The China Mail - Streit um Kriegsende: Washington und Teheran beharren auf jeweiligen Positionen

USD -
AED 3.6725
AFN 66.50327
ALL 80.653395
AMD 365.190533
AOA 917.000309
ARS 1493.416007
AUD 1.416772
AWG 1.80125
AZN 1.689851
BAM 1.692154
BBD 2.008721
BDT 123.455081
BHD 0.3761
BIF 2985.970817
BMD 1
BND 1.277984
BOB 11.853211
BRL 5.083898
BSD 0.997309
BTN 94.901089
BWP 13.461555
BYN 2.969692
BYR 19600
BZD 2.005779
CAD 1.39606
CDF 2262.502134
CHF 0.809098
CLF 0.023198
CLP 913.000141
CNY 6.747598
CNH 6.74699
COP 3157.69
CRC 453.361712
CUC 1
CUP 26.5
CVE 95.398565
CZK 21.010974
DJF 177.598394
DKK 6.472445
DOP 58.218911
DZD 132.350167
EGP 49.803294
ERN 15
ETB 160.971007
EUR 0.865819
FJD 2.20855
FKP 0.74148
GBP 0.741655
GEL 2.610398
GGP 0.74148
GHS 11.701051
GIP 0.74148
GMD 73.50146
GNF 8759.111457
GTQ 7.609218
GYD 208.606894
HKD 7.84524
HNL 26.731037
HRK 6.522098
HTG 130.40262
HUF 314.6285
IDR 17816.05
ILS 2.999849
IMP 0.74148
INR 95.19805
IQD 1306.448752
IRR 1375550.000174
ISK 123.469937
JEP 0.74148
JMD 158.382433
JOD 0.708972
JPY 158.207962
KES 128.880029
KGS 87.450078
KHR 4050.85633
KMF 426.000291
KRW 1415.545005
KWD 0.30866
KYD 0.831109
KZT 467.406398
LAK 22517.541811
LBP 89309.055987
LKR 334.518649
LRD 180.013843
LSL 16.202317
LTL 2.95274
LVL 0.60489
LYD 6.343603
MAD 9.294994
MDL 17.342816
MGA 4255.889809
MKD 53.231298
MMK 2099.549369
MNT 3595.852714
MOP 8.059058
MRU 40.09223
MUR 47.250125
MVR 15.449987
MWK 1729.34998
MXN 17.152604
MYR 4.088496
MZN 63.904983
NAD 16.202107
NGN 1361.610134
NIO 36.701693
NOK 9.51214
NPR 151.845026
NZD 1.700955
OMR 0.382805
PAB 0.997314
PEN 3.377444
PGK 4.407375
PHP 60.777936
PKR 276.877947
PLN 3.722597
PYG 5930.040405
QAR 3.64559
RON 4.544397
RSD 101.521437
RUB 81.682483
RWF 1466.50401
SAR 3.744756
SBD 8.065696
SCR 14.45314
SDG 600.504736
SEK 9.49805
SGD 1.279715
SLE 24.598376
SOS 569.989877
SRD 37.8665
STD 20697.981008
STN 21.197622
SVC 8.726386
SZL 16.199029
THB 33.032022
TJS 9.200175
TMT 3.51
TND 2.92983
TRY 47.714801
TTD 6.759762
TWD 32.218603
TZS 2643.56301
UAH 44.66703
UGX 3714.372216
UYU 40.144833
UZS 11927.514351
VES 755.762399
VND 26138.5
VUV 118.557141
WST 2.733716
XAF 567.53013
XAG 0.015799
XAU 0.000232
XCD 2.70255
XCG 1.797449
XDR 0.705825
XOF 567.53013
XPF 103.182603
YER 238.402481
ZAR 16.18135
ZMK 9001.198411
ZMW 18.824028
ZWL 321.999592
  • Goldpreis

    -12.7000

    4387

    -0.29%

  • EUR/USD

    -0.0009

    1.1553

    -0.08%

  • TecDAX

    67.7900

    4068.78

    +1.67%

  • MDAX

    -23.9000

    32407.2

    -0.07%

  • DAX

    179.3500

    26319.45

    +0.68%

  • SDAX

    94.8300

    18659.63

    +0.51%

  • Euro STOXX 50

    21.3000

    6523.86

    +0.33%

Streit um Kriegsende: Washington und Teheran beharren auf jeweiligen Positionen
Streit um Kriegsende: Washington und Teheran beharren auf jeweiligen Positionen / Foto: © AFP

Streit um Kriegsende: Washington und Teheran beharren auf jeweiligen Positionen

Im Ringen um ein Ende des Iran-Krieges beharren Washington und Teheran auf ihren jeweiligen Positionen. Nachdem US-Präsident Donald Trump die iranische Antwort auf einen US-Vorschlag als "Müll" bezeichnet hatte, forderte der iranische Parlamentspräsident Mohammed Bagher Ghalibaf am Dienstag eine Umsetzung von Teherans 14-Punkte-Plan. Andernfalls drohe Trump ein weiteres Scheitern, betonte er.

