The China Mail - Iranische Armee erklärt nach gegenseitigen Angriffen Einsatz gegen Israel für beendet

USD -
AED 3.672497
AFN 65.000239
ALL 81.560537
AMD 360.775985
ANG 1.789785
AOA 917.000263
ARS 1513.216206
AUD 1.428714
AWG 1.8025
AZN 1.695989
BAM 1.745253
BBD 2.010361
BDT 122.920831
BGN 1.747831
BHD 0.376943
BIF 2992.879196
BMD 1
BND 1.277729
BOB 11.742397
BRL 5.027202
BSD 0.99809
BTN 95.053074
BWP 13.711808
BYN 3.005903
BYR 19600
BZD 2.007505
CAD 1.420301
CDF 2312.50203
CHF 0.832345
CLF 0.024908
CLP 980.310252
CNY 6.69215
CNH 6.692425
COP 3188.88
CRC 454.401456
CUC 1
CUP 23.954527
CVE 98.394667
CZK 21.744699
DJF 177.744859
DKK 6.67157
DOP 61.199631
DZD 134.454029
EGP 52.850499
ERN 15
ETB 163.034338
EUR 0.892505
FJD 2.245202
FKP 0.754659
GBP 0.753625
GEL 2.594968
GGP 0.754659
GHS 11.653162
GIP 0.754659
GMD 74.000155
GNF 8780.344165
GTQ 7.630461
GYD 208.818175
HKD 7.84818
HNL 26.791833
HRK 6.723498
HTG 130.556993
HUF 324.745502
IDR 17897.05
ILS 3.072501
IMP 0.754659
INR 94.92635
IQD 1512.171616
IRR 1779860.000193
ISK 121.570292
JEP 0.754659
JMD 158.507638
JOD 0.709029
JPY 158.284996
KES 129.793849
KGS 87.450073
KHR 4061.892099
KMF 439.999994
KPW 899.999961
KRW 1339.059879
KWD 0.31164
KYD 0.831738
KZT 447.662772
LAK 22447.38615
LBP 89384.56802
LKR 330.214649
LRD 170.186374
LSL 16.458174
LTL 2.95274
LVL 0.60489
LYD 6.420696
MAD 9.759245
MDL 17.935779
MGA 4506.353512
MKD 54.946281
MMK 2100.02843
MNT 3599.679138
MOP 8.068514
MRU 40.035874
MUR 47.609843
MVR 15.460318
MWK 1730.796688
MXN 18.402755
MYR 4.082202
MZN 63.894662
NAD 16.458174
NGN 1329.209977
NIO 36.729176
NOK 9.499104
NPR 152.085276
NZD 1.77982
OMR 0.3845
PAB 0.99809
PEN 3.443122
PGK 4.527952
PHP 62.789682
PKR 276.352441
PLN 3.90052
PYG 5706.789697
QAR 3.638278
RON 4.765197
RSD 104.795019
RUB 83.753046
RWF 1474.693033
SAR 3.75547
SBD 8.078071
SCR 13.864408
SDG 601.489175
SEK 9.953415
SGD 1.28095
SHP 0.754518
SLE 24.669523
SLL 20969.504398
SOS 570.38835
SRD 37.6475
STD 20697.981008
STN 21.863385
SVC 8.733208
SYP 13001.999685
SZL 16.461129
THB 33.561503
TJS 9.212593
TMT 3.5
TND 2.988292
TOP 2.40776
TRY 49.390825
TTD 6.787934
TWD 32.187501
TZS 2630.002999
UAH 45.026146
UGX 4132.460023
UYU 40.119931
UZS 11876.249286
VES 875.701598
VND 25895
VUV 119.372685
WST 2.788609
XAF 585.444909
XAG 0.017014
XAU 0.000240619451
XCD 2.70255
XCG 1.798883
XDR 0.707052
XOF 585.444909
XPF 106.421331
YER 236.206315
ZAR 16.46835
ZMK 9001.199873
ZMW 19.871586
ZWL 321.999592
SSP 5748.524006
MXV 2.0781
  • DAX

    -34.1800

    25374.42

    -0.13%

  • SDAX

    124.0200

    18248.52

    +0.68%

  • Euro STOXX 50

    -1.5400

    6301.28

    -0.02%

  • TecDAX

    -6.3300

    3969.15

    -0.16%

  • Goldpreis

    3.7000

    4172.1

    +0.09%

  • MDAX

    -135.7100

    30895.59

    -0.44%

  • EUR/USD

    -0.0007

    1.1366

    -0.06%

Iranische Armee erklärt nach gegenseitigen Angriffen Einsatz gegen Israel für beendet
Iranische Armee erklärt nach gegenseitigen Angriffen Einsatz gegen Israel für beendet / Foto: © AFP

Iranische Armee erklärt nach gegenseitigen Angriffen Einsatz gegen Israel für beendet

Nach den ersten gegenseitigen Angriffen seit Beginn einer Waffenruhe Anfang April hat die iranische Armee ihren Militäreinsatz gegen Israel für beendet erklärt. Der Iran habe Israel eine "schmerzhafte Antwort" gegeben, und "dementsprechend ist hiermit die Einstellung der Armee-Einsätze verkündet", gab die Armee am Montag im Staatsfernsehen bekannt. Zugleich warnte sie vor noch härteren Maßnahmen, sollte Israel weiter angreifen. US-Präsident Donald Trump forderte beide Seiten auf, die Angriffe zu beenden.

Textgröße:

Es würden noch "härtere und vernichtendere Maßnahmen" ergriffen, sollten die Angriffe durch Israel auch auf den Süden des Libanon fortgesetzt werden, erklärte die iranische Armeeführung.

