The China Mail - Russlands Drohung gegen Diplomaten in Kiew international scharf verurteilt

USD -
AED 3.672504
AFN 64.999537
ALL 81.33886
AMD 361.122502
ANG 1.789785
AOA 917.000035
ARS 1513.022501
AUD 1.444398
AWG 1.80125
AZN 1.67226
BAM 1.743487
BBD 2.013327
BDT 122.956921
BGN 1.747831
BHD 0.377591
BIF 2991.825564
BMD 1
BND 1.281969
BOB 11.720763
BRL 5.097599
BSD 0.999599
BTN 94.969134
BWP 13.742479
BYN 3.017272
BYR 19600
BZD 2.010474
CAD 1.419315
CDF 2313.52571
CHF 0.827897
CLF 0.024941
CLP 981.589897
CNY 6.691203
CNH 6.690261
COP 3177.34
CRC 454.962785
CUC 1
CUP 23.991442
CVE 98.294675
CZK 21.704698
DJF 178.000624
DKK 6.66792
DOP 61.282703
DZD 134.428038
EGP 53.431406
ERN 15
ETB 163.27156
EUR 0.89201
FJD 2.26765
FKP 0.76043
GBP 0.753555
GEL 2.58989
GGP 0.76043
GHS 11.630623
GIP 0.76043
GMD 73.500612
GNF 8794.098638
GTQ 7.63697
GYD 209.078429
HKD 7.847255
HNL 26.837813
HRK 6.719798
HTG 130.89794
HUF 324.396504
IDR 18028
ILS 3.103975
IMP 0.76043
INR 94.52505
IQD 1514.474828
IRR 1795877.500108
ISK 121.490159
JEP 0.76043
JMD 158.942818
JOD 0.708971
JPY 158.149499
KES 129.839569
KGS 87.450398
KHR 4059.583344
KMF 440.000176
KPW 899.999961
KRW 1340.749682
KWD 0.31096
KYD 0.833055
KZT 453.04094
LAK 22484.901161
LBP 89517.060016
LKR 330.904147
LRD 170.435248
LSL 16.519088
LTL 2.95274
LVL 0.60489
LYD 6.421536
MAD 9.796395
MDL 17.963495
MGA 4502.384454
MKD 54.953088
MMK 2099.444361
MNT 3596.720368
MOP 8.080141
MRU 40.052592
MUR 47.307153
MVR 15.460232
MWK 1732.941124
MXN 18.435973
MYR 4.082099
MZN 63.908288
NAD 16.519088
NGN 1330.897808
NIO 36.789417
NOK 9.479897
NPR 151.940099
NZD 1.77843
OMR 0.384489
PAB 0.999666
PEN 3.438747
PGK 4.537452
PHP 63.044004
PKR 276.704729
PLN 3.89635
PYG 5692.383117
QAR 3.643852
RON 4.757698
RSD 104.727545
RUB 83.866756
RWF 1474.885234
SAR 3.753076
SBD 8.064647
SCR 13.951933
SDG 601.498751
SEK 9.958299
SGD 1.28212
SHP 0.754745
SLE 24.679893
SLL 20969.504398
SOS 571.288497
SRD 37.641502
STD 20697.981008
STN 21.840387
SVC 8.746852
SYP 13001.999685
SZL 16.512011
THB 33.519867
TJS 9.211651
TMT 3.51
TND 3.001747
TOP 2.40776
TRY 49.509597
TTD 6.784783
TWD 32.34196
TZS 2639.984999
UAH 44.838258
UGX 4023.070477
UYU 40.203962
UZS 11956.051793
VES 878.023604
VND 25873
VUV 119.689611
WST 2.781623
XAF 585.120197
XAG 0.017491
XAU 0.000240685762
XCD 2.70255
XCG 1.801609
XDR 0.707052
XOF 585.120197
XPF 106.313655
YER 236.150455
ZAR 16.518805
ZMK 9001.194926
ZMW 19.917541
ZWL 321.999592
SSP 5773.824733
MXV 2.08173
  • DAX

    -34.1800

    25374.42

    -0.13%

  • SDAX

    124.0200

    18248.52

    +0.68%

  • Euro STOXX 50

    -1.5400

    6301.28

    -0.02%

  • TecDAX

    -6.3300

    3969.15

    -0.16%

  • Goldpreis

    3.7000

    4172.1

    +0.09%

  • MDAX

    -135.7100

    30895.59

    -0.44%

  • EUR/USD

    -0.0007

    1.1366

    -0.06%

Russlands Drohung gegen Diplomaten in Kiew international scharf verurteilt
Russlands Drohung gegen Diplomaten in Kiew international scharf verurteilt / Foto: © AFP

Russlands Drohung gegen Diplomaten in Kiew international scharf verurteilt

Russlands Aufforderung an Ausländer und Diplomaten, die ukrainische Hauptstadt Kiew wegen neuer bevorstehender Angriffe zu verlassen, ist international scharf verurteilt worden. Eine solche Drohung sei "inakzeptabel", erklärten fast 50 Länder bei den Vereinten Nationen am Dienstag, darunter europäische Staaten, Japan und Südkorea. Das Auswärtige Amt in Berlin bestellte den russischen Botschafter ein und erteilte Moskaus Versuchen der "Einschüchterung" eine Absage.

