The China Mail - Vor Nato-Gipfel: Mindestens 22 Tote bei erneuter russischer Angriffswelle auf Kiew

USD -
AED 3.672502
AFN 64.50442
ALL 81.693593
AMD 360.913649
ANG 1.790365
AOA 917.000264
ARS 1516.495803
AUD 1.432254
AWG 1.8025
AZN 1.697004
BAM 1.743316
BBD 2.007889
BDT 122.918124
BGN 1.683441
BHD 0.376334
BIF 2990.172702
BMD 1
BND 1.278128
BOB 11.907744
BRL 5.017903
BSD 0.996903
BTN 96.431421
BWP 13.771588
BYN 3.051526
BYR 19600
BZD 2.004947
CAD 1.421515
CDF 2315.00005
CHF 0.830955
CLF 0.024783
CLP 978.590217
CNY 6.702301
CNH 6.69748
COP 3225.81
CRC 454.239554
CUC 1
CUP 23.925697
CVE 98.286351
CZK 21.701501
DJF 177.524234
DKK 6.65667
DOP 60.318663
DZD 134.345032
EGP 52.369903
ERN 15
ETB 162.835139
EUR 0.89058
FJD 2.24675
FKP 0.757083
GBP 0.755425
GEL 2.598393
GGP 0.757083
GHS 11.768691
GIP 0.757083
GMD 73.999731
GNF 8770.022016
GTQ 7.62117
GYD 208.570474
HKD 7.84745
HNL 26.758536
HRK 6.709598
HTG 130.54039
HUF 325.068969
IDR 17881
ILS 3.05253
IMP 0.757083
INR 96.60695
IQD 1510.308497
IRR 1732150.000549
ISK 121.82024
JEP 0.757083
JMD 158.367391
JOD 0.709043
JPY 158.184984
KES 129.779781
KGS 87.450286
KHR 4057.438786
KMF 440.000548
KPW 900.000318
KRW 1342.26996
KWD 0.31079
KYD 0.830782
KZT 449.390529
LAK 22403.265917
LBP 89273.397423
LKR 329.943221
LRD 170.473538
LSL 16.638589
LTL 2.95274
LVL 0.60489
LYD 6.408914
MAD 9.934351
MDL 17.829893
MGA 4451.476323
MKD 54.88506
MMK 2099.693915
MNT 3600.849225
MOP 8.05792
MRU 39.797651
MUR 47.460182
MVR 15.409812
MWK 1728.623955
MXN 18.16382
MYR 4.087969
MZN 63.897406
NAD 16.638663
NGN 1329.340035
NIO 36.688089
NOK 9.553665
NPR 154.289916
NZD 1.77953
OMR 0.384514
PAB 0.996889
PEN 3.429139
PGK 4.518268
PHP 62.840501
PKR 276.067209
PLN 3.898075
PYG 5737.715877
QAR 3.633916
RON 4.758601
RSD 104.572022
RUB 85.025805
RWF 1472.432558
SAR 3.756839
SBD 8.081105
SCR 14.029105
SDG 601.496843
SEK 9.954395
SGD 1.279575
SHP 0.755886
SLE 24.624987
SLL 20969.491881
SOS 569.755367
SRD 37.650504
STD 20697.981008
STN 21.838148
SVC 8.723208
SYP 13002.000254
SZL 16.63376
THB 33.54198
TJS 9.186496
TMT 3.5
TND 2.981259
TOP 2.40776
TRY 49.342298
TTD 6.771609
TWD 31.922989
TZS 2645.002998
UAH 44.77834
UGX 4082.451253
UYU 39.977716
UZS 11778.390833
VES 873.638698
VND 25862
VUV 120.049533
WST 2.785534
XAF 584.182364
XAG 0.016569
XAU 0.000238316816
XCD 2.70255
XCG 1.796699
XDR 0.707052
XOF 584.182364
XPF 106.303231
YER 236.149694
ZAR 16.52729
ZMK 9001.20071
ZMW 19.848914
ZWL 321.999592
SSP 5753.260075
MXV 2.052055
  • DAX

    -34.1800

    25374.42

    -0.13%

  • SDAX

    124.0200

    18248.52

    +0.68%

  • Euro STOXX 50

    -1.5400

    6301.28

    -0.02%

  • TecDAX

    -6.3300

    3969.15

    -0.16%

  • Goldpreis

    3.7000

    4172.1

    +0.09%

  • MDAX

    -135.7100

    30895.59

    -0.44%

  • EUR/USD

    -0.0007

    1.1366

    -0.06%

Vor Nato-Gipfel: Mindestens 22 Tote bei erneuter russischer Angriffswelle auf Kiew

Vor Nato-Gipfel: Mindestens 22 Tote bei erneuter russischer Angriffswelle auf Kiew

Einen Tag vor dem Nato-Gipfel in Ankara hat Russland die ukrainische Hauptstadt Kiew erneut massiv mit Raketen und Drohnen angegriffen. Dabei wurden nach jüngsten Behördenangaben in der Nacht zum Montag mindestens 22 Menschen in der Region Kiew getötet und dutzende weitere verletzt. Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj forderte eine entschlossene Unterstützung seines Landes durch die Nato. Deren Generalsekretär Mark Rutte pochte ebenfalls auf zusätzliche Mittel für die ukrainische Luftverteidigung.

