The China Mail - Grünen-Spitze bekräftigt Absage an neue Akw-Brennstäbe - Parteitag in Bonn begonnen

USD -
AED 3.672952
AFN 64.501385
ALL 80.969857
AMD 361.359465
ANG 1.789785
AOA 916.999657
ARS 1524.277903
AUD 1.432562
AWG 1.8
AZN 1.701831
BAM 1.74212
BBD 2.012426
BDT 123.598208
BGN 1.747831
BHD 0.377416
BIF 2995
BMD 1
BND 1.278237
BOB 11.675159
BRL 5.054017
BSD 0.999132
BTN 94.798398
BWP 13.69985
BYN 2.981094
BYR 19600
BZD 2.009486
CAD 1.409955
CDF 2313.50406
CHF 0.825905
CLF 0.024925
CLP 980.979915
CNY 6.691203
CNH 6.68241
COP 3170.81
CRC 453.826798
CUC 1
CUP 23.980333
CVE 98.217189
CZK 21.692033
DJF 177.720128
DKK 6.664175
DOP 61.451444
DZD 134.429026
EGP 53.906504
ERN 15
ETB 163.206182
EUR 0.89145
FJD 2.25945
FKP 0.750648
GBP 0.751375
GEL 2.590332
GGP 0.750648
GHS 11.676049
GIP 0.750648
GMD 73.495602
GNF 8844.094881
GTQ 7.639034
GYD 209.00734
HKD 7.848195
HNL 26.820882
HRK 6.717295
HTG 130.705681
HUF 323.356501
IDR 18050
ILS 3.103501
IMP 0.750648
INR 94.90505
IQD 1514.774979
IRR 1795877.484608
ISK 121.430134
JEP 0.750648
JMD 158.78431
JOD 0.70897
JPY 158.466032
KES 129.770054
KGS 87.45055
KHR 4068.089503
KMF 439.999779
KPW 899.999961
KRW 1331.670573
KWD 0.31091
KYD 0.83268
KZT 451.722955
LAK 22482.018394
LBP 89478.016105
LKR 331.122819
LRD 170.366279
LSL 16.42449
LTL 2.95274
LVL 0.60489
LYD 6.412478
MAD 9.77184
MDL 17.816041
MGA 4529.360679
MKD 54.914955
MMK 2099.513869
MNT 3596.411813
MOP 8.077478
MRU 40.003029
MUR 47.250098
MVR 15.460394
MWK 1732.62013
MXN 18.417275
MYR 4.082496
MZN 63.900883
NAD 16.424417
NGN 1330.470079
NIO 36.770142
NOK 9.41278
NPR 151.676406
NZD 1.765335
OMR 0.384494
PAB 0.999132
PEN 3.447023
PGK 4.544503
PHP 63.000503
PKR 276.59385
PLN 3.896601
PYG 5763.047022
QAR 3.642032
RON 4.748797
RSD 104.688796
RUB 82.751135
RWF 1476.78686
SAR 3.763551
SBD 8.064647
SCR 14.023436
SDG 601.499723
SEK 9.91338
SGD 1.28008
SHP 0.754745
SLE 24.680436
SLL 20969.504398
SOS 571.064633
SRD 37.699688
STD 20697.981008
STN 21.822878
SVC 8.742551
SYP 13001.999685
SZL 16.419114
THB 33.579773
TJS 9.202594
TMT 3.51
TND 2.982711
TOP 2.40776
TRY 49.551903
TTD 6.778453
TWD 32.481297
TZS 2649.967965
UAH 45.052265
UGX 4156.255985
UYU 40.119539
UZS 12034.649387
VES 878.910601
VND 25894.5
VUV 118.97233
WST 2.787823
XAF 584.753063
XAG 0.017428
XAU 0.000241084688
XCD 2.70255
XCG 1.80082
XDR 0.707052
XOF 584.753063
XPF 106.228901
YER 236.149687
ZAR 16.42086
ZMK 9001.204172
ZMW 19.959203
ZWL 321.999592
SSP 5750.775019
MXV 2.079123
  • DAX

    -34.1800

    25374.42

    -0.13%

  • SDAX

    124.0200

    18248.52

    +0.68%

  • Euro STOXX 50

    -1.5400

    6301.28

    -0.02%

  • TecDAX

    -6.3300

    3969.15

    -0.16%

  • Goldpreis

    3.7000

    4172.1

    +0.09%

  • MDAX

    -135.7100

    30895.59

    -0.44%

  • EUR/USD

    -0.0007

    1.1366

    -0.06%

Grünen-Spitze bekräftigt Absage an neue Akw-Brennstäbe - Parteitag in Bonn begonnen
Grünen-Spitze bekräftigt Absage an neue Akw-Brennstäbe - Parteitag in Bonn begonnen / Foto: © AFP/Archiv

