The China Mail - "Katastrophales Jahr" für Schweizer Gletscher: 2026 Eisverlust von gut fünf Prozent

USD -
AED 3.672504
AFN 63.999936
ALL 81.482729
AMD 362.820055
ANG 1.790365
AOA 916.999834
ARS 1525.012699
AUD 1.446132
AWG 1.8025
AZN 1.695771
BAM 1.733158
BBD 2.015756
BDT 123.052656
BGN 1.683441
BHD 0.377328
BIF 3004.44854
BMD 1
BND 1.281424
BOB 12.054428
BRL 5.230701
BSD 1.000833
BTN 96.45446
BWP 14.158233
BYN 3.014683
BYR 19600
BZD 2.012832
CAD 1.424255
CDF 2312.502658
CHF 0.832815
CLF 0.024879
CLP 982.440431
CNY 6.70475
CNH 6.717545
COP 3322.13
CRC 457.240078
CUC 1
CUP 24.018396
CVE 97.712812
CZK 21.79565
DJF 177.720249
DKK 6.659485
DOP 59.79566
DZD 133.651016
EGP 52.3167
ERN 15
ETB 163.475001
EUR 0.89083
FJD 2.25435
FKP 0.753812
GBP 0.758475
GEL 2.594998
GGP 0.753812
GHS 11.724777
GIP 0.753812
GMD 74.000091
GNF 8804.033816
GTQ 7.645479
GYD 209.346324
HKD 7.84555
HNL 26.865513
HRK 6.667403
HTG 130.978015
HUF 329.012496
IDR 17993
ILS 3.086098
IMP 0.753812
INR 96.30665
IQD 1311.020726
IRR 1693850.000176
ISK 122.039478
JEP 0.753812
JMD 157.630753
JOD 0.709031
JPY 158.206501
KES 129.749745
KGS 87.446989
KHR 4053.132006
KMF 434.99975
KPW 900.000318
KRW 1361.380186
KWD 0.308901
KYD 0.834057
KZT 443.471634
LAK 22442.975382
LBP 89622.18589
LKR 330.728128
LRD 171.587828
LSL 16.576308
LTL 2.95274
LVL 0.60489
LYD 6.411393
MAD 9.760381
MDL 17.819861
MGA 4419.297095
MKD 54.561083
MMK 2099.783199
MNT 3598.053803
MOP 8.089432
MRU 40.068766
MUR 47.819883
MVR 15.459637
MWK 1735.373872
MXN 18.36424
MYR 4.086018
MZN 63.902642
NAD 16.575573
NGN 1327.789871
NIO 36.828953
NOK 9.640265
NPR 154.325085
NZD 1.78742
OMR 0.384514
PAB 1.000833
PEN 3.453202
PGK 4.464491
PHP 62.783499
PKR 277.237331
PLN 3.899565
PYG 5831.841625
QAR 3.648069
RON 4.761304
RSD 104.70198
RUB 83.372742
RWF 1476.791379
SAR 3.756193
SBD 8.065041
SCR 13.814664
SDG 601.498155
SEK 10.077395
SGD 1.28159
SHP 0.754575
SLE 24.599569
SLL 20969.491881
SOS 571.929887
SRD 37.6725
STD 20697.981008
STN 21.711004
SVC 8.757067
SYP 13002.000254
SZL 16.569484
THB 33.704501
TJS 9.217388
TMT 3.5
TND 2.975471
TOP 2.40776
TRY 49.033104
TTD 6.789784
TWD 31.945697
TZS 2635.003009
UAH 44.939475
UGX 3973.556883
UYU 40.28499
UZS 11829.395814
VES 859.10005
VND 25982
VUV 119.747847
WST 2.7762
XAF 584.346135
XAG 0.016524
XAU 0.000240016513
XCD 2.70255
XCG 1.803617
XDR 0.707052
XOF 584.346135
XPF 105.684789
YER 236.42499
ZAR 16.738185
ZMK 9001.201289
ZMW 19.680804
ZWL 321.999592
SSP 5712.591904
MXV 2.078336
  • DAX

    -34.1800

    25374.42

    -0.13%

  • SDAX

    124.0200

    18248.52

    +0.68%

  • Euro STOXX 50

    -1.5400

    6301.28

    -0.02%

  • TecDAX

    -6.3300

    3969.15

    -0.16%

  • Goldpreis

    3.7000

    4172.1

    +0.09%

  • MDAX

    -135.7100

    30895.59

    -0.44%

  • EUR/USD

    -0.0007

    1.1366

    -0.06%

"Katastrophales Jahr" für Schweizer Gletscher: 2026 Eisverlust von gut fünf Prozent
"Katastrophales Jahr" für Schweizer Gletscher: 2026 Eisverlust von gut fünf Prozent / Foto: © AFP

