The China Mail - Kiew und Moskau werfen sich Waffenruhe-Verstöße vor - Putin spricht über mögliches Kriegsende

USD -
AED 3.6725
AFN 66.50327
ALL 80.653395
AMD 365.190533
AOA 917.000309
ARS 1493.416007
AUD 1.416772
AWG 1.80125
AZN 1.689851
BAM 1.692154
BBD 2.008721
BDT 123.455081
BHD 0.3761
BIF 2985.970817
BMD 1
BND 1.277984
BOB 11.853211
BRL 5.083898
BSD 0.997309
BTN 94.901089
BWP 13.461555
BYN 2.969692
BYR 19600
BZD 2.005779
CAD 1.39606
CDF 2262.502134
CHF 0.809098
CLF 0.023198
CLP 913.000141
CNY 6.747598
CNH 6.74699
COP 3157.69
CRC 453.361712
CUC 1
CUP 26.5
CVE 95.398565
CZK 21.010974
DJF 177.598394
DKK 6.472445
DOP 58.218911
DZD 132.350167
EGP 49.803294
ERN 15
ETB 160.971007
EUR 0.865819
FJD 2.20855
FKP 0.74148
GBP 0.741655
GEL 2.610398
GGP 0.74148
GHS 11.701051
GIP 0.74148
GMD 73.50146
GNF 8759.111457
GTQ 7.609218
GYD 208.606894
HKD 7.84524
HNL 26.731037
HRK 6.522098
HTG 130.40262
HUF 314.6285
IDR 17816.05
ILS 2.999849
IMP 0.74148
INR 95.19805
IQD 1306.448752
IRR 1375550.000174
ISK 123.469937
JEP 0.74148
JMD 158.382433
JOD 0.708972
JPY 158.207962
KES 128.880029
KGS 87.450078
KHR 4050.85633
KMF 426.000291
KRW 1415.545005
KWD 0.30866
KYD 0.831109
KZT 467.406398
LAK 22517.541811
LBP 89309.055987
LKR 334.518649
LRD 180.013843
LSL 16.202317
LTL 2.95274
LVL 0.60489
LYD 6.343603
MAD 9.294994
MDL 17.342816
MGA 4255.889809
MKD 53.231298
MMK 2099.549369
MNT 3595.852714
MOP 8.059058
MRU 40.09223
MUR 47.250125
MVR 15.449987
MWK 1729.34998
MXN 17.152604
MYR 4.088496
MZN 63.904983
NAD 16.202107
NGN 1361.610134
NIO 36.701693
NOK 9.51214
NPR 151.845026
NZD 1.700955
OMR 0.382805
PAB 0.997314
PEN 3.377444
PGK 4.407375
PHP 60.777936
PKR 276.877947
PLN 3.722597
PYG 5930.040405
QAR 3.64559
RON 4.544397
RSD 101.521437
RUB 81.682483
RWF 1466.50401
SAR 3.744756
SBD 8.065696
SCR 14.45314
SDG 600.504736
SEK 9.49805
SGD 1.279715
SLE 24.598376
SOS 569.989877
SRD 37.8665
STD 20697.981008
STN 21.197622
SVC 8.726386
SZL 16.199029
THB 33.032022
TJS 9.200175
TMT 3.51
TND 2.92983
TRY 47.714801
TTD 6.759762
TWD 32.218603
TZS 2643.56301
UAH 44.66703
UGX 3714.372216
UYU 40.144833
UZS 11927.514351
VES 755.762399
VND 26138.5
VUV 118.557141
WST 2.733716
XAF 567.53013
XAG 0.015799
XAU 0.000232
XCD 2.70255
XCG 1.797449
XDR 0.705825
XOF 567.53013
XPF 103.182603
YER 238.402481
ZAR 16.18135
ZMK 9001.198411
ZMW 18.824028
ZWL 321.999592
  • Goldpreis

    8.3000

    4408

    +0.19%

  • EUR/USD

    -0.0004

    1.1558

    -0.03%

  • DAX

    179.3500

    26319.45

    +0.68%

  • SDAX

    94.8300

    18659.63

    +0.51%

  • MDAX

    -23.9000

    32407.2

    -0.07%

  • TecDAX

    67.7900

    4068.78

    +1.67%

  • Euro STOXX 50

    21.3000

    6523.86

    +0.33%

Kiew und Moskau werfen sich Waffenruhe-Verstöße vor - Putin spricht über mögliches Kriegsende
Kiew und Moskau werfen sich Waffenruhe-Verstöße vor - Putin spricht über mögliches Kriegsende / Foto: © POOL/AFP

Kiew und Moskau werfen sich Waffenruhe-Verstöße vor - Putin spricht über mögliches Kriegsende

Russland und die Ukraine haben sich gegenseitig Verstöße gegen die derzeit geltende Waffenruhe vorgeworfen. Sowohl Kiew als auch Moskau meldeten am Samstag Angriffe der Gegenseite. Kreml-Chef Wladimir Putin äußerte sich nach der Militärparade zum Gedenken an das Ende des Zweiten Weltkriegs in Moskau über ein mögliches Ende des Ukraine-Kriegs. Der Konflikt "neigt sich dem Ende zu", sagte der russische Staatschef. Zugleich prangerte er die Unterstützung des Westens für die Ukraine an.

