The China Mail - USA nähren den Drogenhandel?

USD -
AED 3.672504
AFN 63.999936
ALL 81.482729
AMD 362.820055
ANG 1.790365
AOA 916.999834
ARS 1525.012699
AUD 1.446132
AWG 1.8025
AZN 1.695771
BAM 1.733158
BBD 2.015756
BDT 123.052656
BGN 1.683441
BHD 0.377328
BIF 3004.44854
BMD 1
BND 1.281424
BOB 12.054428
BRL 5.230701
BSD 1.000833
BTN 96.45446
BWP 14.158233
BYN 3.014683
BYR 19600
BZD 2.012832
CAD 1.424255
CDF 2312.502658
CHF 0.832815
CLF 0.024879
CLP 982.440431
CNY 6.70475
CNH 6.717545
COP 3322.13
CRC 457.240078
CUC 1
CUP 24.018396
CVE 97.712812
CZK 21.79565
DJF 177.720249
DKK 6.659485
DOP 59.79566
DZD 133.651016
EGP 52.3167
ERN 15
ETB 163.475001
EUR 0.89083
FJD 2.25435
FKP 0.753812
GBP 0.758475
GEL 2.594998
GGP 0.753812
GHS 11.724777
GIP 0.753812
GMD 74.000091
GNF 8804.033816
GTQ 7.645479
GYD 209.346324
HKD 7.84555
HNL 26.865513
HRK 6.667403
HTG 130.978015
HUF 329.012496
IDR 17993
ILS 3.086098
IMP 0.753812
INR 96.30665
IQD 1311.020726
IRR 1693850.000176
ISK 122.039478
JEP 0.753812
JMD 157.630753
JOD 0.709031
JPY 158.206501
KES 129.749745
KGS 87.446989
KHR 4053.132006
KMF 434.99975
KPW 900.000318
KRW 1361.380186
KWD 0.308901
KYD 0.834057
KZT 443.471634
LAK 22442.975382
LBP 89622.18589
LKR 330.728128
LRD 171.587828
LSL 16.576308
LTL 2.95274
LVL 0.60489
LYD 6.411393
MAD 9.760381
MDL 17.819861
MGA 4419.297095
MKD 54.561083
MMK 2099.783199
MNT 3598.053803
MOP 8.089432
MRU 40.068766
MUR 47.819883
MVR 15.459637
MWK 1735.373872
MXN 18.36424
MYR 4.086018
MZN 63.902642
NAD 16.575573
NGN 1327.789871
NIO 36.828953
NOK 9.640265
NPR 154.325085
NZD 1.78742
OMR 0.384514
PAB 1.000833
PEN 3.453202
PGK 4.464491
PHP 62.783499
PKR 277.237331
PLN 3.899565
PYG 5831.841625
QAR 3.648069
RON 4.761304
RSD 104.70198
RUB 83.372742
RWF 1476.791379
SAR 3.756193
SBD 8.065041
SCR 13.814664
SDG 601.498155
SEK 10.077395
SGD 1.28159
SHP 0.754575
SLE 24.599569
SLL 20969.491881
SOS 571.929887
SRD 37.6725
STD 20697.981008
STN 21.711004
SVC 8.757067
SYP 13002.000254
SZL 16.569484
THB 33.704501
TJS 9.217388
TMT 3.5
TND 2.975471
TOP 2.40776
TRY 49.033104
TTD 6.789784
TWD 31.945697
TZS 2635.003009
UAH 44.939475
UGX 3973.556883
UYU 40.28499
UZS 11829.395814
VES 859.10005
VND 25982
VUV 119.747847
WST 2.7762
XAF 584.346135
XAG 0.016524
XAU 0.000240016513
XCD 2.70255
XCG 1.803617
XDR 0.707052
XOF 584.346135
XPF 105.684789
YER 236.42499
ZAR 16.738185
ZMK 9001.201289
ZMW 19.680804
ZWL 321.999592
SSP 5712.591904
MXV 2.078336
  • DAX

    -34.1800

    25374.42

    -0.13%

  • SDAX

    124.0200

    18248.52

    +0.68%

  • Euro STOXX 50

    -1.5400

    6301.28

    -0.02%

  • TecDAX

    -6.3300

    3969.15

    -0.16%

  • Goldpreis

    3.7000

    4172.1

    +0.09%

  • MDAX

    -135.7100

    30895.59

    -0.44%

  • EUR/USD

    -0.0007

    1.1366

    -0.06%


USA nähren den Drogenhandel?




