The China Mail - Iran vor dem Umbruch?

USD -
AED 3.672498
AFN 65.999773
ALL 81.973818
AMD 378.010114
ANG 1.79008
AOA 916.530447
ARS 1445.7622
AUD 1.435285
AWG 1.80125
AZN 1.701675
BAM 1.658807
BBD 2.01469
BDT 122.336816
BGN 1.67937
BHD 0.377
BIF 2964.288592
BMD 1
BND 1.274003
BOB 6.911584
BRL 5.248597
BSD 1.000305
BTN 90.399817
BWP 13.243033
BYN 2.865297
BYR 19600
BZD 2.011721
CAD 1.365769
CDF 2224.999941
CHF 0.775515
CLF 0.021898
CLP 864.480175
CNY 6.94215
CNH 6.935399
COP 3662.01
CRC 495.911928
CUC 1
CUP 26.5
CVE 93.521
CZK 20.555102
DJF 178.127969
DKK 6.32418
DOP 63.127629
DZD 129.961011
EGP 46.8977
ERN 15
ETB 155.859732
EUR 0.84705
FJD 2.2066
FKP 0.732184
GBP 0.737955
GEL 2.689805
GGP 0.732184
GHS 10.98271
GIP 0.732184
GMD 73.510149
GNF 8779.176279
GTQ 7.672344
GYD 209.27195
HKD 7.81248
HNL 26.422344
HRK 6.384802
HTG 131.225404
HUF 320.491503
IDR 16872.6
ILS 3.113155
IMP 0.732184
INR 90.211956
IQD 1310.388112
IRR 42125.000158
ISK 122.669412
JEP 0.732184
JMD 156.449315
JOD 0.708939
JPY 156.75302
KES 129.039839
KGS 87.449959
KHR 4037.199913
KMF 417.000436
KPW 900.030004
KRW 1462.830463
KWD 0.30734
KYD 0.833598
KZT 493.342041
LAK 21499.694667
LBP 89579.400015
LKR 309.548446
LRD 186.059136
LSL 16.159927
LTL 2.95274
LVL 0.60489
LYD 6.336511
MAD 9.181029
MDL 16.999495
MGA 4425.634414
MKD 52.199279
MMK 2099.783213
MNT 3569.156954
MOP 8.049755
MRU 39.901106
MUR 46.060158
MVR 15.460025
MWK 1734.461935
MXN 17.40415
MYR 3.946982
MZN 63.759847
NAD 16.159927
NGN 1368.090249
NIO 36.809608
NOK 9.77292
NPR 144.639707
NZD 1.669735
OMR 0.38449
PAB 1.000314
PEN 3.362397
PGK 4.348453
PHP 58.777504
PKR 280.076588
PLN 3.57332
PYG 6605.373863
QAR 3.645678
RON 4.314797
RSD 99.425967
RUB 76.575287
RWF 1459.984648
SAR 3.750159
SBD 8.064647
SCR 13.712043
SDG 601.501128
SEK 9.027399
SGD 1.27302
SHP 0.750259
SLE 24.550436
SLL 20969.499267
SOS 570.633736
SRD 37.869533
STD 20697.981008
STN 20.779617
SVC 8.752036
SYP 11059.574895
SZL 16.152192
THB 31.752499
TJS 9.362532
TMT 3.505
TND 2.89846
TOP 2.40776
TRY 43.539397
TTD 6.773307
TWD 31.650975
TZS 2584.99995
UAH 43.163845
UGX 3570.701588
UYU 38.599199
UZS 12269.30384
VES 377.98435
VND 25970
VUV 119.687673
WST 2.726344
XAF 556.374339
XAG 0.01329
XAU 0.000206
XCD 2.70255
XCG 1.802745
XDR 0.691101
XOF 556.348385
XPF 101.150088
YER 238.325034
ZAR 16.154445
ZMK 9001.191881
ZMW 18.580528
ZWL 321.999592
  • Goldpreis

    -63.6000

    4887.2

    -1.3%

  • SDAX

    -47.3000

    17878.47

    -0.26%

  • EUR/USD

    -0.0003

    1.1808

    -0.03%

  • DAX

    -111.9800

    24491.06

    -0.46%

  • Euro STOXX 50

    -44.7700

    5925.7

    -0.76%

  • TecDAX

    15.0000

    3628.05

    +0.41%

  • MDAX

    -90.1200

    31434.51

    -0.29%


Iran vor dem Umbruch?




