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Deutsches Duell gewonnen, Auftakthürde überstanden: Der körperlich geschwächte Tennisstar Alexander Zverev ist mühsam, aber erfolgreich in das Tennis-Masters in Rom gestartet. Gegen den Kempener Daniel Altmaier setzte sich der Hamburger 7:5, 6:3 durch. In der nächsten Runde trifft Zverev nun auf Tallon Griekspoor (Niederlande) oder Alexander Blockx (Belgien). Lokalmatador und Angstgegner Jannik Sinner, gegen den er zuletzt neun Partien in Folge verlor, könnte Zverev erst in einem möglichen Finale begegnen.
Als "ein schwieriges Match" bezeichnete der 29-Jährige das Duell im Anschluss: "Körperlich war es ein bisschen anstrengend für mich. Ich fühle mich nicht besonders gut". Später ergänzte er am Sky-Mikrofon: "Ich bin krank. Ich bin auch ein Mensch, der manchmal krank wird. Ich habe viel Tennis gespielt, mein Immunsystem ist wahrscheinlich ein bisschen runtergegangen. Nach dem Finale in Madrid hat sich mein Körper ein bisschen entspannt. Dann bin ich halt krank geworden, habe Fieber gehabt die letzten paar Nächte."
Er sei "glücklich", das Match überstanden zu haben, weil er wisse, dass er sich "übermorgen besser fühlen werde". Damit das klappt sei nun so viel Entspannung wie möglich angesagt. Er wolle so viel schlafen wie möglich, sagte Zverev. Sein Kontrahent Altmaier habe "unglaublich gespielt", fügte er an: "Ich denke, das war das Beste, was er je gespielt hat, besonders gegen mich. Ich bin definitiv glücklich mit dem Sieg."
Zverev, in Abwesenheit von Carlos Alcaraz an Nummer zwei gesetzt, war gegen Altmaier nicht ohne Mühe. Im fünften direkten Duell fuhr er nach 1:45 Stunden mit dem vierten Matchball dennoch seinen vierten Sieg ein. Einzig in Acapulco hatte er 2024 gegen Altmaier verloren. In der übernächsten Runde winkt ihm dann das nächste deutsche Duell. Im Achtelfinale könnte Yannick Hanfmann warten, dazu muss Deutschlands derzeitige Nummer zwei allerdings zunächst den Italiener Luciano Darderi ausschalten und danach auch die dritte Runde überstehen.
Sollte Hanfmann jedoch ausscheiden, wäre Zverev der einzig verbliebene deutsche Mann im Turnier. Jan-Lennard Struff verpasste am frühen Nachmittag eine Überraschung. Gegen den Miami-Finalisten Jiri Lehecka aus Tschechien verlor er 6:7 (4:7), 3:6.
Nachdem eine zweistündige Regenpause für eine erhebliche Verspätung des Matches gesorgt hatte, fand Zverev zunächst gut in die Partie. Nach einer zwischenzeitlichen 5:2-Führung ließ Zverev zunächst ein Break zu, doch sicherte sich dann mit einem Re-Break den ersten Satz.
Im zweiten Durchgang wirkte Altmaier deutlich agiler und aktiver. Zverev kämpfte auch mit seinem eigenen Aufschlag. Rückenwind gab der Spielgewinn zum 4:3. Zverev wehrte drei Breakbälle ab - und blieb im Anschluss stabil.
D.Pan--ThChM