The China Mail - Alarmierend: WMO rechnet für kommende Jahre weiter mit Temperaturen auf Rekordniveau

USD -
AED 3.672499
AFN 66.502932
ALL 80.63818
AMD 365.879793
AOA 916.999894
ARS 1498.412799
AUD 1.416009
AWG 1.80125
AZN 1.701049
BAM 1.693047
BBD 2.014725
BDT 123.59818
BHD 0.377247
BIF 2987.893819
BMD 1
BND 1.280049
BOB 11.90367
BRL 5.0997
BSD 1.000264
BTN 95.28043
BWP 13.476055
BYN 2.973883
BYR 19600
BZD 2.01179
CAD 1.39405
CDF 2262.50218
CHF 0.809165
CLF 0.023236
CLP 914.489911
CNY 6.747603
CNH 6.746035
COP 3122.41
CRC 454.12443
CUC 1
CUP 26.5
CVE 95.45183
CZK 20.99855
DJF 178.129626
DKK 6.47346
DOP 58.319158
DZD 132.767652
EGP 49.881696
ERN 15
ETB 161.746985
EUR 0.86592
FJD 2.210329
FKP 0.741752
GBP 0.73975
GEL 2.610011
GGP 0.741752
GHS 11.743523
GIP 0.741752
GMD 73.500902
GNF 8784.702084
GTQ 7.632412
GYD 209.492975
HKD 7.845685
HNL 26.812789
HRK 6.522199
HTG 130.791771
HUF 315.496499
IDR 17788.1
ILS 2.99815
IMP 0.741752
INR 95.368099
IQD 1310.42811
IRR 1375549.999761
ISK 123.140022
JEP 0.741752
JMD 158.856297
JOD 0.708995
JPY 158.984004
KES 129.398945
KGS 87.45043
KHR 4055.6099
KMF 425.999779
KRW 1417.830246
KWD 0.30897
KYD 0.833629
KZT 466.34811
LAK 22591.088912
LBP 89576.952709
LKR 335.250759
LRD 180.553512
LSL 16.185179
LTL 2.95274
LVL 0.60489
LYD 6.374681
MAD 9.328076
MDL 17.38547
MGA 4284.143734
MKD 53.255078
MMK 2099.549591
MNT 3594.253507
MOP 8.083729
MRU 40.121365
MUR 47.000245
MVR 15.449819
MWK 1734.549893
MXN 17.14405
MYR 4.0908
MZN 63.904982
NAD 16.185179
NGN 1361.750259
NIO 36.807639
NOK 9.48846
NPR 152.447855
NZD 1.698385
OMR 0.384503
PAB 1.000268
PEN 3.378823
PGK 4.422649
PHP 60.77302
PKR 277.707313
PLN 3.72432
PYG 5953.973139
QAR 3.646484
RON 4.537981
RSD 101.649636
RUB 82.601064
RWF 1469.455241
SAR 3.744756
SBD 8.065696
SCR 14.718262
SDG 600.501677
SEK 9.492245
SGD 1.280085
SLE 24.598985
SOS 571.670952
SRD 37.750502
STD 20697.981008
STN 21.208541
SVC 8.752673
SZL 16.182549
THB 33.024498
TJS 9.237948
TMT 3.51
TND 2.932232
TRY 47.711595
TTD 6.785031
TWD 32.263021
TZS 2649.998026
UAH 44.870974
UGX 3725.777899
UYU 40.296401
UZS 11935.647228
VES 755.762397
VND 26155
VUV 119.366412
WST 2.733717
XAF 567.834728
XAG 0.01545
XAU 0.00023
XCD 2.70255
XCG 1.802813
XDR 0.705825
XOF 567.834728
XPF 103.237981
YER 238.402622
ZAR 16.171015
ZMK 9001.206089
ZMW 18.710342
ZWL 321.999592
  • SDAX

    -119.0900

    18540.54

    -0.64%

  • Euro STOXX 50

    11.7600

    6535.62

    +0.18%

  • Goldpreis

    14.5000

    4414.2

    +0.33%

  • TecDAX

    -1.3600

    4067.42

    -0.03%

  • MDAX

    -156.0600

    32251.14

    -0.48%

  • DAX

    4.4300

    26323.88

    +0.02%

  • EUR/USD

    -0.0016

    1.1546

    -0.14%

Alarmierend: WMO rechnet für kommende Jahre weiter mit Temperaturen auf Rekordniveau

