The China Mail - Erster Monitoringbericht: Mittel aus Sondervermögen 2025 nicht voll ausgeschöpft

USD -
AED 3.673042
AFN 63.503991
ALL 82.403989
AMD 368.150403
ANG 1.790403
AOA 918.000367
ARS 1465.449815
AUD 1.42575
AWG 1.8025
AZN 1.70397
BAM 1.705709
BBD 2.013483
BDT 122.708482
BGN 1.69088
BHD 0.37702
BIF 2985
BMD 1
BND 1.290663
BOB 6.90816
BRL 5.152304
BSD 0.999721
BTN 94.239742
BWP 13.585663
BYN 2.777729
BYR 19600
BZD 2.010527
CAD 1.415225
CDF 2280.000362
CHF 0.807055
CLF 0.02293
CLP 902.460396
CNY 6.769604
CNH 6.783725
COP 3452.68
CRC 453.506829
CUC 1
CUP 26.5
CVE 96.403894
CZK 21.091104
DJF 177.720393
DKK 6.516504
DOP 58.403884
DZD 133.34504
EGP 49.986489
ERN 15
ETB 158.37504
EUR 0.871881
FJD 2.235504
FKP 0.755711
GBP 0.755512
GEL 2.650391
GGP 0.755711
GHS 11.22504
GIP 0.755711
GMD 73.503851
GNF 8775.000355
GTQ 7.625892
GYD 209.119888
HKD 7.83685
HNL 26.68504
HRK 6.568104
HTG 130.583803
HUF 306.820388
IDR 17826.3
ILS 2.95976
IMP 0.755711
INR 94.330504
IQD 1310
IRR 1375000.000352
ISK 125.530386
JEP 0.755711
JMD 157.959917
JOD 0.70904
JPY 161.30504
KES 129.403801
KGS 87.450384
KHR 4010.00035
KMF 429.503794
KPW 900.00035
KRW 1527.650383
KWD 0.30793
KYD 0.833035
KZT 487.855928
LAK 22055.000349
LBP 89550.000349
LKR 333.641485
LRD 182.150382
LSL 16.405039
LTL 2.95274
LVL 0.60489
LYD 6.375039
MAD 9.225039
MDL 17.654036
MGA 4200.000347
MKD 53.732839
MMK 2099.479867
MNT 3580.422334
MOP 8.070939
MRU 40.060379
MUR 47.850378
MVR 15.450378
MWK 1737.000345
MXN 17.326504
MYR 4.137904
MZN 63.910377
NAD 16.403727
NGN 1360.440377
NIO 36.610377
NOK 9.680204
NPR 150.787532
NZD 1.741735
OMR 0.384983
PAB 0.999725
PEN 3.384039
PGK 4.38775
PHP 60.716504
PKR 278.325038
PLN 3.71375
PYG 6138.96617
QAR 3.640504
RON 4.568104
RSD 102.170373
RUB 73.103247
RWF 1464
SAR 3.74824
SBD 8.061424
SCR 13.683262
SDG 600.503676
SEK 9.57882
SGD 1.292404
SHP 0.746601
SLE 24.750371
SLL 20969.503664
SOS 571.503662
SRD 37.402504
STD 20697.981008
STN 21.4
SVC 8.747449
SYP 110.532098
SZL 16.403649
THB 32.890369
TJS 9.272075
TMT 3.5
TND 2.91175
TOP 2.40776
TRY 46.438204
TTD 6.779085
TWD 31.715038
TZS 2630.985038
UAH 44.909735
UGX 3638.520172
UYU 39.96965
UZS 12005.000334
VES 606.63266
VND 26310
VUV 118.132932
WST 2.751795
XAF 572.078806
XAG 0.015419
XAU 0.00024
XCD 2.70255
XCG 1.801643
XDR 0.703697
XOF 565.000332
XPF 104.250363
YER 238.603589
ZAR 16.458037
ZMK 9001.203584
ZMW 17.919703
ZWL 321.999592
  • Goldpreis

    -73.0000

    4172.9

    -1.75%

  • SDAX

    137.6500

    18511.25

    +0.74%

  • MDAX

    -27.1800

    32638.42

    -0.08%

  • DAX

    -40.9800

    24985.82

    -0.16%

  • Euro STOXX 50

    -30.1400

    6293.13

    -0.48%

  • EUR/USD

    0.0002

    1.1469

    +0.02%

  • TecDAX

    6.7100

    3954.14

    +0.17%

Erster Monitoringbericht: Mittel aus Sondervermögen 2025 nicht voll ausgeschöpft

Erster Monitoringbericht: Mittel aus Sondervermögen 2025 nicht voll ausgeschöpft

Die Mittel aus dem milliardenschweren Sondervermögen für Infrastruktur und Klimaneutralität sind im vergangenen Jahr über alle drei Säulen hinweg nur zu rund zwei Dritteln abgeflossen. Das Finanzministerium veröffentlichte am Montag den ersten Monitoringbericht zum Sondervermögen: 2025 waren Ausgaben von 37,3 Milliarden Euro geplant und knapp 24 Milliarden Euro flossen ab - also gut 64 Prozent. Gründe sind die Haushaltsplanung und Abrechnungsbesonderheiten in den Ländern.

