The China Mail - Wolff hält, Schluroff trifft: DHB-Team siegt im Portugal-Krimi

USD -
AED 3.672503
AFN 65.501385
ALL 80.67799
AMD 366.015789
AOA 916.999757
ARS 1498.3668
AUD 1.418188
AWG 1.8
AZN 1.673275
BAM 1.693927
BBD 2.01578
BDT 123.66241
BHD 0.37746
BIF 2989.511247
BMD 1
BND 1.280737
BOB 11.909804
BRL 5.109035
BSD 1.000788
BTN 95.326229
BWP 13.483
BYN 2.975429
BYR 19600
BZD 2.012836
CAD 1.393404
CDF 2270.487483
CHF 0.81128
CLF 0.023253
CLP 915.169712
CNY 6.747602
CNH 6.747502
COP 3140.65
CRC 454.372228
CUC 1
CUP 26.5
CVE 95.50102
CZK 21.025701
DJF 178.218336
DKK 6.481301
DOP 58.351233
DZD 132.831209
EGP 50.298596
ERN 15
ETB 161.835245
EUR 0.866977
FJD 2.21245
FKP 0.739377
GBP 0.74075
GEL 2.609874
GGP 0.739377
GHS 11.749575
GIP 0.739377
GMD 73.497167
GNF 8789.343311
GTQ 7.636312
GYD 209.597305
HKD 7.84656
HNL 26.827536
HRK 6.531035
HTG 130.862572
HUF 317.162008
IDR 17844
ILS 3.00392
IMP 0.739377
INR 95.41795
IQD 1311.10909
IRR 1374725.000003
ISK 123.300461
JEP 0.739377
JMD 158.943667
JOD 0.708993
JPY 159.377503
KES 129.369732
KGS 87.450343
KHR 4057.787748
KMF 425.999917
KRW 1417.302223
KWD 0.309029
KYD 0.834059
KZT 466.596512
LAK 22602.730828
LBP 89623.502715
LKR 335.424976
LRD 180.637171
LSL 16.19373
LTL 2.95274
LVL 0.60489
LYD 6.377994
MAD 9.332883
MDL 17.394053
MGA 4286.462867
MKD 53.287083
MMK 2099.437721
MNT 3594.800745
MOP 8.087684
MRU 40.143431
MUR 47.040143
MVR 15.45009
MWK 1735.458809
MXN 17.1494
MYR 4.0923
MZN 63.905001
NAD 16.19373
NGN 1362.459921
NIO 36.827564
NOK 9.47625
NPR 152.5317
NZD 1.703325
OMR 0.384501
PAB 1.000784
PEN 3.380579
PGK 4.425005
PHP 61.271498
PKR 277.852831
PLN 3.72784
PYG 5957.092994
QAR 3.648379
RON 4.544101
RSD 101.747982
RUB 81.99785
RWF 1470.257068
SAR 3.745256
SBD 8.065696
SCR 13.702941
SDG 600.498776
SEK 9.51179
SGD 1.281205
SLE 24.59346
SOS 571.992794
SRD 37.750497
STD 20697.981008
STN 21.219929
SVC 8.757183
SZL 16.191029
THB 33.157503
TJS 9.242228
TMT 3.51
TND 2.933756
TRY 47.739901
TTD 6.788528
TWD 32.278502
TZS 2649.998042
UAH 44.895264
UGX 3727.714047
UYU 40.316993
UZS 11941.84974
VES 755.7624
VND 26136.5
VUV 118.84778
WST 2.733733
XAF 568.142114
XAG 0.015455
XAU 0.000229
XCD 2.70255
XCG 1.803749
XDR 0.706586
XOF 568.129812
XPF 103.29163
YER 238.402149
ZAR 16.25083
ZMK 9001.197483
ZMW 18.720065
ZWL 321.999592
  • TecDAX

    13.7300

    4081.15

    +0.34%

  • DAX

    -10.4200

    26313.46

    -0.04%

  • Goldpreis

    20.5000

    4440.2

    +0.46%

  • Euro STOXX 50

    7.9000

    6543.52

    +0.12%

  • MDAX

    -74.5900

    32176.55

    -0.23%

  • SDAX

    -69.4300

    18471.11

    -0.38%

  • EUR/USD

    -0.0007

    1.1539

    -0.06%

Wolff hält, Schluroff trifft: DHB-Team siegt im Portugal-Krimi
Wolff hält, Schluroff trifft: DHB-Team siegt im Portugal-Krimi / Foto: © IMAGO/Eibner-Pressefoto/SID

Wolff hält, Schluroff trifft: DHB-Team siegt im Portugal-Krimi

Krimi zur Kaffeezeit: Angeführt von ihrem überragenden Torhüter Andreas Wolff haben Deutschlands Handballer im hitzigen Nervenduell gegen Portugal kühlen Kopf bewahrt und einen perfekten Start in ihre EM-Hauptrunde hingelegt. Die Mannschaft von Bundestrainer Alfred Gislason besiegte den WM-Vierten zur ungewohnten Anwurfzeit am Donnerstagnachmittag 32:30 (11:11) und hat bei ihrer Medaillenmission mit nun 4:0 Punkten sehr gute Chancen im Rennen um das Halbfinale.

