The China Mail - Weiter Streit in "Ampel" vor Koalitionsausschuss am Sonntag

USD -
AED 3.6725
AFN 65.510149
ALL 82.012423
AMD 377.773158
ANG 1.79008
AOA 916.999992
ARS 1442.27598
AUD 1.441005
AWG 1.8
AZN 1.698893
BAM 1.659595
BBD 2.015639
BDT 122.394949
BGN 1.67937
BHD 0.377008
BIF 2965.596535
BMD 1
BND 1.27457
BOB 6.91481
BRL 5.271098
BSD 1.000776
BTN 90.44239
BWP 13.24927
BYN 2.866659
BYR 19600
BZD 2.012669
CAD 1.36981
CDF 2229.999778
CHF 0.77703
CLF 0.021932
CLP 865.999877
CNY 6.93805
CNH 6.93905
COP 3698
CRC 496.14758
CUC 1
CUP 26.5
CVE 93.565043
CZK 20.585699
DJF 178.211857
DKK 6.33416
DOP 63.157627
DZD 129.904445
EGP 46.857397
ERN 15
ETB 155.932472
EUR 0.84825
FJD 2.21245
FKP 0.732184
GBP 0.73817
GEL 2.695007
GGP 0.732184
GHS 10.987836
GIP 0.732184
GMD 72.999886
GNF 8783.310776
GTQ 7.675957
GYD 209.370505
HKD 7.811475
HNL 26.434899
HRK 6.391397
HTG 131.283861
HUF 322.674025
IDR 16889.3
ILS 3.119945
IMP 0.732184
INR 90.260601
IQD 1311.010794
IRR 42125.000158
ISK 122.830248
JEP 0.732184
JMD 156.523658
JOD 0.709027
JPY 156.707504
KES 129.103496
KGS 87.450276
KHR 4038.98126
KMF 418.999634
KPW 900.030004
KRW 1467.888904
KWD 0.30738
KYD 0.833956
KZT 493.576471
LAK 21509.911072
LBP 89638.030929
LKR 309.69554
LRD 186.137286
LSL 16.167606
LTL 2.95274
LVL 0.60489
LYD 6.339495
MAD 9.185352
MDL 17.007501
MGA 4427.737424
MKD 52.281345
MMK 2099.783213
MNT 3569.156954
MOP 8.05317
MRU 39.920067
MUR 46.039811
MVR 15.450073
MWK 1735.286131
MXN 17.46585
MYR 3.954501
MZN 63.749662
NAD 16.167606
NGN 1367.609773
NIO 36.826006
NOK 9.79659
NPR 144.708438
NZD 1.677297
OMR 0.384499
PAB 1.000776
PEN 3.36398
PGK 4.350519
PHP 58.544495
PKR 280.209677
PLN 3.584725
PYG 6608.484622
QAR 3.647395
RON 4.321018
RSD 99.569011
RUB 76.750966
RWF 1460.610278
SAR 3.750069
SBD 8.058149
SCR 14.112804
SDG 601.481055
SEK 9.050735
SGD 1.273865
SHP 0.750259
SLE 24.450496
SLL 20969.499267
SOS 570.904894
SRD 37.870036
STD 20697.981008
STN 20.789492
SVC 8.756194
SYP 11059.574895
SZL 16.159799
THB 31.6935
TJS 9.366941
TMT 3.505
TND 2.899825
TOP 2.40776
TRY 43.6153
TTD 6.776526
TWD 31.643973
TZS 2585.000597
UAH 43.184356
UGX 3572.383187
UYU 38.617377
UZS 12275.134071
VES 377.985125
VND 25959
VUV 119.687673
WST 2.726344
XAF 556.612755
XAG 0.013831
XAU 0.000207
XCD 2.70255
XCG 1.803594
XDR 0.692248
XOF 556.610394
XPF 101.198154
YER 238.405018
ZAR 16.251495
ZMK 9001.20654
ZMW 18.589121
ZWL 321.999592
  • Goldpreis

    -52.0000

    4837.5

    -1.07%

  • EUR/USD

    0.0012

    1.1798

    +0.1%

  • Euro STOXX 50

    -44.7700

    5925.7

    -0.76%

  • SDAX

    -47.3000

    17878.47

    -0.26%

  • TecDAX

    15.0000

    3628.05

    +0.41%

  • DAX

    -111.9800

    24491.06

    -0.46%

  • MDAX

    -90.1200

    31434.51

    -0.29%

Weiter Streit in "Ampel" vor Koalitionsausschuss am Sonntag
Weiter Streit in "Ampel" vor Koalitionsausschuss am Sonntag / Foto: © AFP/Archiv

Weiter Streit in "Ampel" vor Koalitionsausschuss am Sonntag

Vor den für Sonntag geplanten Beratungen der Koalitionsspitzen gibt es weiter Streit und gegenseitige Vorwürfe. FDP-Fraktionsvize Christoph Meyer warf SPD und Grünen eine "ungezügelte Ausgabensucht" vor. Grünen-Fraktionschefin Britta Haßelmann forderte beim Klimaschutz mehr Engagement auch von Bundeskanzler Olaf Scholz (SPD).

