The China Mail - Super-Dänen zu stark: Handballer verpassen EM-Krönung

USD -
AED 3.672497
AFN 63.515562
ALL 83.12797
AMD 366.308748
ANG 1.790403
AOA 917.502526
ARS 1479.243508
AUD 1.450652
AWG 1.80125
AZN 1.69913
BAM 1.721352
BBD 2.010121
BDT 122.760077
BGN 1.69088
BHD 0.376429
BIF 2979.101666
BMD 1
BND 1.296498
BOB 6.896673
BRL 5.192678
BSD 0.998064
BTN 94.44464
BWP 13.654226
BYN 2.812785
BYR 19600
BZD 2.007217
CAD 1.42399
CDF 2268.9996
CHF 0.811755
CLF 0.023334
CLP 918.380371
CNY 6.790502
CNH 6.81023
COP 3444
CRC 454.317424
CUC 1
CUP 26.5
CVE 97.047175
CZK 21.331301
DJF 177.723992
DKK 6.579675
DOP 58.501509
DZD 133.465986
EGP 49.619801
ERN 15
ETB 160.903882
EUR 0.88015
FJD 2.244199
FKP 0.75995
GBP 0.758965
GEL 2.640308
GGP 0.75995
GHS 11.17849
GIP 0.75995
GMD 72.499188
GNF 8744.823823
GTQ 7.613096
GYD 208.766062
HKD 7.839705
HNL 26.705451
HRK 6.630796
HTG 130.494669
HUF 312.586503
IDR 17932.35
ILS 2.980591
IMP 0.75995
INR 94.51045
IQD 1307.42827
IRR 1375049.999937
ISK 126.919687
JEP 0.75995
JMD 157.189944
JOD 0.708969
JPY 161.8265
KES 129.502101
KGS 87.450051
KHR 4009.804482
KMF 434.000145
KPW 900.00035
KRW 1543.319738
KWD 0.30967
KYD 0.83172
KZT 485.697941
LAK 21907.234642
LBP 89385.366197
LKR 336.710086
LRD 181.790178
LSL 16.592853
LTL 2.95274
LVL 0.60489
LYD 6.418764
MAD 9.383647
MDL 17.675508
MGA 4169.142012
MKD 54.229906
MMK 2099.534862
MNT 3583.823146
MOP 8.060817
MRU 39.906531
MUR 48.189494
MVR 15.449943
MWK 1730.58559
MXN 17.61135
MYR 4.113698
MZN 63.909781
NAD 16.592853
NGN 1370.599182
NIO 36.727204
NOK 9.860895
NPR 151.11027
NZD 1.772215
OMR 0.384507
PAB 0.998064
PEN 3.384879
PGK 4.378573
PHP 61.341026
PKR 277.579134
PLN 3.77293
PYG 6087.836648
QAR 3.628322
RON 4.607901
RSD 103.324981
RUB 74.901959
RWF 1466.108669
SAR 3.747299
SBD 8.051953
SCR 14.807516
SDG 600.000095
SEK 9.74825
SGD 1.296969
SHP 0.746601
SLE 24.860893
SLL 20969.503664
SOS 570.407629
SRD 37.460004
STD 20697.981008
STN 21.56282
SVC 8.732617
SYP 110.532098
SZL 16.590316
THB 33.4025
TJS 9.266854
TMT 3.5
TND 2.966907
TOP 2.40776
TRY 46.515095
TTD 6.767294
TWD 31.809504
TZS 2620.689008
UAH 44.799222
UGX 3682.450273
UYU 39.843337
UZS 12001.408203
VES 620.752985
VND 26330.5
VUV 119.820737
WST 2.777776
XAF 577.322754
XAG 0.017474
XAU 0.000251
XCD 2.70255
XCG 1.798715
XDR 0.718004
XOF 577.325295
XPF 104.963915
YER 238.624977
ZAR 16.55295
ZMK 9001.201282
ZMW 17.989791
ZWL 321.999592
  • Euro STOXX 50

    38.7700

    6253.47

    +0.62%

  • TecDAX

    25.2900

    3908.31

    +0.65%

  • MDAX

    139.4500

    32058.7

    +0.43%

  • DAX

    145.6500

    24886.01

    +0.59%

  • EUR/USD

    0.0008

    1.1369

    +0.07%

  • Goldpreis

    2.3000

    4011.1

    +0.06%

  • SDAX

    -32.6100

    17931.1

    -0.18%

Super-Dänen zu stark: Handballer verpassen EM-Krönung
Super-Dänen zu stark: Handballer verpassen EM-Krönung / Foto: © IMAGO/SID

Super-Dänen zu stark: Handballer verpassen EM-Krönung

Gold-Traum geplatzt, Silber gewonnen! Deutschlands Handballer haben die Krönung ihres EM-Wintermärchens verpasst. Der Triumphzug der Mannschaft von Bundestrainer Alfred Gislason endete am Sonntagabend in der Hölle von Herning trotz einer irren Paraden-Show von Torhüter Andreas Wolff und einer mitreißenden Teamleistung gegen Olympiasieger und Weltmeister Dänemark. Die 27:34 (16:18)-Niederlage in einem epischen und hochintensiven Endspiel schmerzte, mit dem Gewinn der Silbermedaille feierte das deutsche Team aber den größten Erfolg bei einer Europameisterschaft seit dem Titelgewinn vor zehn Jahren.

