The China Mail - Waldbrand in Belgien nahe deutscher Grenze breitet sich aus - Erste Evakuierungen

USD -
AED 3.672502
AFN 66.000029
ALL 82.130758
AMD 361.809635
ANG 1.790365
AOA 917.000284
ARS 1524.8569
AUD 1.434823
AWG 1.8025
AZN 1.70432
BAM 1.745962
BBD 2.013775
BDT 123.109062
BGN 1.683441
BHD 0.377168
BIF 3011.587837
BMD 1
BND 1.280235
BOB 12.002428
BRL 4.978803
BSD 0.999835
BTN 96.229211
BWP 13.792611
BYN 3.056102
BYR 19600
BZD 2.01082
CAD 1.424085
CDF 2309.999902
CHF 0.830995
CLF 0.024669
CLP 974.089846
CNY 6.70455
CNH 6.704825
COP 3248.82
CRC 458.138611
CUC 1
CUP 23.996036
CVE 98.438149
CZK 21.813403
DJF 178.043609
DKK 6.664901
DOP 60.079362
DZD 134.40794
EGP 52.388802
ERN 15
ETB 163.313009
EUR 0.89174
FJD 2.2508
FKP 0.755628
GBP 0.75605
GEL 2.605022
GGP 0.755628
GHS 11.752471
GIP 0.755628
GMD 73.497808
GNF 8796.182637
GTQ 7.643653
GYD 209.145892
HKD 7.847075
HNL 26.839317
HRK 6.722901
HTG 130.924803
HUF 327.979012
IDR 17906.75
ILS 3.053899
IMP 0.755628
INR 96.31195
IQD 1309.783652
IRR 1746539.496939
ISK 122.160037
JEP 0.755628
JMD 158.634511
JOD 0.709003
JPY 157.962502
KES 129.659971
KGS 87.450219
KHR 4056.635778
KMF 437.999679
KPW 900.000318
KRW 1341.529675
KWD 0.30941
KYD 0.833181
KZT 457.431329
LAK 22465.831689
LBP 89533.829083
LKR 330.501855
LRD 170.974812
LSL 16.652844
LTL 2.95274
LVL 0.60489
LYD 6.428517
MAD 9.981119
MDL 17.962532
MGA 4439.425455
MKD 54.966098
MMK 2099.456706
MNT 3596.082114
MOP 8.081756
MRU 40.114449
MUR 48.050242
MVR 15.459764
MWK 1733.723743
MXN 18.13889
MYR 4.086302
MZN 63.904591
NAD 16.652249
NGN 1327.980248
NIO 36.798807
NOK 9.58312
NPR 153.967425
NZD 1.78602
OMR 0.384515
PAB 0.99983
PEN 3.449821
PGK 4.529771
PHP 62.634997
PKR 276.936022
PLN 3.90714
PYG 5859.851004
QAR 3.654551
RON 4.763497
RSD 104.751028
RUB 84.826894
RWF 1476.746729
SAR 3.74637
SBD 8.078071
SCR 13.835423
SDG 601.499692
SEK 10.041465
SGD 1.279445
SHP 0.75503
SLE 24.597497
SLL 20969.491881
SOS 571.42347
SRD 37.66601
STD 20697.981008
STN 21.871387
SVC 8.748867
SYP 13002.000254
SZL 16.648143
THB 33.678999
TJS 9.203473
TMT 3.5
TND 2.987632
TOP 2.40776
TRY 49.154972
TTD 6.777452
TWD 31.728019
TZS 2639.663974
UAH 45.063005
UGX 4019.122524
UYU 40.47618
UZS 11771.690272
VES 865.47815
VND 25993
VUV 119.46017
WST 2.788611
XAF 584.942869
XAG 0.016341
XAU 0.000241364579
XCD 2.70255
XCG 1.801926
XDR 0.707052
XOF 584.942869
XPF 106.468359
YER 236.302742
ZAR 16.672385
ZMK 9001.200605
ZMW 19.721654
ZWL 321.999592
SSP 5712.591527
MXV 2.051035
  • DAX

    -34.1800

    25374.42

    -0.13%

  • SDAX

    124.0200

    18248.52

    +0.68%

  • Euro STOXX 50

    -1.5400

    6301.28

    -0.02%

  • TecDAX

    -6.3300

    3969.15

    -0.16%

  • Goldpreis

    3.7000

    4172.1

    +0.09%

  • MDAX

    -135.7100

    30895.59

    -0.44%

  • EUR/USD

    -0.0007

    1.1366

    -0.06%

Waldbrand in Belgien nahe deutscher Grenze breitet sich aus - Erste Evakuierungen
Waldbrand in Belgien nahe deutscher Grenze breitet sich aus - Erste Evakuierungen / Foto: © BELGA/AFP

Waldbrand in Belgien nahe deutscher Grenze breitet sich aus - Erste Evakuierungen

Ein Waldbrand im belgischen Naturschutzgebiet Hohes Venn nahe der deutschen Grenze hat sich am Samstag weiter ausgebreitet. Die Flammen verwüsteten nach Behördenangaben bereits mehr als 1650 Hektar Wald - rund 50 Kilometer entfernt vom Waldbrandgebiet in der deutschen Eifel bei Hürtgenwald. Die Behörden ordneten die Evakuierung zweier Ortschaften an. Auch im Südwesten Frankreichs und auf dem Balkan kämpften die Einsatzkräfte weiter gegen Waldbrände.

