The China Mail - Nach Scheitern von UN-Plastikabkommen: Bundesregierung will weiter verhandeln

USD -
AED 3.6725
AFN 66.495167
ALL 80.63818
AMD 365.836767
AOA 917.000567
ARS 1498.962096
AUD 1.415909
AWG 1.80125
AZN 1.707442
BAM 1.693047
BBD 2.014725
BDT 123.59818
BHD 0.377247
BIF 2987.893819
BMD 1
BND 1.280049
BOB 11.90367
BRL 5.087297
BSD 1.000264
BTN 95.28043
BWP 13.476055
BYN 2.973883
BYR 19600
BZD 2.01179
CAD 1.39412
CDF 2262.500647
CHF 0.80832
CLF 0.023218
CLP 913.799729
CNY 6.747598
CNH 6.74559
COP 3152.71
CRC 454.12443
CUC 1
CUP 26.5
CVE 95.45183
CZK 20.98905
DJF 178.129626
DKK 6.469898
DOP 58.319158
DZD 132.935646
EGP 49.980801
ERN 15
ETB 161.746985
EUR 0.86546
FJD 2.210394
FKP 0.741752
GBP 0.740545
GEL 2.609693
GGP 0.741752
GHS 11.743523
GIP 0.741752
GMD 73.49942
GNF 8784.702084
GTQ 7.632412
GYD 209.492975
HKD 7.84527
HNL 26.812789
HRK 6.522801
HTG 130.791771
HUF 314.714002
IDR 17750.9
ILS 3.0005
IMP 0.741752
INR 95.28405
IQD 1310.42811
IRR 1375549.999877
ISK 123.059674
JEP 0.741752
JMD 158.856297
JOD 0.709016
JPY 158.639502
KES 129.408119
KGS 87.449782
KHR 4055.6099
KMF 425.999831
KRW 1416.689839
KWD 0.308901
KYD 0.833629
KZT 466.34811
LAK 22591.088912
LBP 89576.952709
LKR 335.250759
LRD 180.553512
LSL 16.185179
LTL 2.95274
LVL 0.60489
LYD 6.374681
MAD 9.328076
MDL 17.38547
MGA 4284.143734
MKD 53.255078
MMK 2099.549591
MNT 3594.253507
MOP 8.083729
MRU 40.121365
MUR 47.000085
MVR 15.450139
MWK 1734.549893
MXN 17.153028
MYR 4.090697
MZN 63.904988
NAD 16.185179
NGN 1361.669918
NIO 36.807639
NOK 9.50781
NPR 152.447855
NZD 1.697315
OMR 0.384499
PAB 1.000268
PEN 3.378823
PGK 4.422649
PHP 60.798497
PKR 277.707313
PLN 3.720835
PYG 5953.973139
QAR 3.646484
RON 4.539051
RSD 101.541975
RUB 82.627338
RWF 1469.455241
SAR 3.744756
SBD 8.065696
SCR 14.717685
SDG 600.503654
SEK 9.489845
SGD 1.27951
SLE 24.598647
SOS 571.670952
SRD 37.8665
STD 20697.981008
STN 21.208541
SVC 8.752673
SZL 16.182549
THB 33.012005
TJS 9.237948
TMT 3.51
TND 2.932232
TRY 47.694972
TTD 6.785031
TWD 32.225994
TZS 2647.502978
UAH 44.870974
UGX 3725.777899
UYU 40.296401
UZS 11935.647228
VES 755.762398
VND 26155
VUV 119.366412
WST 2.733717
XAF 567.834728
XAG 0.015596
XAU 0.000231
XCD 2.70255
XCG 1.802813
XDR 0.705825
XOF 567.834728
XPF 103.237981
YER 238.399594
ZAR 16.176702
ZMK 9001.195004
ZMW 18.710342
ZWL 321.999592
  • Euro STOXX 50

    15.7600

    6539.62

    +0.24%

  • DAX

    41.7900

    26361.24

    +0.16%

  • SDAX

    -100.9800

    18558.65

    -0.54%

  • TecDAX

    15.2500

    4084.03

    +0.37%

  • MDAX

    -65.6300

    32341.57

    -0.2%

  • Goldpreis

    8.0000

    4407.7

    +0.18%

  • EUR/USD

    -0.0005

    1.1557

    -0.04%

Nach Scheitern von UN-Plastikabkommen: Bundesregierung will weiter verhandeln
Nach Scheitern von UN-Plastikabkommen: Bundesregierung will weiter verhandeln / Foto: © AFP/Archiv

Nach Scheitern von UN-Plastikabkommen: Bundesregierung will weiter verhandeln

Nach dem Scheitern des UN-Plastikabkommens in Genf hat das Bundesumweltministerium weitere Verhandlungen dazu gefordert. "Augenscheinlich braucht es mehr Zeit, um zum Ziel zu gelangen. Daher lohnt es sich, weiter zu verhandeln", erklärte Umweltstaatssekretär Jochen Flasbarth am Freitag. Die Verhandlungen in Genf hätten "nicht das Abkommen gebracht, das wir brauchen, um Plastikverschmutzung weltweit einzudämmen". Flasbarth fügte hinzu: "Das ist enttäuschend."

Textgröße:

Die Verhandlungen über ein UN-Plastikabkommen waren am Freitag ohne eine Einigung zu Ende gegangen. "Wir werden hier in Genf kein Abkommen zur Plastikverschmutzung erzielen", sagte der Vertreter Norwegens. Von Indien und Uruguay hieß es, es sei keine Einigung über den zuletzt vorgelegten Vorschlag erzielt worden.

In der Nacht zum Freitag war ein neuer Kompromisstext vorgelegt worden. Er enthielt nach zehn Tagen intensiver Verhandlungen jedoch noch mehr als hundert zu klärende Punkte. Bei einer informellen Sitzung konnten die Delegationsleiter keine Einigung erzielen.

Umwelt-Staatssekretär Flasbarth erklärte dazu, die "unterschiedlichen Interessen" lägen "noch immer weit auseinander". Das habe die nötige Einigung erschwert. "Am einen Ende des Spektrums sind die kleinen Inselstaaten, die mit immenser Plastikverschmutzung an den Küsten und in den Meeren konfrontiert sind, ohne selbst wesentlich zur Verschmutzung beizutragen, am anderen Ende diejenigen Länder, deren Wirtschaft von Erdöl oder den Ausgangsprodukten für Plastik dominiert wird."

Deutschland und seine Partner in der Europäischen Union würden "weiterhin alles dafür tun und Brücken bauen, damit wir in einer finalen Runde wirklich zum Abschluss kommen", erklärte Flasbarth weiter. "Die Staatenvertreter haben das gemeinsame Verständnis, dass wir ein globales Problem auch auf dieser Ebene lösen müssen."

Plastikmüll sorgt weltweit für massive Umweltverschmutzungen. Mikropartikel des Kunststoffabfalls treten auch im menschlichen Körper auf. Derzeit werden jährlich mehr als 400 Millionen Tonnen Plastik produziert, die Hälfte davon für Einwegprodukte. Weniger als zehn Prozent des Plastikmülls wird recycelt. Bis 2060 könnte sich die Plastikproduktion Schätzungen zufolge verdreifachen.

P.Ho--ThChM