The China Mail - Israel weitet Militäreinsatz gegen Hisbollah im Libanon über "gelbe Linie" hinaus aus

USD -
AED 3.672504
AFN 66.503991
ALL 80.629676
AMD 365.091035
AOA 917.000367
ARS 1491.937897
AUD 1.417435
AWG 1.80125
AZN 1.70397
BAM 1.691649
BBD 2.00813
BDT 123.418242
BHD 0.375989
BIF 2985.079791
BMD 1
BND 1.277602
BOB 11.849673
BRL 5.083304
BSD 0.997016
BTN 94.875232
BWP 13.457596
BYN 2.968819
BYR 19600
BZD 2.00519
CAD 1.39515
CDF 2262.50392
CHF 0.80949
CLF 0.023206
CLP 913.315746
CNY 6.747604
CNH 6.743285
COP 3142.844787
CRC 453.228387
CUC 1
CUP 26.5
CVE 95.372573
CZK 20.982104
DJF 177.546166
DKK 6.46804
DOP 58.20179
DZD 132.308956
EGP 49.555853
ERN 15
ETB 160.923669
EUR 0.86495
FJD 2.20855
FKP 0.74148
GBP 0.742583
GEL 2.610391
GGP 0.74148
GHS 11.700039
GIP 0.74148
GMD 73.503851
GNF 8756.649224
GTQ 7.607144
GYD 208.588851
HKD 7.842304
HNL 26.723176
HRK 6.518804
HTG 130.363707
HUF 314.060388
IDR 17801
ILS 2.99985
IMP 0.74148
INR 95.210504
IQD 1306.058902
IRR 1375550.000352
ISK 123.340386
JEP 0.74148
JMD 158.335856
JOD 0.70904
JPY 157.80604
KES 129.014401
KGS 87.450384
KHR 4049.647537
KMF 426.00035
KRW 1407.860383
KWD 0.30866
KYD 0.830861
KZT 467.275008
LAK 22510.919863
LBP 89282.792025
LKR 334.420274
LRD 179.959348
LSL 16.197552
LTL 2.95274
LVL 0.60489
LYD 6.341738
MAD 9.29222
MDL 17.337716
MGA 4254.638239
MKD 53.219738
MMK 2099.549369
MNT 3595.852714
MOP 8.056654
MRU 40.080439
MUR 47.070378
MVR 15.450378
MWK 1728.841413
MXN 17.380378
MYR 4.090104
MZN 63.905039
NAD 16.197552
NGN 1364.860377
NIO 36.690741
NOK 9.51237
NPR 151.800372
NZD 1.701115
OMR 0.382693
PAB 0.997016
PEN 3.376465
PGK 4.406003
PHP 60.705038
PKR 276.796523
PLN 3.719205
PYG 5928.296501
QAR 3.644596
RON 4.536304
RSD 101.492021
RUB 81.598409
RWF 1466.072741
SAR 3.744756
SBD 8.065696
SCR 14.449077
SDG 600.503676
SEK 9.480804
SGD 1.269504
SLE 24.603667
SOS 569.822255
SRD 37.866504
STD 20697.981008
STN 21.191022
SVC 8.723782
SZL 16.194265
THB 33.050369
TJS 9.197509
TMT 3.51
TND 2.929032
TRY 47.697504
TTD 6.757774
TWD 32.250604
TZS 2639.622886
UAH 44.653894
UGX 3714.050945
UYU 40.133201
UZS 11924.058297
VES 755.762404
VND 26204.5
VUV 118.557141
WST 2.733716
XAF 567.363231
XAG 0.015731
XAU 0.00023
XCD 2.70255
XCG 1.796912
XDR 0.705618
XOF 567.363231
XPF 103.152705
YER 238.403589
ZAR 16.14632
ZMK 9001.203584
ZMW 18.818492
ZWL 321.999592
  • Goldpreis

    100.1000

    4399.7

    +2.28%

  • DAX

    179.3200

    26319.45

    +0.68%

  • Euro STOXX 50

    21.3000

    6523.86

    +0.33%

  • SDAX

    94.8200

    18659.63

    +0.51%

  • EUR/USD

    0.0037

    1.1562

    +0.32%

  • TecDAX

    67.7900

    4068.78

    +1.67%

  • MDAX

    -23.9200

    32407.2

    -0.07%

Israel weitet Militäreinsatz gegen Hisbollah im Libanon über "gelbe Linie" hinaus aus
Israel weitet Militäreinsatz gegen Hisbollah im Libanon über "gelbe Linie" hinaus aus / Foto: © AFP

Israel weitet Militäreinsatz gegen Hisbollah im Libanon über "gelbe Linie" hinaus aus

Israel hat seinen Militäreinsatz gegen die pro-iranische Hisbollah im Süden und Osten des Libanon über die sogenannte gelbe Linie hinaus ausgeweitet. Ziel sei es, Hisbollah-Kämpfer weiter nach Norden zurückzudrängen, erklärte die israelische Armee am Dienstagabend. Die Hisbollah meldet dann am Mittwoch Zusammenstöße mit israelischen Soldaten nördlich der "gelben Linie" nahe der Stadt Nabatije. Zudem wurden bei israelischen Luftangriffen laut dem libanesischen Gesundheitsministerium 31 Menschen getötet.