Textgröße:

Im Koalitionsausschuss der "Ampel" soll es am Sonntagabend unter anderem um die geplante Planungsbeschleunigung für Infrastrukturvorhaben sowie mehrere Vorlagen zum Klimaschutz und zur Energiepolitik gehen. Weiter offen sind auch Entscheidungen zum Haushalt für 2024 und die Finanzplanung der folgenden Jahre, darunter zur Finanzierung der Bundeswehr und der geplanten Kindergrundsicherung.

Die Planungsbeschleunigung wollen die Grünen auf den Ausbau der Bahn sowie notwendige Sanierungen konzentrieren. Die FDP verlangt dagegen auch einen massiven Ausbau des Autobahnnetzes. "Wenn wir beim Klimaschutz besser werden wollen, müssen wir beim Bau von Stromtrassen, von Windrädern, Stromspeichern und – aus Sicht der FDP – auch beim Bau von Autobahnen deutlich schneller werden", sagte Fraktionsvize Lukas Köhler dem Portal "Zeit online".

Verkehrsminister Volker Wissing (FDP) warf in der "Neuen Osnabrücker Zeitung" den Grünen eine "Blockdadehaltung" vor und forderte deren Ende. Wissing sagte aber auch: "Wir sollten uns darauf zurückbesinnen, gemeinsam Lösungen zu finden."

"Der Ausbau der Infrastruktur muss sich vor allem an Bedarfen orientieren. Und die gibt es bei der Straße eben auch", sagte die verkehrspolitische Sprecherin der SPD-Fraktion, Dorothee Martin, den Zeitungen der Mediengruppe Bayern. Sie plädierte aber für eine Priorisierung von Ausbauprojekten.

Politikerinnen und Politiker der Grünen drangen auf Fortschritte beim ökologischen Umbau. Es sei wichtig, "dass wir die Menschheitsaufgabe, die Klimakrise bekämpfen, in den Mittelpunkt stellen", sagte Fraktionschefin Britta Haßelmann dem SWR. Mit Blick auf Warnungen vor einer Überforderung der Bürgerinnen und Bürger versicherte sie, alle Maßnahmen würden sozial abgefedert. Haßelmann bezog dies besonders auf die geplanten Neuregelungen für den Einbau neuer Heizungen.

SPD-Parlamentsgeschäftsführerin Katja Mast rief zur Kompromissbereitschaft auf. "Es ist wichtig, das Gemeinsame und nicht das Trennende zu betonen. Und da lohnt sich der Blick auf das, was wir bereits gemeinsam gestemmt haben", sagte sie dem Redaktionsnetzwerk Deutschland (RND). "Unser Ziel ist und bleibt, konkrete, sozial abgefederte Antworten für die Zukunft unseres Landes und seiner Bürgerinnen und Bürger zu geben", hob sie weiter hervor.

FDP-Fraktionsvize Meyer forderte von SPD und Grünen mehr Ausgabendisziplin. "Die ungezügelte Ausgabensucht von SPD und Grünen stoppen wir und helfen jetzt beim kalten Entzug", sagte Meyer den Zeitungen der Funke Mediengruppe. "Manchmal muss man dem Alkoholkranken die Flasche Schnaps vom Mund schlagen", fügte der FDP-Haushaltspolitiker hinzu.

Beim Haushalt geht es um die Finanzierung des ökologischen Umbaus in Deutschland, aber auch um etwa zwölf Milliarden Euro zusätzlich pro Jahr für die geplante Kindergrundsicherung und einen Mehrbedarf bei der Bundeswehr, den Verteidigungsminister Boris Pistorius (SPD) auf mindestens zehn Milliarden Euro pro Jahr beziffert. Wegen der vielen offenen Fragen hatte Finanzminister Christian Lindner (FDP) den eigentlich Mitte März geplanten Kabinettsbeschluss zu den Haushaltseckpunkten auf unbestimmte Zeit verschoben.

Ein Ende des "Gefeilsches" in der Ampel-Koalition um die Kindergrundsicherung forderte Linken-Parteichef Martin Schirdewan. Er erwarte von dem Koalitionsausschuss eine "Zeitenwende für Gerechtigkeit in diesem Land", sagte er der "Neuen Osnabrücker Zeitung".

R.Lin--ThChM