The China Mail - USA nutzt Dollar als Sanktion

USD -
AED 3.672997
AFN 64.99994
ALL 81.925024
AMD 362.820306
ANG 1.790365
AOA 916.99953
ARS 1524.814897
AUD 1.443097
AWG 1.8
AZN 1.700406
BAM 1.733158
BBD 2.015756
BDT 123.052656
BGN 1.683441
BHD 0.37702
BIF 2995
BMD 1
BND 1.281424
BOB 12.054428
BRL 5.218203
BSD 1.000833
BTN 96.45446
BWP 14.158233
BYN 3.014683
BYR 19600
BZD 2.012832
CAD 1.422025
CDF 2310.000381
CHF 0.831595
CLF 0.024862
CLP 981.70977
CNY 6.704598
CNH 6.71585
COP 3320.28
CRC 457.240078
CUC 1
CUP 24.018396
CVE 97.712812
CZK 21.7469
DJF 177.719711
DKK 6.64818
DOP 59.649878
DZD 133.649647
EGP 52.3194
ERN 15
ETB 163.475001
EUR 0.88935
FJD 2.252798
FKP 0.753812
GBP 0.757863
GEL 2.595018
GGP 0.753812
GHS 11.715008
GIP 0.753812
GMD 73.516576
GNF 8754.999849
GTQ 7.645479
GYD 209.346324
HKD 7.84708
HNL 26.865513
HRK 6.702099
HTG 130.978015
HUF 327.9005
IDR 17942.8
ILS 3.086099
IMP 0.753812
INR 96.09635
IQD 1310
IRR 1746539.000347
ISK 121.87041
JEP 0.753812
JMD 157.630753
JOD 0.709021
JPY 158.163005
KES 129.750032
KGS 87.447002
KHR 4053.132006
KMF 434.999516
KPW 900.000318
KRW 1359.799275
KWD 0.30888
KYD 0.834057
KZT 443.471634
LAK 22442.975382
LBP 89622.18589
LKR 330.728128
LRD 171.587828
LSL 16.694967
LTL 2.95274
LVL 0.60489
LYD 6.411393
MAD 9.760381
MDL 17.819861
MGA 4419.297095
MKD 54.561083
MMK 2099.783199
MNT 3598.053803
MOP 8.089432
MRU 40.068766
MUR 47.820222
MVR 15.459928
MWK 1735.373872
MXN 18.301203
MYR 4.084605
MZN 63.90389
NAD 16.694984
NGN 1328.679673
NIO 36.828953
NOK 9.58861
NPR 154.325085
NZD 1.785208
OMR 0.384504
PAB 1.000833
PEN 3.453202
PGK 4.464491
PHP 62.795499
PKR 277.237331
PLN 3.89312
PYG 5831.841625
QAR 3.648069
RON 4.753294
RSD 104.537973
RUB 83.374109
RWF 1476.791379
SAR 3.756193
SBD 8.064852
SCR 13.769888
SDG 601.502245
SEK 10.049794
SGD 1.2802
SHP 0.754575
SLE 24.600999
SLL 20969.491881
SOS 571.929887
SRD 37.672502
STD 20697.981008
STN 21.711004
SVC 8.757067
SYP 13002.000254
SZL 16.694979
THB 33.659686
TJS 9.217388
TMT 3.51
TND 2.997002
TOP 2.40776
TRY 49.093402
TTD 6.789784
TWD 31.903903
TZS 2635.004027
UAH 44.939475
UGX 3973.556883
UYU 40.28499
UZS 11829.395814
VES 859.10005
VND 25982
VUV 119.747847
WST 2.7762
XAF 583.375553
XAG 0.016394
XAU 0.000239382489
XCD 2.70255
XCG 1.803617
XDR 0.707052
XOF 583.375553
XPF 105.684789
YER 236.375004
ZAR 16.695503
ZMK 9001.196697
ZMW 19.680804
ZWL 321.999592
SSP 5712.591899
MXV 2.071202
  • DAX

    -34.1800

    25374.42

    -0.13%

  • SDAX

    124.0200

    18248.52

    +0.68%

  • Euro STOXX 50

    -1.5400

    6301.28

    -0.02%

  • TecDAX

    -6.3300

    3969.15

    -0.16%

  • Goldpreis

    3.7000

    4172.1

    +0.09%

  • MDAX

    -135.7100

    30895.59

    -0.44%

  • EUR/USD

    -0.0007

    1.1366

    -0.06%


USA nutzt Dollar als Sanktion




Mitte Oktober 2025 verhängten die Vereinigten Staaten in enger Abstimmung mit dem Vereinigten Königreich und der Europäischen Union scharfe Sanktionen gegen Russlands Ölsektor. Die Maßnahmen zielen auf die beiden größten russischen Ölproduzenten ab. Ihnen wird der Zugang zum US‑Finanzsystem entzogen, sodass sie ihre Geschäfte nicht länger in Dollar abwickeln dürfen. Zahlreiche Tochtergesellschaften wurden gleich mit einbezogen, und Vermögenswerte in westlichen Rechtsräumen müssen eingefroren werden.

