The China Mail - Scholz und Länder-Spitzen suchen Kompromiss bei Finanzierung von Entlastungen

USD -
AED 3.672502
AFN 64.491655
ALL 80.734582
AMD 360.878684
ANG 1.789785
AOA 917.000345
ARS 1524.77039
AUD 1.425899
AWG 1.80125
AZN 1.696241
BAM 1.741872
BBD 2.010322
BDT 123.466466
BGN 1.747831
BHD 0.376821
BIF 2996.486509
BMD 1
BND 1.276346
BOB 11.673339
BRL 5.024019
BSD 0.998116
BTN 94.783201
BWP 13.703949
BYN 2.976965
BYR 19600
BZD 2.007472
CAD 1.40623
CDF 2316.000465
CHF 0.826105
CLF 0.024779
CLP 975.239836
CNY 6.67805
CNH 6.67741
COP 3182.74
CRC 453.324902
CUC 1
CUP 23.955861
CVE 98.204067
CZK 21.66335
DJF 177.749674
DKK 6.66289
DOP 61.408157
DZD 134.548997
EGP 54.501937
ERN 15
ETB 163.042175
EUR 0.89142
FJD 2.253797
FKP 0.747587
GBP 0.748215
GEL 2.589901
GGP 0.747587
GHS 11.633261
GIP 0.747587
GMD 73.507217
GNF 8834.937189
GTQ 7.628149
GYD 208.769922
HKD 7.847905
HNL 26.791591
HRK 6.714502
HTG 130.707196
HUF 325.010498
IDR 17980.9
ILS 3.09331
IMP 0.747587
INR 94.720304
IQD 1513.250179
IRR 1832375.000178
ISK 121.393319
JEP 0.747587
JMD 158.414343
JOD 0.708977
JPY 158.197027
KES 129.950237
KGS 87.450104
KHR 4059.43989
KMF 439.496752
KPW 899.999961
KRW 1324.279851
KWD 0.30963
KYD 0.831838
KZT 449.121182
LAK 22457.930899
LBP 89472.254266
LKR 331.042959
LRD 170.188321
LSL 16.442016
LTL 2.95274
LVL 0.60489
LYD 6.402658
MAD 9.782021
MDL 17.906141
MGA 4542.155208
MKD 54.902188
MMK 2099.21541
MNT 3597.533576
MOP 8.069361
MRU 40.034198
MUR 47.309916
MVR 15.460115
MWK 1730.82832
MXN 18.469301
MYR 4.081964
MZN 63.899549
NAD 16.442602
NGN 1330.970029
NIO 36.729114
NOK 9.40548
NPR 151.652766
NZD 1.762565
OMR 0.384497
PAB 0.998205
PEN 3.441974
PGK 4.465916
PHP 63.337497
PKR 276.265992
PLN 3.89379
PYG 5729.145794
QAR 3.628291
RON 4.7447
RSD 104.682981
RUB 82.500067
RWF 1473.795772
SAR 3.751186
SBD 8.07458
SCR 14.062256
SDG 601.505413
SEK 9.916955
SGD 1.278035
SHP 0.7473
SLE 23.919688
SLL 20969.504398
SOS 570.441257
SRD 37.661504
STD 20697.981008
STN 21.820157
SVC 8.734297
SYP 13001.999685
SZL 16.439039
THB 33.668993
TJS 9.217992
TMT 3.51
TND 2.978051
TOP 2.40776
TRY 49.602797
TTD 6.774936
TWD 32.456004
TZS 2645.348013
UAH 44.986841
UGX 4162.751655
UYU 40.042215
UZS 12022.461403
VES 879.788902
VND 25877
VUV 119.136032
WST 2.774679
XAF 584.733502
XAG 0.017453
XAU 0.000242977938
XCD 2.70255
XCG 1.798961
XDR 0.707052
XOF 584.733502
XPF 106.215182
YER 236.10032
ZAR 16.414697
ZMK 9001.201691
ZMW 19.987443
ZWL 321.999592
SSP 5787.554334
MXV 2.084748
  • DAX

    -34.1800

    25374.42

    -0.13%

  • SDAX

    124.0200

    18248.52

    +0.68%

  • Euro STOXX 50

    -1.5400

    6301.28

    -0.02%

  • TecDAX

    -6.3300

    3969.15

    -0.16%

  • Goldpreis

    3.7000

    4172.1

    +0.09%

  • MDAX

    -135.7100

    30895.59

    -0.44%

  • EUR/USD

    -0.0007

    1.1366

    -0.06%

Scholz und Länder-Spitzen suchen Kompromiss bei Finanzierung von Entlastungen
Scholz und Länder-Spitzen suchen Kompromiss bei Finanzierung von Entlastungen / Foto: © AFP

