The China Mail - Drei Tote bei Huthi-Angriff auf Abu Dhabi

USD -
AED 3.672497
AFN 64.000039
ALL 82.087167
AMD 368.450607
ANG 1.790403
AOA 917.999777
ARS 1429.274902
AUD 1.413398
AWG 1.801525
AZN 1.69855
BAM 1.689603
BBD 2.013822
BDT 122.983888
BGN 1.69088
BHD 0.37683
BIF 2970.152477
BMD 1
BND 1.283746
BOB 6.909421
BRL 5.060199
BSD 0.99987
BTN 95.052482
BWP 13.460326
BYN 2.766446
BYR 19600
BZD 2.010971
CAD 1.397215
CDF 2294.999995
CHF 0.793715
CLF 0.022857
CLP 899.590078
CNY 6.771502
CNH 6.75731
COP 3492.53
CRC 454.839964
CUC 1
CUP 26.5
CVE 95.257224
CZK 20.770598
DJF 178.057103
DKK 6.43833
DOP 58.710207
DZD 133.20241
EGP 51.120401
ERN 15
ETB 157.556391
EUR 0.8613
FJD 2.237201
FKP 0.745885
GBP 0.743725
GEL 2.654985
GGP 0.745885
GHS 11.098441
GIP 0.745885
GMD 72.99991
GNF 8759.016889
GTQ 7.622133
GYD 209.191828
HKD 7.835905
HNL 26.736642
HRK 6.488699
HTG 130.733014
HUF 302.665007
IDR 17681
ILS 2.888797
IMP 0.745885
INR 94.596499
IQD 1309.835428
IRR 1375877.500068
ISK 124.210305
JEP 0.745885
JMD 158.489914
JOD 0.709036
JPY 160.0745
KES 129.429759
KGS 87.450319
KHR 4017.105093
KMF 426.000041
KPW 900.00035
KRW 1510.649968
KWD 0.308169
KYD 0.833312
KZT 488.937843
LAK 22017.191482
LBP 89543.518639
LKR 335.207982
LRD 181.97918
LSL 16.286467
LTL 2.95274
LVL 0.60489
LYD 6.372943
MAD 9.260766
MDL 17.462745
MGA 4172.605935
MKD 53.097155
MMK 2098.945404
MNT 3577.889929
MOP 8.070062
MRU 39.65617
MUR 47.120161
MVR 15.45976
MWK 1733.834392
MXN 17.17857
MYR 4.046003
MZN 63.899521
NAD 16.286467
NGN 1360.710079
NIO 36.793227
NOK 9.489197
NPR 152.084143
NZD 1.70866
OMR 0.384508
PAB 0.99987
PEN 3.400458
PGK 4.378213
PHP 60.464503
PKR 278.191957
PLN 3.65206
PYG 6122.413719
QAR 3.65522
RON 4.509801
RSD 101.078825
RUB 72.505976
RWF 1468.359898
SAR 3.7538
SBD 8.045573
SCR 14.816665
SDG 600.485792
SEK 9.36835
SGD 1.281545
SHP 0.746601
SLE 24.650132
SLL 20969.503664
SOS 571.465595
SRD 37.509498
STD 20697.981008
STN 21.165392
SVC 8.74865
SYP 110.532098
SZL 16.273163
THB 32.579497
TJS 9.318906
TMT 3.51
TND 2.933437
TOP 2.40776
TRY 46.265199
TTD 6.791931
TWD 31.539101
TZS 2621.559974
UAH 44.803507
UGX 3749.298086
UYU 40.387024
UZS 11975.292644
VES 581.95784
VND 26287.5
VUV 118.173796
WST 2.743491
XAF 566.677033
XAG 0.014293
XAU 0.000232
XCD 2.70255
XCG 1.801996
XDR 0.703376
XOF 566.677033
XPF 103.027947
YER 238.596572
ZAR 16.17416
ZMK 9001.207442
ZMW 17.467928
ZWL 321.999592
  • Euro STOXX 50

    75.5400

    6263.17

    +1.21%

  • DAX

    348.0800

    24983.38

    +1.39%

  • MDAX

    766.9700

    32850.07

    +2.33%

  • TecDAX

    47.5700

    4027.07

    +1.18%

  • SDAX

    279.1100

    18656.31

    +1.5%

  • Goldpreis

    117.1000

    4355.9

    +2.69%

  • EUR/USD

    0.0032

    1.1605

    +0.28%

Drei Tote bei Huthi-Angriff auf Abu Dhabi
Drei Tote bei Huthi-Angriff auf Abu Dhabi