Die EU verschärfte vor dem Hintergrund der US-Sanktionen, zur Flankierung, die Maßnahmen mit einem weitreichenden Transaktionsverbot und plant bis 2027 einen Importstopp für Flüssiggas aus Russland. Beobachter weisen darauf hin, dass die Regierung in Washington mögliche „Sekundärsanktionen“ vorbereitet: Auch Banken und Raffinerien in China, Indien oder der Türkei, die russisches Öl kaufen, könnten vom Zugang zum US‑Dollar ausgeschlossen werden. Damit wird der Dollar offen als geopolitische Waffe eingesetzt.

Kurzfristige Wirkung und russische Gegenstrategien
Die Sanktionen wirken sofort auf Russlands Einnahmen. Der Ausschluss aus dem US‑Zahlungsraum traf Unternehmen, die gemeinsam rund die Hälfte der russischen Ölexporte ausmachen. Nach Angaben der US‑Finanzbehörden schrumpft Russlands Steueraufkommen aus Öl und Gas deutlich; der stärkere Rubel und niedrigere Weltmarktpreise verstärken den Druck. Der geplante Verkauf ausländischer Raffinerien und Tankstellennetze scheiterte, weil potenzielle Käufer die Drohung der USA fürchten. Ausländische Investoren ziehen sich zurück, und die betroffenen Firmen kämpfen mit Enteignungsdrohungen ihrer Anlagen im Ausland.

Die russische Seite reagiert mit einem Mix aus Umgehungsstrategien und politischem Druck. Behörden in Moskau schufen in kurzer Zeit neue Reedereien, die mit einer sogenannten Schattenflotte Öl außerhalb westlicher Kontrolle transportieren. Während die USA am 21. November eine Frist zum Abwickeln bestehender Verträge setzten, tauchten neue Firmen auf, die russisches Öl in andere Märkte bringen. Parallel verlagert sich der Handel nach Osten: Russland verkauft inzwischen rund 85 % seiner Rohölproduktion an China und Indien. Analysten berichten, dass 99,1 % des Handels zwischen Russland und China inzwischen in Rubel und Yuan abgewickelt werden. Laut Finanzexperten dient dieser Schritt nicht nur der Umgehung westlicher Sanktionen, sondern stellt eine grundlegende Neuordnung der globalen Finanzströme dar.

Wachsender Preis für den Westen
Viele Fachleute warnen davor, dass die USA mit dem Einsatz des Dollars als Waffe eine Falle aufstellen. Die Drohung, den Zugang zur Weltleitwährung zu sperren, verunsichert nicht nur Russland, sondern auch andere Schwellenländer. Als die USA 2022 knapp 300 Milliarden Dollar an russischen Zentralbankreserven einfrieren ließen, fragten sich in Riad oder Neu‑Delhi plötzlich viele, wie sicher die eigenen Reserven sind. Eine Studie weist darauf hin, dass Staaten zunehmend Goldbestände und andere Währungen aufbauen, um sich gegen politische Eingriffe abzusichern. Die allzu häufige Nutzung von Sanktionen hat damit einen systemischen Effekt: Sie schwächt das Vertrauen in die Neutralität des US‑Finanzsystems.

Diese Entwicklung wird als „Bumerang der Sanktionen“ beschrieben. Unter dem Druck westlicher Restriktionen hat Moskau seine wirtschaftlichen Verbindungen in die asiatischen Märkte vertieft. Fast die gesamte russisch‑chinesische Handelsbilanz läuft inzwischen außerhalb westlicher Systeme. Mit dem chinesischen Zahlungssystem CIPS existiert eine Alternative zu SWIFT, die bereits Tausende von Banken in über 180 Ländern verbindet. Gleichzeitig bauen Staaten wie Brasilien, Südafrika und Indien im Rahmen des erweiterten BRICS‑Bündnisses an einem eigenen Zahlungssystem ohne Dollar.

