The China Mail - Linke will bei Europawahl für soziale Gerechtigkeit und Klimaschutz eintreten

USD -
AED 3.673042
AFN 65.000368
ALL 81.910403
AMD 377.703986
ANG 1.79008
AOA 917.000367
ARS 1431.771804
AUD 1.424197
AWG 1.8025
AZN 1.70397
BAM 1.658906
BBD 2.014216
BDT 122.30167
BGN 1.67937
BHD 0.377055
BIF 2960
BMD 1
BND 1.273484
BOB 6.910269
BRL 5.219041
BSD 1.000025
BTN 90.583306
BWP 13.239523
BYN 2.873016
BYR 19600
BZD 2.011247
CAD 1.365315
CDF 2230.000362
CHF 0.775335
CLF 0.021803
CLP 860.890396
CNY 6.93805
CNH 6.93008
COP 3667
CRC 495.76963
CUC 1
CUP 26.5
CVE 93.82504
CZK 20.48504
DJF 177.720393
DKK 6.31696
DOP 62.99504
DZD 129.92804
EGP 46.860504
ERN 15
ETB 155.150392
EUR 0.84581
FJD 2.23475
FKP 0.738005
GBP 0.734215
GEL 2.69504
GGP 0.738005
GHS 10.99039
GIP 0.738005
GMD 73.000355
GNF 8760.503848
GTQ 7.670255
GYD 209.225001
HKD 7.81385
HNL 26.45504
HRK 6.373404
HTG 131.004182
HUF 319.77404
IDR 16855
ILS 3.110675
IMP 0.738005
INR 90.606204
IQD 1310.5
IRR 42125.000158
ISK 122.640386
JEP 0.738005
JMD 156.517978
JOD 0.70904
JPY 157.11404
KES 129.000351
KGS 87.450384
KHR 4033.00035
KMF 419.00035
KPW 900.002243
KRW 1462.780383
KWD 0.30724
KYD 0.833355
KZT 494.785725
LAK 21500.000349
LBP 85550.000349
LKR 309.387392
LRD 186.150382
LSL 16.30377
LTL 2.95274
LVL 0.60489
LYD 6.325039
MAD 9.185039
MDL 17.050476
MGA 4440.000347
MKD 52.139015
MMK 2100.00747
MNT 3580.70414
MOP 8.047618
MRU 39.850379
MUR 46.050378
MVR 15.450378
MWK 1737.000345
MXN 17.257265
MYR 3.947504
MZN 63.750377
NAD 16.303727
NGN 1366.980377
NIO 36.703722
NOK 9.66949
NPR 144.932675
NZD 1.660815
OMR 0.384507
PAB 1.000025
PEN 3.367504
PGK 4.266039
PHP 58.517038
PKR 279.703701
PLN 3.567885
PYG 6607.462446
QAR 3.64135
RON 4.306704
RSD 99.279038
RUB 76.98964
RWF 1453
SAR 3.750211
SBD 8.058149
SCR 13.733071
SDG 601.503676
SEK 9.017325
SGD 1.271105
SHP 0.750259
SLE 24.450371
SLL 20969.499267
SOS 571.503662
SRD 37.818038
STD 20697.981008
STN 21.05
SVC 8.750011
SYP 11059.574895
SZL 16.303649
THB 31.514504
TJS 9.370298
TMT 3.505
TND 2.847504
TOP 2.40776
TRY 43.602704
TTD 6.771984
TWD 31.602304
TZS 2575.000335
UAH 42.955257
UGX 3558.190624
UYU 38.652875
UZS 12275.000334
VES 377.985125
VND 25950
VUV 119.988021
WST 2.726314
XAF 556.381418
XAG 0.012939
XAU 0.000202
XCD 2.70255
XCG 1.802328
XDR 0.692248
XOF 554.503593
XPF 101.703591
YER 238.403589
ZAR 16.017904
ZMK 9001.203584
ZMW 18.62558
ZWL 321.999592
  • DAX

    230.4000

    24721.46

    +0.93%

  • SDAX

    15.2500

    17893.72

    +0.09%

  • Euro STOXX 50

    72.7000

    5998.4

    +1.21%

  • TecDAX

    -8.4500

    3619.6

    -0.23%

  • MDAX

    228.3200

    31662.83

    +0.72%

  • EUR/USD

    0.0034

    1.182

    +0.29%

  • Goldpreis

    99.1000

    4988.6

    +1.99%

Linke will bei Europawahl für soziale Gerechtigkeit und Klimaschutz eintreten
Linke will bei Europawahl für soziale Gerechtigkeit und Klimaschutz eintreten / Foto: © SID/Archiv