"Katastrophales Jahr" für Schweizer Gletscher: 2026 Eisverlust von gut fünf Prozent

Ein "katastrophales Jahr" für die Gletscher in der Schweiz: Die Hitzewelle in Europa und ein schneearmer Winter haben die anhaltende Gletscherschmelze in dem Alpenland weiter beschleunigt. Die Schweizer Gletscher verloren in diesem Jahr 5,5 Prozent ihrer Masse, wie das Schweizerische Gletschermessnetz Glamos am Donnerstag mitteilte. Damit wurde 2026 der zweitstärkste Gletscherschwund seit Beginn der Aufzeichnungen verzeichnet.

Textgröße:

Zwischen 2022 und 2026 war die Gletscherschmelze laut der Studie "mehr als doppelt so hoch wie in jedem zuvor beobachteten Fünfjahreszeitraum". Binnen fünf Jahren verloren die Gletscher demnach fast ein Fünftel ihrer Masse. In den Jahren 1990 bis 2000 hatte der Rückgang dem Bericht zufolge noch bei zehn Prozent gelegen, in den vergangenen zehn Jahren bei 27 Prozent.

Die Monate Juni, Juli und August waren nach Angaben des Schweizer Wetterdienstes die heißesten in der Schweiz seit Beginn der Aufzeichnungen 1864. Dem Glamos-Bericht zufolge war die schützende Schneedecke auf den Gletschern in diesem Jahr bereits während der Hitzewellen im Juni teilweise geschmolzen. Bis September war sie demnach selbst in großen Höhen komplett verschwunden. "Unter solchen Bedingungen haben die Alpengletscher keine Chance, langfristig zu überleben", erklärte Glamos.

Derzeit gibt es in der Schweiz noch knapp 1300 Gletscherformationen. Auf der intensiven Vermessung von 23 von ihnen beruht der nun vorgelegte Glamos-Bericht. Bei vier größeren Gletschern wurde eine Rekord-Schmelze festgestellt, darunter der Rhonegletscher und der Aletschgletscher, bei dem es sich um den größten Gletscher der Alpen handelt.

Glamos-Leiter Matthias Huss sprach gegenüber der Nachrichtenagentur AFP von einem "katastrophalen Jahr". Ihm zufolge waren die 2026 geschmolzenen Eismengen "enorm". Besonders sichtbar sei dies an dem in knapp 3000 Metern Höhe gelegenen Scex Rouge. Dieser Gletscher wird dem Forscher zufolge "nicht überleben". "In zehn oder vielleicht fünfzehn Jahren wird es wahrscheinlich kein Eis mehr geben", sagte Huss auf dem schwindenden Gletscher.

In der Schweiz, wo fast 50 Gipfel auf einer Höhe von über 4000 Metern liegen, haben die Gletscher zwar bessere Chancen als in Österreich, die immer heißeren Sommer zu überstehen. Dennoch warnen Wissenschaftler, dass die Schweizer Gletscher bis zum Ende dieses Jahrhunderts fast vollständig verschwinden könnten.

Das Volumen der Gletscher in den Alpen geht seit mehr als einem Jahrhundert zurück. In den vergangenen Jahrzehnten beschleunigte sich diese Entwicklung aufgrund der vom Menschen verursachten Erderwärmung.

Laut dem Schweizer Bundesamt für Meteorologie und Klimatologie erwärmt sich die Schweiz doppelt so stark wie der globale Durchschnitt. Dieses Jahr war es in den Sommermonaten Juni bis August so heiß wie noch nie seit Beginn der Wetteraufzeichnungen 1864.

Mit dem Schwinden der Gletscher wachsen auch die Sorgen um die künftige Trinkwasserversorgung. Schließlich sind Gletscher wichtige Wasserspeicher. Dieses Jahr verloren die Schweizer Gletscher zwischen Juli und September etwa 2,2 Billionen Liter Wasser. Diese Menge sei "schwer vorzustellen", erklärte Glamos-Chef Huss. "Das entspricht mehr als dem Vierfachen des jährlichen Süßwasserverbrauchs aller Schweizer Haushalte."

B.Clarke--ThChM