The China Mail - Fünf Tote durch Sturm "Ciaran" in der Toskana - Europaweit zwölf Opfer

USD -
AED 3.67315
AFN 63.999974
ALL 81.115938
AMD 369.999734
ANG 1.789884
AOA 917.999755
ARS 1387.744199
AUD 1.382285
AWG 1.80125
AZN 1.697339
BAM 1.65949
BBD 2.014662
BDT 122.963617
BGN 1.668102
BHD 0.37735
BIF 2975
BMD 1
BND 1.266376
BOB 6.911825
BRL 4.9386
BSD 1.000288
BTN 94.642615
BWP 13.384978
BYN 2.824803
BYR 19600
BZD 2.011777
CAD 1.363675
CDF 2316.000278
CHF 0.779204
CLF 0.022782
CLP 896.639463
CNY 6.81125
CNH 6.812615
COP 3728.85
CRC 456.404426
CUC 1
CUP 26.5
CVE 93.949729
CZK 20.71675
DJF 177.719886
DKK 6.36142
DOP 59.54976
DZD 132.197561
EGP 52.719202
ERN 15
ETB 157.104736
EUR 0.851305
FJD 2.184901
FKP 0.736622
GBP 0.735778
GEL 2.690185
GGP 0.736622
GHS 11.250171
GIP 0.736622
GMD 73.501203
GNF 8779.999483
GTQ 7.635589
GYD 209.238393
HKD 7.83525
HNL 26.592734
HRK 6.412903
HTG 130.892895
HUF 304.631005
IDR 17319.8
ILS 2.903605
IMP 0.736622
INR 94.492902
IQD 1310
IRR 1312999.999574
ISK 122.420257
JEP 0.736622
JMD 157.609595
JOD 0.708985
JPY 156.451497
KES 129.179685
KGS 87.420499
KHR 4013.50327
KMF 418.999682
KPW 900.003495
KRW 1446.229719
KWD 0.30796
KYD 0.83356
KZT 463.200855
LAK 21969.999908
LBP 89550.000315
LKR 320.221287
LRD 183.574963
LSL 16.535022
LTL 2.95274
LVL 0.60489
LYD 6.340029
MAD 9.1985
MDL 17.194712
MGA 4167.797991
MKD 52.479909
MMK 2099.549246
MNT 3579.649525
MOP 8.073157
MRU 39.896569
MUR 46.804285
MVR 15.454949
MWK 1741.999633
MXN 17.250302
MYR 3.924973
MZN 63.909932
NAD 16.534964
NGN 1362.000175
NIO 36.80763
NOK 9.30304
NPR 151.428014
NZD 1.67882
OMR 0.384525
PAB 1.000288
PEN 3.462503
PGK 4.349394
PHP 60.688006
PKR 278.774956
PLN 3.602335
PYG 6121.903517
QAR 3.644022
RON 4.483968
RSD 99.92897
RUB 74.753225
RWF 1460
SAR 3.751823
SBD 8.032258
SCR 13.8758
SDG 600.500027
SEK 9.235865
SGD 1.26835
SHP 0.746601
SLE 24.64973
SLL 20969.496166
SOS 571.501551
SRD 37.411003
STD 20697.981008
STN 20.78808
SVC 8.752206
SYP 111.203697
SZL 16.3004
THB 32.221979
TJS 9.347679
TMT 3.505
TND 2.906356
TOP 2.40776
TRY 45.211402
TTD 6.778611
TWD 31.391985
TZS 2592.183037
UAH 43.857246
UGX 3761.369807
UYU 40.193288
UZS 12078.298941
VES 493.496435
VND 26325
VUV 118.250426
WST 2.722585
XAF 556.574973
XAG 0.012958
XAU 0.000213
XCD 2.70255
XCG 1.802793
XDR 0.696429
XOF 556.577334
XPF 101.875006
YER 238.625047
ZAR 16.40295
ZMK 9001.197124
ZMW 18.930729
ZWL 321.999592
  • MDAX

    646.6900

    31779.41

    +2.03%

  • DAX

    516.9900

    24918.69

    +2.07%

  • TecDAX

    5.5000

    3810.45

    +0.14%

  • Euro STOXX 50

    157.5000

    6027.13

    +2.61%

  • SDAX

    165.2200

    18348.1

    +0.9%

  • Goldpreis

    8.8000

    4703.1

    +0.19%

  • EUR/USD

    0.0055

    1.1752

    +0.47%

Fünf Tote durch Sturm "Ciaran" in der Toskana - Europaweit zwölf Opfer
Fünf Tote durch Sturm "Ciaran" in der Toskana - Europaweit zwölf Opfer / Foto: © Vigili del Fuoco/AFP/Archiv