Textgröße:

Die DHB-Auswahl bot dem nun dreimaligen Champion vor 15.000 lärmenden Zuschauern in der ausverkauften Jyske Bank Boxen, darunter neben Bundeskanzler Friedrich Merz auch seine dänische Amtskollegin Mette Frederiksen und Dänemarks Königin Mary, einen aufopferungsvollen Kampf. Sie musste sich dem Highspeed-Handball der weltbesten Handballmannschaft am Ende aber geschlagen geben.

Bis zum 27:29 (55.) gestalteten Wolff und seine Mitspieler die Partie ausgeglichen, zum Ende drehte Dänemark mit seinen herausragenden Einzelkönnern aber auf. In der Schlussphase schwanden nach einem kräftezehrenden Turnier mit neun Spielen auch die Kräfte, zumal Abwehrspezialist Tom Kiesler nach einem groben Foulspiel an Welthandballer Mathias Gidsel früh die Rote Karte sah. Beste deutsche Torschützen waren Spielmacher Juri Knorr, Kapitän Johannes Golla und Marko Grgic mit je fünf Treffern.

Dänemark, das vor anderthalb Jahren schon das Olympia-Finale gegen Deutschland (39:26) gewonnen hatte, beendete dagegen seinen 14 Jahre dauernden EM-Fluch und holte als erster Gastgeber einer Europameisterschaft seit 2002 den Titel. Zudem machten die Skandinavier als zweites Team nach Frankreich (2010) den Golden Slam des Handballs perfekt und sicherten sich nach Olympia- und WM-Gold auch den EM-Titel.

Für Deutschland, das auf den ersten Pflichtspielsieg gegen Dänemark seit 2016 weiter warten muss, enden mit dem Finale von Herning zweieinhalb intensive Wochen, die der jungen Mannschaft trotz der Final-Niederlage reichlich Rückenwind geben dürften.

Kapitän Johannes Golla und Co. überzeugten nicht bloß mit sechs Siegen, darunter Erfolge gegen Spanien, Frankreich und Kroatien. Sie holten auch die insgesamt fünfte EM-Medaille für eine DHB-Auswahl. Neben den beiden Titeln 2004 und 2016 gewann ein deutsches Team 1998 Bronze sowie 2002 Silber. Zur neuerlichen Medaillen-Sause lud der Verband das Team am Sonntagabend ins Cafe HumleChok in Silkeborg zu Burgern und Bier ein.

Trainer Gislason gab sich trotz des kurzfristigen Ausfalls von Kreisläufer Julius Fischer (Infekt) kämpferisch. "Wir müssen eine überragende Abwehr hinstellen und eine sehr gute Torhüterleistung bringen", sagte der DHB-Coach unmittelbar vor dem Anpfiff im ZDF: "Wir sind ein krasser Außenseiter, ohne Frage. Aber wir wollen das Spiel gewinnen, dafür müssen wir ein perfektes Spiel machen." Kanzler Merz attestierte der deutschen Mannschaft schon vor der Partie ein "sagenhaftes Turnier" und freute sich auf "ein total spannendes Spiel".

Das bekam er. Das deutsche Team bestach von Sekunde eins mit ganz viel Leidenschaft und kühlte den brodelnden Hexenkessel mit der ersten Führung durch Knorr 5:4 (10.) erstmal runter. Als Kiesler wenig später raus musste und die Dänen durch einen Pytlick-Doppelpack nach einer Viertelstunde auf 10:7 stellten, drohte kurzzeitig Ungemach. Doch Golla traf acht Minuten später zum 13:13. "Jungs, wir haben sie genau da, wo wir sie haben wollen", lobte Gislason in der Auszeit: "Vorne ist das überragend, Juri, überragender Angriff. Wir spielen sehr gut über die Breite. Der Rückzug ist unglaublich wichtig."

Die Dänen blieben aber am Drücker. Und es war vor allem Keeper Wolff, der im Gegensatz zum verlorenen Hauptrundenspiel gegen die Dänen (26:31) von Beginn an ran durfte, dass der Halbzeitrückstand mit zwei Toren gering ausfiel. "In Dänemark ein Finale gegen den Gastgeber zu spielen, ist mega geil. Wir müssen die Halle noch mehr zum Pfeifen bringen", sagte Franz Semper in der Pause.

Die Dänen drückten weiter aufs Tempo. Zwar glich Golla beim 19:19 (35.) aus, doch offensiv leistete sich Deutschland gegen Dänemarks Schlussmann Kevin Möller immer wieder Fehlwürfe. Es half zunächst nur wenig, dass auch Wolff nun immer besser ins Spiel fand und sein Team mit teils spektakulären Paraden im Spiel hielt. Beim 22:26 (45.) wuchs der Rückstand dennoch erstmals auf vier Treffer.

Gislason reagierte, der Isländer nutzte erstmals im Turnierverlauf im Angriff die Variante mit einem siebten Feldspieler. Dies zeigte Wirkung: Deutschland robbte sich beim 24:26 (51.) wieder heran, Wolff war in dieser Phase beinahe unüberwindbar. Jannik Kohlbacher sah spät nach grobem Foulspiel Rot (57.), das Spiel war da allerdings gelaufen.

H.Au--ThChM