Drei Tote bei Huthi-Angriff auf Abu Dhabi

Nach mehreren Angriffen auf Saudi-Arabien haben die Huthi-Rebellen aus dem Jemen erstmals auch die Vereinigten Arabischen Emirate angegriffen. In Abu Dhabi wurden nach Polizeiangaben am Montag drei Menschen getötet, als Benzintanks explodierten und ein Feuer am Flughafen ausbrach. Die Huthi-Rebellen bekannten sich zu dem Angriff. Die Militärkoalition, die im Jemen gegen die Huthis kämpft, flog Vergeltungsangriffe auf Sanaa.

Textgröße:

Im Jemen herrscht seit 2015 Krieg zwischen den von Saudi-Arabien, den Vereinigten Arabischen Emiraten und anderen arabischen Staaten unterstützten Truppen von Präsident Abd Rabbo Mansur Hadi und den Huthi-Rebellen, die vom Iran unterstützt werden.

In der Vergangenheit hatten die Huthi-Rebellen schon mehrfach Ziele wie Ölanlagen in Saudi-Arabien angegriffen. Über Huthi-Angriffe auf die Emirate war bislang nichts bekannt.

Nach dem Angriff auf Abu Dhabi, die Hauptstadt der Emirate, erklärten die Huthi-Rebellen, sie hätten bei dem Angriff Raketen abgefeuert und bewaffnete Drohnen eingesetzt.

Zwei Inder und ein Pakistaner, die für den staatlichen Ölkonzern ADNOC arbeiteten, wurden nach Polizeiangaben getötet, als drei Benzintanks in der Nähe eines Lagers explodierten. Das Feuer brach den Angaben zufolge in einem Baugebiet am Flughafen aus. Die Polizei erklärte, an beiden Orten seien "kleine Flugobjekte" gefunden worden, "die möglicherweise zu Drohnen gehören".

Der Außenminister der Emirate, Abdullah bin Sajed al-Nahjan, verurteilte den Angriff. Der "sündhafte" Angriff auf zivile Orte und Einrichtungen werde nicht ungestraft bleiben, fügte er hinzu. Wie die staatliche saudiarabische Nachrichtenagentur SPA meldete, flog die Militärkoalition noch am Montagabend Luftangriffe auf Jemens Hauptstadt Sanaa, die von den Rebellen kontrolliert wird.

Der Huthi-Militärsprecher Jahja Saree erklärte, der "erfolgreiche" Angriff habe sich gegen "wichtige und sensible Standorte und Einrichtungen der Emirate" gerichtet. Zivilisten und ausländische Unternehmen sollten sich "zu ihrer eigenen Sicherheit" in Zukunft von wichtiger Infrastruktur in den Emiraten fernhalten, warnte er im Huthi-Fernsehsender Al-Massira.

Die USA, Großbritannien und Frankreich verurteilten den Angriff. Die britische Außenministerin Liz Truss sprach im Onlinedienst Twitter von "Terrorangriffen". US-Sicherheitsberater Jake Sullivan erklärte, Washington werde mit den Emiraten und anderen Verbündeten zusammenarbeiten, um die Huthis "zur Rechenschaft zu ziehen". Frankreichs Außenminister Jean-Yves Le Drian wertete den Angriff als Gefahr für "die Sicherheit der Vereinigten Arabischen Emirate und die regionale Stabilität".

Auch UN-Generalsekretär António Guterres verurteilte den Angriff und rief alle Konfliktparteien zur Zurückhaltung auf. Kritik kam auch von Saudi-Arabien, Bahrain, Katar und der Organisation für Islamische Zusammenarbeit. Saudi-Arabien fing nach Angaben der Militärkoalition am Montag acht Drohnen der Huthis ab.

Im Jemen war es zuletzt zu vermehrten Kämpfen gekommen, an denen auch in den Emiraten ausgebildete Truppen beteiligt waren. Die Huthi-Rebellen hatten Anfang Januar zudem ein Schiff festgesetzt, das unter Flagge der Emirate im Roten Meer unterwegs war.

Im Jemen-Konflikt wurden bereits mehr als 370.000 Menschen getötet, Millionen mussten flüchten. Die Vereinten Nationen stufen den Krieg im Jemen und seine Folgen als schlimmste humanitäre Krise der Welt ein. Mehr als 80 Prozent der rund 30 Millionen Einwohner des Landes sind auf humanitäre Hilfe angewiesen.

Y.Parker--ThChM