The China Mail - UNO: Debatte um Guterres-Nachfolge - Spekulation über Trump-Favoriten Infantino

USD -
AED 3.672496
AFN 65.999763
ALL 81.979405
AMD 364.662394
AOA 918.000182
ARS 1482.62499
AUD 1.42794
AWG 1.80125
AZN 1.688272
BAM 1.711149
BBD 2.009537
BDT 123.143551
BHD 0.376294
BIF 2979.667186
BMD 1
BND 1.288474
BOB 10.849756
BRL 5.057801
BSD 0.997765
BTN 96.40109
BWP 13.596157
BYN 2.875978
BYR 19600
BZD 2.006649
CAD 1.407625
CDF 2260.000358
CHF 0.814505
CLF 0.023768
CLP 935.449798
CNY 6.772979
CNH 6.770095
COP 3217.74
CRC 452.672377
CUC 1
CUP 26.5
CVE 96.471926
CZK 21.19975
DJF 177.671037
DKK 6.54976
DOP 58.075749
DZD 133.235984
EGP 51.29735
ERN 15
ETB 161.034305
EUR 0.87617
FJD 2.244201
FKP 0.747613
GBP 0.747895
GEL 2.630112
GGP 0.747613
GHS 11.58818
GIP 0.747613
GMD 73.501987
GNF 8754.23232
GTQ 7.61084
GYD 208.735974
HKD 7.840845
HNL 26.718519
HRK 6.602899
HTG 130.450759
HUF 318.872502
IDR 17936
ILS 3.06969
IMP 0.747613
INR 96.5408
IQD 1307.056302
IRR 1375250.00015
ISK 125.65054
JEP 0.747613
JMD 158.347842
JOD 0.709024
JPY 163.335022
KES 129.510162
KGS 87.449747
KHR 4030.762231
KMF 432.000286
KRW 1470.56015
KWD 0.30972
KYD 0.831445
KZT 466.468349
LAK 22568.975096
LBP 89344.567077
LKR 335.55121
LRD 180.588547
LSL 16.442735
LTL 2.95274
LVL 0.60489
LYD 6.402702
MAD 9.366784
MDL 17.544412
MGA 4257.292341
MKD 53.872569
MMK 2099.232333
MNT 3591.167689
MOP 8.057658
MRU 39.857742
MUR 47.189933
MVR 15.459831
MWK 1730.039021
MXN 17.439285
MYR 4.08805
MZN 63.909691
NAD 16.443239
NGN 1371.479952
NIO 36.719481
NOK 9.586705
NPR 154.241069
NZD 1.724695
OMR 0.384488
PAB 0.997747
PEN 3.394212
PGK 4.463731
PHP 61.7415
PKR 277.191177
PLN 3.79303
PYG 6047.455729
QAR 3.63735
RON 4.5874
RSD 102.882975
RUB 78.423663
RWF 1468.079336
SAR 3.751718
SBD 8.077882
SCR 14.066657
SDG 600.505954
SEK 9.702103
SGD 1.29053
SLE 24.249742
SOS 570.171218
SRD 37.735503
STD 20697.981008
STN 21.435008
SVC 8.730041
SZL 16.427378
THB 33.794011
TJS 9.2291
TMT 3.51
TND 2.95352
TRY 47.234299
TTD 6.7702
TWD 32.280958
TZS 2639.998023
UAH 44.678297
UGX 3731.49019
UYU 40.035871
UZS 12023.885037
VES 736.959249
VND 26311.5
VUV 119.024075
WST 2.742768
XAF 573.89566
XAG 0.016971
XAU 0.000244
XCD 2.70255
XCG 1.798154
XDR 0.713755
XOF 573.913234
XPF 104.34174
YER 238.599973
ZAR 16.42055
ZMK 9001.202057
ZMW 18.33326
ZWL 321.999592
  • DAX

    -158.9400

    24996.47

    -0.64%

  • Euro STOXX 50

    -57.3500

    6259.64

    -0.92%

  • MDAX

    -120.0200

    31862.01

    -0.38%

  • SDAX

    -215.2400

    18188.39

    -1.18%

  • TecDAX

    -54.0800

    3735.59

    -1.45%

  • Goldpreis

    -61.2000

    4090.7

    -1.5%

  • EUR/USD

    -0.0005

    1.1404

    -0.04%

UNO: Debatte um Guterres-Nachfolge - Spekulation über Trump-Favoriten Infantino
UNO: Debatte um Guterres-Nachfolge - Spekulation über Trump-Favoriten Infantino / Foto: © AFP