Der internationale Drogenhandel ist ein Milliardenmarkt, der Gewalt, Korruption und politische Instabilität mit sich bringt. Obwohl die Regierung der Vereinigten Staaten nach außen den Kampf gegen Drogen betont, liefern aktuelle Recherchen Hinweise darauf, dass ihre Politik den Handel eher begünstigt. Neue militärische Strategien, rechtliche Entscheidungen, wirtschaftliche Strukturen und Handelsregeln schaffen Schlupflöcher, die Kartelle ausnutzen. Zudem sind massive Budgetkürzungen im Gesundheitsbereich kontraproduktiv, weil sie lebensrettende Präventionsmaßnahmen untergraben. Dieser Artikel beleuchtet anhand zahlreicher aktueller Fakten, wie die Vereinigten Staaten den Drogenhandel unbeabsichtigt nähren.

Militärische Eskalation statt Interdiktion
Seit der erneuten Amtsübernahme des US-Präsidenten hat sich die Strategie im Drogenkrieg drastisch verändert. Der stellvertretende Justizminister kündigte im Februar an, dass die USA verdächtige Drogenschiffe künftig nicht mehr abfangen, sondern „versenken“ würden. Wenige Monate später begann die US‑Marine mit Luftangriffen auf mutmaßliche Schmuggelboote im Karibischen Meer und im Pazifik. Bis Mitte November 2025 wurden etwa zwanzig Angriffe durchgeführt, bei denen mehr als 75 Menschen getötet wurden. Die Regierung spricht von Terroristen und behauptet, die Boote hätten Drogen an Bord, liefert jedoch keine Beweise.

Rechtsexperten und ehemalige Behördenmitarbeiter bewerten diese Taktik als Abkehr von der traditionellen Küstenwache, die Boote stoppt, Drogen beschlagnahmt und Besatzungen vor Gericht stellt. Sie warnen, dass das Versenken von Booten ohne Beweise völkerrechtlich problematisch ist und nichts zur Reduzierung des Drogenflusses beiträgt. In einem juristischen Gutachten wird außerdem festgestellt, dass die Angriffe möglicherweise internationales Recht und US‑Gesetze gegen Mord verletzen. Menschenrechtsorganisationen und alliierte Staaten kritisieren die außergerichtlichen Tötungen scharf.

Die militärische Eskalation geht einher mit einem massiven Truppenaufgebot in der südlichen Karibik. Im August 2025 befanden sich sieben Kriegsschiffe und ein U‑Boot in der Region, begleitet von über 4.500 Marines. Offiziell soll dieser Einsatz Drogenkartelle bekämpfen, doch Experten weisen darauf hin, dass der Großteil des Seeverkehrs für Kokain über den Pazifik läuft und der Aufmarsch eher politischen Druck auf das Regime in Venezuela ausübt. Einige Beobachter sprechen von „Kanonenboot‑Diplomatie“, weil der Militäreinsatz gegen den venezolanischen Präsidenten gerichtet sein könnte.

Rechtlicher Schutz für Waffenexporteure
Ein weiteres Element, das den Drogenhandel anheizt, ist die legale Verfügbarkeit von Feuerwaffen aus den USA. Im Juni 2025 wies der Oberste Gerichtshof eine Klage der mexikanischen Regierung gegen zwei US‑Waffenhersteller ab. Mexiko hatte den Firmen vorgeworfen, ein Vertriebssystem zu tolerieren, das Strohkauf und Schmuggel begünstigt. Die Richter entschieden jedoch, dass die Vorwürfe lediglich Gleichgültigkeit belegten und nicht bewusstes Fördern illegaler Verkäufe. Wegen eines Schutzgesetzes aus dem Jahr 2005 sind Waffenhersteller in den USA weitgehend vor Haftung geschützt.

