The China Mail - Kuba am Rand der Katastrophe

USD -
AED 3.672499
AFN 64.000377
ALL 81.375207
AMD 370.000081
ANG 1.789884
AOA 918.000114
ARS 1387.7501
AUD 1.380987
AWG 1.80125
AZN 1.698058
BAM 1.65949
BBD 2.021101
BDT 122.963617
BGN 1.668102
BHD 0.379212
BIF 2989.432289
BMD 1
BND 1.270424
BOB 6.911825
BRL 4.939603
BSD 1.003486
BTN 94.642615
BWP 13.42776
BYN 2.824803
BYR 19600
BZD 2.018207
CAD 1.363685
CDF 2315.999916
CHF 0.778705
CLF 0.022783
CLP 896.689669
CNY 6.81125
CNH 6.804125
COP 3726.81
CRC 457.86322
CUC 1
CUP 26.5
CVE 93.949947
CZK 20.69905
DJF 178.693485
DKK 6.35706
DOP 59.788646
DZD 132.18825
EGP 52.697801
ERN 15
ETB 156.68684
EUR 0.85071
FJD 2.18395
FKP 0.736622
GBP 0.735232
GEL 2.679429
GGP 0.736622
GHS 11.250206
GIP 0.736622
GMD 73.495489
GNF 8807.419104
GTQ 7.635589
GYD 209.238393
HKD 7.831565
HNL 26.677732
HRK 6.409499
HTG 131.332434
HUF 304.806976
IDR 17363
ILS 2.903605
IMP 0.736622
INR 94.587703
IQD 1310
IRR 1313000.000055
ISK 122.330068
JEP 0.736622
JMD 158.111346
JOD 0.709009
JPY 156.327498
KES 129.179729
KGS 87.4205
KHR 4021.944067
KMF 418.999982
KPW 900.003495
KRW 1451.504939
KWD 0.30793
KYD 0.83356
KZT 463.200855
LAK 21970.000077
LBP 89527.989724
LKR 320.221287
LRD 183.575007
LSL 16.535043
LTL 2.95274
LVL 0.604891
LYD 6.351692
MAD 9.198496
MDL 17.194712
MGA 4181.11942
MKD 52.443299
MMK 2099.549246
MNT 3579.649525
MOP 8.073157
MRU 40.050902
MUR 46.780059
MVR 15.454987
MWK 1740.033452
MXN 17.240295
MYR 3.9115
MZN 63.909918
NAD 16.534971
NGN 1360.530145
NIO 36.925277
NOK 9.30025
NPR 151.912666
NZD 1.67781
OMR 0.384434
PAB 1.000288
PEN 3.462501
PGK 4.363296
PHP 60.774997
PKR 279.609279
PLN 3.599498
PYG 6141.44475
QAR 3.644032
RON 4.480101
RSD 99.858975
RUB 74.750977
RWF 1467.392461
SAR 3.758223
SBD 8.019432
SCR 13.942739
SDG 600.501269
SEK 9.23899
SGD 1.267325
SHP 0.746601
SLE 24.650391
SLL 20969.496166
SOS 573.456872
SRD 37.410948
STD 20697.981008
STN 20.854614
SVC 8.752206
SYP 111.203697
SZL 16.353267
THB 32.310504
TJS 9.347679
TMT 3.505
TND 2.872501
TOP 2.40776
TRY 45.234103
TTD 6.778611
TWD 31.3485
TZS 2592.182974
UAH 43.996493
UGX 3761.369807
UYU 40.193288
UZS 12075.000251
VES 493.496435
VND 26311
VUV 118.250426
WST 2.722585
XAF 558.35394
XAG 0.012841
XAU 0.000212
XCD 2.70255
XCG 1.802793
XDR 0.694413
XOF 558.35394
XPF 101.875017
YER 238.624973
ZAR 16.3768
ZMK 9001.1788
ZMW 18.991237
ZWL 321.999592
  • Goldpreis