Linke will bei Europawahl für soziale Gerechtigkeit und Klimaschutz eintreten

Die Linkspartei will die Themen soziale Gerechtigkeit, Klimaschutz, Frieden und Mitbestimmung in den Mittelpunkt ihres Programms für die Europawahl im kommenden Jahr stellen. Der Programmentwurf wurde am Montag einstimmig vom Parteivorstand beschlossen, wie die Vorsitzenden Janine Wissler und Martin Schirdewan anschließend mitteilten. Belastet wird die Wahlkampfvorbereitung durch die anhaltenden Spekulationen über eine Parteineugründung durch die Linken-Politikerin Sahra Wagenknecht.

Textgröße:

"Wir unterbreiten ein gesellschaftliches Angebot", sagte Schirdewan, der nach dem Willen der Parteispitze auch die Europa-Wahlliste der Linken anführen soll. Es gehe um "eine Politik für eine andere, bessere EU", hob er hervor. Die Union müsse zur "Kraft für soziale Gerechtigkeit, Klimaschutz und Frieden" werden. Verbunden werden solle dies "durchaus mit einer Klassenperspektive", die Linke wolle "den Reichen und Mächtigen die Harke zeigen", sagte Schirdewan, der bereits Ko-Fraktionschef der Linken im Europaparlament ist.

"Wir streiten für eine Umverteilung des gesellschaftlichen Reichtums", sagte auch Wissler. Die Linke wolle "Gewinne angemessen besteuern und "kämpfen für gute Arbeitsbedingungen und faire Löhne". Die Industrie in Europa solle so umgebaut werden, "dass sie nachhaltig und klimagerecht ist", denn "die Klimakatastrophe spitzt sich immer weiter zu".

Zu dem Umbau beitragen solle eine EU-weite Mindestbesteuerung von 25 Prozent für Unternehmensgewinne. "Wir wollen Armut und Ungleichheit bekämpfen, den Klimawandel aufhalten, für eine friedliche Weltordnung sorgen", sagte Wissler. Hinzukommen sollen eine europaweite Verkehrswende mit einem deutlichen Ausbau der Bahn und mehr staatliche Kontrolle über den Energiesektor.

Zur Friedenspolitik sagte Schirdewan: "Wir erleben den fürchterlichen Angriffskrieg Russlands gegen die Ukraine." Verbunden sei dies mit wieder mehr Blockbildung und einem massiven Anstieg internationaler Spannungen. Ziel der Linken sei ein "geeintes Europa, das sich dem Frieden verpflichtet sieht". Die Partei stehe "gegen Aufrüstung und Militarisierung" und auch gegen Waffenlieferungen in Krisen- und Kriegsgebiete.

Nachdrücklich bekannten sich die Parteivorsitzenden zudem zum EU-Asylrecht. "Wir wollen Fluchtursachen bekämpfen, nicht Geflüchtete", sagte Wissler.

An der Spitze der Europa-Wahlliste der Linken soll nach dem Willen der Parteispitze nach Schirdewan die parteilose Klima- und Menschenrechtsaktivistin Carola Rackete stehen. Folgen sollen die Europapolitikerin und Gewerkschafterin mit kurdischen Wurzeln, Özlem Demirel, sowie der parteilose Sozialmediziner Gerhard Trabert. Entscheiden soll über Programm und Wahlliste ein Bundesparteitag Mitte November in Augsburg, bis dahin soll darüber in der Partei breit diskutiert werden.

Zu den Debatten über die erwartete Partei-Neugründung Wagenknechts äußerten sich Wissler und Schirdewan zurückhaltend. "Wir wollen dafür sorgen, dass eine starke Linke ins EU-Parlament einzieht", sagte Wissler, und "nicht über eine Partei spekulieren, von der wir nicht wissen, ob es sie je geben wird". Schirdewan sagte, die mögliche Wagenknecht-Partei sei bislang "ein Phänomen ohne Programm". Auch er wolle sich nicht an Spekulationen darüber beteiligen.

Am Wochenende hatte es Medienberichte gegeben, wonach sich Wagenknecht bereits zu der Neugründung und damit zu einer Spaltung der Linken entschlossen habe. Sie wirft dem Parteivorstand vor, zu sehr Themen wie Menschenrechte oder Klimaschutz in den Vordergrund zu stellen und Interessen der Menschen in Deutschland zu vernachlässigen. Auch relativiert Wagenknecht immer wieder die russische Verantwortung für den Überfall des Landes auf die Ukraine.

B.Chan--ThChM