The China Mail - Rekordstrafe für Google: Trump droht EU mit höheren Zöllen

USD -
AED 3.67295
AFN 66.503991
ALL 82.375723
AMD 365.870403
AOA 917.000367
ARS 1496.425104
AUD 1.431434
AWG 1.8
AZN 1.70397
BAM 1.717641
BBD 2.013516
BDT 123.312153
BHD 0.37716
BIF 2980
BMD 1
BND 1.290447
BOB 11.101548
BRL 5.086204
BSD 0.999688
BTN 96.483617
BWP 13.808911
BYN 2.867431
BYR 19600
BZD 2.010582
CAD 1.40971
CDF 2260.000362
CHF 0.81822
CLF 0.024075
CLP 947.510396
CNY 6.772104
CNH 6.771235
COP 3226.35
CRC 454.912706
CUC 1
CUP 26.5
CVE 97.37504
CZK 21.221504
DJF 177.720393
DKK 6.57496
DOP 58.216787
DZD 133.340956
EGP 51.348504
ERN 15
ETB 161.354932
EUR 0.87955
FJD 2.251304
FKP 0.751321
GBP 0.750375
GEL 2.62504
GGP 0.751321
GHS 11.625844
GIP 0.751321
GMD 74.000355
GNF 8771.1055
GTQ 7.626341
GYD 209.144759
HKD 7.84231
HNL 26.775975
HRK 6.626704
HTG 130.704547
HUF 317.93404
IDR 17935
ILS 3.04635
IMP 0.751321
INR 96.37504
IQD 1309.59804
IRR 1375275.000352
ISK 125.760386
JEP 0.751321
JMD 158.564271
JOD 0.70904
JPY 163.815504
KES 129.440385
KGS 87.450384
KHR 4042.382222
KMF 433.00035
KRW 1460.460383
KWD 0.31008
KYD 0.833066
KZT 475.317695
LAK 22635.95846
LBP 89520.539223
LKR 335.948992
LRD 180.936782
LSL 16.884652
LTL 2.95274
LVL 0.60489
LYD 6.397133
MAD 9.361923
MDL 17.668627
MGA 4429.70997
MKD 54.072806
MMK 2100.220859
MNT 3594.717341
MOP 8.074841
MRU 39.899181
MUR 47.420378
MVR 15.450378
MWK 1733.403004
MXN 17.47245
MYR 4.091404
MZN 63.875039
NAD 16.884874
NGN 1366.810377
NIO 36.789019
NOK 9.583135
NPR 154.373285
NZD 1.726922
OMR 0.384495
PAB 0.999671
PEN 3.402084
PGK 4.472061
PHP 61.686504
PKR 277.688413
PLN 3.79585
PYG 6043.999473
QAR 3.634352
RON 4.601204
RSD 103.295038
RUB 77.647633
RWF 1473.014925
SAR 3.761667
SBD 8.081105
SCR 13.360738
SDG 600.503676
SEK 9.71433
SGD 1.290535
SLE 24.275038
SOS 571.278021
SRD 37.792504
STD 20697.981008
STN 21.51633
SVC 8.747393
SZL 16.882632
THB 33.674038
TJS 9.221866
TMT 3.5
TND 2.963145
TRY 47.344804
TTD 6.792135
TWD 32.335038
TZS 2642.498038
UAH 44.802635
UGX 3768.481234
UYU 40.145617
UZS 12098.325239
VES 741.251404
VND 26327
VUV 118.486444
WST 2.745706
XAF 576.065374
XAG 0.017081
XAU 0.000246
XCD 2.70255
XCG 1.801687
XDR 0.716925
XOF 576.095729
XPF 104.737607
YER 238.103589
ZAR 16.81672
ZMK 9001.203584
ZMW 18.518893
ZWL 321.999592
  • SDAX

    130.6600

    18229.28

    +0.72%

  • Euro STOXX 50

    70.7700

    6280.94

    +1.13%

  • TecDAX

    68.5200

    3769.97

    +1.82%

  • DAX

    335.8800

    25099

    +1.34%

  • MDAX

    291.8100

    31965.53

    +0.91%

  • Goldpreis

    6.6000

    4056.8

    +0.16%

  • EUR/USD

    -0.0007

    1.1375

    -0.06%

Rekordstrafe für Google: Trump droht EU mit höheren Zöllen
Rekordstrafe für Google: Trump droht EU mit höheren Zöllen / Foto: © AFP

