The China Mail - Analyse: Steigender Meeresspiegel wird bis 2050 1,5 Millionen Australier bedrohen

USD -
AED 3.672503
AFN 64.49594
ALL 80.849758
AMD 363.721147
ANG 1.790365
AOA 916.999869
ARS 1525.002498
AUD 1.430892
AWG 1.80125
AZN 1.698106
BAM 1.720769
BBD 2.015344
BDT 123.2024
BGN 1.683441
BHD 0.377179
BIF 2998.218331
BMD 1
BND 1.279018
BOB 12.252493
BRL 5.224401
BSD 1.000633
BTN 95.990639
BWP 13.681395
BYN 3.028898
BYR 19600
BZD 2.012441
CAD 1.419495
CDF 2325.000254
CHF 0.834565
CLF 0.024509
CLP 967.750302
CNY 6.71045
CNH 6.705495
COP 3370.42
CRC 454.433476
CUC 1
CUP 24.015028
CVE 97.014302
CZK 21.52825
DJF 178.183674
DKK 6.58959
DOP 59.573457
DZD 133.789802
EGP 52.111203
ERN 15
ETB 163.062433
EUR 0.88151
FJD 2.24175
FKP 0.754339
GBP 0.755755
GEL 2.59501
GGP 0.754339
GHS 11.641892
GIP 0.754339
GMD 73.999864
GNF 8799.890903
GTQ 7.642158
GYD 209.372814
HKD 7.845115
HNL 26.866847
HRK 6.640304
HTG 130.949658
HUF 324.293984
IDR 17976
ILS 3.069599
IMP 0.754339
INR 95.94815
IQD 1310.5
IRR 1374850.000182
ISK 120.759552
JEP 0.754339
JMD 158.398768
JOD 0.709018
JPY 157.379499
KES 129.659862
KGS 87.448497
KHR 4061.324594
KMF 433.000243
KPW 900.000318
KRW 1356.500113
KWD 0.30867
KYD 0.833905
KZT 440.039416
LAK 22451.466454
LBP 89605.352877
LKR 331.202682
LRD 172.102517
LSL 16.443205
LTL 2.95274
LVL 0.60489
LYD 6.400781
MAD 9.635971
MDL 17.690714
MGA 4389.484242
MKD 54.175447
MMK 2099.371601
MNT 3597.221926
MOP 8.085273
MRU 40.085344
MUR 47.61021
MVR 15.460197
MWK 1735.117634
MXN 17.95626
MYR 4.079799
MZN 63.900523
NAD 16.443277
NGN 1324.619861
NIO 36.649827
NOK 9.592995
NPR 153.586197
NZD 1.770525
OMR 0.384501
PAB 1.000629
PEN 3.399978
PGK 4.44425
PHP 62.540264
PKR 277.049706
PLN 3.854225
PYG 5877.280966
QAR 3.644955
RON 4.652897
RSD 103.593102
RUB 84.62721
RWF 1477.356208
SAR 3.755913
SBD 8.026199
SCR 13.833895
SDG 601.501759
SEK 10.005105
SGD 1.278895
SHP 0.754404
SLE 24.59797
SLL 20969.491881
SOS 571.503444
SRD 37.686023
STD 20697.981008
STN 21.7
SVC 8.755174
SYP 13002.000254
SZL 16.43879
THB 33.57696
TJS 9.230681
TMT 3.5
TND 2.963175
TOP 2.40776
TRY 48.997606
TTD 6.791427
TWD 31.871198
TZS 2650.002993
UAH 44.902339
UGX 3916.996969
UYU 40.11121
UZS 11822.505864
VES 856.71525
VND 25972.5
VUV 118.916544
WST 2.76931
XAF 578.232546
XAG 0.016481
XAU 0.000241434799
XCD 2.70255
XCG 1.803385
XDR 0.707052
XOF 578.232546
XPF 104.924667
YER 236.625028
ZAR 16.41285
ZMK 9001.205142
ZMW 19.48741
ZWL 321.999592
SSP 5712.591906
MXV 2.033055
  • DAX

    -34.1800

    25374.42

    -0.13%

  • SDAX

    124.0200

    18248.52

    +0.68%

  • Euro STOXX 50

    -1.5400

    6301.28

    -0.02%

  • TecDAX

    -6.3300

    3969.15

    -0.16%

  • Goldpreis

    3.7000

    4172.1

    +0.09%

  • MDAX

    -135.7100

    30895.59

    -0.44%

  • EUR/USD

    -0.0007

    1.1366

    -0.06%

Analyse: Steigender Meeresspiegel wird bis 2050 1,5 Millionen Australier bedrohen
Analyse: Steigender Meeresspiegel wird bis 2050 1,5 Millionen Australier bedrohen / Foto: © AFP

