The China Mail - Stromausfälle in der ganzen Ukraine nach russischen Luftangriffen

USD -
AED 3.672497
AFN 64.498121
ALL 80.674975
AMD 361.449729
ANG 1.789785
AOA 917.000131
ARS 1524.732201
AUD 1.426904
AWG 1.80125
AZN 1.701879
BAM 1.74449
BBD 2.013379
BDT 123.649824
BGN 1.747831
BHD 0.37725
BIF 2996
BMD 1
BND 1.278292
BOB 11.691144
BRL 5.024301
BSD 0.999639
BTN 94.927772
BWP 13.724852
BYN 2.981492
BYR 19600
BZD 2.010606
CAD 1.40649
CDF 2315.999692
CHF 0.825545
CLF 0.024781
CLP 975.309893
CNY 6.67805
CNH 6.67463
COP 3182.13
CRC 454.01635
CUC 1
CUP 23.991865
CVE 98.499594
CZK 21.636496
DJF 177.719792
DKK 6.656395
DOP 61.550176
DZD 134.506481
EGP 54.499602
ERN 15
ETB 161.149556
EUR 0.89057
FJD 2.253799
FKP 0.751528
GBP 0.74763
GEL 2.589945
GGP 0.751528
GHS 11.625024
GIP 0.751528
GMD 73.5023
GNF 8795.000334
GTQ 7.639477
GYD 209.088355
HKD 7.848475
HNL 26.832455
HRK 6.710604
HTG 130.906561
HUF 324.334983
IDR 18004.3
ILS 3.089355
IMP 0.751528
INR 94.71665
IQD 1513
IRR 1832374.999997
ISK 121.28996
JEP 0.751528
JMD 158.652431
JOD 0.708976
JPY 158.288022
KES 129.86023
KGS 87.450524
KHR 4069.999646
KMF 439.506495
KPW 899.999961
KRW 1324.364983
KWD 0.30972
KYD 0.833107
KZT 449.788164
LAK 22524.999793
LBP 89550.000019
LKR 331.534585
LRD 171.075026
LSL 16.390338
LTL 2.95274
LVL 0.60489
LYD 6.415054
MAD 9.799033
MDL 17.934092
MGA 4562.500628
MKD 54.858704
MMK 2099.540776
MNT 3598.083246
MOP 8.081669
MRU 40.225029
MUR 47.259878
MVR 15.46029
MWK 1742.000044
MXN 18.42429
MYR 4.082397
MZN 63.898647
NAD 16.390017
NGN 1330.840447
NIO 36.830169
NOK 9.406595
NPR 151.877982
NZD 1.76168
OMR 0.384494
PAB 0.999728
PEN 3.427036
PGK 4.504979
PHP 63.073501
PKR 276.749824
PLN 3.88926
PYG 5737.960807
QAR 3.645501
RON 4.743201
RSD 104.641973
RUB 82.800045
RWF 1475.5
SAR 3.762651
SBD 8.07458
SCR 13.978921
SDG 601.50389
SEK 9.907555
SGD 1.27792
SHP 0.7473
SLE 23.919567
SLL 20969.504398
SOS 571.497911
SRD 37.661499
STD 20697.981008
STN 21.95
SVC 8.747581
SYP 13001.999685
SZL 16.390239
THB 33.617026
TJS 9.232052
TMT 3.51
TND 2.995019
TOP 2.40776
TRY 49.591503
TTD 6.78527
TWD 32.592597
TZS 2644.99303
UAH 45.054454
UGX 4169.008054
UYU 40.102397
UZS 12019.999891
VES 879.788904
VND 25876
VUV 119.358066
WST 2.773115
XAF 584.175347
XAG 0.017281
XAU 0.000242901212
XCD 2.70255
XCG 1.801632
XDR 0.707052
XOF 584.175347
XPF 106.501015
YER 236.095715
ZAR 16.394905
ZMK 9001.196955
ZMW 20.018642
ZWL 321.999592
SSP 5816.545442
MXV 2.079791
  • DAX

    -34.1800

    25374.42

    -0.13%

  • SDAX

    124.0200

    18248.52

    +0.68%

  • Euro STOXX 50

    -1.5400

    6301.28

    -0.02%

  • TecDAX

    -6.3300

    3969.15

    -0.16%

  • Goldpreis

    3.7000

    4172.1

    +0.09%

  • MDAX

    -135.7100

    30895.59

    -0.44%

  • EUR/USD

    -0.0007

    1.1366

    -0.06%

Stromausfälle in der ganzen Ukraine nach russischen Luftangriffen
Stromausfälle in der ganzen Ukraine nach russischen Luftangriffen / Foto: © AFP

Stromausfälle in der ganzen Ukraine nach russischen Luftangriffen

Mit massiven Luftangriffen auf die Energie-Infrastruktur der Ukraine hat Russland am Montag auf die jüngsten Drohnenangriffe auf seine Schwarzmeerflotte reagiert. Betroffen waren laut den ukrainischen Behörden unzählige Gemeinden und Städte, darunter neben der Hauptstadt Kiew auch Lwiw im Westen, Saporischschja im Süden und Charkiw im Nordosten des Landes. In Kiew waren demnach 350.000 Haushalte ohne Strom, 80 Prozent der Verbraucher waren ohne Wasser.

