The China Mail - Ukraine wirft Russland "Energie-Terrorismus" und "Zwangsumsiedlungen" vor

USD -
AED 3.672495
AFN 64.491965
ALL 80.819685
AMD 361.12818
ANG 1.789785
AOA 916.999774
ARS 1524.755904
AUD 1.421555
AWG 1.80125
AZN 1.698006
BAM 1.741787
BBD 2.015015
BDT 123.745402
BGN 1.747831
BHD 0.377604
BIF 3000.997453
BMD 1
BND 1.278059
BOB 11.730759
BRL 5.027097
BSD 1.000472
BTN 94.559477
BWP 13.70595
BYN 2.971479
BYR 19600
BZD 2.012094
CAD 1.404485
CDF 2315.999766
CHF 0.823855
CLF 0.024781
CLP 975.290259
CNY 6.67805
CNH 6.67482
COP 3182.19
CRC 455.529135
CUC 1
CUP 24.010794
CVE 98.199695
CZK 21.60605
DJF 178.150632
DKK 6.653225
DOP 61.440772
DZD 134.635978
EGP 54.356702
ERN 15
ETB 163.87083
EUR 0.89012
FJD 2.2538
FKP 0.747587
GBP 0.74605
GEL 2.589936
GGP 0.747587
GHS 11.660299
GIP 0.747587
GMD 73.504156
GNF 8854.987666
GTQ 7.645587
GYD 209.311853
HKD 7.847135
HNL 26.857072
HRK 6.7076
HTG 131.084908
HUF 324.795004
IDR 18048
ILS 3.09091
IMP 0.747587
INR 94.43705
IQD 1516.6493
IRR 1832375.000402
ISK 121.260321
JEP 0.747587
JMD 158.780625
JOD 0.709021
JPY 157.860501
KES 129.849897
KGS 87.450106
KHR 4068.146802
KMF 439.497294
KPW 899.999961
KRW 1325.830107
KWD 0.31006
KYD 0.833753
KZT 446.890557
LAK 22518.390538
LBP 89591.044298
LKR 332.14739
LRD 170.580744
LSL 16.412051
LTL 2.95274
LVL 0.60489
LYD 6.419294
MAD 9.819615
MDL 17.998442
MGA 4521.489767
MKD 54.903951
MMK 2099.21541
MNT 3597.533576
MOP 8.085932
MRU 40.128421
MUR 47.309704
MVR 15.460077
MWK 1734.751129
MXN 18.485085
MYR 4.081297
MZN 63.898647
NAD 16.412051
NGN 1332.179821
NIO 36.816372
NOK 9.35655
NPR 151.295341
NZD 1.75665
OMR 0.384516
PAB 1.000481
PEN 3.438421
PGK 4.479652
PHP 63.302028
PKR 276.89823
PLN 3.883845
PYG 5756.677086
QAR 3.647261
RON 4.7506
RSD 104.566998
RUB 81.872113
RWF 1478.615162
SAR 3.748965
SBD 8.07458
SCR 13.833364
SDG 601.501249
SEK 9.878075
SGD 1.27711
SHP 0.7473
SLE 23.920425
SLL 20969.504398
SOS 571.749178
SRD 37.661494
STD 20697.981008
STN 21.819089
SVC 8.754392
SYP 13001.999685
SZL 16.418788
THB 33.573502
TJS 9.214157
TMT 3.51
TND 2.986543
TOP 2.40776
TRY 49.602435
TTD 6.792416
TWD 32.365497
TZS 2644.999919
UAH 45.047334
UGX 4207.076509
UYU 40.164934
UZS 11975.562621
VES 879.788905
VND 25856.5
VUV 119.136032
WST 2.774679
XAF 583.880316
XAG 0.017358
XAU 0.00024154356
XCD 2.70255
XCG 1.803058
XDR 0.707052
XOF 583.880316
XPF 106.20998
YER 236.095747
ZAR 16.379565
ZMK 9001.201607
ZMW 20.069287
ZWL 321.999592
SSP 5787.554334
MXV 2.08653
  • DAX

    -34.1800

    25374.42

    -0.13%

  • SDAX

    124.0200

    18248.52

    +0.68%

  • Euro STOXX 50

    -1.5400

    6301.28

    -0.02%

  • TecDAX

    -6.3300

    3969.15

    -0.16%

  • Goldpreis

    3.7000

    4172.1

    +0.09%

  • MDAX

    -135.7100

    30895.59

    -0.44%

  • EUR/USD

    -0.0007

    1.1366

    -0.06%

Ukraine wirft Russland "Energie-Terrorismus" und "Zwangsumsiedlungen" vor
Ukraine wirft Russland "Energie-Terrorismus" und "Zwangsumsiedlungen" vor / Foto: © AFP