Kurz darauf fing die israelische Armee drei aus dem Libanon kommende Geschosse ab, wie ein AFP-Journalist nahe der Grenze berichtete. Die israelische Armee bestätigte, dass die Geschosse auf im Südlibanon eingesetzte israelische Soldaten abgefeuert worden waren.

Weder die israelische noch die iranische Seite meldeten nach den jüngsten Angriffen zunächst Todesopfer.

Der Iran hatte am Sonntagabend erstmals seit Inkrafttreten einer brüchigen Waffenruhe Anfang April wieder Raketen auf Israel abgefeuert. Als Grund gaben die iranischen Revolutionsgarden israelische Luftangriffe auf Viertel von Beirut im Libanon an, die als Hochburgen der pro-iranischen Hisbollah-Miliz gelten. Dabei wurden zwei Menschen getötet und 20 Menschen verletzt. Teheran hatte zuvor wiederholt gedroht, Israel anzugreifen, falls Beirut weiter attackiert werde.

Am Montagmorgen folgten nach israelischen Angaben weitere iranische Raketensalven. Die israelische Armee erklärte, die Luftabwehr sei im Einsatz, um "die Bedrohung abzufangen". Reporter der Nachrichtenagentur AFP berichteten von mehreren Explosionen über Jerusalem, zuvor war Luftalarm ausgelöst worden. Nach Angaben eines israelischen Militärvertreters feuerte der Iran seit Sonntagabend fast 30 Raketen auf Israel ab.

Der Iran erklärte, er habe die Luftwaffenstützpunkte Nevatim in Südisrael und Tel Nof südlich von Tel Aviv angegriffen. Die mit Teheran verbündeten Huthi-Rebellen im Jemen verübten ebenfalls Raketenangriffe auf Israel.

Israel griff in der Nacht zum Montag als Reaktion auf die iranischen Raketenangriffe militärische Ziele im Iran an - und setzte sich damit über die Aufforderung von Trump hinweg, von Vergeltungsmaßnahmen für den Raketenbeschuss aus Teheran abzusehen. Trump hatte unmittelbar nach dem iranischen Angriff nach Angaben eines "Axios"-Journalisten erklärt, er werde Israels Regierungschef Benjamin Netanjahu "sofort anrufen und ihm sagen, dass er nicht zurückschlagen soll".

Am Montag forderte Trump dann beide Seiten auf, die Angriffe einzustellen. Die beiden Länder müssten "sofort aufhören zu schießen'", erklärte er in seinem Onlinedienst Truth Social. Beide Seiten strebten eine "sofortige Feuerpause" an. "Die abschließenden Verhandlungen über 'Frieden' laufen, vorbehaltlich der Ignoranz oder Dummheit, die ihnen in die Quere kommen könnte", erklärte der US-Präsident.

Das iranische Staatsfernsehen berichtete von "mehreren" Explosionen in der Hauptstadt Teheran sowie in den Städten Täbris und Isfahan. Später folgte ein israelischer Luftangriff auf einen petrochemischen Komplex in Mahschahr im Südwesten des Iran. Nach iranischen Angaben wurde eine Produktionsstätte dabei beschädigt.

Bei weiteren Luftangriffen auf den Iran wurden nach Angaben der israelischen Armee "strategische Verteidigungssysteme" in verschiedenen Regionen des Landes zerstört. Am Vormittag erschütterte eine neue Explosion das Stadtzentrum von Teheran.

Teheran machte die USA für das Wiederaufflammen der Kampfhandlungen mitverantwortlich. Israel ergreife keine Maßnahmen "ohne vorherige Abstimmung und Zusammenarbeit mit den Vereinigten Staaten", sagte Außenministeriumssprecher Esmaeil Bakaei. Die indirekten Gespräche mit den USA unter Vermittlung Pakistans würden fortgesetzt, auch wenn die Verhandlungen durch die jüngsten Angriffe auf sein Land "beeinträchtigt" würden.

Die Bundesregierung rief "den Iran auf, die Angriffe einzustellen und ernsthaft zu verhandeln", wie ein Regierungssprecher mitteilte. Gleichzeitig gelte der Appell "an alle Seiten", zu deeskalieren und eine diplomatische Lösung voranzutreiben.

Die EU-Außenbeauftragte Kaja Kallas sagte am Rande eines Ministertreffens in Nikosia: "Ich denke, die Region braucht keine weitere Eskalation". Stattdessen sollten sich die Kriegsparteien "an den Verhandlungstisch setzen und eine Einigung erzielen".

Auch China rief Israel und den Iran zur Zurückhaltung auf. Die Waffenruhe müsse von allen Konfliktparteien eingehalten werden, sagte Außenamtssprecher Lin Jian in Peking.

Der Iran, der die Hisbollah im Libanon politisch und finanziell unterstützt, besteht darauf, den Libanon in ein mögliches Abkommen mit den USA zur Beendigung des Krieges einzubeziehen. Eigentlich gilt im Libanon seit dem 17. April eine Feuerpause. Israel und die Hisbollah greifen sich dessen ungeachtet weiter täglich an. Die Hisbollah hatte in der vergangenen Woche einen neuen Vorstoß Israels und des Libanon für eine Waffenruhe abgelehnt.

Ein hochrangiger Hisbollah-Vertreter sagte AFP am Montag, dass die Miliz "keinen direkten Kontakt" mit der US-Regierung habe. Damit widersprach er Angaben Trumps, der in der vergangenen Woche erklärt hatte, die USA hätten im Zuge der Bemühungen um ein Ende der Kämpfe im Libanon "zum ersten Mal überhaupt" mit der von Washington als "terroristisch" eingestuften Gruppe gesprochen.

E.Choi--ThChM