Textgröße:

Das ukrainische Militär berichtete von über 50 Marschflugkörpern, die von russischen Flugzeugen vom Norden des Kaspischen Meers sowie von der russischen Region Rostow aus auf die Ukraine abgefeuert worden seien. Der ukrainischen Seite gelang es demnach, 44 Raketen abzufangen.

Raketen und Drohnen hätten insgesamt 18 Anlagen in zehn Regionen des Landes getroffen, erklärte der ukrainische Regierungschef Denys Schmyhal. "Hunderte Gemeinden" in sieben Regionen seien ohne Strom.

Das russische Verteidigungsministerium informierte über Angriffe mit "Präzisionswaffen" gegen militärische Kommandostrukturen und Anlagen zur Stromversorgung. Alle anvisierten Ziele seien getroffen worden, erklärte es.

Teile einer abgeschossenen russischen Rakete gingen laut der moldauischen Regierung in einem Dorf im nördlichen Grenzgebiet zur Ukraine nieder. Dabei habe es Sachschäden gegeben, Menschen seien aber nicht zu Schaden gekommen.

Die russischen Luftangriffe seien eine "direkte Gefahr für die Sicherheit der Nachbarstaaten", warnte der Sprecher des ukrainischen Außenministeriums, Oleg Nikolenko. Erneut forderte er auf Facebook von den Verbündeten moderne Raketen- und Luftabwehrsysteme für sein Land.

Als Reaktion auf die Drohnenangriffe auf seine Schwarzmeerflotte, für die es die Ukraine verantwortlich machte, hatte Moskau bereits am Wochenende das auf Vermittlung der Vereinten Nationen und der Türkei zustandegekommene Abkommen über ukrainische Getreide-Exporte ausgesetzt. Kiew warf daraufhin Moskau vor, "falsche Vorwürfe" als Vorwand zu nutzen, um die ukrainischen Exporte komplett zu stoppen. Auch die USA, die UNO und die EU kritisierten scharf den Moskauer Schritt.

Das im Juli geschlossene Abkommen gilt als zentraler Beitrag zur Milderung der vom russischen Angriffskrieg gegen die Ukraine ausgelösten globalen Ernährungskrise. Ungeachtet des russischen Rückzugs von der Vereinbarung kündigten die UNO und Ankara an, die Exporte über den humanitären Seekorridor fortzusetzen.

Nach Angaben des internationalen Koordinierungszentrums (JCC) in Istanbul, das für die Überwachung des Abkommens zuständig ist, sollten insgesamt zwölf Frachtschiffe am Montag von ukrainischen Häfen aus in Richtung Istanbul und vier weitere in Richtung Ukraine aufbrechen. Laut dem JCC beschlossen die Vertreter von UNO und der Türkei, zusätzliche Kräfte für die Inspektorenteams zur Verfügung zu stellen.

Der Tracking-Website Marine Traffic zufolge verließen sechs Frachtschiffe bis zum frühen Nachmittag die ukrainischen Häfen in Richtung Istanbul. Unter ihnen war auch die vom Welternährungsprogramm (WFP) gecharterte "Ikaria Angel" mit 30.000 Tonnen Getreide für das von einer Hungerkatastrophe bedrohte Horn von Afrika.

Der türkische Präsident Recep Tayyip Erdogan will sich trotz des russischen Rückzugs für eine Fortsetzung des Abkommens einsetzen. Die Türkei sei entschlossen, ihre Bemühungen "im Dienste der Menschlichkeit" fortzusetzen, sagte Erdogan in einer Fernsehansprache.

Dagegen warnte der Kreml vor einer Fortsetzung der Exporte ohne Beteiligung Russlands. Russland könne nicht mehr die Sicherheit solcher Transporte auf dem Seeweg garantieren, deshalb sei die Fortsetzung des Abkommens kaum noch möglich, sagte Kreml-Sprecher Dmitri Peskow. Russland stehe mit der UNO und Ankara in Kontakt, sagte Peskow weiter. Die Frage, unter welchen Bedingungen Moskau zu dem Abkommen zurückkehren würde, ließ er jedoch unbeantwortet.

ans/ck

M.Chau--ThChM