Textgröße:

Der Waldbrand im Hohen Venn ist einer größten in der Geschichte Belgiens. Das Feuer war am Freitagnachmittag in dem Waldgebiet nahe der deutschen Gemeinde Monschau ausgebrochen und breitete sich in der Nacht und am Samstag rasch aus.

Die Behörden riefen die Bewohner der rund 15 Kilometer von der deutschen Grenzen entferten Gemeinden Surbrot und Bütgenbach am Samstag zur Evakuierung auf. "Es besteht die Gefahr, dass die Flammen die Wohngebäude erreichen, aber wir tun alles, um sie zu schützen", sagte ein Behördensprecher der AFP.

Ein AFP-Journalist, der in Begleitung von Einsatzkräften das Brandgebiet betreten konnte, sah dort eine riesige Fläche mit verkohlter Vegetation. Dichter Rauch hing in der Luft. "Wenn man sieht, wie es heute Morgen aussah und wie es jetzt aussieht, kann man nur schockiert sein", sagte der belgische Innenminister Bernard Quintin, der sich vor Ort ein Bild von der Lage machte.

Nach Angaben des belgischen Verteidigungsministeriums wurden vier Löschflugzeuge der neuesten Generation mobilisiert. Auch zahlreiche Landwirte machten sich auf den Weg, um die Feuerwehr zu unterstützen. Zudem wurde Verstärkung aus Deutschland und anderen EU-Ländern mobilisiert. EU-Krisenkommissarin Hadja Lahbib erklärte im Onlinedienst X, zwei Hubschrauber aus den Niederlanden, ein weiterer aus Tschechien sowie zwei Löschflugzeuge aus Schweden seien auf dem Weg nach Belgien.

Auf der anderen Seite der Grenze breitete sich der Waldbrand in der nordrhein-westfälischen Eifel nahe Hürtgenwald über Nacht nicht weiter aus. 1800 Einsatzkräfte kämpften dort unter anderem mit Löschhubschraubern gegen den bislang größten und folgenschwersten Waldbrand des Sommers in Deutschland. Der am Freitag evakuierte Ortsteil Gey blieb aus Sicherheitsgründen vorerst geräumt.

Im Südwesten Frankreichs waren rund 500 Feuerwehrleute und vier Löschflugzeuge weiter gegen einen Waldbrand in der Nähe des Dorfes Luglon im Einsatz. Das Feuer war am Donnerstag ausgebrochen und vernichtete seither mindestens 1580 Hektar Vegetation. 650 Menschen mussten ihre Häuser verlassen. In der Region südlich von Bordeaux hatte ein riesiger Waldbrand Ende Juli bereits mehr als 40.000 Hektar Vegetation zerstört, rund 220.000 Menschen wurden in Sicherheit gebracht.

In Spanien wüteten die Flammen in der Region Aragonien weiter. Dort vernichtete ein Feuer inzwischen 15.000 Hektar Wald. Die Feuerwehrleute haben die Flammen nach eigenen Angaben aber ausgebremst, sodass sie sich vorerst nicht weiter auf Wohngebiete und zwei alte Klöster zubewegen. 18 Dörfer blieben am Samstag evakuiert.

In Kroatien brachten Feuerwehrleute zwei größere Brände unter Kontrolle. Auf der Insel Dugi kämpften sie mit zwei Löschflugzeugen die ganze Nacht lang gegen die Flammen in einem Kiefernwald, die auf Wohngebiete zurückten. Die Behörden ermitteln unterdessen zur Ursache für einen schweren Brand in der Region Omis im Süden der Küstenstadt Split. Dort war in der Nacht zum Freitag ein Mensch in den Flammen ums Leben gekommen. Rund 40 weitere Menschen wurden verletzt, zehn von ihnen mussten auf der Intensivstation behandelt werden. Anwohner vermuteten eine "kriminelle Ursache" hinter dem Brand.

Im Nachbarland Serbien zählten die Behörden am Samstag 25 aktive Brände. Der größte hat sich in den vergangenen Tagen auf eine Fläche von 2500 Hektar ausgebreitet. Im Naturschutzgebiet der Banater Sandwüste rund 50 Kilometer westlich der Hauptstadt Belgrad kämpften rund 300 Einsatzkräfte gegen die Flammen.

Auch in Griechenland blieb die Waldbrandgefahr wegen heftiger Windböen hoch. Innerhalb von 24 Stunden brachen in dem Land mehr als 50 Brände aus, die meisten von ihnen konnten nach Angaben der Feuerwehr rasch gelöscht oder unter Kontrolle gebracht werden.

Mehrere Hitzewellen haben in den vergangenen Wochen und Monaten in ganz Europa die Wälder und Böden ausgetrocknet, sodass die Waldbrandgefahr fast überall hoch ist. In Teilen Europas soll es in den kommenden Tagen aber vorerst abkühlen. Die Hitzewellen und Dürren werden durch den menschengemachten Klimawandel häufiger und intensiver.

T.Luo--ThChM