Textgröße:

Die Gesamtsumme aus dem Sondervermögen (SVIK) beträgt 500 Milliarden Euro über einen Zeitraum von zwölf Jahren. Das SVIK setzt sich zusammen aus 300 Milliarden Euro für Investitionen des Bundes - die sogenannte Bundessäule -, 100 Milliarden Euro für Länder und Kommunen und 100 Milliarden Euro für den Klima- und Transformationsfonds. Bei der Bundessäule flossen die Mittel zu 74 Prozent ab, Stand Ende April beträgt die Quote dieses Jahr bereits 28 Prozent.

Der Bericht betont Fortschritte unter anderem bei den Investitionen in den Wohnungsbau und bei der Digitalisierung. Dagegen müsse in den Bereichen Energieinfrastruktur, Forschung und Entwicklung sowie Verkehrsinfrastruktur "schneller von der Planung in die Umsetzung gegangen werden". Insgesamt seien "mehr Tempo, weniger Bürokratie, schnellere Planungen" nötig, sagte auch Regierungssprecher Stefan Kornelius. Das Finanzministerium zeigte sich zugleich zuversichtlich, dass die Mittelabflussquote dieses Jahr "deutlich höher liegen wird".

Der Bericht betont zudem den Beitrag des Sondervermögens zum Bruttoinlandsprodukt (BIP) der deutschen Wirtschaft: Demnach rechnet die Regierung in diesem Jahr mit einem Anstieg des BIP um 0,5 Prozent. "Ohne die wirtschafts- und finanzpolitischen Maßnahmen", zu denen auch das Sondervermögen zähle, "würde das BIP auch in diesem Jahr voraussichtlich bestenfalls stagnieren".

Den Unterschied zwischen geplanten und abgeflossenen Mitteln begründete das Finanzministerium mit einer Reihe von Faktoren, vor allem mit der vorläufigen Haushaltsführung im vergangenen Jahr und der Tatsache, dass das Sondervermögen erst im Herbst errichtet wurde. Außerdem seien für die Ländergelder erst Ende vergangenen Jahres alle nötigen Gesetze und Verwaltungsvoraussetzungen abgeschlossen worden und die Abrechnung erfolge verzögert.

Ein Sprecher des Finanzministeriums verwies außerdem darauf, dass es sich bei dem Sondervermögen um ein "Generationenprojekt" handle, das auf zwölf Jahre ausgelegt sei. Der erste Monitoringbericht zeige zunächst also "einen kleinen Ausschnitt".

Trotzdem kam Kritik am nicht vollständigen Abfluss der Mittel, allen voran von der Linkspartei: "In Wahrheit handelt es sich um einen Investitionsstau", sagte Parteichefin Ines Schwerdtner. Vor allem bei den Kommunen komme "nichts an". Wer wirklich in die Zukunft investieren wolle, müsse außerdem die Schuldenbremse reformieren.

Das Problem der Zusätzlichkeit sprach auch der wissenschaftliche Direktor des Instituts für Makroökonomie und Konjunkturforschung (IMK) der Hans-Böckler-Stiftung, Sebastian Dullien, an. Der dem Haushaltsausschuss vorgelegte Bericht sei zwar "ein gewaltiger Schritt nach vorne in der Nachverfolgung der Wirksamkeit öffentlicher Investitionsprogramme". Die Regierung dürfe bei der transparenten Offenlegung nicht nachlassen, auch "wenn die Ergebnisse nicht so ausfallen sollten, wie es die Regierung gerne hätte".

Allerdings umgehe das Monitoring die Diskussion, "inwieweit Mittel des Sondervermögens auch genutzt werden, Haushaltslöcher zu schließen, die etwa durch Steuersenkungen für Unternehmen oder die Gastronomie entstanden sind", kritisierte Dullien. "Um diesem Vorwurf zu entgehen, wäre es wichtig, in der mittelfristigen Finanzplanung noch einmal nachzubessern und die Investitionsausgaben noch weiter zu erhöhen."

T.Luo--ThChM