Die islamische Republik Iran und damit das ruchlos mörderische Terror-Regime der Ayatollahs, erlebt derzeit eine der größten Ökokatastrophen ihrer Geschichte. Ein nie gekannter Wassermangel hat im Jahr 2025 und zu Beginn des Jahres 2026 großflächige Regionen des Landes ausgedörrt und den Nährboden für einen neuen Aufstand geschaffen. Während der Staat von sich selbst als "Wasserbankrott" spricht, erleben Millionen Menschen tagtäglich trockene Wasserhähne, Stromausfälle und eine Inflation, die Löhne und Ersparnisse auffrisst. Was als Umweltkrise begann, hat sich zu einer existenziellen Bedrohung für das gesamte theokratische System entwickelt.

Dürre, Missmanagement und leergepumpte Stauseen
Seit fünf aufeinanderfolgenden Jahren fällt im Iran deutlich weniger Regen als im langjährigen Mittel. In Teheran fielen 2025 gerade einmal rund ein Millimeter Niederschlag – ein Ereignis, das Experten als statistisch einmalig pro Jahrhundert bezeichnen. Gleichzeitig schrumpfte die landesweite Schneedecke im Herbst 2025 um mehr als 98 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Ohne Schneeschmelze und ergiebigen Regen trockneten Flüsse wie der Jajrood fast völlig aus, das Trinkwasser für die Hauptstadt floss nur noch tröpfchenweise.

Die Situation wurde durch jahrzehntelanges Missmanagement verschärft. Die staatlich kontrollierten Revolutionsgarden und ihnen nahestehende Baukonzerne errichteten seit den 1980er Jahren Dutzende Dämme auf Flüssen, die diese Last gar nicht tragen konnten. Die riesigen Stauseen verstärkten die Verdunstung und ließen Stromschnellen und Feuchtgebiete im Unterlauf austrocknen. Gleichzeitig bohrten Landwirte und Industriebetriebe mehr als eine Million tiefer Brunnen und pumpten selbst geschützte Grundwasserleiter ab, um die Vision einer landwirtschaftlichen Selbstversorgung zu verfolgen. Hydrologen gehen davon aus, dass allein in den ersten beiden Jahrzehnten dieses Jahrhunderts mehr als 210 Milliarden Kubikmeter Grundwasser aus iranischen Aquiferen verschwanden. Infolgedessen liegen heute 19 große Dämme quasi trocken, darunter Speicher in der heiligen Stadt Maschhad, deren Füllstand unter drei Prozent gesunken ist. Die fünf Stauseen rund um Teheran, von denen die Metropole mit ihren mehr als zehn Millionen Einwohnern abhängt, enthalten nur noch rund ein Zehntel ihrer ursprünglichen Kapazität, und der große Amir-Kabir-Staudamm meldete im November 2025 nur noch acht Prozent Füllstand.

Die Folgen dieses „Wasserbankrotts“ sind drastisch: In vielen Stadtteilen Teherans bleibt der Wasserdruck zwischen 22 Uhr und 6 Uhr morgens nahezu bei null, die Anwohner greifen zu Kanistern und Pumpen, um über die Runden zu kommen. Aus wirtschaftlichen Gründen drosselt die Wasserbehörde gezielt den Leitungsdruck und fordert Familien auf, ihren Verbrauch um mindestens 20 Prozent zu senken. Landwirte und Gärtner in Zentral- und Westiran mussten Obstplantagen aufgeben, weil ihnen das Zuteilungsrecht für Flusswasser entzogen wurde. Das Grundwasser sinkt in manchen Regionen jährlich um bis zu drei Meter. Damit einher geht ein massiver Verlust fruchtbaren Bodens; Felder, die früher Weizen, Pistazien und Reis lieferten, sind heute Wüsten.

Warnungen der Regierung und Hilflosigkeit
Im Sommer 2025 sah sich Präsident Massoud Pezeschkian gezwungen, offen vor der Apokalypse zu warnen: Wenn bis zum Dezember kein ergiebiger Regen falle, müsse die Hauptstadt geräumt und an einen anderen Ort verlegt werden. Regierungssprecher riefen die Bevölkerung zu Gebeten für Regen auf und sprachen gleichzeitig Strafen für übermäßigen Wasserverbrauch aus. Der zuständige Provinzdirektor für Wasser und Abwasser gab im November bekannt, dass die Bewohner von Teheran bereits ihren Verbrauch um zehn Prozent reduziert hätten, ein Rückgang von zwanzig Prozent sei jedoch zwingend notwendig.