Kritiker argumentieren, dass diese Rechtsprechung die Waffenströme Richtung Süden erleichtert: Die meisten Schusswaffen, die in mexikanische Kartelle gelangen, stammen aus den USA und werden über Zwischenhändler eingeschmuggelt. Mexiko macht geltend, dass die Verfügbarkeit amerikanischer Waffen die Gewaltspirale im Drogenkrieg antreibt. Die Entscheidung des Gerichts lässt diese Handelsstrukturen unangetastet und signalisiert juristische Toleranz, die Kriminelle ausnutzen können.

Handelsregeln als Schleusen für Fentanyl
Die aktuelle Opioidkrise wird vor allem durch das synthetische Opioid Fentanyl ausgelöst. Seine chemischen Vorprodukte stammen überwiegend aus China und gelangen über die USA nach Mexiko, wo sie in versteckten Laboren zu Fentanyl verarbeitet werden. Ein entscheidender Faktor ist die sogenannte de‑minimis‑Regel: Pakete mit einem Warenwert unter 800 US‑Dollar werden zollfrei und mit minimaler Kontrolle eingeführt. Täglich kommen rund vier Millionen solcher Sendungen in den USA an – deutlich mehr, als die Zollbehörden überprüfen können. Schmuggler verstecken kleine Chemikalienpakete in größeren „Masterkartons“. Diese Pakete passieren den Zoll, werden an US‑Adressen nahe der Grenze geschickt und anschließend von informellen Kurierdiensten nach Mexiko transportiert.

Selbst der Versuch der US‑Regierung, die Anzahl chinesischer Waren im Rahmen dieser Regel zu reduzieren, könnte sich erst Monate später auswirken. Bis dahin bleibt die USA ein Transitland für tödliche Substanzen. Behörden versuchen, mit Künstlicher Intelligenz und Spürhunden verdächtige Sendungen zu erkennen, doch die Flut an Paketen überfordert sie.

Beteiligung von Logistikfirmen
Im März 2025 wurde erstmals eine US‑Spedition sanktioniert, weil sie Chemikalien für Fentanyl über die USA nach Mexiko verschiffte. Das Unternehmen hatte chinesischen Lieferanten seine Versandkonten zur Verfügung gestellt, sodass diese US‑Labels drucken und Pakete als Sendungen der Spedition deklarieren konnten. In beschlagnahmten Paketen befanden sich mehr als 25 Kilogramm 1‑boc‑4‑piperidone und 140 Kilogramm (2‑bromoethyl)benzol, beides Schlüsselvorprodukte für Fentanyl. Der Warenwert lag jeweils unter 800 Dollar und umging damit die Zollkontrollen.

Washingtons eigene Handelsregeln haben somit ein System geschaffen, das Schmugglern den Transport der Chemikalien erleichtert und den USA unfreiwillig zur Drehscheibe der Fentanyl‑Produktion gemacht hat.

Die „Dunkle Flotte“ des Energiesektors
Neben Drogen sind auch Treibstoffe eine bedeutende Einnahmequelle mexikanischer Kartelle. Ein Investigativbericht beschreibt, wie Kriminelle Diesel und Benzin aus den USA nach Mexiko schmuggeln und dabei Schlupflöcher im Energiesektor nutzen. Schmuggler deklarieren Diesel als Schmierstoffe, um die mexikanische Importsteuer IEPS zu umgehen. Illegale Treibstoffe decken mittlerweile bis zu ein Drittel des mexikanischen Diesel- und Benzinmarktes und sind mehr als 20 Milliarden US‑Dollar wert.

Die Kartelle haben laut Ermittlern legitime Unternehmen infiltriert und nutzen Scheinfirmen sowie gefälschte Frachtpapiere. Politiker aus dem US‑Bundesstaat Texas warnen, dass die Organisationen viele legale Geschäfte entlang der Grenze unterwandert haben. Um die Schmuggelware schnell und ohne Kontrolle zu entladen, werden Häfen gemieden, und die Tanker entladen in entlegenen Buchten. Die Treibstoffe werden anschließend in Mexiko zu Dumpingpreisen verkauft, während Teile des gestohlenen Rohöls wieder in die USA gelangen und dort den legalen Markt unterbieten.