Analyse: Steigender Meeresspiegel wird bis 2050 1,5 Millionen Australier bedrohen

Der Anstieg des Meeresspiegels und Überschwemmungen infolge des Klimawandels werden in Australien nach Prognosen der Regierung bis zum Jahr 2050 die Häuser und Lebensgrundlagen von mehr als einer Million Menschen bedrohen. Auch die Zahl der hitzebedingten Todesfälle werde stark ansteigen, heißt es in der am Montag vorgelegten Klima-Risikoanalyse der Regierung. Die globale Erwärmung bringe "kaskadenartige, kumulierende" Auswirkungen für das 27-Millionen-Einwohner-Land mit sich.

Textgröße:

"Wir erleben den Klimawandel jetzt", sagte Klimaminister Chris Bowen. Es handele sich nicht mehr um "eine Vorhersage, eine Prognose oder Prophezeiung". Der Klimawandel sei eine "lebendige Realität" und es sei längst "zu spät, um die Auswirkungen abzuwenden".

Der von unabhängigen Experten erstellte Bericht legt dar, dass bis zur Jahrhundertmitte voraussichtlich 1,5 Millionen Küstenbewohner in Australien von dem steigenden Meeresspiegel betroffen seien und der Verlust an Hab und Gut sich auf 611 Milliarden australische Dollar (346 Millionen Euro) belaufen werde. Bis 2090 ist demnach bereits mit rund drei Millionen Gefährdeten und einer Schadenssumme von 770 Milliarden australischen Dollar zu rechnen.

Weiter warnt der Bericht, ein Anstieg der globalen Durchschnittstemperatur um drei Grad im Vergleich zum vorindustriellen Zeitalter würde in Sydney, Australiens bevölkerungsreichster Stadt, die Zahl der hitzebedingten Todesfälle mehr als verfünffachen.

Besonders stark gefährdet von dem steigenden Meeresspiegel sind die Torres-Strait-Inseln an der Nordspitze Australiens, die eine eigene indigene Bevölkerung haben, die Torres-Strait-Insulaner.

Joanne Hill von der Edith Cowan University in Perth, die selbst zu den Nachfahren von Australiens Ureinwohnern gehört, warnte als Reaktion auf den Bericht, durch den Klimawandel seien nicht nur die Häuser, sondern auch die "kulturellen Praktiken und Traditionen" der Torres-Strait-Insulaner in Gefahr. Australien müsse nun dringend auf die Bedrohungen der Erderwärmung reagieren.

Auch Australiens einzigartige Tierwelt gerät durch die Erderwärmung zunehmend unter Druck. Die Chefin der Organisation Climate Council, Amanda McKenzie, bezeichnete den Klima-Bericht als "beängstigend". Die Australier müssten dem Klimawandel und seinen Folgen aber nicht tatenlos zusehen.

"Wir können eine bessere Zukunft wählen, indem wir die Klimaschädigung jetzt härter und schneller verringern", erklärte McKenzie. Der "erste Schritt" sei ein ehrgeiziges nationales Klimaschutzziel für 2035 sowie die Beendigung neuer klimaschädlicher Vorhaben.

Die australische Regierung will die neuen nationalen Klimaziele kommende Woche vorlegen und damit eine Vorgabe des Pariser Klimaabkommens erfüllen. In Australien hat der Streit über die Vorgaben zur Minderung klimaschädlicher Emissionen jahrelang größere Fortschritte in der Klimapolitik blockiert. Außerdem gehört das Land zu den weltweit größten Exporteuren fossiler Brennstoffe.

Die derzeitige Labor-Regierung hat in den vergangenen Jahren die Anstrengungen für eine Emissionsminderung und die Förderung von erneuerbaren Energien verstärkt. Klimaschädliche Projekte wie die 40-jährige Verlängerung einer großen Flüssiggas-Anlage genehmigt die Regierung allerdings weiterhin.

Klimaminister Bowen erklärte dazu, Erdgas sei weiterhin ein wichtiger Reserve-Energieträger. Australien müsse und könne aber auf eine emissionsfreie Energieerzeugung umsteigen, da es über "die besten erneuerbaren Ressourcen der Welt" verfüge.

D.Peng--ThChM