    11.2000

    4705.5

    +0.24%

  • EUR/USD

    0.0001

    1.1755

    +0.01%

  • DAX

    516.9900

    24918.69

    +2.07%

  • SDAX

    165.2000

    18348.1

    +0.9%

  • Euro STOXX 50

    157.5000

    6027.13

    +2.61%

  • TecDAX

    5.5000

    3810.45

    +0.14%

  • MDAX

    646.7100

    31779.41

    +2.03%


Kuba am Rand der Katastrophe




Ein drastischer Öl- und Energie­mangel hat Kuba im Frühjahr 2026 in eine tiefe Krise gestürzt. Die Regierung des Inselstaats kämpft seit Jahren mit veralteten sowjetischen Kraftwerken und einem chronischen Defizit an Devisen. Im Januar verhängte Washington neue Zölle und drohte Ländern mit Sanktionen, die Öl an Havanna liefern. Mexiko stoppte daraufhin seine Versorgung, und die USA beschlagnahmten Schiffe, die Treibstoff für Kuba transportierten. Die Folge sind landesweite Stromausfälle; die Nationalelektrizität brach im März wieder zusammen. Während Restaurants, Schulen und Krankenhäuser im Dunkeln liegen, können Familien nur in kurzen Stromfenstern kochen, Wäsche waschen oder Handys laden. Dieselengpässe legen den öffentlichen Verkehr und die Müllabfuhr lahm; verdorbene Lebensmittel und Mückenschwärme prägen das Stadtbild.

Kubanische Behörden betonen, dass sie mit Washington im Gespräch seien, doch US‑Präsident Donald Trump verhängte nach der Machtübernahme in Venezuela ein striktes Öl‑Embargo gegen Kuba. Die UN‑Menschenrechts­experten nannten das Vorgehen „eine extreme Form einseitiger wirtschaftlicher Zwangsmaßnahmen“. Die Vereinigten Staaten gestatten lediglich minimalen „humanitären“ Ölverkauf über private Firmen, was den täglichen Bedarf von rund 100 000 Barrel bei weitem nicht deckt. Die USA sehen das Embargo als Druckmittel, um das Ende des kommunistischen Systems zu erzwingen. In Havanna hingegen herrscht Wut: die Bevölkerung sieht sich zwischen einer ineffizienten, repressiven Regierung und einer internationalen Blockade gefangen.

Proteste und wachsender Widerstand
Die Versorgungsengpässe haben auch den Unmut der Bevölkerung verstärkt. Normalerweise sind Proteste in Kuba selten, weil die Regierung scharf gegen Demonstranten vorgeht. Doch im März griffen in Morón wütende Menschen einen Sitz der Kommunistischen Partei an und setzten ihn in Brand. Töpfe- und Pfannen­konzerte („cacerolazos“) ertönen allabendlich, Studierende besetzen Universitäten, und die Zahl der kleineren Protestaktionen stieg laut Menschenrechtsgruppen von 30 im Januar auf 130 in der ersten Märzhälfte. Staatschef Miguel Díaz-Canel räumte ein, dass die langen Stromausfälle „Verzweiflung“ hervorrufen, warnte aber vor „Gewalt und Vandalismus“.

Die Unzufriedenheit äußert sich auch in der digitalen Sphäre. Viele Kubanerinnen und Kubaner beklagen, dass sie selbst für einfache Operationen grundlegende Utensilien wie Skalpelle und Desinfektionsmittel besorgen müssen, weil die staatlichen Kliniken leer sind. Andere vergleichen die missliche Lage mit der Situation in Staaten, die Jahrzehnte autoritärer Herrschaft erlebt haben: Sozialismus funktioniere nur, wenn er sich kapitalistischen Prinzipien öffne, andernfalls drohe der wirtschaftliche Kollaps. Wieder andere fordern offen ein freies Kuba („Cuba libre“) und hoffen auf einen politischen Wandel. Exilkubanerinnen und ‑kubaner berichten, wie sie ihre Familien auf der Insel finanziell unterstützen und die Bewohner zur Standhaftigkeit ermutigen.

Wirtschaftlicher Absturz und Migration
Die Energiekrise verstärkt eine seit Jahren andauernde wirtschaftliche Talfahrt. Tourismus, eine wichtige Einnahmequelle, ist wegen globaler Konflikte fast zum Erliegen gekommen. Lebensmittel, Medikamente und Benzin sind stark rationiert. Die kubanische Währung verliert dramatisch an Wert, und die Preise explodieren. Verschleppte Reformen, Misswirtschaft und Korruption haben weite Teile der Wirtschaft ausgeblutet. Eine Untersuchung des Bush Centers beschreibt, wie die militärische Holding GAESA enorme Vermögenswerte kontrolliert und staatliche Einnahmen am Parlament vorbeischleust. Die Organisation WOLA weist darauf hin, dass die Wirtschaftspolitik des Regimes seit Jahrzehnten scheitert, die U.S.-Sanktionen die Situation verschärfen und der UN‑Generalsekretär vor einem möglichen humanitären „Kollaps“ warnte.