Textgröße:

Nach Angaben der ukrainischen Streitkräfte griff die russische Armee die Region Kiew mit 68 Raketen und 351 Drohnen an. 15 Menschen wurden nach Behördenangaben im Kiewer Stadtgebiet getötet, sieben weitere im Vorort Wyschnewe. Den ukrainischen Behörden zufolge wurden zudem rund 60 Menschen verletzt.

Journalisten der Nachrichtenagentur AFP hörten zahlreiche Explosionen. Laut Kiews Bürgermeister Vitali Klitschko war die Luftabwehr im Einsatz. Etwa 30 Wohngebäude wurden den Behördenangaben zufolge getroffen, bei einem mehrstöckigen Wohnhaus wurden die oberen Etagen weggerissen.

Nach Angaben des Kiewer Militärverwaltungschefs Tymur Tkatschenko gerieten infolge der russischen Angriffswelle mindestens vier Wohngebäude in Brand. Noch Stunden nach dem Angriff suchten Einsatzkräfte in den Trümmern nach möglichen Verschütteten.

In Wyschnewe wurden Bewohner wegen möglicherweise nicht detonierter Munition in Sicherheit gebracht. Im Kiewer Bezirk Podilsky berichtete ein Anwohner, gegen 01.30 Uhr Ortszeit habe es einen "mächtigen" Angriff in mehreren Wellen gegeben. Sämtliche Fensterscheiben eines Hauses seien durch die Wucht der Detonation zersplittert und herausgefallen.

Insgesamt schoss die Luftabwehr nach Angaben der ukrainischen Luftwaffe 326 Drohnen und 37 Raketen ab. Selenskyj erklärte jedoch, seinen Streitkräften stünden nicht genug Abfangraketen zur Verfügung, um russische ballistische Raketen zu zerstören.

Das russische Verteidigungsministerium erklärte, die Armee habe einen "schweren Angriff" mit Raketen und Drohnen ausgeführt. Ziel seien "militärindustrielle Unternehmen" sowie Energie- und Kraftstoffanlagen in mehreren Regionen der Ukraine gewesen.

Es handelte sich bereits um den zweiten massiven russischen Angriff auf Kiew binnen wenigen Tagen. Erst am Donnerstag waren mehr als 30 Menschen bei einem Angriff auf die ukrainische Hauptstadt getötet worden.

Vor dem am Dienstag beginnenden Nato-Gipfel rief Selenskyj die Verbündeten auf, in Ankara "starke Entscheidungen" zur Unterstützung seines Landes zu treffen. "Allen voran" die USA und die Europäer sollten bei dem Gipfel Beschlüsse zur weiteren Unterstützung der ukrainischen Luftverteidigung fassen, forderte er.

EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen erklärte im Onlinedienst X, die Ukraine brauche "dringend mehr Luftverteidigung". Zudem müsse der Druck auf Moskau steigen, "bis Russland das Blutbad beendet". Nato-Generalsekretär Rutte forderte die Bündnisstaaten auf, die Ukraine "insbesondere bei der Luftverteidigung" weiter zu unterstützen.

Zu dem zweitägigen Gipfel in der türkischen Hauptstadt werden die Staats- und Regierungschefs der 32 Nato-Staaten erwartet, darunter US-Präsident Donald Trump und Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU). Eines der wichtigsten Themen ist die Unterstützung der Ukraine.

Eine Sprecherin des Weißen Hauses kündigte für Mittwoch ein Treffen zwischen Trump und Selenskyj am Rande des Gipfels an. Dabei soll es nach Angaben eines ranghohen US-Regierungsvertreters um Möglichkeiten zur Beendigung des Kriegs in der Ukraine gehen. Im Anschluss werde sich Trump mit dem russischen Präsidenten Wladimir Putin austauschen. Trump hatte am Samstag sowohl mit Putin als auch mit Selenskyj telefoniert.

Die von den USA vermittelten Gespräche zur Beendigung des Ukraine-Kriegs waren in den vergangenen Monaten durch den Iran-Krieg in den Hintergrund geraten. Trump und Selenskyj waren zuletzt im Juni beim G7-Gipfel in Frankreich zusammengetroffen. Dort hatten sich die Staats- und Regierungschefs von sieben großen Industrieländern auf verstärkten Druck auf Russland verständigt.

Russland überzieht die Ukraine seit Beginn seines Angriffskriegs vor fast viereinhalb Jahren mit Raketen- und Drohnenangriffen. Zuletzt hatte die ukrainische Armee ihre Gegenangriffe auf Russland verstärkt und dabei Raffinerien und Öllager ins Visier genommen, was zu Treibstoffengpässen im Land führte.

Die russische Armee teilte mit, sie habe in der Nacht zum Montag 613 von insgesamt 626 ukrainischen Drohnen über mehreren Regionen sowie der Halbinsel Krim abgefangen. Moskaus Bürgermeister Sergej Sobjanin sprach im staatlich unterstützten Messengerdienst Max von mehreren abgefangenen Drohnenwellen, die auf die russische Hauptstadt zugesteuert hätten.

Auf der von Russland annektierten Halbinsel Krim wurde nach Behördenangaben eine Frau bei einem ukrainischen Drohnenangriff getötet. Zwei weitere Menschen seien verletzt worden. In der Stadt Sewastopol auf der Krim fiel vorübergehend der Strom aus.

K.Leung--ThChM