UNO: Debatte um Guterres-Nachfolge - Spekulation über Trump-Favoriten Infantino

Sechs Kandidatinnen und Kandidaten für die Nachfolge von UN-Generalsekretär António Guterres liefern sich am Donnerstag in New York eine öffentliche Debatte. Dabei treten unter anderem die frühere chilenische Präsidentin Michelle Bachelet und der Argentinier Rafael Grossi an, der die Internationale Atomenergiebehörde (IAEA) leitet. Nicht mit von der Partie ist der angebliche Wunschkandidat von US-Präsident Donald Trump: Fifa-Chef Gianni Infantino.

Textgröße:

Eine "Townhall"-Debatte hat die UNO ab 23.00 Uhr MESZ angekündigt. Die sechs Anwärter für den Top-Posten bei den Vereinten Nationen werden 90 Minuten lang von Diplomaten, UN-Mitarbeitern und Vertretern der Zivilgesellschaft befragt. Auf der UN-Webseite ist ein Livestream angekündigt.

Die Veranstaltung werde die "seltene Gelegenheit bieten, sich mit den Ideen, Prioritäten und der Führungsvision der Kandidatinnen und Kandidaten für einen der wichtigsten Posten der Welt auseinanderzusetzen", erklärte die Präsidentin der UN-Generalversammlung, die frühere Bundesaußenministerin Annalena Baerbock (Grüne).

Beobachter sehen die Vereinten Nationen vor ihrer größten Bewährungsprobe seit der Gründung vor rund 81 Jahren. Trump hat Finanzmittel gekürzt und einen eigenen "Friedensrat" ins Leben gerufen, in dem viele Diplomaten eine Konkurrenzveranstaltung zur UNO sehen.

Angesichts dessen wirke das Rennen um die Guterres-Nachfolge "eher kraftlos", sagt Richard Gowan von der International Crisis Group. Die Kandidaten träten "sehr vorsichtig auf" - offenbar, "um die USA und andere Vetomächte nicht zu verärgern".

Denn die Vetomächte - neben den USA sind dies China, Frankreich, Großbritannien und Russland - spielen eine Schlüsselrolle im Rennen um den Top-Posten. Sie können einen missliebigen Kandidaten mit ihrem "Nein" verhindern. Zudem geben sie zusammen mit den zehn nicht-ständigen Mitgliedern des UN-Sicherheitsrats eine Empfehlung an die Vollversammlung ab. Am 30. Juli ist dazu im Sicherheitsrat eine erste Abstimmung angesetzt.

Neben Bachelet und Grossi kandidieren die frühere Präsidentin der UN-Vollversammlung, María Fernanda Espinosa aus Ecuador; zudem die Chefin der UN-Organisation für Handel und Entwicklung (UNCTAD), Rebeca Grynspan aus Costa Rica, die Diplomatin Carolyn Rodrigues-Birkett aus Guyana und der ehemalige Präsident des Senegal, Macky Sall. Bei früheren Befragungen der einzelnen Kandidaten hatten sich die meisten von ihnen für weitere UN-Reformen ausgesprochen, um die Vereinten Nationen effizienter zu machen, und für ein stärkeres Engagement des UN-Generalsekretärs für den Frieden weltweit.

Gowan von der International Crisis Group sieht Grossi als einen der Favoriten. Es könne aber immer noch ein Überraschungskandidat ins Rennen kommen.

Etwa Infantino? Die "New York Post" will erfahren haben, dass Trump gerne den befreundeten Fifa-Chef an der UN-Spitze installieren würde. Die Fußball-Weltmeisterschaft habe gezeigt, dass Infantino "von allen auf der ganzen Welt respektiert" werde und "eine besondere Fähigkeit" habe, Menschen zusammenzubringen, zitierte das Blatt einen Verantwortlichen aus Trumps Umfeld, der seinen Namen nicht nennen wollte.

Gegen den Schweizer Infantino spräche, dass nach dem Portugiesen Guterres nicht erneut ein Europäer an der Reihe wäre. Diesmal beanspruchen die Länder Lateinamerikas den UN-Spitzenjob für sich. Baerbock hat sich zudem dafür stark gemacht, den Posten ab 2027 erstmals mit einer Frau zu besetzen.

N.Lo--ThChM