The China Mail - Scholz schlägt im Streit um Verbrennermotoren in Brüssel Kritik entgegen

USD -
AED 3.67301
AFN 71.021929
ALL 86.757891
AMD 388.845938
ANG 1.80229
AOA 916.000148
ARS 1165.000022
AUD 1.559315
AWG 1.8025
AZN 1.70406
BAM 1.718274
BBD 2.002838
BDT 121.45998
BGN 1.72222
BHD 0.376957
BIF 2973.111879
BMD 1
BND 1.309923
BOB 6.907155
BRL 5.619799
BSD 0.999627
BTN 85.145488
BWP 13.647565
BYN 3.271381
BYR 19600
BZD 2.008021
CAD 1.382775
CDF 2877.999765
CHF 0.824198
CLF 0.024644
CLP 945.690142
CNY 7.269496
CNH 7.2656
COP 4197
CRC 505.357119
CUC 1
CUP 26.5
CVE 96.873243
CZK 21.90485
DJF 178.012449
DKK 6.56135
DOP 58.908545
DZD 132.288977
EGP 50.801298
ERN 15
ETB 133.81045
EUR 0.87892
FJD 2.256403
FKP 0.746656
GBP 0.74686
GEL 2.745039
GGP 0.746656
GHS 14.294876
GIP 0.746656
GMD 71.492633
GNF 8658.065706
GTQ 7.698728
GYD 209.76244
HKD 7.75695
HNL 25.941268
HRK 6.620396
HTG 130.799
HUF 355.319478
IDR 16646.9
ILS 3.62904
IMP 0.746656
INR 85.090398
IQD 1309.571398
IRR 42100.000211
ISK 128.410025
JEP 0.746656
JMD 158.35182
JOD 0.7092
JPY 142.663004
KES 129.349896
KGS 87.450261
KHR 4001.774662
KMF 432.250121
KPW 900.101764
KRW 1422.724972
KWD 0.30632
KYD 0.833044
KZT 511.344318
LAK 21622.072771
LBP 89567.707899
LKR 299.446072
LRD 199.931473
LSL 18.549157
LTL 2.95274
LVL 0.60489
LYD 5.468994
MAD 9.272737
MDL 17.203829
MGA 4511.41031
MKD 54.061297
MMK 2099.785163
MNT 3572.381038
MOP 7.98763
MRU 39.575655
MUR 45.229907
MVR 15.400483
MWK 1733.40069
MXN 19.553103
MYR 4.310956
MZN 64.01011
NAD 18.549157
NGN 1601.519845
NIO 36.785022
NOK 10.359235
NPR 136.237321
NZD 1.68312
OMR 0.384995
PAB 0.999613
PEN 3.664973
PGK 4.141482
PHP 55.858498
PKR 280.826287
PLN 3.75155
PYG 8005.376746
QAR 3.644223
RON 4.374502
RSD 102.966435
RUB 82.000422
RWF 1428.979332
SAR 3.751033
SBD 8.361298
SCR 14.651979
SDG 600.501985
SEK 9.643735
SGD 1.305825
SHP 0.785843
SLE 22.75021
SLL 20969.483762
SOS 571.328164
SRD 36.849418
STD 20697.981008
SVC 8.746876
SYP 13001.961096
SZL 18.542907
THB 33.321501
TJS 10.555936
TMT 3.51
TND 2.990231
TOP 2.342102
TRY 38.501202
TTD 6.782431
TWD 31.975997
TZS 2685.000535
UAH 41.530014
UGX 3663.550745
UYU 42.090559
UZS 12943.724275
VES 86.54811
VND 26005
VUV 121.306988
WST 2.770092
XAF 576.298184
XAG 0.030422
XAU 0.000302
XCD 2.70255
XDR 0.71673
XOF 576.29312
XPF 104.776254
YER 245.050187
ZAR 18.54398
ZMK 9001.200989
ZMW 27.965227
ZWL 321.999592
  • TecDAX

    30.8800

    3637.24

    +0.85%

  • DAX

    156.5400

    22582.37

    +0.69%

  • Euro STOXX 50

    17.4800

    5179.38

    +0.34%

  • SDAX

    92.0600

    15723.2

    +0.59%

  • MDAX

    195.8900

    28628.08

    +0.68%

  • Goldpreis

    -12.7000

    3320.9

    -0.38%

  • EUR/USD

    -0.0015

    1.1378

    -0.13%

Scholz schlägt im Streit um Verbrennermotoren in Brüssel Kritik entgegen
Scholz schlägt im Streit um Verbrennermotoren in Brüssel Kritik entgegen / Foto: © BELGA/AFP

Scholz schlägt im Streit um Verbrennermotoren in Brüssel Kritik entgegen

Auf dem EU-Gipfel in Brüssel ist Bundeskanzler Olaf Scholz (SPD) im Streit um die Zukunft von Autos mit Verbrennermotoren heftige Kritik entgegengeschlagen. "Es ist verstörend, wenn eine Regierung nach anfänglicher Zustimmung plötzlich den Rückwärtsgang einlegt", sagte der lettische Regierungschef Krisjanis Karins am Donnerstag. "Das ist ein sehr schwieriges Zeichen für die Zukunft", fügte er hinzu. Scholz zeigte sich hingegen überzeugt, dass eine Einigung in Reichweite sei.