Textgröße:

"Es gibt keine andere Möglichkeit, als die Rechte des iranischen Volkes anzuerkennen, wie sie im 14-Punkte-Vorschlag dargelegt sind", schrieb Ghalibaf im Onlinedienst X. "Jeder andere Ansatz wird völlig ergebnislos bleiben; nichts als ein Misserfolg nach dem anderen."

"Je länger sie auf der Bremse stehen, desto mehr werden die amerikanischen Steuerzahler dafür bezahlen", warnte der iranische Parlamentspräsident. Trump steht unter starkem innenpolitischen Druck, den Krieg zu beenden; am Dienstag stiegen die Ölpreise erneut an. Angesichts der hohen Kraftstoffpreise hatte Trump das Aussetzen einer Bundessteuer auf Benzin und Diesel angekündigt.

Am Montag hatte Trump der Feuerpause mit dem Iran "eine Überlebenschance von einem Prozent" zugesprochen und gesagt, die Waffenruhe werde nur noch künstlich am Leben gehalten. Die iranische Antwort auf den US-Vorschlag zur Beendigung des Krieges hatte der US-Präsident schon am Wochenende als "völlig inakzeptabel" bezeichnet.

Sollten die USA den Iran erneut angreifen, sei eine Urananreicherung auf 90 Prozent eine Möglichkeit, schrieb der Sprecher des Parlamentsausschusses für nationale Sicherheit, Ebrahim Resaei, am Dienstag im Onliendienst X. "Wir werden das im Parlament prüfen." Auf 90 Prozent angereichertes Uran wird für Atomwaffen benötigt. Der Iran verfügt bereits über auf 60 Prozent angereichertes Uran.

Ein Verzicht Teherans auf Atomwaffen gehört zu den Hauptforderungen der USA. Das angereicherte Uran soll nach den Vorstellungen der US-Regierung außer Landes gebracht werden.

Die USA und Israel hatten am 28. Februar mit ihren militärischen Angriffen auf den Iran begonnen. Teheran reagierte mit Raketen- und Drohnenangriffen auf Israel, mehrere Golfstaaten und US-Ziele in der Golfregion. Auch die Vereinigten Arabischen Emirate führten im vergangenen Monat offenbar Angriffe auf den Iran aus, wie das "Wall Street Journal" berichtete. Nach Angaben des US-Botschafters in Israel, Mike Huckabee, stellte Israel den Emiraten während des Krieges Luftabwehrsysteme und Personal zur Verfügung.

Unterdessen wollten Verteidigungsminister dutzender Länder am Dienstag bei einem virtuellen Treffen über einen möglichen internationalen Einsatz zur Sicherung der Schifffahrt in der Straße von Hormus beraten. Die Meerenge ist seit Beginn des Iran-Kriegs von den iranischen Revolutionsgarden weitgehend gesperrt. In der Folge sind die Energiepreise weltweit in die Höhe geschossen. Die US-Armee wiederum blockiert die iranischen Häfen an der Schifffahrtsstraße.

Mitte April hatten Großbritannien und Frankreich sich zu einer militärischen Sicherung des Schiffsverkehrs in der strategisch und wirtschaftlichen bedeutenden Meerenge nach Ende der Kampfhandlungen in der Region bereiterklärt. Zahlreiche weitere Länder sicherten ihre Unterstützung zu, darunter Deutschland.

Katars Außenminister Scheich Mohammed bin Abdulrahman al-Thani forderte den Iran unterdessen auf, die Straße von Hormus nicht als Druckmittel zu benutzen. Bei einer Pressekonferenz in Doha sagte Fidan, Teheran dürfe die Meerenge nicht als "Waffe" nutzen.

Kuwait berichtete derweil von einem "Infiltrationsversuch" der iranischen Revolutionsgarden. Anfang des Monats seien vier Menschen beim Versuch festgenommen worden, über den Seeweg nach Kuwait einzudringen, teilte das Innenministerium laut der Nachrichtenagentur Kuna mit.

V.Liu--ThChM