Gleichzeitig brachte der Präsident einen lange diskutierten Plan zur Verlagerung der Hauptstadt in den feuchteren Süden des Landes wieder ins Spiel. Experten schätzen die Kosten für einen solchen Umzug auf bis zu 100 Milliarden US-Dollar – Geld, das dem Land angesichts von Wirtschaftskrise und internationalen Sanktionen fehlt. Kritiker bemängeln zudem, dass die zentralistische Planung, Korruption und ineffiziente Landwirtschaft zu keiner strukturellen Änderung führen würden. Das Ministerium für Energie rückte indes von längeren Betriebsferien ab: Ein vorgeschlagenes einwöchiges "Wasserspar-Ferien" wurde vom Präsidenten als ineffektive Scheinlösung bezeichnet.

Einige konservative Geistliche deuteten die Dürre als Warnung Gottes und forderten strengere gesellschaftliche Regeln. Regierungsnahe Medien stellten die Krise teils als Folge ausländischer Sabotage dar und verbreiteten Verschwörungstheorien über "gestohlene Wolken" oder Wetterwaffen. Fachleute hingegen verweisen auf den Klimawandel und warnen, dass höhere Temperaturen die Verdunstung beschleunigen und das Grundwasser weiter schrumpfen lassen.

Proteste für Wasser, Strom und Leben
Bereits im Frühjahr und Sommer 2025 gingen Studierende, Arbeiter und Pensionierte in mehreren Städten auf die Straße, um gegen die Drosselung von Wasser und Strom zu protestieren. Die Kundgebungen begannen an Universitäten in der Hauptstadt und weiteten sich auf Lkw-Fahrer, Bäcker und Bauern aus. Mit Slogans wie "Wasser, Strom, Leben – unser Grundrecht" oder "Nicht für Gaza, nicht für den Libanon – mein Leben für Iran" prangerten sie sowohl die Versorgungskrise als auch die Prioritäten der Regierung an. In der Stadt Kazerun führten Frauen den Protestzug an.

Am 21. August 2025 erreichte der Unmut einen Höhepunkt: In Schiras versammelten sich Tausende vor dem Gouverneursgebäude und verwandelten einen Protest für Wasser und Strom in einen Aufstand gegen das gesamte System. In Kerman, Isfahan, Yasudsch und weiteren Städten blockierten Demonstrierende Straßen, riefen "Tod dem Diktator" und forderten die Freilassung politischer Gefangener. Die Sicherheitskräfte setzten Tränengas und scharfe Munition ein; mehrere Menschen starben, Hunderte wurden festgenommen.

Die Protestwelle setzte sich im Herbst fort. Am 18. November machten sich Bäuerinnen und Bauern in Yasudsch und Schahr-e Kord Luft. Sie forderten die Freigabe illegal gestauter Flüsse, weil ihre Obstplantagen zu vertrocknen drohten. Zeitgleich gab es Demonstrationen gegen Hinrichtungen und steigende Lebensmittelpreise. Die verschiedenen Bewegungen verschmolzen zu einem breiten sozialen Aufstand, der das Wasserproblem mit wirtschaftlichem Elend und gesellschaftlicher Unterdrückung verband.

Der Jahreswechsel 2025/26: Wirtschaftskrise trifft Wasserknappheit
Am 28. Dezember 2025 entlud sich der angestaute Unmut in einer neuen Protestwelle. Ausgehend vom Basar in Teheran schlossen Ladenbesitzer aus Protest gegen den Absturz der Landeswährung ihre Geschäfte und setzten sich an die Spitze der Bewegung. Der Rial hatte innerhalb weniger Tage ein Rekordtief erreicht, während die Inflation jenseits der 40-Prozent-Marke kletterte. Innerhalb weniger Stunden griffen die Proteste auf Dutzende Städte über. Die Forderungen reichten von Preiskontrollen über kostenlose Strom- und Wasserzugänge bis hin zu freien Wahlen und dem Ende des theokratischen Systems.

Erstmals sah sich die Regierung genötigt, einen versöhnlichen Ton anzuschlagen. Sprecher betonten in den Medien, das Demonstrationsrecht sei durch die Verfassung garantiert, und der Präsident kündigte an, den Sorgen der Menschen zuzuhören. Zeitgleich ordneten die Behörden jedoch die Schließung von Schulen und öffentlichen Einrichtungen in 26 Provinzen an, um die Zahl der Versammlungen zu verringern. Sicherheitskräfte bezogen Stellung, Videos belegten den Einsatz von scharfer Munition in mehreren Städten. Menschenrechtsorganisationen meldeten mindestens zwei Tote am 1. Januar 2026; viele weitere Demonstrierende wurden verletzt oder verhaftet. Der im Dezember ausgewechselte Vizekommandeur der Revolutionsgarden signalisierte mit seinem harten Vorgehen, dass das Regime bereit ist, Gewalt anzuwenden, um seine Macht zu sichern.

