The China Mail - US-Einsatz in Straße von Hormus: Sorge vor neuer militärischer Eskalation wächst

USD -
AED 3.672504
AFN 63.506616
ALL 82.597866
AMD 368.070274
ANG 1.790403
AOA 917.000241
ARS 1461.489297
AUD 1.436441
AWG 1.8
AZN 1.69767
BAM 1.707839
BBD 2.019173
BDT 122.896637
BGN 1.69088
BHD 0.378044
BIF 2989.634336
BMD 1
BND 1.296533
BOB 6.91239
BRL 5.146211
BSD 1.002494
BTN 94.655909
BWP 13.605776
BYN 2.805013
BYR 19600
BZD 2.016285
CAD 1.41783
CDF 2264.999869
CHF 0.809035
CLF 0.023028
CLP 906.31011
CNY 6.774802
CNH 6.784665
COP 3440.13
CRC 454.784115
CUC 1
CUP 26.5
CVE 96.874985
CZK 21.18599
DJF 178.525487
DKK 6.543025
DOP 58.604757
DZD 133.552994
EGP 49.851801
ERN 15
ETB 159.149739
EUR 0.87539
FJD 2.24285
FKP 0.755695
GBP 0.75535
GEL 2.644964
GGP 0.755695
GHS 11.229862
GIP 0.755695
GMD 72.999865
GNF 8784.035073
GTQ 7.628428
GYD 209.275317
HKD 7.839397
HNL 26.670254
HRK 6.596897
HTG 130.960611
HUF 308.869885
IDR 17860.4
ILS 2.989605
IMP 0.755695
INR 94.68375
IQD 1310
IRR 1374999.999751
ISK 126.050277
JEP 0.755695
JMD 158.408737
JOD 0.709031
JPY 161.666989
KES 129.409664
KGS 87.449823
KHR 4012.503045
KMF 430.999908
KPW 900.00035
KRW 1537.614977
KWD 0.3087
KYD 0.835444
KZT 488.630447
LAK 22050.000402
LBP 89550.000067
LKR 335.219143
LRD 182.20319
LSL 16.472163
LTL 2.95274
LVL 0.60489
LYD 6.427478
MAD 9.349975
MDL 17.629557
MGA 4230.000119
MKD 53.954331
MMK 2099.917974
MNT 3579.231668
MOP 8.095209
MRU 40.070206
MUR 47.960333
MVR 15.45996
MWK 1738.365682
MXN 17.407599
MYR 4.139198
MZN 63.89876
NAD 16.472091
NGN 1368.380226
NIO 36.629946
NOK 9.73295
NPR 151.770486
NZD 1.756902
OMR 0.384507
PAB 1.000358
PEN 3.384986
PGK 4.36375
PHP 61.367501
PKR 278.150127
PLN 3.74415
PYG 6111.57296
QAR 3.64598
RON 4.586101
RSD 102.715981
RUB 74.25034
RWF 1464.5
SAR 3.753691
SBD 8.065041
SCR 14.806581
SDG 600.504398
SEK 9.642004
SGD 1.29436
SHP 0.746601
SLE 24.750025
SLL 20969.503664
SOS 572.921224
SRD 37.430495
STD 20697.981008
STN 21.6
SVC 8.771861
SYP 110.532098
SZL 16.410275
THB 33.185503
TJS 9.278635
TMT 3.51
TND 2.911499
TOP 2.40776
TRY 46.479102
TTD 6.798512
TWD 31.666499
TZS 2626.491985
UAH 45.088297
UGX 3651.795772
UYU 40.002096
UZS 11994.999626
VES 616.865275
VND 26317.5
VUV 118.352303
WST 2.751796
XAF 574.021212
XAG 0.016032
XAU 0.000243
XCD 2.70255
XCG 1.80679
XDR 0.713895
XOF 574.016189
XPF 104.850372
YER 238.650145
ZAR 16.447603
ZMK 9001.206935
ZMW 17.769494
ZWL 321.999592
  • TecDAX

