The China Mail - Bundeskartellamt hält 50+1-Regel für zulässig

USD -
AED 3.672973
AFN 64.999695
ALL 82.130758
AMD 361.809735
ANG 1.790365
AOA 918.000291
ARS 1519.952899
AUD 1.434742
AWG 1.8
AZN 1.701114
BAM 1.745962
BBD 2.013775
BDT 123.109062
BGN 1.683441
BHD 0.376975
BIF 2998
BMD 1
BND 1.280235
BOB 12.002428
BRL 4.998801
BSD 0.999835
BTN 96.229211
BWP 13.792611
BYN 3.056102
BYR 19600
BZD 2.01082
CAD 1.425565
CDF 2320.00008
CHF 0.831202
CLF 0.024646
CLP 973.169743
CNY 6.704603
CNH 6.704365
COP 3242.7
CRC 458.138611
CUC 1
CUP 23.996036
CVE 98.550011
CZK 21.793398
DJF 177.720184
DKK 6.660402
DOP 60.298278
DZD 134.406173
EGP 52.389699
ERN 15
ETB 163.313009
EUR 0.89113
FJD 2.24925
FKP 0.755628
GBP 0.75644
GEL 2.594959
GGP 0.755628
GHS 11.769432
GIP 0.755628
GMD 74.000135
GNF 8755.000112
GTQ 7.643653
GYD 209.145892
HKD 7.84715
HNL 26.839317
HRK 6.714196
HTG 130.924803
HUF 327.432038
IDR 17619.85
ILS 3.0539
IMP 0.755628
INR 96.342984
IQD 1309.783652
IRR 1798277.489851
ISK 122.09034
JEP 0.755628
JMD 158.634511
JOD 0.708982
JPY 157.95798
KES 129.798309
KGS 87.449622
KHR 4055.000124
KMF 438.999748
KPW 900.000318
KRW 1341.14007
KWD 0.309051
KYD 0.833181
KZT 457.431329
LAK 22470.00004
LBP 89549.99986
LKR 330.501855
LRD 170.999478
LSL 16.652844
LTL 2.95274
LVL 0.60489
LYD 6.428517
MAD 9.981119
MDL 17.962532
MGA 4439.425455
MKD 54.966098
MMK 2099.456706
MNT 3596.082114
MOP 8.081756
MRU 40.114449
MUR 48.050254
MVR 15.459996
MWK 1733.723743
MXN 18.077897
MYR 4.085602
MZN 63.910041
NAD 16.652249
NGN 1325.839995
NIO 36.798807
NOK 9.575015
NPR 153.967425
NZD 1.78551
OMR 0.384485
PAB 0.99983
PEN 3.449821
PGK 4.529771
PHP 62.624982
PKR 276.936022
PLN 3.90508
PYG 5859.851004
QAR 3.654551
RON 4.7601
RSD 104.651982
RUB 84.825343
RWF 1476.746729
SAR 3.74637
SBD 8.078071
SCR 13.954048
SDG 601.498339
SEK 10.03757
SGD 1.27944
SHP 0.75503
SLE 24.597843
SLL 20969.491881
SOS 571.42347
SRD 37.665963
STD 20697.981008
STN 21.871387
SVC 8.748867
SYP 13002.000254
SZL 16.648143
THB 33.680259
TJS 9.203473
TMT 3.5
TND 2.987632
TOP 2.40776
TRY 49.141099
TTD 6.777452
TWD 31.736005
TZS 2639.664033
UAH 45.063005
UGX 4019.122524
UYU 40.47618
UZS 11771.690272
VES 865.47815
VND 25993
VUV 119.46017
WST 2.788611
XAF 584.542852
XAG 0.016376
XAU 0.000241513809
XCD 2.70255
XCG 1.801926
XDR 0.707052
XOF 584.542852
XPF 106.468359
YER 236.30261
ZAR 16.641704
ZMK 9001.202583
ZMW 19.721654
ZWL 321.999592
SSP 5712.591527
MXV 2.044138
  • DAX

