The China Mail - Mindestens 18 Tote bei Untergang von Flüchtlingsboot vor Lesbos

USD -
AED 3.672497
AFN 64.999819
ALL 81.216919
AMD 362.051328
ANG 1.789785
AOA 917.00025
ARS 1515.25437
AUD 1.437426
AWG 1.80125
AZN 1.697326
BAM 1.739803
BBD 2.01708
BDT 123.195303
BGN 1.747831
BHD 0.378775
BIF 2997.464751
BMD 1
BND 1.281146
BOB 11.69239
BRL 5.065101
BSD 1.001468
BTN 95.050483
BWP 13.720589
BYN 3.015879
BYR 19600
BZD 2.014233
CAD 1.414935
CDF 2313.499181
CHF 0.825932
CLF 0.024881
CLP 979.255437
CNY 6.691203
CNH 6.685309
COP 3173.953654
CRC 455.099408
CUC 1
CUP 24.035938
CVE 98.087444
CZK 21.685496
DJF 178.33919
DKK 6.651198
DOP 61.433083
DZD 133.824668
EGP 53.529689
ERN 15
ETB 163.585998
EUR 0.889897
FJD 2.26765
FKP 0.750253
GBP 0.752078
GEL 2.590432
GGP 0.750253
GHS 11.695058
GIP 0.750253
GMD 73.49623
GNF 8810.21216
GTQ 7.652004
GYD 209.527198
HKD 7.84815
HNL 26.885202
HRK 6.703803
HTG 131.147978
HUF 323.552009
IDR 18053
ILS 3.09465
IMP 0.750253
INR 94.965504
IQD 1518.213762
IRR 1795877.497557
ISK 121.179576
JEP 0.750253
JMD 159.195837
JOD 0.709012
JPY 158.015022
KES 130.098296
KGS 87.449938
KHR 4070.631144
KMF 439.999825
KPW 899.999961
KRW 1334.740045
KWD 0.31082
KYD 0.834586
KZT 453.195748
LAK 22534.359294
LBP 89683.40524
LKR 331.690611
LRD 170.751234
LSL 16.462394
LTL 2.95274
LVL 0.60489
LYD 6.431526
MAD 9.729662
MDL 17.966464
MGA 4507.405595
MKD 54.836988
MMK 2100.071343
MNT 3596.488264
MOP 8.096339
MRU 40.037362
MUR 47.229488
MVR 15.459712
MWK 1736.600987
MXN 18.472997
MYR 4.083203
MZN 63.902819
NAD 16.462394
NGN 1331.2103
NIO 36.854512
NOK 9.427699
NPR 152.081128
NZD 1.770298
OMR 0.382413
PAB 1.001468
PEN 3.444825
PGK 4.547436
PHP 62.985976
PKR 277.237468
PLN 3.894835
PYG 5719.877241
QAR 3.660721
RON 4.7306
RSD 104.461148
RUB 84.13468
RWF 1478.183516
SAR 3.752837
SBD 8.064647
SCR 13.905529
SDG 601.496371
SEK 9.912398
SGD 1.282096
SHP 0.754745
SLE 24.680036
SLL 20969.504398
SOS 572.343548
SRD 37.794503
STD 20697.981008
STN 21.794245
SVC 8.763065
SYP 13001.999685
SZL 16.455989
THB 33.444972
TJS 9.228751
TMT 3.51
TND 2.98768
TOP 2.40776
TRY 49.513801
TTD 6.798915
TWD 32.453598
TZS 2646.44398
UAH 44.920874
UGX 4136.458658
UYU 40.314905
UZS 12073.121914
VES 878.910597
VND 25894.5
VUV 119.385856
WST 2.787824
XAF 583.73441
XAG 0.017551
XAU 0.000240063761
XCD 2.70255
XCG 1.804919
XDR 0.707052
XOF 583.73441
XPF 106.089045
YER 236.150057
ZAR 16.50875
ZMK 9001.193843
ZMW 20.049815
ZWL 321.999592
SSP 5750.775019
MXV 2.085785
  • DAX

    -34.1800

    25374.42

    -0.13%

  • SDAX

    124.0200

    18248.52

    +0.68%

  • Euro STOXX 50

    -1.5400

    6301.28

    -0.02%

  • TecDAX

    -6.3300

    3969.15

    -0.16%

  • Goldpreis

    3.7000

    4172.1

    +0.09%

  • MDAX

    -135.7100

    30895.59

    -0.44%

  • EUR/USD

    -0.0007

    1.1366

    -0.06%

Mindestens 18 Tote bei Untergang von Flüchtlingsboot vor Lesbos
Mindestens 18 Tote bei Untergang von Flüchtlingsboot vor Lesbos / Foto: © HELLENIC COAST GUARD/AFP

Mindestens 18 Tote bei Untergang von Flüchtlingsboot vor Lesbos

Beim Untergang zweier Flüchtlingsboote in griechischen Gewässern sind mindestens 18 Menschen ums Leben gekommen. Rund 30 weitere Menschen wurden am Donnerstag noch vermisst, wie die griechische Küstenwache mitteilte. Die Unglücke ereigneten sich bei stürmischem Wetter vor den Inseln Kythira und Lesbos.