Rekordstrafe für Google: Trump droht EU mit höheren Zöllen

Wegen eines Rekordbußgelds der Europäischen Union für Google hat US-Präsident Donald Trump den Europäern mit höheren Zöllen gedroht. Die EU werde einen "sehr hohen Preis" für die Wettbewerbsstrafe von 890 Millionen Euro zahlen, erklärte Trump am Freitag in seinem Onlinedienst Truth Social. Er kündigte eine neue Zolluntersuchung gegen die EU an und begründete diese mit dem angeblichen "Ausrauben amerikanischer Unternehmen".

Textgröße:

Trump schrieb weiter, den Europäern werde "so bald wie möglich ein erheblicher Zoll auferlegt". Erst am Freitag war ein neuer Aufschlag von zehn Prozent für Einfuhren europäischer Produkte in die USA in Kraft getreten. Die Trump-Regierung begründete dies mit einem unzureichenden Vorgehen der EU gegen Zwangsarbeit, die europaweit verboten ist. Brüsseler Politiker nannten diesen Vorwurf "absurd".

Die EU-Kommission hatte die Strafe gegen Google erst am Donnerstag verhängt. Die Brüsseler Wettbewerbshüter werfen dem Technologiekonzern unter anderem vor, bei der Anzeige von Google-Suchergebnissen eigene Dienste zu bevorzugen und damit Konkurrenten zu benachteiligen.

Mit der Geldbuße blieb die EU-Kommission weit unter ihren Möglichkeiten: Sie entspricht nicht einmal einem Prozent des weltweiten Jahresumsatzes von Google, möglich gewesen wären bis zu zehn Prozent.

Trump sprach der EU grundsätzlich das Recht ab, Wettbewerbsverstöße von US-Konzernen in Europa zu ahnden. Er verwies auf ähnliche EU-Bußgelder gegen "großartige amerikanische Konzerne" wie Apple, Meta und Amazon. Die Praxis sei "illegal und höchst diskriminierend", befand Trump.

Die neuerliche Zolluntersuchung gegen die EU soll nach seinen Angaben auf Grundlage von Artikel 301 des US-Handelsgesetzes von 1974 erfolgen. Es ermächtigt die US-Regierung, Praktiken im Ausland zu untersuchen, die sie als diskriminierend einstuft, und Gegenmaßnahmen zu ergreifen, insbesondere durch Zusatzzölle.

Mit Hilfe dieses Gesetzes hatte die Trump-Regierung bereits die neuen Zölle für rund 60 internationale Handelspartner erlassen. Sie lösten den zuvor geltenden weltweiten Sonderzoll von zehn Prozent auf US-Importe ab.

Die EU hatte auf die Ankündigung zunächst erleichtert reagiert. Ein Kommissionssprecher nannte es "positiv", dass die USA damit unter dem Höchstsatz von 15 Prozent blieben, den eine Handelsvereinbarung aus dem vergangenen Jahr vorsieht.

Gegen Länder wie China oder Japan verhängten die USA dagegen einen höheren Satz von 12,5 Prozent. Die neuen Zölle betreffen den Großteil des US-Handels. Für Produkte etwa aus Stahl und Aluminium gelten weiter höhere sektorspezifische Zölle.

Der Oberste Gerichtshof der USA hatte im Februar viele der Trump-Zölle gekippt, die er wenige Monate nach seinem erneuten Amtsantritt im vergangenen Jahr verhängt hatte. Als Reaktion auf das Urteil führte Trump den globalen Sonderzoll von zehn Prozent ein, der aber nur für 150 Tage galt und nun auslief.

Grundsätzlich zielt der US-Präsident mit seiner Zollpolitik darauf ab, die heimische Produktion zu stärken und der Staatskasse zusätzliche Einnahmen zu verschaffen. Darüber hinaus setzt Trump Zölle aber auch immer wieder als politisches Druckmittel ein.

E.Lau--ThChM