The China Mail - Zölle: Droht der US-Industrie der Kollaps?

USD -
AED 3.67295
AFN 65.999929
ALL 80.699176
AMD 366.140024
AOA 918.000092
ARS 1496.247598
AUD 1.417022
AWG 1.8025
AZN 1.690302
BAM 1.693949
BBD 2.013026
BDT 123.715983
BHD 0.377098
BIF 2992.5
BMD 1
BND 1.281592
BOB 12.13835
BRL 5.1384
BSD 0.999498
BTN 95.018556
BWP 13.553788
BYN 2.956053
BYR 19600
BZD 2.010125
CAD 1.40155
CDF 2260.999855
CHF 0.807298
CLF 0.023149
CLP 914.049935
CNY 6.750284
CNH 6.74825
COP 3182.06
CRC 453.238407
CUC 1
CUP 26.5
CVE 95.698241
CZK 20.932102
DJF 177.719637
DKK 6.469101
DOP 58.249732
DZD 132.943279
EGP 49.792198
ERN 15
ETB 159.949876
EUR 0.865315
FJD 2.2105
FKP 0.743223
GBP 0.742721
GEL 2.614984
GGP 0.743223
GHS 11.725007
GIP 0.743223
GMD 73.503078
GNF 8782.498682
GTQ 7.623551
GYD 209.07221
HKD 7.84385
HNL 26.859934
HRK 6.521596
HTG 130.679554
HUF 312.767017
IDR 17887
ILS 3.00375
IMP 0.743223
INR 95.080203
IQD 1310.5
IRR 1374800.000116
ISK 122.729736
JEP 0.743223
JMD 158.828319
JOD 0.708988
JPY 157.732047
KES 129.390192
KGS 87.449637
KHR 4052.563599
KMF 426.999784
KRW 1422.120451
KWD 0.30922
KYD 0.83294
KZT 469.017006
LAK 22604.999789
LBP 89550.000258
LKR 335.394689
LRD 181.249726
LSL 16.310182
LTL 2.95274
LVL 0.60489
LYD 6.364993
MAD 9.31375
MDL 17.365547
MGA 4302.498611
MKD 53.292106
MMK 2099.302342
MNT 3598.197717
MOP 8.074676
MRU 40.079798
MUR 46.969977
MVR 15.450288
MWK 1736.999913
MXN 17.235498
MYR 4.093101
MZN 63.909656
NAD 16.320157
NGN 1362.520134
NIO 36.783939
NOK 9.5264
NPR 152.030834
NZD 1.697985
OMR 0.384518
PAB 0.999476
PEN 3.385009
PGK 4.423502
PHP 60.620125
PKR 277.797933
PLN 3.721075
PYG 5960.609053
QAR 3.64575
RON 4.539698
RSD 101.544987
RUB 80.97626
RWF 1466
SAR 3.752529
SBD 8.068348
SCR 14.514992
SDG 600.498029
SEK 9.48649
SGD 1.281198
SLE 24.599098
SOS 600.501083
SRD 37.668024
STD 20697.981008
STN 21.5
SVC 8.745171
SZL 16.309789
THB 33.08978
TJS 9.224886
TMT 3.5
TND 2.913996
TRY 47.566403
TTD 6.779955
TWD 32.271973
TZS 2649.633042
UAH 44.726481
UGX 3727.762476
UYU 40.187774
UZS 11935.000302
VES 754.21125
VND 26251
VUV 119.564009
WST 2.736752
XAF 568.132273
XAG 0.016118
XAU 0.000235
XCD 2.70255
XCG 1.801269
XDR 0.707453
XOF 568.50435
XPF 103.797847
YER 236.875023
ZAR 16.332099
ZMK 9001.20234
ZMW 19.079252
ZWL 321.999592
  • EUR/USD

    0.0004

    1.1559

    +0.03%

  • Euro STOXX 50

    -9.7200

    6476.98

    -0.15%

  • TecDAX

    -35.2500

    3946.73

    -0.89%

  • DAX

    -76.0500

    26126.3

    -0.29%

  • MDAX

    -133.5800

    32426.33

    -0.41%

  • Goldpreis

    9.8000

    4315

    +0.23%

  • SDAX

    -85.5200

    18553.91

    -0.46%


Zölle: Droht der US-Industrie der Kollaps?




US-Präsident Donald J. Trump hat erneut für Schlagzeilen gesorgt: Mit der Ankündigung eines massiven Zolls von 25 % auf alle Stahlimporte – unabhängig vom Herkunftsland – setzt er ein umstrittenes Handelsinstrument ein, das die US-Wirtschaft in Aufruhr versetzt. Experten warnen, dass diese Maßnahme, die am Montag in Kraft treten soll, nicht nur internationale Handelspartner verärgern, sondern auch die heimische Industrie an den Rand des Abgrunds bringen könnte.

Hintergrund der Entscheidung
Trump rechtfertigt die Zölle als Schutzmaßnahme für die amerikanische Stahlindustrie, die er als „strategisch entscheidend“ für die nationale Sicherheit bezeichnet. Bereits während seiner ersten Amtszeit führte er 2018 Zölle von 25 % auf Stahl und 10 % auf Aluminium ein, die auf Section 232 des Trade Expansion Act von 1962 basierten. Damals zielte er vor allem auf Länder wie China ab, deren Stahlüberproduktion den US-Markt überschwemmte. Die aktuelle Entscheidung geht jedoch weiter: Sie unterscheidet nicht zwischen Verbündeten wie Kanada oder der EU und potenziellen Konkurrenten – ein Schritt, der als „handelsrechtlicher Kahlschlag“ kritisiert wird.