Textgröße:

Die traditionelle Militärparade in Moskau wurde in deutlich bescheidenerem Umfang abgehalten als in den vergangenen Jahren. Zum ersten Mal seit fast 20 Jahren fuhren keine Panzer oder anderes schweres militärisches Gerät auf. In seiner Rede vor mehreren hundert Soldaten verglich Putin den Kampf gegen die Ukraine mit dem damaligen Krieg gegen Nazi-Deutschland.

Der heutige Gegner seien "aggressive", "von der gesamten Nato" unterstützte Streitkräfte, sagte der Kreml-Chef. Die "große Leistung" der Roten Armee inspiriere die heutigen Soldaten bei ihrem Einsatz in der Ukraine. Er sei "zutiefst überzeugt, das unsere Sache gerecht ist", fügte der russische Staatschef hinzu. "Der Sieg war unser und er wird es immer sein", betonte Putin.

Nach der Parade spekulierte der Kreml-Chef über ein mögliches Ende des Ukraine-Kriegs. Er übte scharfe Kritik an der Unterstützung westlicher Länder für die Ukraine. "Sie haben damit begonnen, die Konfrontation mit Russland zu verschärfen, die bis heute andauert", sagte er zu Journalisten. "Ich denke, es (der Konflikt) neigt sich dem Ende zu, aber es ist nach wie vor eine ernste Angelegenheit."

Zu einem Treffen mit dem ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj in einem Drittland sei er erst bereit, wenn alle Bedingungen für ein mögliches Friedensabkommen geklärt seien, fügte Putin hinzu.

Nach zwei gescheiterten Versuchen in dieser Woche trat am Samstag eine dreitägige Waffenruhe zwischen der Ukraine und Russland in Kraft. US-Präsident Donald Trump hatte die Feuerpause am Freitagabend verkündet. Zudem sei der Austausch von jeweils tausend Kriegsgefangenen geplant, sagte Trump. Er hoffe, dies sei "der Anfang vom Ende eines sehr langen, tödlichen und hart geführten Krieges", erklärte der US-Präsident in seinem Onlinedienst Truth Social.

Kiew und Moskau beschuldigten sich am Samstag jedoch gegenseitig, die Waffenruhe gebrochen zu haben. Der ukrainische Generalstab teilte mit, seit Beginn des Tages seien 51 russische Angriffe verzeichnet worden. Die ukrainische Luftwaffe sprach von 44 russischen Drohnenangriffen seit Freitagabend. Dies war die geringste Zahl seit Monaten. Bei Drohnenangriffen in der Region Saporischschja wurden nach Behördenangaben zwei Zivilisten getötet und drei weitere verletzt.

Das russische Verteidigungsministerium erklärte, ukrainische Kräfte hätten russische Stellungen mit Drohnen und Artillerie angegriffen. In der russischen Grenzregion Belgorod meldete Gouverneur Wjatscheslaw Gladkow drei Verletzte bei einem ukrainischen Drohnenangriff. Putin beklagte am Abend außerdem, dass Kiew noch keinen Vorschlag bezüglich des Gefangenenaustauschs vorgelegt habe.

Russlands Konflikt mit der Ukraine dauert mittlerweile seit mehr als vier Jahren an. Mit bereits hunderttausenden Toten ist es der blutigste Konflikt in Europa seit dem Zweiten Weltkrieg.

Die Verhandlungen zwischen Russland und der Ukraine über eine Beendigung des Konflikts lagen seit dem letzten Treffen im März auf Eis. Die USA, die in den Gesprächen vermittelt hatten, konzentrieren sich momentan auf den Konflikt mit dem Iran. Am Donnerstag fanden in Florida jedoch erstmals seit Ende März wieder Gespräche zwischen ukrainischen und US-Gesandten statt. Selenskyj rechnet nach eigenen Angaben mit einem Gegenbesuch der US-Verhandler in den kommenden Wochen.

Bundesaußenminister Johann Wadephul (CDU) kündigte unterdessen eine neue Verhandlungsinitiative Europas an. "Wir sind bereit, mehr Verantwortung zu übernehmen und sind darüber mit den USA und der Ukraine im Gespräch", sagte Wadephul der "Welt am Sonntag". "Im E3-Format mit Frankreich und Großbritannien unternehmen wir einen neuen Anlauf, wieder in Verhandlungen hineinzukommen – mit einer größeren Rolle Europas in den nächsten Wochen und Monaten."

G.Fung--ThChM