Textgröße:

Vor 6145 Zuschauern in der Jyske Bank Boxen in Herning benötigte Deutschland einen langen Atem. Die Portugiesen, die im Vorjahr die deutschen WM-Träume im Viertelfinale von Oslo beendet hatten, erwiesen sich mit ihrer knüppelharten Deckung als der erwartet knifflige Gegner.

Wolff hielt Deutschland in einem schwachen ersten Abschnitt mit starken Paraden im Spiel. Nach der Pause, als das Spiel immer hitziger wurde, übernahm neben dem Kieler Keeper aber auch Miro Schluroff viel Verantwortung und traf in Serie. Der Gummersbacher avancierte mit sieben Treffern zum besten deutschen Werfer, alle Tore erzielte er im zweiten Abschnitt. Auch eine Rote Karte für Kapitän Johannes Golla (53.) konnte das deutsche Team in der Schlussphase nicht schocken.

Nächster DHB-Gegner ist am Samstag (20.30 Uhr/ZDF) Norwegen. Anschließend warten weitere Kracherspiele gegen Olympiasieger Dänemark am Montag (20.30 Uhr/ARD) und Titelverteidiger Frankreich am Mittwoch (18.00 Uhr/ZDF). Nur die besten zwei Teams der Hauptrundengruppe erreichen das Halbfinale.

Wolff warnte vor der Partie gegen die Südwesteuropäer, die zum Vorrundenabschluss dem Olympiasieger Dänemark beim 31:29 die erste Niederlage in Herning seit zwölf Jahren zugefügt hatten, vor allem vor den "alles überragenden" Costa-Brüdern Francisco und Martim. Kreisläufer Justus Fischer nannte den Gegner ein "ganz schönes Brett. Aber wenn man das Turnier gewinnen möchte, muss man jedes Team schlagen."

Das deutsche Team benötigte eine gewisse Anlaufzeit. Zwar hatte die Abwehr die Costa-Brüder, die bei Portugals EM-Coup gegen die Dänen zu zweit 18 der 31 Treffer erzielt hatten, in der ersten Halbzeit gut im Griff. Weil Spielmacher Juri Knorr und seinen Mitspielern vorne zunächst aber wenig gelang, bestimmte Portugal die Anfangsphase. "Ihr Spiel lebt nur von unseren technischen Fehlern. Es ist nichts passiert", beruhigte Gislason seine Mannschaft in einer Auszeit beim Stand von 4:6 (13.): "Lasst den Ball laufen."

Deutschland steigerte sich von Minute zu Minute. Die Abwehr im Zusammenspiel mit dem in dieser Phase überragenden Wolff ließ nun kaum noch etwas zu, zudem gelangen wichtige Tore über den Gegenstoß. Und so verwandelte die DHB-Auswahl einen 6:8-Rückstand dank zehn Minuten ohne Gegentor und einer Wolff-Fangquote von 47 Prozent in eine 10:8. Erneute Unkonzentriertheiten kosteten allerdings die Pausenführung.

"Wir machen kein gutes Spiel, wir kommen nicht gut rein, machen zu viele technische Fehler", monierte Nationalmannschaftsmanager Benjamin Chatton am ARD-Mikrofon: "Wir können froh sein, dass es 11:11 steht."

Das deutsche Team steigerte sich nach der Pause auch offensiv. Vor allem die Einwechslung von Schluroff erwies sich als Glücksgriff und belebte das Angriffsspiel spürbar. Gleich fünf Treffer gelangen dem Gummersbacher Rückraumspieler bis zur 45. Minute, Deutschland führte 21:20. "Wir müssen einfach unser Ding durchziehen. Die schreien die ganze Zeit, hinten wie vorne. Unsere Abwehr ist überragend", rief Gislason seinen Spielern zu.

Es entwickelte sich eine dramatische Schlussphase. "Wir ziehen das jetzt durch", brüllte Gislason in der 55. Minute beim Stand von 26:25. Sein Team gehorchte.

Z.Huang--ThChM