Ukraine wirft Russland "Energie-Terrorismus" und "Zwangsumsiedlungen" vor

Die Ukraine hat Russland wegen Angriffen auf die Energie-Infrastruktur und Evakuierungen in den besetzten Gebieten "Energie-Terrorismus" und "massenhafte Zwangsumsiedlungen" vorgeworfen. Fast 4,5 Millionen Menschen in der Ukraine waren nach den Worten von Präsident Wolodymyr Selenskyj in der Nacht zum Freitag zeitweise von der Stromversorgung abgeschnitten. Nach Angaben des Außenministeriums in Kiew begann die russische Besatzungsverwaltung damit, Bürger aus der Region Cherson auf die annektierte Halbinsel Krim oder nach Russland zu bringen.

Textgröße:

Laut Selenskyj waren die ukrainische Hauptstadt Kiew sowie zehn weitere Regionen von den Stromausfällen nach russischen Angriffen betroffen. Der ukrainische Präsident wertete die Attacken auf die Energieversorgung als Beleg für die "Schwäche unseres Feindes": "Sie können die Ukraine nicht auf dem Schlachtfeld schlagen, also versuchen sie, unser Volk auf diese Weise zu brechen."

Das ukrainische Außenministerium beklagte "Deportationen" ihrer Bürger durch Russland. Ähnliche "Abschiebungen" wie in Cherson würden "auch in den Regionen Saporischschja, Luhansk und Donezk sowie auf der Krim vorgenommen", hieß es. Das Ministerium beklagte zudem Plünderungen durch die russischen Soldaten in den betroffenen Regionen.

Die von Moskau eingesetzten Behörden in Cherson hatten am Dienstag weitere Evakuierungen angekündigt, nachdem in der vergangenen Woche bereits rund 70.000 Zivilisten die Region verlassen hatten. Wie das russische Verteidigungsministerium am Freitag erklärte, würden täglich "mehr als 5000 Zivilisten" aus der Region abtransportiert. Der von Moskau eingesetzte Gouverneur von Cherson, Wladimir Saldo, begründete dies mit dem Risiko "massiver Raketenangriffe" der vorrückenden ukrainischen Armee.

Der russische Präsident Wladimir Putin bekräftigte am Freitag, die Einwohner Chersons "sollten aus den Gebieten gefährlicher Kämpfe entfernt werden". Die Zivilisten "sollten nicht unter Beschuss, einer Gegenoffensive oder solchen Dingen leiden", sagte Putin in Moskau.

Der russische Ex-Präsident Dmitri Medwedew beschimpfte unterdessen die seit Beginn der russischen Invasion aus Russland geflohenen Bürger als "feige Verräter". "Feige Verräter und gierige Überläufer sind in ferne Länder geflohen - mögen ihre Gebeine in der Fremde verrotten", schrieb Medwedew im Onlinedienst Telegram.

Nach Beginn des russischen Angriffskriegs in der Ukraine im Februar waren zehntausende Russen aus dem Land geflohen. Eine zweite Fluchtwelle erfolgte, nachdem Putin am 21. September die Mobilmachung von 300.000 Reservisten verkündete.

Der Getreidetransport aus der Ukraine wurde unterdessen fortgesetzt. Die G7-Staaten forderten Russland am Freitag auf, das Abkommen zu den Getreideexporten über den 19. November hinaus zu verlängern. Die Teilnehmer des zweitägigen G7-Außenministertreffens in Münster seien "dankbar" für die Bemühungen der UNO, Russland von einer Verlängerung zu überzeugen, hieß es.

Auch Bundeskanzler Olaf Scholz rief Putin dazu auf, das Abkommen zu verlängern. "Ich dränge den russischen Präsident dazu, die Verlängerung des Getreide-Abkommens nicht abzulehnen", sagte Scholz am Rande seines China-Besuchs in Peking. "Hunger darf nicht als Waffe benutzt werden."

Russland und die Türkei einigten sich derweil nach türkischen Angaben darauf, armen Ländern kostenlos Getreide zu liefern. "Wir werden sicherstellen, dass Getreideschiffe alle bedürftigen Länder erreichen, insbesondere Somalia, Dschibuti und Sudan, die mit schwerwiegenden Ernährungskrisen und Hungersnöten zu kämpfen haben", sagte der türkische Präsident Recep Tayyip Erdogan. Er und Putin seien übereingekommen, dieses Thema während des bevorstehenden G20-Gipfels in Indonesien "umfassend" zu besprechen.

Moskau hatte das Abkommen mit der Ukraine zu Getreideexporten durch das Schwarze Meer am Samstag ausgesetzt und erst am Mittwoch nach türkischer Vermittlung einer Fortsetzung zugestimmt.

O.Tse--ThChM