Textgröße:

Die von Israel ausgewiesene "gelbe Linie" befindet sich etwa zehn Kilometer tief auf libanesischem Gebiet. Innerhalb dieser Begrenzung hat die israelische Armee nach eigenen Angaben eine Pufferzone eingerichtet und Truppen stationiert, um die Bedrohung für israelische Orte nach der jüngsten Zunahme des Hisbollah-Beschusses zu verringern.

Die israelische Armee kündigte am Mittwoch an, "mit aller Härte" gegen die Hisbollah vorzugehen, der sie vorwirft, die zwischen Israel und dem Libanon geltende Waffenruhe zu verletzen. Bereits am Vortag hatte die Armee die Bewohner von Nabatije aufgerufen, sich in Sicherheit zu bringen.

"Jeder, der sich in der Nähe von Hisbollah-Mitgliedern, ihren Einrichtungen oder ihrem militärischen Gerät aufhält, setzt sein Leben aufs Spiel", warnten die israelischen Streitkräfte. Am Mittwoch erneuerten sie ihren Evakuierungsaufruf für die Stadt Nabatije. Zudem forderten sie auch die Einwohner der Stadt Tyrus und umliegender Gebiete zur Evakuierung auf.

Bislang hatte die israelische Armee zumeist Evakuierungsaufforderungen für Gebiete südlich des Litani-Flusses im Libanon herausgegeben. Nabatije liegt nördlich des Litani-Flusses.

Israels Regierungschef Benjamin Netanjahu hatte am Dienstagabend in einer Videoansprache gesagt, die Armee werde verstärkt gegen die Hisbollah im Libanon vorgehen. Die israelische Armee sei "mit erheblichen Kräften vor Ort im Einsatz und sichert strategisch wichtige Positionen". Die von der Armee eingerichtete Pufferzone solle "verstärkt" werden, "um die Gemeinden im Norden Israels zu schützen".

Zeitgleich zu Netanjahus Ankündigung bestätigte die israelische Armee, dass sie ihren Bodeneinsatz in Teilen von Libanons Süden in den vergangenen Tagen über die ausgewiesene "Sicherheitszone" und ihre bisherigen Stellungslinien hinaus ausgeweitet habe.

Israelischen Medienberichten zufolge hatte Armeechef Ejal Samir dazu gedrängt, den Kampf gegen die vom Iran finanzierte Hisbollah auszuweiten. Demnach gab Netanjahu daraufhin schließlich grünes Licht. Angesichts der Bemühungen von US-Präsident Donald Trump um ein Abkommen mit dem Iran steht Israel unter Druck seitens der USA, sich im Libanon zurückzuhalten.

Die Hisbollah lieferte sich nach eigenen Angaben am Mittwoch Gefechte mit der israelischen Armee in der Stadt Sautar al-Scharkijah nördlich der "gelben Linie". Die Stadt liegt nur sechs Kilometer von Nabatije entfernt. Die Miliz erklärte, ihre mit leichten und mittleren Waffen ausgestatteten Kämpfer seien "auf kurzer Distanz mit den feindlichen Streitkräften zusammengestoßen".

Neben der Ausweitung ihres Einsatzes am Boden hat die israelische Armee zudem ihre Luftangriffe auf Hisbollah-Ziele intensiviert. Wie das libanesische Gesundheitsministerium am Dienstagabend mitteilte, wurden bei neuen Angriffen mindestens 31 Menschen getötet, darunter vier Kinder und drei Frauen. Etwa 40 Menschen seien zudem verletzt worden.

Den Angaben zufolge wurden allein in Burdsch al-Schamali nahe der Stadt Tyrus 14 Menschen getötet. Weitere Tote wurden nach Angriffen in Kautharijat al-Ris, in Habbusch, in Maarakeh und in Salaa gemeldet.

Auch die Hisbollah setzte ihre Angriffe auf Israel am Mittwoch fort, nachdem sie am Tag zuvor nach eigenen Angaben erneut Ziele der israelischen Armee im Norden Israels mit Drohnen attackiert hatte. Die israelische Armee teilte am Dienstag mit, sie habe "mehrere Sprengstoffdrohnen abgefangen, die von der Terrororganisation Hisbollah in Richtung israelisches Gebiet abgefeuert worden waren".

Die mit dem Iran verbündete Hisbollah hatte ihrerseits in den vergangenen Tagen ihre Angriffe auf Israel ausgeweitet, insbesondere solche mit Sprengstoffdrohnen. Die Schiitenmiliz lehnt die direkten Gespräche zwischen dem Libanon und Israel sowie ein unter Vermittlung der USA geschlossenes Waffenruhe-Abkommen ab, das Mitte April in Kraft trat.

Die Bundesregierung bekundete am Mittwoch "große Sorge" über die Verschärfung der Kämpfe im Libanon. Eine weitere Eskalation berge die Gefahr "einer zusätzlichen Destabilisierung einer ohnehin schon fragilen Lage", sagte eine Sprecherin des Auswärtigen Amts. Sie appellierte an alle Konfliktparteien, die vereinbarte Waffenruhe einzuhalten.

N.Lo--ThChM