The China Mail - Gespräche über internationales Abkommen gegen Plastikmüll in Südkorea

USD -
AED 3.67295
AFN 65.489175
ALL 80.628757
AMD 365.798767
AOA 917.000111
ARS 1498.322294
AUD 1.416832
AWG 1.8
AZN 1.689513
BAM 1.692916
BBD 2.014568
BDT 123.588552
BHD 0.37722
BIF 2985
BMD 1
BND 1.279944
BOB 11.902742
BRL 5.110098
BSD 1.000186
BTN 95.272595
BWP 13.474481
BYN 2.973639
BYR 19600
BZD 2.011625
CAD 1.39425
CDF 2270.499098
CHF 0.810301
CLF 0.023261
CLP 915.479718
CNY 6.747605
CNH 6.74611
COP 3144.01
CRC 454.083156
CUC 1
CUP 26.5
CVE 95.444394
CZK 21.018097
DJF 177.719673
DKK 6.476345
DOP 58.31411
DZD 132.96497
EGP 49.875397
ERN 15
ETB 161.732285
EUR 0.866301
FJD 2.211016
FKP 0.741752
GBP 0.74045
GEL 2.610265
GGP 0.741752
GHS 11.742659
GIP 0.741752
GMD 73.501269
GNF 8783.979711
GTQ 7.631949
GYD 209.473935
HKD 7.845265
HNL 26.810468
HRK 6.527602
HTG 130.781582
HUF 315.69014
IDR 17796
ILS 2.99815
IMP 0.741752
INR 95.40485
IQD 1310.320352
IRR 1374724.999638
ISK 123.189782
JEP 0.741752
JMD 158.842547
JOD 0.70903
JPY 159.279013
KES 129.379877
KGS 87.449858
KHR 4055.276404
KMF 426.000155
KRW 1418.040009
KWD 0.30903
KYD 0.833557
KZT 466.315817
LAK 22589.133464
LBP 89569.586725
LKR 335.223191
LRD 180.535539
LSL 16.184058
LTL 2.95274
LVL 0.60489
LYD 6.374185
MAD 9.327349
MDL 17.383589
MGA 4283.754366
MKD 53.255488
MMK 2099.549591
MNT 3594.253507
MOP 8.082819
MRU 40.117892
MUR 46.999804
MVR 15.449789
MWK 1734.362219
MXN 17.150299
MYR 4.090499
MZN 63.904994
NAD 16.183988
NGN 1361.860198
NIO 36.804771
NOK 9.508401
NPR 152.43466
NZD 1.699525
OMR 0.384485
PAB 1.00019
PEN 3.37859
PGK 4.422247
PHP 60.895003
PKR 277.683276
PLN 3.72695
PYG 5953.509307
QAR 3.646216
RON 4.542398
RSD 101.706035
RUB 82.501343
RWF 1469.321688
SAR 3.744856
SBD 8.065696
SCR 13.887625
SDG 600.492558
SEK 9.495403
SGD 1.279201
SLE 24.59822
SOS 571.628891
SRD 37.750498
STD 20697.981008
STN 21.206705
SVC 8.751915
SZL 16.181149
THB 32.999608
TJS 9.236988
TMT 3.51
TND 2.932016
TRY 47.679101
TTD 6.784444
TWD 32.257096
TZS 2649.998017
UAH 44.866895
UGX 3725.519898
UYU 40.293437
UZS 11934.665755
VES 755.762402
VND 26155
VUV 119.366412
WST 2.733717
XAF 567.78312
XAG 0.015204
XAU 0.000228
XCD 2.70255
XCG 1.802664
XDR 0.70614
XOF 567.788035
XPF 103.229492
YER 238.39623
ZAR 16.190095
ZMK 9001.200054
ZMW 18.708803
ZWL 321.999592
  • SDAX

    -119.0900

    18540.54

    -0.64%

  • Euro STOXX 50

    11.7600

    6535.62

    +0.18%

  • DAX

    4.4300

    26323.88

    +0.02%

  • TecDAX

    -1.3600

    4067.42

    -0.03%

  • Goldpreis

    30.4000

    4450.1

    +0.68%

  • MDAX

    -156.0600

    32251.14

    -0.48%

  • EUR/USD

    -0.0016

    1.1546

    -0.14%

Gespräche über internationales Abkommen gegen Plastikmüll in Südkorea
Gespräche über internationales Abkommen gegen Plastikmüll in Südkorea / Foto: © AFP

Gespräche über internationales Abkommen gegen Plastikmüll in Südkorea

In Südkorea hat am Montag die fünfte und letzte Runde der Gespräche über ein internationales Abkommen zur Verringerung von Plastikmüll begonnen. Der ecuadorianische Diplomat Luis Vayas Valdivieso, der die Gespräche leitete, warnte in der Stadt Busan, dass es um "weit mehr als nur die Ausarbeitung eines internationalen Abkommens" gehe. "Es geht darum, dass sich die Menschheit einer existenziellen Herausforderung stellt", fuhr er mit Blick auf die Vermüllung von Ozeanen, Flüssen, Land und Luft durch Plastiküberreste fort.