Scholz und Länder-Spitzen suchen Kompromiss bei Finanzierung von Entlastungen

Nach wochenlangem Streit haben die Spitzen von Bund und Ländern am Mittwoch eine Lösung für die Kostenverteilung bei Entlastungsmaßnahmen und der Flüchtlingsversorgung ausgelotet. Bundeskanzler Olaf Scholz (SPD) kam dazu am Nachmittag mit den Regierungschefinnen und -chefs der Länder im Kanzleramt zusammen. In vielen Bereichen sahen die Länder die Gespräche auf gutem Weg. Für "Irritationen" sorgten aber Forderungen, die Länder sollten sich mit Milliarden an einem Härtefallfonds zur Energiekrise beteiligen.

Textgröße:

Nachdem das letzte Treffen Anfang Oktober ohne Ergebnisse zuende gegangen sei, müsse es nun Entscheidungen geben, sagte der Vorsitzende der Ministerpräsidentenkonferenz, der niedersächsische Regierungschef Stephan Weil (SPD). Die "finanziellen Baustellen" zwischen Bund und Ländern müssten beseitigt werden.

Weil stellte dabei nach eigenen Beratungen der Länder vor dem Treffen mit Scholz "wirkliche Fortschritte" fest. Er nannte die Finanzierung der Nachfolge des Neun-Euro-Tickets und die Lastenverteilung im Zusammenhang mit den Kosten für Flüchtlinge insbesondere aus der Ukraine. Auch bei der Finanzierung der Wohngeldreform zeichneten sich "Kompromisse" ab.

Nach einer Beschlussvorlage des Bundeskanzleramts vom Dienstag ist Ziel im Nahverkehr ein bundesweit gültiges Ticket für "zu einem Einführungspreis von 49 Euro pro Monat". Wie geplant will der Bund dafür 1,5 Milliarden Euro pro Jahr zur Verfügung stellen, derselbe Betrag soll von den Ländern kommen. Darüber hinaus will der Bund nun eine weitere Milliarde pro Jahr zum regionalen Ausbau des Nahverkehrs bereitstellen.

Nordrhein-Westfalens Ministerpräsident Hendrik Wüst (CDU) machte klar, dass dies vielen Länder nicht reichen werde, um den Bestand der Verkehrsnetze zu finanzieren. Auch deshalb könnten die 49 Euro für das Ticket nur ein Einstiegspreis sein, sagte er. Er gehe davon aus, dass der Preis schnell steigen werde.

Offen ist die Bundesregierung nun auch für ein Vorziehen der bisher ab März geplanten Gaspreisbremse. "Eine Rückwirkung zum 1. Februar 2023 wird angestrebt", heißt es in dem Beschlussvorschlag des Kanzleramts. Wüst forderte erneut einen Start zu Jahresbeginn, damit es keine "Lücke" bei den Entlastungen nach der nun im Dezember geplanten Übernahme der Abschlagszahlungen für Gas- und Fernwärmekunden gebe.

Wüst betonte zudem, dass die Menschen, die mit Öl oder Pellets heizten, nicht "im Regen stehen" gelassen werden dürften. Inzwischen gestehe der Bund zu, dass es dort ein Problem gebe, welches über die Härtefallregelung abgefedert werden solle.

Nach Angaben von Weil und Wüst sorgte bei den Ländern aber für "Irritationen", dass der Bund erst kurz vor den Beratungen einen Vorschlag zur Aufteilung der Kosten für den geplanten Härtefallfonds in Höhe von zwölf Milliarden Euro vorgelegt habe. Die geplante 50-zu-50-Aufteilung der Kosten stoße bei den Ländern nicht auf Zustimmung, sagte Weil.

Der Bund will den Ländern zudem eine langfristige Finanzhilfe für die Unterbringung von Flüchtlingen zusagen. Für die Unterbringung von Ukraine-Flüchtlingen will die Bundesregierung der Vorlage zufolge in diesem und im kommenden Jahr jeweils 1,5 Milliarden Euro extra zahlen. Ab 2023 soll dann auch eine allgemeine "flüchtlingsbezogene Pauschale in Höhe von 1,25 Milliarden Euro" jährlich gezahlt werden.

Wüst nannte die Angebote des Bundes hier "geringer als erhofft". Es gebe aber nun "erstmals die Signale", dass der Bund "dauerhaft" bereit sich, an den Flüchtlingskosten zu beteiligen.

F.Brown--ThChM