Textgröße:

Die gemeinsame Erklärung dutzender Staaten wurde vom ukrainischen Botschafter bei den Vereinten Nationen, Andrij Melnyk, verlesen. Darin hieß es, die jüngsten Drohungen seien inakzeptabel. UN-Generalsekretär António Guterres äußerte sich "zutiefst besorgt" angesichts der russischen Drohungen gegen diplomatische Einrichtungen und Botschaften in Kiew.

Es sei "mehr denn je unerlässlich, eine weitere Eskalation" zu vermeiden, sagte Guterres dem UN-Sicherheitsrat. Der Ukraine-Konflikt habe bereits "verheerende Folgen für die Zivilbevölkerung". Eine solche Eskalation lasse das bemühen um Frieden "noch weiter in die Ferne rücken".

Russland hatte am Montag neue "systematische" Angriffe auf Kiew angekündigt und Ausländer und Diplomaten daher aufgefordert, die ukrainische Hauptstadt zu verlassen. "Die Angriffe werden sowohl auf Entscheidungszentren als auch auf Kommandoposten zielen", hatte das russische Außenministerium erklärt. "Wir warnen ausländische Bürger, einschließlich des Personals diplomatischer Missionen und internationaler Organisationen."

Moskaus Warnung wurde vom russischen Außenminister Sergej Lawrow persönlich an seinen US-Kollegen Marco Rubio weitergeleitet - was normalerweise nicht vorkommt. Dieser teilte mit, er habe die Mitteilung an Präsident Donald Trump weitergeleitet.

Lawrow versicherte am Dienstag, er habe "dem Außenminister dargelegt, was uns zu dieser Entscheidung veranlasst hat". Laut seinem Vize Sergej Rjabkow hat Washington "alle von Moskau übermittelten Botschaften zur Kenntnis genommen".

Über das Pfingstwochenende hatte die russische Armee zahlreiche Drohnen und Raketen auf die Ukraine und insbesondere auf Kiew abgefeuert. Dabei setzte sie auch die Hyperschallrakete Oreschnik ein, die nach Angaben aus Moskau mit Atomsprengköpfen bestückt werden kann.

Die Angriffe erfolgten, nachdem Russland der Ukraine vorgeworfen hatte, eine Berufsschule in der von Russland besetzten Region Luhansk angegriffen und dabei 21 Menschen getötet zu haben. Der russische Präsident Wladimir Putin ordnete daraufhin Vergeltungsmaßnahmen an.

Das Auswärtige Amt erklärte im Onlinedienst X, Russland setze "auf Drohen, Terror und Eskalation". Deshalb sei der russische Botschafter einbestellt worden. "Wir haben Russland heute deutlich gemacht: Wir lassen uns durch Drohungen nicht einschüchtern und werden die Ukraine weiter kraftvoll unterstützen."

Auch in Norwegen, das nicht der EU angehört, wurde aus Protest gegen Moskaus Drohungen am Dienstag der russische Gesandte einbestellt. Ein Sprecher des französischen Außenministeriums hatte am Montag erklärt, eine Evakuierung des diplomatischen Personals aus Kiew komme "nicht in Frage".

Die EU bestellte ebenfalls am Dienstag den Geschäftsträger der russischen Botschaft in Brüssel ein. Diese russische "Drohung" sei eine "inakzeptable Eskalation", erklärte EU-Kommissionssprecherin Anitta Hipper bei X. Die diplomatischen Mitarbeiter der EU in der Ukraine würden in Kiew bleiben, unterstrich sie. Die Ukraine brandmarkte die Drohungen als "Erpressung". Sie forderte ihre Verbündeten auf, die russische Warnung zu ignorieren.

Derweil kam der ukrainische Chefunterhändler Rustem Umerow nach Angaben des ukrainischen Verteidigungsministeriums am Dienstag in Berlin mit Vertretern der Bundesregierung zu sicherheitspolitischen Gesprächen zusammen. Umerow habe sich unter anderem mit dem außen- und sicherheitspolitischen Berater von Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU), Günter Sautter, getroffen, hieß es in Kiew.

Demnach handelte es sich "nicht um ein Dringlichkeitstreffen", sonder um "routinemäßige, geplante Arbeit mit europäischen Kollegen". "Gestern war Brüssel, heute ist Berlin. Im Laufe der Woche folgen noch weitere Besuche in europäischen Hauptstädten."

A.Zhang--ThChM