Das Vertrauen in die Zukunft sinkt dramatisch. Seit 2021 haben über eine Million Menschen Kuba verlassen, viele Richtung Lateinamerika und Spanien. In 2025 stellten Kubaner die drittgrößte Gruppe von Asylsuchenden weltweit. Wer bleibt, leidet unter Arbeitslosigkeit, sinkender Kaufkraft und fehlender Grundversorgung. Menschenrechtsorganisationen werfen den Behörden vor, Proteste mit willkürlichen Festnahmen zu unterdrücken; laut NGOs gibt es zwischen 754 und 1 214 politische Gefangene.

Internationale Reaktionen und geopolitische Dimensionen
Der Konflikt um Kuba ist eng mit globaler Machtpolitik verknüpft. Nachdem Washington im Iran- und Venezuela-Konflikt militärisch intervenierte, droht Präsident Trump, „Kuba zu übernehmen“. Politiker wie Marco Rubio drängen auf einen raschen Regimewechsel, während Russland und China die US‑Drohungen als „unzulässige Einmischung“ verurteilen und Havanna symbolisch Unterstützung zusichern. Die Vereinten Nationen fordern sowohl die USA als auch Kuba zu konkreten Schritten auf, um die Versorgung der Bevölkerung sicherzustellen. Kanada und Mexiko haben Hilfslieferungen angekündigt, doch wegen des Embargos reichen sie nicht aus.

In der europäischen Öffentlichkeit wächst der Ruf nach Solidarität. Einige Kommentatoren schlagen vor, einen Teil der deutschen Sondervermögen oder Militär­hilfen für humanitäre Zwecke nach Kuba umzuleiten. Andere warnen davor, das Land dem Einfluss autoritärer Mächte zu überlassen. Gleichzeitig verweisen konservative Stimmen darauf, dass jahrzehntelanger Sozialismus die Misere verursacht habe und das Embargo nur das Scheitern offenlege. Diese Polarisierung erschwert eine kohärente internationale Strategie.

Ausblick: Zwischen Hoffnung und Verzweiflung
Kuba steht an einem Scheideweg. Die wirtschaftliche Misere, die Energiekrise und der Mangel an Lebensmitteln haben das Vertrauen der Bevölkerung in die Führung weiter erodiert. Immer mehr Menschen verlieren die Angst, ihre Unzufriedenheit öffentlich zu zeigen. Regimekritikerinnen und ‑kritiker hoffen auf einen friedlichen Übergang zu demokratischen Verhältnissen, während andere das Eingreifen der internationalen Gemeinschaft verlangen. Die kommenden Monate werden zeigen, ob das kubanische Regime die wirtschaftlichen und sozialen Herausforderungen ohne grundlegende Reformen bewältigen kann – oder ob sich die humanitäre Krise in eine ausgewachsene Katastrophe verwandelt, bei der nur noch internationale Hilfe Schlimmeres verhindern kann.



Vorgestellt


Wirtschaft: Ist Indien wegen Großbritannien so arm?

Die Wirtschaft von Indien stagniert, ein Großteil der Bevölkerung Indiens lebt in bitterer Armut, aber wo liegt der Grund? Ist die ehemalige Kolonialmacht Großbritannien schuld an der Armut von Indien?Schauen Sie sich das Video an, es könnte Sie interessieren....!

Wirtschaft: Afrika, das Milliarden-Grab von China

China ist der größte Kreditgeber in ganz Afrika. Aber aus einem bisher unerklärlichen Grund scheint Pekings Strategie in Bezug auf Afrika zu einem Ende zu kommen. Und die große Frage ist: Warum? Ist Afrika etwa zum finanziellen Milliarden-Grab von China geworden?Schauen Sie isch das Video an, Sie werden vielleicht erstaunt sein was Sie sehen...

Politik: Georgien als Marionetten-Staat von Russland?

Russland ist ein Terror-Staat, dies beweist der kriminelle Angriff der Russen auf das Nachbarland Ukraine; sein "Präsident" Wladimir Putin (72) ist ein ruchloser Kriegsverbrecher! Da passt es in das sprichwörtliche Bild, dass die Russen Marionetten als willfährigen Lakaien benötigen, ist Georgien und sind die Georgier ein solcher Marionetten-Staat der Terror-Russen? Proteste haben sich in ganz Georgien ausgebreitet. Die Regierung blickt zunehmend nach Moskau, während achtzig Prozent der Georgier den Westen wollen. Was bringt die Zukunft, ist Georgien der jüngste Triumph des Massenmörder Wladimir Putin?Schauen Sie sich das Video an, Sie werden vielleicht erstaunt sein...