Reaktionen aus der Wirtschaft
Die US-Industrie zeigt sich gespalten. Während einige Stahlproduzenten wie Nucor oder U.S. Steel die Maßnahme begrüßen, da sie ihre Marktposition stärken könnte, schlagen andere Sektoren Alarm. Die American Automotive Policy Council (AAPC), die Automobilhersteller wie Ford und General Motors vertritt, warnte bereits, dass höhere Stahlpreise die Produktionskosten erheblich steigern würden. „Ein Auto besteht zu etwa 50 % aus Stahl. Wenn die Preise steigen, wird jedes Fahrzeug teurer – das trifft Verbraucher und gefährdet Arbeitsplätze“, erklärte ein Sprecher der AAPC. Laut einer Studie der Trade Partnership aus dem Jahr 2018 kosteten die damaligen Stahlzölle pro geschaffenen Job in der Stahlindustrie etwa 900.000 US-Dollar – ein Verlustgeschäft für die Gesamtwirtschaft.

Auch die Bauindustrie äußert Bedenken. Stahl ist ein zentraler Baustoff für Infrastrukturprojekte, die Trump selbst als Teil seines „America First“-Programms gefördert hat. Höhere Kosten könnten diese Vorhaben verzögern oder ganz stoppen. „Wir stehen vor einem Paradoxon: Der Präsident will die Industrie retten, aber er stranguliert sie gleichzeitig“, kommentierte ein Vertreter der Associated General Contractors of America.

Internationale Konsequenzen
Die Reaktionen aus dem Ausland lassen nicht lange auf sich warten. Kanada, das etwa 16 % des US-Stahlimports liefert, droht mit Vergeltungszöllen auf US-Produkte wie Milchwaren – ein Konflikt, der bereits jetzt die Märkte nervös macht. Die EU, die ebenfalls betroffen ist, plant Gegenzölle auf amerikanische Waren wie Bourbon oder Motorräder, ähnlich wie nach den Zöllen von 2018. Experten befürchten eine Eskalation zu einem globalen Handelskrieg, der die ohnehin fragile Weltwirtschaft weiter belastet.

Ökonomische Risiken für die USA
Wirtschaftsanalysten sehen in den Zöllen ein zweischneidiges Schwert. Das Peterson Institute for International Economics schätzt, dass die Stahlzölle von 2018 etwa 0,2 % des US-BIP kosteten und mehr Arbeitsplätze in stahlverbrauchenden Industrien vernichteten, als sie in der Stahlproduktion schufen. Mit der neuen, flächendeckenden Erhöhung könnten die Schäden noch größer ausfallen. „Die USA importieren etwa 25 Millionen Tonnen Stahl jährlich. Wenn dieser nun teurer wird, steigen die Kosten für alle Industrien, die darauf angewiesen sind – von Maschinenbau bis Haushaltsgeräte“, erklärt die Ökonomin Dr. Maria Klein vom Institute.

Kritik und Ausblick
Kritiker werfen Trump vor, mit den Zöllen populistische Wahlkampfversprechen über wirtschaftliche Vernunft zu stellen. „Das ist ein Rückfall in protektionistische Zeiten, die wir hinter uns gelassen haben“, sagte Senatorin Elizabeth Warren in einer ersten Stellungnahme. Befürworter hingegen sehen darin eine Chance, die Abhängigkeit von ausländischem Stahl zu reduzieren.

Schwere Zeiten für die US-Industrie?
Ob die Maßnahme die US-Industrie rettet oder zerstört, wird sich in den kommenden Monaten zeigen. Eines steht jedoch fest: Trumps Entscheidung hat bereits jetzt die Märkte massiv erschüttert und die Debatte über Freihandel versus Protektionismus neu entfacht. Die Frage bleibt, ob die „Stahlfaust“ des Präsidenten ein Sieg für „America First“ oder ein kostenintensiver Fehlschlag wird, auszugehen ist eher von einem Szenario, in welchem die US-Industrie durch die Zölle einen massiven Schaden erleidet und US-Präsident Donald J. Trump kleinlaut zurückrudern wird müssen, frei nach dem Motto: "... viele Hunde sind den Hasen tot!"



Vorgestellt


Wirtschaft: Ist Indien wegen Großbritannien so arm?

Die Wirtschaft von Indien stagniert, ein Großteil der Bevölkerung Indiens lebt in bitterer Armut, aber wo liegt der Grund? Ist die ehemalige Kolonialmacht Großbritannien schuld an der Armut von Indien?Schauen Sie sich das Video an, es könnte Sie interessieren....!

Wirtschaft: Afrika, das Milliarden-Grab von China

China ist der größte Kreditgeber in ganz Afrika. Aber aus einem bisher unerklärlichen Grund scheint Pekings Strategie in Bezug auf Afrika zu einem Ende zu kommen. Und die große Frage ist: Warum? Ist Afrika etwa zum finanziellen Milliarden-Grab von China geworden?Schauen Sie isch das Video an, Sie werden vielleicht erstaunt sein was Sie sehen...

Politik: Georgien als Marionetten-Staat von Russland?

Russland ist ein Terror-Staat, dies beweist der kriminelle Angriff der Russen auf das Nachbarland Ukraine; sein "Präsident" Wladimir Putin (72) ist ein ruchloser Kriegsverbrecher! Da passt es in das sprichwörtliche Bild, dass die Russen Marionetten als willfährigen Lakaien benötigen, ist Georgien und sind die Georgier ein solcher Marionetten-Staat der Terror-Russen? Proteste haben sich in ganz Georgien ausgebreitet. Die Regierung blickt zunehmend nach Moskau, während achtzig Prozent der Georgier den Westen wollen. Was bringt die Zukunft, ist Georgien der jüngste Triumph des Massenmörder Wladimir Putin?Schauen Sie sich das Video an, Sie werden vielleicht erstaunt sein...