    -34.1800

    25374.42

    -0.13%

  • SDAX

    124.0200

    18248.52

    +0.68%

  • Euro STOXX 50

    -1.5400

    6301.28

    -0.02%

  • TecDAX

    -6.3300

    3969.15

    -0.16%

  • Goldpreis

    3.7000

    4172.1

    +0.09%

  • MDAX

    -135.7100

    30895.59

    -0.44%

  • EUR/USD

    -0.0007

    1.1366

    -0.06%

Bundeskartellamt hält 50+1-Regel für zulässig
Bundeskartellamt hält 50+1-Regel für zulässig / Foto: © picture-alliance/Sportfoto Zink / Wolfgang Zink/SID

Bundeskartellamt hält 50+1-Regel für zulässig

Das Bundeskartellamt hält die viel diskutierte 50+1-Regel im deutschen Profifußball in seiner finalen Einschätzung für zulässig. Voraussetzung hierfür sei allerdings, "dass sie konsequent und ohne Unterschiede – sofern es für diese keinen sachlichen Grund gibt – angewendet wird". Dies teilte die Behörde am Mittwoch nach Abschluss des seit 2018 laufenden Prüfverfahrens mit und blieb damit bei ihrer vorläufigen Einschätzung.

Textgröße:

Mit der finalen Bewertung gab das Bundeskartellamt der Bundesliga Hinweise für eine möglichst rechtssichere Anwendung der Regel, nun ist diese mit ihren 36 Klubs gefordert. Vor allem geht es darum, für die bisherigen Ausnahmen Bayer Leverkusen oder VfL Wolfsburg sowie die Sonderfälle RB Leipzig und Hannover 96 Lösungen zu finden. Nach Ansicht der Behörde in Bonn setze die Rechtsprechung des Europäischen Gerichtshofes (EuGH) voraus, dass langfristig für alle Klubs vergleichbare wettbewerbliche Rahmenbedingungen gelten.

Die 50+1 Regel beschränke grundsätzlich zwar den wirtschaftlichen Wettbewerb um Investitionen im Profifußball, könne aber "mit dem Ziel der Vereinsprägung und der Mitgliederpartizipation gerechtfertigt werden", sagte Andreas Mundt als Präsident des Bundeskartellamtes. Es gebe deshalb "keine grundlegenden Bedenken" bezüglich der seit 1998 im deutschen Fußball verankerten Regel. Zudem bestehe "kein öffentliches Interesse" zur vollständigen Öffnung der 1. und 2. Bundesliga für Investoren.

Allerdings gelte es, zur rechtssicheren Anwendung verschiedene Gesichtspunkte zu beachten. So müsse "bei allen Vereinen der Bundesliga und 2. Bundesliga gleichermaßen für einen offenen Zugang zur Mitgliedschaft und damit für die Mitbestimmung der Fans" gesorgt werden, so Mundt. Des Weiteren müsse die Liga "sicherstellen, dass die Wertungen der 50+1-Regel auch bei ihren eigenen Abstimmungen konsequent beachtet werden. Drittens sehen wir bei der vorgesehenen Neuregelung des Bestandsschutzes für die bisherigen Förderklubs Nachbesserungsbedarf", führte der Präsident der Behörde aus.

Ausnahmeklub Bayer Leverkusen kündigte in einer ersten Reaktion an, die Einschätzung des Bundeskartellamts "sorgfältig" zu prüfen. Ziel sei weiter "eine faire, praktikable und möglichst langfristige Lösung für den gesamten deutschen Profifußball, die zugleich den historisch gewachsenen Strukturen und den Interessen aller Beteiligten Rechnung trägt". RB Leipzig zeigte sich nach der Einschätzung "unaufgeregt".

Wie und in welchem Zeitraum die Bundesliga die Ausgestaltung der 50+1-Regel nun anpasst, liegt in der Verantwortung ihrer Gremien. Die Einschätzung des Bundeskartellamts zeigt lediglich den rechtlichen Rahmen auf und ist nicht bindend.

B.Clarke--ThChM