    16.8100

    3970.95

    +0.42%

  • Euro STOXX 50

    18.1900

    6311.32

    +0.29%

  • Goldpreis

    -67.5000

    4135.2

    -1.63%

  • MDAX

    -63.9600

    32574.46

    -0.2%

  • DAX

    153.8700

    25139.69

    +0.61%

  • SDAX

    -115.7800

    18395.47

    -0.63%

  • EUR/USD

    -0.0004

    1.1427

    -0.04%

US-Einsatz in Straße von Hormus: Sorge vor neuer militärischer Eskalation wächst
US-Einsatz in Straße von Hormus: Sorge vor neuer militärischer Eskalation wächst / Foto: © ISNA/AFP

US-Einsatz in Straße von Hormus: Sorge vor neuer militärischer Eskalation wächst

Am ersten Tag des US-Militäreinsatzes zur Sicherung der Straße von Hormus wächst angesichts von Angriffen auf Schiffe und Ziele in der Golfregion die Sorge vor einer militärischen Eskalation: Die US-Armee gab am Montag die Zerstörung von mindestens sechs iranischen Kleinbooten und die Abwehr zahlreicher Drohnen und Raketenangriffe bekannt, was Teheran dementierte. Iranische Medien hatten zuvor Raketenangriffe auf ein US-Militärschiff sowie Warnschüsse in der Nähe von US-Zerstörern gemeldet - was wiederum Washington zurückwies. Aus den Vereinigten Arabischen Emiraten und dem Oman wurden derweil mehrere Verletzte nach erneuten iranischen Angriffen bekannt gegeben.

Textgröße:

Die US-Armee hatte zuvor die erfolgreiche Durchfahrt von US-Kriegsschiffen durch die für den Welthandel wichtige Meerenge bekannt gegeben, die Teheran seit Beginn des Iran-Kriegs de facto blockierte. Die Zerstörer befänden sich nun im Persischen Golf, erklärte das für die Golfregion zuständige Zentralkommando der US-Streitkräfte.

Zudem hätten zwei unter US-Flagge fahrende Handelsschiffe die Golfregion verlassen. Das iranische Staatsfernsehen berichtete, die US-Marineschiffe hätten iranische Warnungen vor der Weiterfahrt missachtet. Daraufhin habe die iranische Marine als "Warnschuss" Marschflugkörper, Raketen und Drohnen "um die feindlichen Schiffe des Aggressors herum" abgefeuert.

Das für den Nahen Osten und die Golfregion zuständige Regionalkommando der US-Armee (Centcom) teilte seinerseits mit, die Zerstörer der Marine seien zur Unterstützung der Mission "Projekt Freiheit" im Einsatz. So wird der US-Marineeinsatz in der Straße von Hormus genannt, den US-Präsident Donald Trump am Vortag angekündigt hatte. Ziel der Marinemission ab Montag sei die Sicherung der Meerenge für die Handelsschifffahrt, wegen der iranischen Blockade festsitzende Schiffe sollten aus der Meerenge hinaus "geleitet" werden.

Trump spielte die Folgen des US-Marineeinsatzes an dessen ersten Tag herunter: Der Iran habe lediglich "einige Schüsse abgegeben", jedoch nur an einem südkoreanischen Frachter Schäden erzeugt. "Abgesehen von dem südkoreanischen Schiff gab es zum jetzigen Zeitpunkt keine Schäden bei der Passage durch die Meerenge", schrieb Trump in seinem Onlinedienst Truth Social.

Für Dienstag kündigte Trump eine Pressekonferenz von Verteidigungsminister Pete Hegseth und Generalstabschef Dan Caine zu dem US-Einsatz an, der am Montag begonnen hatte. Er schrieb, die US-Streitkräfte hätten dabei zunächst sieben iranische Boote zerstört.

