The China Mail - Nach Waffenruhe-Verlängerung: Neue gegenseitige Angriffe Israels und der Hisbollah

USD -
AED 3.672498
AFN 63.498062
ALL 82.257093
AMD 367.886552
ANG 1.790403
AOA 918.000107
ARS 1463.492499
AUD 1.426829
AWG 1.8025
AZN 1.695602
BAM 1.707839
BBD 2.014862
BDT 122.896637
BGN 1.69088
BHD 0.37723
BIF 2983.173098
BMD 1
BND 1.293759
BOB 6.91239
BRL 5.151898
BSD 1.000358
BTN 94.655909
BWP 13.576786
BYN 2.799012
BYR 19600
BZD 2.011981
CAD 1.416111
CDF 2280.000081
CHF 0.808065
CLF 0.022929
CLP 902.439786
CNY 6.769603
CNH 6.77899
COP 3454.26
CRC 453.811158
CUC 1
CUP 26.5
CVE 96.285333
CZK 21.117298
DJF 178.145111
DKK 6.52457
DOP 58.479379
DZD 133.444268
EGP 49.769901
ERN 15
ETB 161.283979
EUR 0.872901
FJD 2.24775
FKP 0.755695
GBP 0.754743
GEL 2.650062
GGP 0.755695
GHS 11.229578
GIP 0.755695
GMD 73.496907
GNF 8765.357714
GTQ 7.628428
GYD 209.275317
HKD 7.839555
HNL 26.762371
HRK 6.580197
HTG 130.677006
HUF 307.546499
IDR 17838
ILS 2.96825
IMP 0.755695
INR 94.62385
IQD 1310.524891
IRR 1374999.999758
ISK 125.703992
JEP 0.755695
JMD 158.06984
JOD 0.709017
JPY 161.767496
KES 129.410241
KGS 87.450212
KHR 4016.800706
KMF 429.498376
KPW 900.00035
KRW 1537.224989
KWD 0.30873
KYD 0.833661
KZT 487.587213
LAK 22093.277098
LBP 89584.959701
LKR 334.503445
LRD 182.07459
LSL 16.436923
LTL 2.95274
LVL 0.60489
LYD 6.413783
MAD 9.325876
MDL 17.591841
MGA 4219.387176
MKD 53.814889
MMK 2099.917974
MNT 3579.231668
MOP 8.077961
MRU 40.000349
MUR 47.810326
MVR 15.450286
MWK 1734.646653
MXN 17.33085
MYR 4.149099
MZN 63.91049
NAD 16.436923
NGN 1367.190239
NIO 36.814852
NOK 9.66562
NPR 151.449105
NZD 1.74503
OMR 0.384501
PAB 1.000358
PEN 3.385028
PGK 4.456902
PHP 61.045959
PKR 278.233656
PLN 3.72565
PYG 6098.551332
QAR 3.646906
RON 4.573303
RSD 102.476012
RUB 73.798374
RWF 1465.171718
SAR 3.753791
SBD 8.061424
SCR 13.674177
SDG 600.504465
SEK 9.60009
SGD 1.29279
SHP 0.746601
SLE 24.750216
SLL 20969.503664
SOS 571.695527
SRD 37.4025
STD 20697.981008
STN 21.39383
SVC 8.753133
SYP 110.532098
SZL 16.433081
THB 32.910498
TJS 9.278635
TMT 3.5
TND 2.957937
TOP 2.40776
TRY 46.462399
TTD 6.784027
TWD 31.627027
TZS 2629.231986
UAH 44.991835
UGX 3651.795772
UYU 40.002096
UZS 11989.276889
VES 606.63266
VND 26320
VUV 118.352303
WST 2.751796
XAF 572.793161
XAG 0.01506
XAU 0.000238
XCD 2.70255
XCG 1.802932
XDR 0.71169
XOF 572.793161
XPF 104.139924
YER 238.600161
ZAR 16.412401
ZMK 9001.199631
ZMW 17.731555
ZWL 321.999592
  • Goldpreis

    -42.5000

    4203.4

    -1.01%

  • Euro STOXX 50

    33.4000

    6326.53

    +0.53%

  • MDAX

    -75.9300

    32562.49

    -0.23%

  • DAX

    104.4000

    25090.22

    +0.42%

  • TecDAX

    27.3100

    3981.45

    +0.69%

  • SDAX

    -162.2400

    18349.01

    -0.88%

  • EUR/USD

    -0.0029

    1.144

    -0.25%

Nach Waffenruhe-Verlängerung: Neue gegenseitige Angriffe Israels und der Hisbollah
Nach Waffenruhe-Verlängerung: Neue gegenseitige Angriffe Israels und der Hisbollah / Foto: © AFP

Nach Waffenruhe-Verlängerung: Neue gegenseitige Angriffe Israels und der Hisbollah

Einen Tag nach der Verlängerung der Waffenruhe zwischen Israel und dem Libanon hat Israel erneut Hisbollah-Ziele im Nachbarland angegriffen. Die Streitkräfte hätten Angriffe auf die Infrastruktur der pro-iranischen Miliz "in mehreren Gebieten im Süden des Libanon" begonnen, erklärte die Armee am Samstag. Die Hisbollah lehnt die Feuerpause wie auch die direkten Gespräche ab und griff Israel erneut mit Drohnen an.

