.42063
MYR 4.082503
MZN 63.899405
NAD 16.424417
NGN 1330.469855
NIO 36.770142
NOK 9.502095
NPR 151.676406
NZD 1.765462
OMR 0.384498
PAB 0.999132
PEN 3.447023
PGK 4.544503
PHP 63.006974
PKR 276.59385
PLN 3.89754
PYG 5763.047022
QAR 3.642032
RON 4.749959
RSD 104.749733
RUB 82.74982
RWF 1476.78686
SAR 3.763551
SBD 8.064647
SCR 14.026998
SDG 601.501546
SEK 9.911105
SGD 1.279645
SHP 0.754745
SLE 24.680013
SLL 20969.504398
SOS 571.064633
SRD 37.699323
STD 20697.981008
STN 21.822878
SVC 8.742551
SYP 13001.999685
SZL 16.419114
THB 33.593979
TJS 9.202594
TMT 3.51
TND 2.982711
TOP 2.40776
TRY 49.57293
TTD 6.778453
TWD 32.491104
TZS 2649.967991
UAH 45.052265
UGX 4156.255985
UYU 40.119539
UZS 12034.649387
VES 878.910596
VND 25894.5
VUV 118.97233
WST 2.787823
XAF 585.015161
XAG 0.017513
XAU 0.000241509726
XCD 2.70255
XCG 1.80082
XDR 0.707052
XOF 585.015161
XPF 106.228901
YER 236.150048
ZAR 16.43586
ZMK 9001.193572
ZMW 19.959203
ZWL 321.999592
SSP 5750.775019
MXV 2.079501
  • DAX

    -34.1800

    25374.42

    -0.13%

  • SDAX

    124.0200

    18248.52

    +0.68%

  • Euro STOXX 50

    -1.5400

    6301.28

    -0.02%

  • TecDAX

    -6.3300

    3969.15

    -0.16%

  • Goldpreis

    3.7000

    4172.1

    +0.09%

  • MDAX

    -135.7100

    30895.59

    -0.44%

  • EUR/USD

    -0.0007

    1.1366

    -0.06%

Reise nach Rabat: Wadephul wirbt für Ausbau der Beziehungen zu Marokko
Reise nach Rabat: Wadephul wirbt für Ausbau der Beziehungen zu Marokko / Foto: © AFP/Archiv

Reise nach Rabat: Wadephul wirbt für Ausbau der Beziehungen zu Marokko

Bundesaußenminister Johann Wadephul (CDU) wirbt für einen Ausbau der Beziehungen zu Marokko. "Als wichtige Brücke zwischen dem europäischen und dem afrikanischen Kontinent ist Marokko für Deutschland ein Schlüsselpartner", sagte Wadephul am Mittwoch vor seinem Abflug zu einem zweitägigen Besuch in dem nordafrikanischen Land.

Textgröße:

"Gerade bei unseren Wirtschaftsbeziehungen gibt es noch weiteres Wachstumspotenzial: mit Blick auf erneuerbare Energien, bei kritischen Rohstoffen oder beim Thema Wasserstoff", sagte der Minister. "Marokkanische Fachkräfte sind zudem etwa im deutschen Gesundheits- und Pflegewesen eine wertvolle Stütze."

In der marokkanischen Hauptstadt nimmt Wadephul am Mittwoch an einem Empfang anlässlich des 70. Jubiläums der Aufnahme diplomatischer Beziehungen zwischen Deutschland und Marokko teil. Für Donnerstag ist unter anderem ein Treffen mit seinem marokkanischen Kollegen Nasser Bourita im Rahmen des strategischen Dialogs beider Länder geplant. Begleitet wird Wadephul von einer Wirtschaftsdelegation.

Der Maghreb-Staat ist nach Südafrika der zweitgrößte Handelspartner Deutschlands in Afrika. Im vergangenen Jahr exportierte Deutschland Waren im Wert von 3,9 Milliarden Euro nach Marokko, die Importe beliefen sich auf über 3,4 Milliarden Euro. Rund 300 deutsche Firmen sind in Marokko vertreten.

Für Deutschland ist das nordafrikanische Königreich wegen seiner politischen Stabilität in der von zahlreichen Konflikten geprägten Region ein wichtiger Partner. Deutschland und Marokko hatten im Februar 2022 einen Neustart ihrer Beziehungen vereinbart, nachdem es zuvor zu Differenzen gekommen war - insbesondere hinsichtlich des Status der von Marokko beanspruchten Westsahara.

"Gerade in Zeiten von Unsicherheit und geopolitischen Spannungen sind es Partner wie Marokko, mit denen wir unseren Austausch festigen und intensivieren wollen", kündigte Wadephul an.

Er verwies unter anderem auf das Engagement Marokkos im Rahmen des Friedensplans für den Gazastreifen. Rabat hatte im Februar als erster arabischer Staat die Entsendung von Polizeikräften und Soldaten für eine Stabilisierungstruppe im Gazastreifen zugesagt. "Das zeigt seine stabilisierende Rolle in der Region, die wir hoch schätzen und auf die wir zählen", sagte Wadephul.

"Mit Marokko teilen wir auch das Ziel einer Stabilisierung der Sahel-Region, um dort Krisen- und Fluchtursachen einzudämmen", fügte der Minister an. Kritisch ist derzeit insbesondere die Lage in Mali, wo Dschihadisten und Tuareg-Rebellen am Wochenende eine Offensive gegen die von Russland unterstützte Militärregierung gestartet hatten.

Marokko ist für viele afrikanische Migranten ein Transitland auf dem Weg nach Europa. Anfang 2024 vereinbarte die Bundesregierung ein Migrationsabkommen mit Marokko, das darauf abzielt, die irreguläre Migration zu reduzieren und die Arbeitsmigration zu stärken.

An Marokkos Mittelmeerküste liegen die spanischen Exklaven Melilla und Ceuta. Sie bilden die einzige Landgrenze der EU mit Afrika und sind deshalb regelmäßig Ziel von Menschen, die sich ein besseres Leben in Europa erhoffen.

Marokko steht seit Kurzem auf einer EU-Liste sogenannter sicherer Herkunftsländer, die ab Sommer für alle Mitgliedstaaten gilt. Damit sollen Asylanträge von Menschen aus dem nordafrikanischen Land künftig in einem beschleunigten Verfahren oder einem Verfahren an der Grenze bearbeitet werden.

Nichtregierungsorganisationen prangern immer wieder die Menschenrechtslage in Marokko an. In der Rangliste der Pressefreiheit von Reporter ohne Grenzen belegte Marokko 2025 Platz 120 von 180 Staaten.

2030 ist Marokko zusammen mit Spanien und Portugal Hauptausrichter der Fußball-WM.

Z.Huang--ThChM