Grünen-Spitze bekräftigt Absage an neue Akw-Brennstäbe - Parteitag in Bonn begonnen

Die Grünen geben sich zum Auftakt ihres Bundesparteitags unnachgiebig beim Thema Atomausstieg: Die Parteivorsitzenden Ricarda Lang und Omid Nouripour erteilten am Freitag in mehreren Interviews einer Verlängerung der Akw-Laufzeiten über einen Streckbetrieb bis zum Frühjahr hinaus eine klare Absage. Auf dem Delegiertentreffen, das am Nachmittag in Bonn begann, geht es am ersten Tag um die Frage der Energieversorgung im Winter; einer der Redner ist Bundeswirtschaftsminister Robert Habeck.

Textgröße:

"Es gibt für mich eine ganz, ganz klare Grenze. Und das sind neue Brennstäbe", sagte Lang im Bayerischen Rundfunk. "Die wird es mit den Grünen nicht geben." Der von Habeck anvisierte Reservebetrieb sei aber "ein guter Kompromiss".

Nouripour schloss den Kauf neuer Brennstäbe ebenfalls aus. Im ARD-"Morgenmagazin" antwortete er auf die Frage nach roten Linien, das Land sei seit Beginn des Ukraine-Kriegs in einer "komplett veränderten Realität". Dafür gebe es kein Handbuch, "deswegen fliegen wir auf Sicht. Zuweilen justieren wir auch nach." Er könne aber ausschließen, dass neue Brennelemente gekauft oder neuer Atommüll produziert werde.

Atomkraft sei eine "Hochrisikotechnologie" und "kein Beitrag zur Krisenfestigkeit", betonte Nouripour. Da Brennelemente aus Uran bestünden und es das in Deutschland nicht gebe, mache Atomkraft Deutschland nicht unabhängig.

Der Düsseldorfer "Rheinischen Post" und dem Bonner "General-Anzeiger" sagte der Grünen-Vorsitzende, die Grünen blieben die "Anti-Atom-Partei". Wenn es in diesem Winter für die Netzstabilität die zwei Atomkraftwerke im Süden weiter brauche, "weil allen voran Bayern nach all den Jahren der CSU-Regierung in der Energiepolitik den Netzausbau verschlafen hat, dann tragen wir das mit". Dies bedeute aber keinen grundsätzlichen Kurswechsel.

Die Ampel-Partner im Bund rief Nouripour zu Sachlichkeit auf: "Die Einsatzreserve ist in der Bundesregierung vereinbart." Alle Koalitionspartner täten "gut daran, uns an den Fakten zu orientieren und nicht an Wahlergebnissen", mahnte er in Richtung FDP.

In einem Antrag des Bundesvorstands für den Parteitag heißt es, für den "äußersten Notfall" solle eine Einsatzreserve von zwei Akw bis Frühjahr 2023 betriebsbereit bleiben. Lediglich die beiden Meiler im Süden des Landes, Isar 2 und Neckarwestheim 2, sollen bis Frühjahr 2023 betriebsbereit bleiben. Forderungen der FDP nach längeren Laufzeiten oder mehr bereitzuhaltenden Atomkraftwerken lehnen die Grünen ab.

In einem Änderungsantrag des Berliner Kreisverbands Friedrichshain-Kreuzberg, über den am Abend abgestimmt wird, wird eine härtere Linie vertreten. Er trägt den Titel "Am Atomausstieg festhalten - keine Laufzeitverlängerung und auch kein Streckbetrieb". Zwar rechnete die Parteiführung im Vorfeld der Beratungen damit, dass sich die Vorstandsvorlage durchsetzen wird. Allerdings gab es noch weitere Änderungsanträge, über die ebenfalls beraten werden sollte.

So setzt sich der frühere Bundesumweltminister Jürgen Trittin dafür ein, die Betriebsbereitschaft anders als vom Vorstand formuliert auf eine konkretes Datum zu beschränken - nämlich den 15. April.

Vor der Tagungshalle in Bonn demonstrierten zum Auftakt des Parteitags Klimaschützer. Mehrere Organisationen, darunter Greenpeace und Fridays for Future, kritisierten die Kohleausstiegs-Vereinbarung zwischen Habeck, der nordrhein-westfälischen Wirtschaftsministerin Mona Neubaur (Grüne) und dem Energiekonzern RWE. Sie sieht zwar ein Ende der Braunkohleverstromung bereits bis 2030 statt 2038 vor - beinhaltet aber auch den Abriss des Ortes Lützerath, ein Symbol des Widerstands gegen die Kohle.

X.Gu--ThChM