The China Mail - Ausgesetzte Sperre für US-Stürmer: Fifa weist belgischen Einspruch als unzulässig zurück

USD -
AED 3.672498
AFN 64.000213
ALL 81.993429
AMD 366.753614
ANG 1.790403
AOA 917.507518
ARS 1485.74354
AUD 1.437732
AWG 1.8
AZN 1.703248
BAM 1.70907
BBD 2.009848
BDT 122.993975
BGN 1.69088
BHD 0.376193
BIF 2970.77454
BMD 1
BND 1.29094
BOB 6.920869
BRL 5.145095
BSD 0.997933
BTN 95.140973
BWP 13.480024
BYN 2.890511
BYR 19600
BZD 2.006965
CAD 1.420875
CDF 2255.000214
CHF 0.80518
CLF 0.023581
CLP 928.080211
CNY 6.796402
CNH 6.794575
COP 3354.98
CRC 454.664616
CUC 1
CUP 26.5
CVE 96.354747
CZK 21.120979
DJF 177.70554
DKK 6.53294
DOP 59.028627
DZD 133.140268
EGP 48.851306
ERN 15
ETB 161.067147
EUR 0.87402
FJD 2.237197
FKP 0.748952
GBP 0.74645
GEL 2.635023
GGP 0.748952
GHS 11.371372
GIP 0.748952
GMD 73.501353
GNF 8751.037526
GTQ 7.614703
GYD 208.744588
HKD 7.84295
HNL 26.710126
HRK 6.584704
HTG 130.404768
HUF 309.208013
IDR 18063
ILS 2.997503
IMP 0.748952
INR 95.62775
IQD 1307.275214
IRR 1375699.999839
ISK 125.850309
JEP 0.748952
JMD 157.826209
JOD 0.709013
JPY 162.110962
KES 129.301015
KGS 87.450088
KHR 4003.98476
KMF 431.499227
KPW 900.00035
KRW 1530.615021
KWD 0.31011
KYD 0.83164
KZT 471.693909
LAK 22502.435849
LBP 89361.960563
LKR 334.246504
LRD 181.122282
LSL 16.191425
LTL 2.95274
LVL 0.60489
LYD 6.402677
MAD 9.342998
MDL 17.593163
MGA 4238.176798
MKD 53.877954
MMK 2099.754651
MNT 3582.367601
MOP 8.062026
MRU 39.828376
MUR 47.069931
MVR 15.449916
MWK 1730.049984
MXN 17.38425
MYR 4.079097
MZN 63.89971
NAD 16.191425
NGN 1367.701894
NIO 36.713119
NOK 9.78693
NPR 152.226572
NZD 1.75363
OMR 0.3845
PAB 0.997933
PEN 3.398042
PGK 4.384926
PHP 61.410947
PKR 277.442501
PLN 3.74865
PYG 6053.13864
QAR 3.648137
RON 4.571503
RSD 102.569813
RUB 77.096984
RWF 1462.389458
SAR 3.758462
SBD 8.097426
SCR 14.533523
SDG 600.50592
SEK 9.62844
SGD 1.29167
SHP 0.746601
SLE 24.375045
SLL 20969.503664
SOS 570.275088
SRD 37.692995
STD 20697.981008
STN 21.409066
SVC 8.73148
SYP 110.532098
SZL 16.188088
THB 33.301197
TJS 9.230621
TMT 3.5
TND 2.95203
TOP 2.40776
TRY 46.8293
TTD 6.757459
TWD 32.069898
TZS 2625.002983
UAH 44.497798
UGX 3645.689968
UYU 40.144534
UZS 12019.766421
VES 666.216185
VND 26300
VUV 118.993979
WST 2.773187
XAF 573.208606
XAG 0.01615
XAU 0.000241
XCD 2.70255
XCG 1.798465
XDR 0.712888
XOF 573.206101
XPF 104.215001
YER 237.074979
ZAR 16.205699
ZMK 9001.194993
ZMW 18.386616
ZWL 321.999592
  • EUR/USD

    -0.0004

    1.1443

    -0.03%

  • Euro STOXX 50

    -14.6700

    6398.01

    -0.23%

  • MDAX

    296.8700

    33291.24

    +0.89%

  • DAX

    38.5800

    25817.89

    +0.15%

  • SDAX

    -0.3500

    18539.47

    -0%

  • TecDAX

    12.9100

    3912.53

    +0.33%

  • Goldpreis

    0.3000

    4167.8

    +0.01%

Ausgesetzte Sperre für US-Stürmer: Fifa weist belgischen Einspruch als unzulässig zurück
Ausgesetzte Sperre für US-Stürmer: Fifa weist belgischen Einspruch als unzulässig zurück / Foto: © AFP/Archiv

Ausgesetzte Sperre für US-Stürmer: Fifa weist belgischen Einspruch als unzulässig zurück

Bei der Fußball-WM haben die Intervention von US-Präsident Donald Trump und die daraufhin ausgesetzte Sperre für den US-Stürmer Folarin Balogun einen Skandal ausgelöst. Trump verteidigte am Montag seinen Anruf bei Fifa-Chef Gianni Infantino, griff zugleich aber den brasilianischen Schiedsrichter Raphael Claus an. Infantino betonte die Unabhängigkeit der Fifa-Rechtsinstanzen. Der brasilianische Fußballverband wies Trumps Vorwürfe zurück, die Fifa erklärte einen Einspruch des belgischen Fußballverbands für unzulässig.