Bedrohung für das Regime der Ayatollahs
Die Kombination aus ökologischer Katastrophe, wirtschaftlichem Zusammenbruch und wachsendem politischen Bewusstsein hat die Herrschaft der Ayatollahs in eine ernste Krise gestürzt. Die Wasserknappheit betrifft nicht nur die Lebensqualität, sie untergräbt auch den Gesellschaftsvertrag, auf den sich die Islamische Republik einst stützte. Millionen Menschen, die ihre Grundbedürfnisse nicht mehr befriedigen können, verlieren das Vertrauen in eine Führung, die Milliarden für militärische Projekte ausgibt, während sie im Dunkeln sitzen und an Plastikflaschen nippen. Gerade junge Menschen und Frauen erleben die Wasserkrise als Symbol für einen Staat, der sich eher um Macht und Ideologie als um das Wohlergehen seiner Bürger kümmert.

Zugleich führt die anhaltende Dürre zu strategischen Verschiebungen. Experten gehen davon aus, dass der Iran in naher Zukunft Wasser von Nachbarstaaten importieren müsste, sofern kein tiefgreifender Umbau der Landwirtschaft erfolgt. Der Bau weiterer Dämme in Afghanistan droht den Zufluss wichtiger Flüsse wie Harirud und Helmand weiter zu reduzieren. Rufen nach langfristigen Strukturreformen stehen kurzfristige Überlebenskämpfe gegenüber.

Ausblick in die Zukunft
Ob die Proteste der Jahre 2025/26 zu einem Sturz des Regimes und damit zu einem Ende der Diktatur führen werden, bleibt offen und kann zum Wohle der Menschen im Iran nur gehofft werden, wobei es letztendlich mehr als fraglich ist, ob Reza Pahlavi II., der Sohn des Schah von Persien, Mohammad Reza Schah Pahlavi, welcher alles andere als ein "Demokrat" war, die neue Galionsfigur des Iran werden sollte.

Klar ist jedoch: Der dramatische Wassermangel hat das Bewusstsein der Bevölkerung geschärft und ihr den Mut gegeben, den Anspruch auf ein lebenswertes Leben lautstark einzufordern. In den Straßen der iranischen Städte klingt der Ruf nach Wasser, Freiheit und sozialer Gerechtigkeit so laut wie seit Jahrzehnten nicht mehr. Das Regime steht vor seiner größten Bewährungsprobe: Entweder es leitet echte Reformen ein und nimmt die Umwelt- und Sozialkrise ernst, oder es riskiert, von einer breiten Protestbewegung hinweggefegt zu werden.



Vorgestellt


Wirtschaft: Ist Indien wegen Großbritannien so arm?

Die Wirtschaft von Indien stagniert, ein Großteil der Bevölkerung Indiens lebt in bitterer Armut, aber wo liegt der Grund? Ist die ehemalige Kolonialmacht Großbritannien schuld an der Armut von Indien?Schauen Sie sich das Video an, es könnte Sie interessieren....!

Wirtschaft: Afrika, das Milliarden-Grab von China

China ist der größte Kreditgeber in ganz Afrika. Aber aus einem bisher unerklärlichen Grund scheint Pekings Strategie in Bezug auf Afrika zu einem Ende zu kommen. Und die große Frage ist: Warum? Ist Afrika etwa zum finanziellen Milliarden-Grab von China geworden?Schauen Sie isch das Video an, Sie werden vielleicht erstaunt sein was Sie sehen...

Politik: Georgien als Marionetten-Staat von Russland?

Russland ist ein Terror-Staat, dies beweist der kriminelle Angriff der Russen auf das Nachbarland Ukraine; sein "Präsident" Wladimir Putin (72) ist ein ruchloser Kriegsverbrecher! Da passt es in das sprichwörtliche Bild, dass die Russen Marionetten als willfährigen Lakaien benötigen, ist Georgien und sind die Georgier ein solcher Marionetten-Staat der Terror-Russen? Proteste haben sich in ganz Georgien ausgebreitet. Die Regierung blickt zunehmend nach Moskau, während achtzig Prozent der Georgier den Westen wollen. Was bringt die Zukunft, ist Georgien der jüngste Triumph des Massenmörder Wladimir Putin?Schauen Sie sich das Video an, Sie werden vielleicht erstaunt sein...