Textgröße:

Die Plastikverschmutzung ist so weit verbreitet, dass sie sogar in den Wolken, tief im Meer und in praktisch jedem Teil des menschlichen Körpers von Wissenschaftlern nachgewiesen wurde. Zwar besteht nahezu Einigkeit darüber, dass es sich um ein ernstes Problem handelt. Bei der Frage, wie dieses Problem angegangen werden soll, gehen die Meinungen jedoch weit auseinander.

Die Leiterin des Umweltprogramms der Vereinten Nationen, Inger Andersen, sagte am Sonntag, es gebe echte Meinungsverschiedenheiten in mehreren Schlüsselbereichen. Alle müssten ihren Teil zu einer Lösung beitragen.

In Busan stehen sich zwei Lager gegenüber. Einige Länder wie die in der sogenannten High Ambition Coalition (HAC) zusammengeschlossenen Staaten - darunter Deutschland - fordern, dass das Abkommen den gesamten "Lebenszyklus" von Plastik abdeckt. Das bedeutet, die Produktion zu begrenzen und Produkte für die Wiederverwertung und das Recycling neu zu gestalten. Die HAC fordert verbindliche globale Ziele zur Reduzierung der Produktion.

Auf der anderen Seite stehen Länder, hauptsächlich Ölproduzenten wie Saudi-Arabien und Russland, die wollen, dass sich ein Abkommen nur auf die Abfallwirtschaft bezieht.

Im Jahr 2022 hatte sich ein Großteil der Nationen auf der Welt verpflichtet, sich auf ein rechtlich verbindliches UN-Abkommen gegen die Plastikvermüllung von Umwelt und Meeren zu einigen. Die darauffolgenden Gesprächsrunden waren jedoch ohne durchschlagenden Erfolg geblieben. Die tiefen Meinungsverschiedenheiten hatten vier vorangegangene Gesprächsrunden in den vergangenen zwei Jahren überschattet und zu einem über 70 Seiten langen, widersprüchlichen Entwurf geführt.

Zu den umstrittensten Fragen gehört, ob das Abkommen die Plastikproduktion begrenzen soll, ob ein mögliches Verbot von Chemikalien, die für die menschliche Gesundheit als schädlich gelten, in Betracht gezogen werden soll und wie die Umsetzung finanziert werden soll.

Valdivieso hat ein alternatives Dokument erstellt, das die Ansichten der Delegationen zusammenfassen und die Verhandlungen vorantreiben soll. Der Text konzentriert sich auf Gemeinsamkeiten und lässt die umstrittensten Themen aus. Mehrere Länder, darunter Russland und Indien, äußerten Einwände gegen das Dokument.

Der Streit begann bereits zu Beginn der Gespräche: Indien, Russland und arabische Staaten forderten, dass alle Entscheidungen im Konsens und nicht durch Mehrheitsbeschluss getroffen werden sollen.

Einige Beobachter glauben, dass die Gespräche wahrscheinlich scheitern und verlängert werden – insbesondere nach den schwierigen Verhandlungen auf den UN-Konferenzen zu Klima und Biodiversität in den vergangenen Wochen.

Entscheidend werden dürften die Positionen der USA und Chinas. Beide Länder haben sich bislang nicht für eine der beiden Seiten ausgesprochen. Die Rückkehr von Donald Trump als Präsident ins Weiße Haus warf zudem Fragen auf, wie ambitioniert die US-Delegation sein wird - und ob Washington ein Abkommen überhaupt ratifizieren würde.

Im Jahr 2019 waren auf der Welt rund 460 Millionen Tonnen Plastik produziert worden. Nach Angaben der Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung hat sich der Wert seit dem Jahr 2000 verdoppelt. Bis 2060 wird sich die Kunststoffproduktion voraussichtlich verdreifachen.

Mehr als 90 Prozent des Plastiks werden nicht recycelt. Ein großer Teil gelangt deshalb in die Umwelt, oft bereits nach wenigen Minuten Gebrauch. Plastikmüll verschmutzt Gewässer und Land sehr lange und wird nur äußerst langsam abgebaut, teils erst nach Jahrhunderten. Kunststoff ist zudem für rund drei Prozent der globalen Emissionen verantwortlich, hauptsächlich im Zusammenhang mit der Herstellung aus fossilen Brennstoffen.

O.Yip--ThChM