Textgröße:

Libanons Regierungschef Nawaf Salam warf der vom Iran finanzierten Miliz vor, den Libanon in einen neuen "unverantwortlichen" Krieg hineingezogen zu haben.

Libanons staatliche Nachrichtenagentur NNA berichtete am Samstag von israelischen Angriffen auf mindestens fünf Dörfer im Süden des Landes, in denen die Menschen zuvor einem Evakuierungsaufruf gefolgt waren. Die israelische Armee hatte vorab die Bewohner von neun Dörfern in den Regionen Sidon und Nabatije aufgefordert, die Orte angesichts der bevorstehenden Luftangriffe zu verlassen.

Die brüchige Feuerpause gilt seit dem 17. April und wäre eigentlich am Sonntag ausgelaufen. Bereits kurz nach der Bekanntgabe ihrer Verlängerung wurden am Vortag mindestens sechs Menschen im Süden des Libanons bei einem israelischen Angriff getötet: In der libanesischen Ortschaft Haruf wurde ein Zentrum der Hisbollah-nahen Organisation Islamisches Gesundheitskomitee von einem israelischen Angriff getroffen. Zugleich setzte die Hisbollah ihre Drohnenangriffe auf den Norden Israels fort, darunter in der grenznahen Stadt Naharija.

Noch während die zweitägigen Gespräche in Washington stattfanden, rief die israelische Armee die Bevölkerung der südlibanesischen Stadt Tyros dazu auf, die Stadt wegen bevorstehender Angriffe auf Hisbollah-Infrastruktur zu verlassen. Ein Korrespondent der Nachrichtenagentur AFP hörte in der Folge eine Reihe von Einschlägen. In Tyros wurden laut Gesundheitsministerium mindestens 37 Menschen verletzt, darunter sechs Krankenhausmitarbeiter, neun Frauen und vier Kinder.

Israel und der Libanon hatten sich unter US-Vermittlung auf eine Verlängerung ihrer Waffenruhe um 45 Tage geeinigt. Die beiden Nachbarländer unterhalten offiziell keine diplomatischen Beziehungen und befinden sich formell seit 1948 im Kriegszustand.

US-Außenamtssprecher Tommy Pigott erklärte am Freitag, die Gespräche sollten "dauerhaften Frieden" zwischen Israel und dem Libanon, eine vollständige Anerkennung der Souveränität und territorialen Integrität beider Länder und "echte Sicherheit entlang ihrer gemeinsamen Grenze" erreichen. Weiter sagte er, die Gespräche sollten am 2. und 3. Juni fortgesetzt werden. Bereits am 29. Mai wolle das US-Verteidigungsministerium zudem Militärvertreter aus beiden Ländern zusammenbringen.

Der israelische Botschafter in Washington, Yechiel Leiter, erklärte nach den Gesprächen, die Sicherheit seines Landes müsse garantiert werden. "Es wird Höhen und Tiefen geben, aber das Potenzial für Erfolg ist riesig", sagte er mit Blick auf mögliche künftige Beziehungen zwischen beiden Staaten.

Die libanesische Delegation äußerte die Hoffnung auf "dauerhafte Stabilität" und bezeichnete die Waffenruhe als "entscheidende Atempause für unsere Bürger". Die Verlängerung der Feuerpause und die Einrichtung eines von den USA unterstützten Sicherheitsmechanismus stärke zudem die staatlichen Institutionen, erklärte die libanesische Delegation laut einer vom libanesischen Präsidialamt veröffentlichten Erklärung.

Libanons Regierungschef Nawaf Salam warf der vom Iran finanzierten Miliz vor, den Libanon in einen neuen "unverantwortlichen" Krieg hineingezogen zu haben. Er rief arabische und andere Staaten am Freitag zur Unterstützung auf, um die Verhandlungsposition seines Landes gegenüber Israel zu stärken. In einer Anspielung auf die Hisbollah in seinem Land sagte er nach der Waffenruhe-Verlängerung, der Libanon wolle keine weiteren "rücksichtslosen Abenteuer, die ausländischen Projekten und Interessen dienen".

Ungeachtet der Feuerpause hatten Israel und die Hisbollah im Libanon ihre gegenseitigen Angriffe bereits in den vergangenen Wochen fortgesetzt. Beide Seiten werfen sich gegenseitig Verstöße gegen das Waffenruhe-Abkommen vor. Der Vereinbarung zufolge hat Israel das Recht, gegen "geplante, unmittelbar bevorstehende oder andauernde Angriffe" vorzugehen.

Die Hisbollah, deren erklärtes Ziel die Vernichtung Israels ist, lehnt sowohl die direkten Gespräche zwischen den Nachbarländern als auch die Waffenruhe ab. Als Reaktion auf die Tötung des obersten iranischen Führers Ayatollah Ali Chamenei durch einen israelischen Angriff zu Beginn des Iran-Krieges feuerte die von Teheran finanzierte Schiitenmiliz Anfang März Raketen auf Israel ab. Israel flog daraufhin massive Angriffe auf Teile des Libanon und schickte Bodentruppen über die Grenze.

G.Fung--ThChM