Das für die Golfregion zuständige US-Zentralkommando (Centcom) hatte zuvor von sechs zerstörten iranischen Booten gesprochen. Zudem seien alle von iranischer Seite abgefeuerten Raketen und Drohnen "erfolgreich bekämpft" worden.

Teheran dementierte jedoch, dass iranische Schiffe versenkt wurden: "Die Behauptung der USA, sie hätten eine Reihe iranischer Kriegsboote versenkt, ist falsch", erklärte ein hochrangiger iranischer Militärvertreter im Staatsfernsehen.

Zuvor am Montag hatte die iranische Nachrichtenagentur Fars Raketenangriffe auf ein US-Militärschiff in dem Gebiet gemeldet, was jedoch vom US-Militär umgehend dementiert wurde. "Es wurde kein US-Marineschiff getroffen", erklärte Centcom im Onlinedienst X.

Die iranischen Revolutionsgarden dementierten wiederum, dass Handelsschiffe die Meerenge passiert hätten. "Keine Handelsschiffe oder Öltanker haben in den vergangenen Stunden die Straße von Hormus passiert", erklärten sie auf Telegram. "Die Behauptungen von US-Vertretern" seien "komplett falsch".

Bei der US-Militärmission "Projekt Freiheit" sollen Centcom-Angaben zufolge unter anderem Lenkwaffenzerstörer, mehr als 100 Flugzeuge und 15.000 Militärangehörige eingesetzt werden. Ziel sei dabei eine Öffnung der Straße von Hormus.

Die für den weltweiten Handel mit Rohöl und Flüssiggas immens wichtige Meerenge wird seit Beginn des Iran-Kriegs von den iranischen Streitkräften weitgehend gesperrt. Derzeit gilt in dem Ende Februar durch US-israelische Luftangriffe auf den Iran begonnenen Krieg eine Waffenruhe - die durch den sich wieder verschärfenden Konflikt um die Straße von Hormus bedroht ist.

Die israelischen Streitkräfte gaben bekannt, sich angesichts der jüngsten US-Angriffe auf iranische Boote in "höchster Alarmbereitschaft" zu befinden. "Unsere Luftabwehrsysteme und Offensivkapazitäten sind weiterhin in höchster Einsatzbereitschaft", erklärte ein Militärsprecher.

Auch in der Golfregion kam es am Montag zu neuen Angriffen: Emiratische Behörden meldeten einen iranischen Angriff mit mehreren Drohnen und Marschflugkörpern auf verschiedene Landesteile. Unter anderem wurde demnach dadurch ein Brand in einer Einrichtung der Energieinfrastruktur in der Hafenstadt Fudschaira ausgelöst. Bei den Angriffen seien mindestens drei Menschen verletzt worden. Das emiratische Außenministerium verurteilte die Angriffe Teherans als "gefährliche Eskalation". Der Schulunterricht werde aus Sicherheitsgründen in der aktuellen Woche lediglich digital stattfinden, gab das Bildungsministerium bekannt.

Im Oman wurden derweil zwei Menschen bei Angriffen auf Wohngebäude verletzt, wie örtliche Medien berichteten.

EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen kritisierte die jüngsten Angriffe Teherans auf die Emirate als "eindeutige Verletzung der Souveränität und des Völkerrechts". Die Angriffe seien "inakzeptabel", erklärte von der Leyen im Onlinedienst X.

Der Iran-Krieg hatte am 28. Februar mit Angriffen der USA und Israels auf den Iran begonnen. Teheran reagierte mit Angriffen auf Israel sowie auf mehrere Golfstaaten und US-Einrichtungen in der Golfregion. Die gleichzeitige weitgehende Sperre der Straße von Hormus durch die iranischen Streitkräfte ließ den Ölpreis steil ansteigen. Kurz nach Beginn des US-Marineeinsatzes in der Meerenge stieg der Ölpreis der Nordseesorte Brent um fünf Prozent.

T.Wu--ThChM