Alarmierend: WMO rechnet für kommende Jahre weiter mit Temperaturen auf Rekordniveau

Die Welt wird sich laut einem UN-Bericht auch in den kommenden Jahren weiter von der 1,5-Grad-Vorgabe im Pariser Klimaabkommen entfernen. Nach dem Rekordjahr 2024 blieben die globalen Durchschnittstemperaturen in den fünf Folgejahren weiterhin auf Rekordniveau, heißt es in einer Prognose, die die Weltmeteorologieorganisation (WMO) am Mittwoch in Genf vorlegte. Es gebe sogar eine 70-prozentige Wahrscheinlichkeit, dass eines der Jahre bis 2029 noch heißer werde als 2024.

Textgröße:

"Wir haben gerade schon die zehn wärmsten Jahre seit Beginn der Wetteraufzeichnungen erlebt", erklärte die Vize-Generalsekretärin der WMO, Ko Barrett. "Leider liefert dieser WMO-Bericht keinen Hinweis für eine Atempause in den kommenden Jahren und das bedeutet, dass es zunehmende negative Auswirkungen auf unsere Wirtschaft, unseren Alltag, unsere Ökosysteme und unseren Planeten geben wird."

Die Autoren des WMO-Berichts gehen davon aus, dass in den Jahren 2025 bis 2029 die globale Oberflächen-Durchschnittstemperatur zwischen 1,2 und 1,9 Grad über dem Niveau in den Jahren 1850 bis 1900 liegen wird. Die Wahrscheinlichkeit, dass die globale Durchschnittstemperatur in einem der kommenden fünf Jahre mehr als 1,5 Grad über dem vorindustriellen Zeitalter liegt, beträgt demnach 86 Prozent. Eine immerhin 70-prozentige Wahrscheinlichkeit besteht laut WMO, der Temperaturanstieg in dem gesamten Fünf-Jahres-Zeitraum bei über 1,5 Grad liegt.

Der Bericht wurde von der britischen Meteorologiebehörde MetOffice im Auftrag der WMO erstellt. Für die Prognose wurden Daten verschiedener Forschungseinrichtungen zusammengetragen. Sie ist ein weiteres Indiz dafür, dass es angesichts der fortgesetzten Nutzung von fossilen Energieträgern immer schwieriger wird, das Pariser Klimaabkommen einzuhalten.

Das 2015 geschlossene Abkommen, dem fast alle Länder der Erde beigetreten sind, sieht vor, die Erderwärmung auf deutlich unter zwei Grad im Vergleich zum vorindustriellen Zeitalter zu begrenzen, möglichst aber auf ein einigermaßen beherrschbares Maß von 1,5 Grad.

2024 hatte die globale Durchschnittstemperatur laut WMO 1,55 Grad über dem industriellen Niveau gelegen. Es war damit seit Beginn der Wetteraufzeichnungen das erste Kalenderjahr oberhalb der 1,5-Grad-Schwelle. Dieser Befund für ein einzelnes Jahr stellt noch keinen Verstoß gegen das Paris-Abkommen dar, da für den Temperaturanstieg ein längerer Zeitraum betrachtet wird, in der Regel 20 Jahre.

Unter Klimawissenschaftlern herrscht allerdings Einigkeit, dass die Welt nicht auf dem 1,5-Grad-Pfad ist. Der am WMO-Bericht beteiligte MetOffice-Experte Adam Scaife sprach von mit Blick auf die Prognose von "schockierenden Statistiken". "Jeder zusätzlicher Bruchteil eines Grads Erwärmung führt zu schädlicheren Hitzewellen, extremeren Regenfällen, intensiveren Dürren", warnte die WMO.

Der WMO-Bericht erhöht den Druck auf die UN-Klimakonferenz im brasilianischen Belém (COP30). Dort sollen im November die überarbeiteten nationalen Klimapläne besprochen werden, die entscheidend für die Umsetzung des Paris-Abkommens sind.

"Im Jahr 2025 weiterhin auf Öl, Gas und Kohle zu setzen, ist absoluter Wahnsinn", warnte die deutsche Klimaforscherin Friederike Otto vom Imperial College London die Regierungen in aller Welt. Warum sollte ein Land teure fossile Brennstoffe importieren, die die Taschen ohnehin reicher Oligarchen füllen, wenn es stattdessen in erneuerbare Energien investieren, sein Energiesystem neu gestalten, viel günstigere Energie erhalten und die Luftqualität verbessern kann?"

C.Fong--ThChM