Selbst wenn der Dollar seinen Status als weltweite Leitwährung kurzfristig behält, sinkt sein Anteil an den offiziellen Währungsreserven. Analysen weisen darauf hin, dass er 2024 nur noch 57,7 % der globalen Devisenreserven ausmacht – ein Rückgang von 71 % im Jahr 2000. Ökonomen betonen, dass der langfristige Schaden weniger in einer plötzlichen Ablösung besteht, sondern in einer schleichenden Erosion der Glaubwürdigkeit: Je öfter Washington den Zugang zum Dollar als Druckmittel nutzt, desto größer wird der Anreiz, parallele Strukturen aufzubauen.

Verhärtete Fronten und geopolitische Folgen
Die neuen Sanktionen verschärfen auch die Fronten im Ukraine‑Krieg. Washington hofft, dass der finanzielle Druck Moskau an den Verhandlungstisch zwingt. Skeptiker verweisen darauf, dass ähnliche Maßnahmen in der Vergangenheit kaum dazu führten, dass Russland seine Strategie änderte. Zudem droht ein unerwünschter Nebeneffekt: Sollte die Durchsetzung der Sanktionen konsequent sein, könnten große Mengen russischen Öls in den Schwarzmarkt gedrängt werden, was die Preise weltweit hochtreibt. Deshalb wurden die jüngsten Schritte auch erst verkündet, nachdem die Ölmärkte über ausreichend Produktionsreserven verfügten.

Die geopolitischen Folgen reichen weiter. Durch den Schulterschluss mit China wird Russland stärker abhängig von seinem östlichen Nachbarn – und gibt einen Teil seiner wirtschaftlichen Souveränität ab. Gleichzeitig drängt die De‑Dollarisation Länder des globalen Südens zu engerer Kooperation untereinander und befeuert neue Allianzen. Für die USA ergibt sich daraus ein strategisches Dilemma: Der kurzfristige Schlag gegen die russische Kriegswirtschaft könnte langfristig zu einer Schwächung der eigenen Währungsdominanz führen.

Fazit
Die USA nutzen den Dollar als Druckmittel, um Russlands Ölsektor zu strangulieren und die Finanzierung des Krieges zu erschweren. Kurzfristig sinken Russlands Einnahmen, und der Verkauf internationaler Vermögenswerte ist erschwert. Mittel‑ und langfristig droht jedoch eine Falle: Je stärker die westlichen Staaten den Dollar als geopolitische Waffe einsetzen, desto mehr Staaten suchen nach Alternativen. Das führt zu einem schleichenden Machtverlust der USA im Weltfinanzsystem und schafft neue Abhängigkeiten – nicht zuletzt für Russland selbst. Eine differenzierte Sanktionspolitik, die den langfristigen Preis im Blick behält, könnte helfen, die Wirksamkeit zu erhöhen, ohne die Grundlagen des eigenen Einflusses zu untergraben.



Vorgestellt


Wirtschaft: Ist Indien wegen Großbritannien so arm?

Die Wirtschaft von Indien stagniert, ein Großteil der Bevölkerung Indiens lebt in bitterer Armut, aber wo liegt der Grund? Ist die ehemalige Kolonialmacht Großbritannien schuld an der Armut von Indien?Schauen Sie sich das Video an, es könnte Sie interessieren....!

Wirtschaft: Afrika, das Milliarden-Grab von China

China ist der größte Kreditgeber in ganz Afrika. Aber aus einem bisher unerklärlichen Grund scheint Pekings Strategie in Bezug auf Afrika zu einem Ende zu kommen. Und die große Frage ist: Warum? Ist Afrika etwa zum finanziellen Milliarden-Grab von China geworden?Schauen Sie isch das Video an, Sie werden vielleicht erstaunt sein was Sie sehen...

Politik: Georgien als Marionetten-Staat von Russland?

Russland ist ein Terror-Staat, dies beweist der kriminelle Angriff der Russen auf das Nachbarland Ukraine; sein "Präsident" Wladimir Putin (72) ist ein ruchloser Kriegsverbrecher! Da passt es in das sprichwörtliche Bild, dass die Russen Marionetten als willfährigen Lakaien benötigen, ist Georgien und sind die Georgier ein solcher Marionetten-Staat der Terror-Russen? Proteste haben sich in ganz Georgien ausgebreitet. Die Regierung blickt zunehmend nach Moskau, während achtzig Prozent der Georgier den Westen wollen. Was bringt die Zukunft, ist Georgien der jüngste Triumph des Massenmörder Wladimir Putin?Schauen Sie sich das Video an, Sie werden vielleicht erstaunt sein...