Textgröße:

Trump bestätigte in Washington, dass er Infantino telefonisch um eine Überprüfung der roten Karte für Balogun gebeten hatte. "Ich habe um eine Überprüfung gebeten, weil ich nicht denke, dass es ein Foul war", sagte der Präsident. Trump sprach von einer "schrecklichen Entscheidung" des Schiedsrichters. Er habe dem Chef des Weltfußballverbands aber nicht gesagt, was er tun solle.

Der US-Präsident sagte zudem, ihm sei zunächst nicht bewusst gewesen, dass eine rote Karte eine Sperre für das nächste Spiel bedeute. Diese Regel sei "sehr unfair". Zugleich erklärte Trump: "Ich verstehe Sport wirklich gut."

Infantino erklärte seinerseits, er habe Trump in dem Gespräch auf die Unabhängigkeit des Fifa-Disziplinarkomitees hingewiesen. "Ich habe erklärt, dass ein laufendes rechtliches Verfahren unter Einbeziehung der unabhängigen Rechtsinstanzen der Fifa besteht und dass der Fall zu gegebener Zeit von den zuständigen Stellen entschieden wird", hieß es in einer schriftlichen Stellungnahme Infantinos.

Trump griff zudem den brasilianischen Schiedsrichter Claus an, der Balogun die rote Karte gezeigt hatte. Claus sei "ein bisschen verdächtig", sagte Trump. Der brasilianische Fußballverband (CBF) verteidigte den Referee. "Es gibt nichts in seiner Bilanz, das ihn diskreditiert oder irgendeinen Verdacht rechtfertigt", erklärte die CBF gegenüber der Nachrichtenagentur AFP. Der Verband weise jede Unterstellung zurück, welche die Integrität von Claus infrage stelle. Er sei "ein vorbildlicher Profi".

Der US-Nationalspieler Balogun war am Mittwoch im Spiel gegen Bosnien-Herzegowina nach einem Tritt auf den Knöchel seines Gegenspielers Tarik Muharemovic des Feldes verwiesen worden. Eine rote Karte zieht nach den Fifa-Regeln automatisch eine Sperre von einem Spiel nach sich, ein Einspruch dagegen ist nicht möglich. Die Fifa setzte Baloguns Spielsperre jedoch am Sonntag für ein Jahr zur Bewährung aus, ohne diese Entscheidung zunächst zu erläutern.

Aufgrund der Fifa-Entscheidung konnte das US-Team das Achtelfinale gegen Belgien am Montagabend in Seattle mit Balogun bestreiten. Der 25-Jährige vom französischen Erstligaklub AS Monaco ist mit bislang drei Turniertreffern bester Torschütze seiner Mannschaft.

Der belgische Fußballverband legte Einspruch gegen die Aussetzung der Sperre ein und kritisierte, die Fifa habe "nicht die geringste Erklärung" abgegeben. Belgiens Trainer Rudi Garcia hatte gesagt, er habe zunächst an einen Aprilscherz gedacht. Die Fifa erklärte den Antrag des belgischen Verbands am Montag für unzulässig.

Der Präsident des Deutschen Fußball-Bunds (DFB), Bernd Neuendorf, forderte Aufklärung. "Der Eindruck, dass es hier eine aktive Einflussnahme der Politik auf den Sport gegeben hat, muss zügig und schlüssig ausgeräumt werden." Auch Vizekanzler Lars Klingbeil (SPD) forderte Aufklärung: "Ich finde ja, dass Politik sich raushalten sollte aus Schiedsrichterentscheidungen, aber das muss die Fifa jetzt aufklären und transparent machen, ob es da wirklich Einfluss gegeben hat."

Der designierte Bundestrainer Jürgen Klopp zeigte sich fassungslos. "Wenn das wirklich Trump und Infantino miteinander ausgemacht haben - das ist verrückt, das stellt alles infrage", sagte Klopp MagentaTV. "Diese beiden Menschen, die beide von Fußball keine Ahnung haben, sollten gar nichts damit zu tun haben. Das ist unser Spiel, nicht deren Spiel."

Der frühere Vorsitzende des DFB-Sportgerichts, Hans E. Lorenz, sprach im "Kicker" von einem "fatalen Signal für die Sportgerichtsbarkeit in aller Welt". Nicholas McGeehan von der Organisation FairSquare sagte dem SID, falls das Gastgeberland politischen Einfluss auf den Fifa-Präsidenten genutzt habe, um einen unfairen Vorteil zu schaffen, wäre dies "ein skandalöser Verstoß gegen die Regeln und eine Manipulation des Wettbewerbs".

Die US-Mannschaft begrüßte die Fifa-Entscheidung. "Das gibt uns natürlich einen Schub", sagte Stürmer Christian Pulisic laut "The Athletic". "Es ist eine faire Entscheidung, denn es hätte niemals eine rote Karte geben dürfen", sagte Trainer Mauricio Pochettino.

D.Wang--ThChM