Textgröße:

Östlich von Lesbos wurden die Leichen von 16 Frauen und einem Jugendlichen entdeckt, wie der Sprecher der Küstenwache, Nikos Kokkalas, dem Fernsehsender ERT sagte. Am Nachmittag wurde der Leichnam eines Mannes gefunden. In dem vor Lesbos gesunkenen Schlauchboot befanden sich laut Kokkalas mutmaßlich rund 40 Menschen von offenbar afrikanischer Herkunft.

Die Küstenwache habe nach dem Untergang vor Lesbos zehn Frauen retten können, mehr als ein Dutzend Menschen würden noch vermisst, sagte der Sprecher. Genauere Informationen seien schwierig zu erhalten, da die Überlebenden "völlig panisch" seien.

Zuvor hatte die Küstenwache bereits den Untergang eines Segelbootes mit rund 95 Menschen an Bord vor der Südküste der Halbinsel Peloponnes gemeldet. Mehrere Flüchtlinge konnten sich demnach schwimmend ans Ufer von Kythira retten. Bei einer Suchaktion an Land und auf See wurden 80 Überlebende gefunden.

Zum Zeitpunkt des Unglücks herrschte in der Gegend von Kythira schwerer Sturm mit Windgeschwindigkeiten von bis zu 102 Stundenkilometern. Das Segelboot sei in der Nähe des Hafens von Diakofti gesunken, es sei "völlig zerstört", sagte Kokkalas.

Nach Angaben einer Küstenwache-Sprecherin waren unter den Überlebenden sieben Frauen und 18 Kinder. Die Geflüchteten stammten aus dem Irak, dem Iran und Afghanistan.

Dramatische Bilder der Rettungsaktion zeigten, wie Überlebende an einer Klippe auf Kythira mit einem Seil hochgezogen wurden. Einige von ihnen konnten sich nur mit größter Mühe daran festklammern. Bei der "gigantischen" Bergungsoperation sei auch ein Baukran eingesetzt worden, sagte der Bürgermeister von Kythira, Stratos Harhalakis.

Der griechische Migrationsminister Notis Mitarachi appellierte nach den beiden tödlichen Vorfällen an die türkische Regierung, angesichts der derzeit rauen Wetterbedingungen den Aufbruch von Flüchtlingen über das Meer zu unterbinden. Die Türkei müsse "unverzüglich" handeln, um "alle irregulären Abfahrten" dieser Art zu verhindern, schrieb Mitarachi im Onlinedienst Twitter.

Auf der Flucht vor Krieg und Armut ist Griechenland für Migranten aus Afrika und dem Nahen Osten häufig die erste Anlaufstelle in der EU. Um den Patrouillen in der Ägäis zu entgehen, wählen Schleuser zunehmend die besonders lange und gefährliche Route im Süden Griechenlands. Sie lassen dabei die Boote, die oft kaum seetüchtig sind, im Libanon starten - und nicht mehr in der Türkei.

In den ersten acht Monaten dieses Jahres rettete die griechische Küstenwache nach eigenen Angaben bereits rund 1500 Flüchtlinge auf dem Meer gegenüber weniger als 600 im gesamten vergangenen Jahr.

Nichtregierungsorganisationen beschuldigen Athen immer wieder, Migranten unrechtmäßig zurückzuschicken oder sie über die Grenze in die Türkei zurückzudrängen. Die konservative griechische Regierung weist die Vorwürfe zurück.

Der türkische Präsident Recep Tayyip Erdogan warf Athen im vergangenen Monat eine "repressive Politik" gegen Migranten vor, durch welche die Ägäis in einen "Friedhof" verwandelt werde.

Griechenlands Migrationsminister Mitarachi konterte darauf zuletzt mit der Anschuldigung, dass die Türkei Flüchtlinge "gewaltsam nach Griechenland drängt" und dabei gegen das Völkerrecht sowie das im Jahr 2016 mit der Europäischen Union geschlossene Flüchtlingsabkommen verstoße.

D.Peng--ThChM