Die mexikanische Präsidentin Claudia Sheinbaum bestätigte im Oktober 2025, dass auch US‑Geschäftsleute an diesem Schmuggel beteiligt sind. Eine US‑Firma aus Houston habe Diesel als Schmiermittel deklariert, um die Steuer zu umgehen. Sicherheitsquellen berichten, dass diese Lieferungen nun Teil offizieller Ermittlungen sind.

Menschen statt Prävention
Während die Regierung immer mehr auf militärische Gewalt und harte Strafverfolgung setzt, schrumpfen gleichzeitig Budgets für Gesundheitsprogramme. Die Zahl der Drogentoten in den USA ist zuletzt um 25 Prozent gesunken, insbesondere dank des verstärkten Einsatzes von Naloxon und anderer Präventionsmaßnahmen. Dennoch kürzte die Regierung Anfang 2025 Milliardenbeträge aus Programmen zur Drogenprävention und stellte Tausende Mitarbeiter im Gesundheitswesen frei. Diese drastischen Einsparungen führten dazu, dass Anlaufstellen zur Verteilung von Naloxon schließen mussten und Forschungsprogramme eingestellt wurden. Experten warnen, dass diese Kürzungen die Erfolge im Kampf gegen Überdosierungen zunichte machen könnten. Gleichzeitig bleibt der Preis von Fentanyl stabil, was darauf hinweist, dass das harte Vorgehen gegen Kartelle die Versorgung kaum verringert.

Fazit und Aussichten in die Zukunft
Der selbsternannte „Krieg gegen Drogen“ der USA wirkt paradox: Militärische Angriffe auf angebliche Schmuggelboote, juristischer Schutz von Waffenherstellern, ein Handelsrecht, das Chemikalienlieferungen kaum kontrolliert, und ein Energiesektor, in dem illegale Tanker unbehelligt operieren, stärken den Drogenhandel anstatt ihn einzudämmen. Die gleichzeitige Kürzung wirksamer Präventionsprogramme zerstört die Grundlage, um Abhängigen zu helfen und die Nachfrage zu verringern. Solange strukturelle Ursachen wie Waffenzufuhr, Schmuggelrouten, wirtschaftliche Interessen und Nachfrage nicht angegangen werden, bleibt der Kampf gegen den Drogenhandel ein Kampf gegen Windmühlen – und die USA tragen unbeabsichtigt dazu bei, diesen Handel weiter zu befeuern.



Vorgestellt


Wirtschaft: Ist Indien wegen Großbritannien so arm?

Die Wirtschaft von Indien stagniert, ein Großteil der Bevölkerung Indiens lebt in bitterer Armut, aber wo liegt der Grund? Ist die ehemalige Kolonialmacht Großbritannien schuld an der Armut von Indien?Schauen Sie sich das Video an, es könnte Sie interessieren....!

Wirtschaft: Afrika, das Milliarden-Grab von China

China ist der größte Kreditgeber in ganz Afrika. Aber aus einem bisher unerklärlichen Grund scheint Pekings Strategie in Bezug auf Afrika zu einem Ende zu kommen. Und die große Frage ist: Warum? Ist Afrika etwa zum finanziellen Milliarden-Grab von China geworden?Schauen Sie isch das Video an, Sie werden vielleicht erstaunt sein was Sie sehen...

Politik: Georgien als Marionetten-Staat von Russland?

Russland ist ein Terror-Staat, dies beweist der kriminelle Angriff der Russen auf das Nachbarland Ukraine; sein "Präsident" Wladimir Putin (72) ist ein ruchloser Kriegsverbrecher! Da passt es in das sprichwörtliche Bild, dass die Russen Marionetten als willfährigen Lakaien benötigen, ist Georgien und sind die Georgier ein solcher Marionetten-Staat der Terror-Russen? Proteste haben sich in ganz Georgien ausgebreitet. Die Regierung blickt zunehmend nach Moskau, während achtzig Prozent der Georgier den Westen wollen. Was bringt die Zukunft, ist Georgien der jüngste Triumph des Massenmörder Wladimir Putin?Schauen Sie sich das Video an, Sie werden vielleicht erstaunt sein...