Textgröße:

Das Thema stand nicht offiziell auf der Tagesordnung des Gipfels, wurde aber von mehreren Staats- und Regierungschefs bei ihrem Eintreffen angesprochen. Das EU-Parlament und die Mitgliedstaaten hatten sich im Oktober geeinigt, dass von 2035 an keine Autos mehr mit Verbrennermotor verkauft werden sollen. Deutschland bremste den Beschluss jedoch in letzter Minute aus, um eine Ausnahme für synthetische Kraftstoffe auszuhandeln; diese gelten als teuer und ineffizient.

Karins warnte vor Schäden für die komplizierte Architektur der Entscheidungsfindung in der EU, wenn das deutsche Beispiel Schule mache. Der belgische Ministerpräsident Alexander De Croo kündigte an, er wolle in dieser Frage Druck auf Scholz machen: "Die meisten Länder sagen, wir haben diese Hürde genommen und können den Kurs nicht einfach ändern", betonte er mit Blick auf das bereits vereinbarte Verbrenner-Aus.

Der luxemburgische Regierungschef Xavier Bettel warnte davor, den deutschen Forderungen zu großen Raum auf dem Gipfel einzuräumen: "Wir haben ja eine Agenda, und es ist kein Wunschkonzert, wenn wir nach Brüssel kommen", sagte Bettel.

Scholz sah seinerseits die Gespräche zwischen der Bundesregierung und der EU-Kommission "auf gutem Weg". Er verwies auf die Zusage der Kommission, eine Lösung für synthetische Kraftstoffe, sogenannte E-Fuels, zu prüfen. "Es geht jetzt eigentlich nur noch ganz pragmatisch darum, den richtigen Weg zu finden, diese von der Kommission ja längst gegebene Zusage umzusetzen", fügte Scholz hinzu.

"Es ist immer richtig, sich an die eigenen Zusagen zu halten", betonte er mit Blick auf die EU-Kommission. Tatsächlich ist der Prüfauftrag bereits in dem Gesetz enthalten. Allerdings sieht er keine Frist vor, innerhalb derer sich die EU-Kommission dazu äußern soll.

Auch EU-Parlamentspräsidentin Roberta Metsola mischte sich in den Streit ein und forderte, die Regel wie beschlossen "ohne weitere Verzögerung" anzunehmen. "Die Entscheidung, den Gesetzgebungsprozess zu dem vereinbarten Text zu verzögern, unterminiert die Glaubwürdigkeit des gesamten legislativen Prozesses auf EU-Ebene", warnte Metsola in dem von der "Süddeutschen Zeitung" am Donnerstag in Auszügen veröffentlichten Schreiben.

Als Sondergast bei dem EU-Gipfel war UN-Generalsekretär António Guterres eingeladen, der zu Beginn des Treffens zu einem entschiedeneren Kampf gegen den Klimawandel aufrief. "Der jüngste Bericht des Weltklimarats zeigt, wie dramatisch die Lage ist", sagte Guterres. "Wir sind kurz vor dem Punkt, an dem das 1,5-Grad-Ziel nicht mehr erreichbar ist", sagte Guterres weiter. "Wir müssen sehr entschieden handeln, (...) und dabei setzen wir auf die Führungsrolle der EU." Das Verbrenner-Aus gilt als wichtiger Baustein, damit die EU ihre Klimaziele erreichen kann.

Am Nachmittag war ein Video-Gespräch mit dem ukrainischen Präsident Wolodymyr Selenskyj geplant. Die EU-Spitzen wollen bei dem Gipfel milliardenschwere Munitionslieferungen an die Ukraine billigen, binnen eines Jahres sollen eine Million Schuss Artillerie-Munition an Kiew geliefert werden.

Frankreichs Präsident Emmanuel Macron wollte erst am Nachmittag zum Gipfel kommen. Es wurde erwartet, dass sich Macron für eine "strategische Diskussion" über die Rolle der Atomkraft bei der Dekarbonisierung der Wirtschaft einsetzt - ein weiteres Thema, bei dem Frankreich und Deutschland unterschiedlicher Meinung sind.

R.Lin--ThChM