Fünf Tote durch Sturm "Ciaran" in der Toskana - Europaweit zwölf Opfer

Durch den Sturm "Ciaran" sind in der italienischen Toskana mindestens fünf Menschen getötet worden. "Was heute Nacht in der Toskana geschah, hat einen Namen: Klimawandel," erklärte Gouverneur Eugenio Giani am Freitag. Insgesamt kamen in Europa damit seit dem frühen Donnerstagmorgen zwölf Menschen durch "Ciaran" ums Leben, unter ihnen zwei Deutsche.

Textgröße:

Die italienische Regierung erklärte den Notstand für die Toskana. Regierungschefin Giorgia Meloni verfolge die Ereignisse "mit großer Sorge", hieß es in einer Mitteilung.

Zu den Toten in der Toskana zählt ein 85 Jahre alter Mann, der in seiner überfluteten Wohnung in der Gemeinde Montemurlo nordwestlich von Florenz ertrank. Eine weitere Bewohnerin des Ortes, eine 84-jährige Frau, starb an den Folgen eines Schwächeanfalls. In dem Ort wurden 20 Zentimeter Niederschlag innerhalb weniger Stunden gemessen, so viel wie nie zuvor seit Beginn der Messungen.

Das Auswärtige Amt in Berlin veröffentlichte einen neuen Reisehinweis und rät vorerst dazu, nicht notwendige, touristische Reisen in die Region Friaul-Julisch-Venetien zu vermeiden. Zudem sollte in den besonders betroffenen Gebieten auf Autofahrten verzichtet.

Die heftigen Regenfälle ließen in der Toskana Flüsse über die Ufer treten und führten zu Überschwemmungen. In mehreren Orten der beliebten Urlaubsregion wälzten sich am Freitag Schlamm- und Wassermassen durch die Straßen. Betroffene begannen, ihre Häuser auszuräumen und mit Schlamm verschmutzte Möbel auf die Straße zu stellen.

In der Umgebung von Florenz, Pisa und Prato rückte die Feuerwehr dutzende Male aus, um Autofahrer zu retten, die in ihren Fahrzeugen in überfluteten Tunneln oder wegen umgestürzter Bäume auf der Fahrbahn festsaßen. Drei Krankenhäuser der Region waren von Überschwemmungen betroffen.

In Florenz sei die Lage "kritisch", erklärte Bürgermeister Dario Nardelle in der Nacht im Onlinedienst X (vormals Twitter). Der Sturm erreichte auch Venedig, wo örtlichen Medien zufolge zwei Menschen vermisst wurden. Im Laufe des Freitags schwächte der Regen in der Region ab oder hörte ganz auf.

"Die Bilanz ist schlimm", konstatierte auch Frankreichs Premierministerin Elisabeth Borne. In Frankreich habe es zwei Tote und 47 Verletzte gegeben. Am Vormittag waren im Land noch mehr als eine halbe Million Haushalte ohne Strom, davon die Hälfte in der Bretagne. Vor allem im Finistère, im Westen der Bretagne, seien manche Stromleitungen durch umstürzende Bäume "geradezu zerhackt", sagte Regierungssprecher Olivier Véran. Dort waren in der Nacht zum Donnerstag Windstöße von mehr als 200 Stundenkilometern gemessen worden.

Im Département Hauts-de-France nördlich von Paris fielen am Freitag noch zahlreiche Regionalzüge aus. "Die Fernverbindungen sind kaum beeinträchtigt", sagte Verkehrsminister Clément Beaune. Am Wochenende enden die französischen Herbstferien, es werden 1,5 Millionen Reisende erwartet.

Frankreichs Präsident Emmanuel Macron wurde an Freitagnachmittag in Plougastel in der Bretagne erwartet. Dort wolle er den Nothelfern danken und mit Betroffenen sprechen. An der französischen Atlantikküste wurde derweil mit einem weiteren, aber schwächeren Sturmtief gerechnet. Spanien behielt für die Region Galicien und für das Baskenland am Freitag die höchste Alarmstufe bei.

"Ciaran" war in der Nacht zum Donnerstag auf Festland-Europa getroffen und dann nach und nach mit Spitzenböen um die 200 Stundenkilometer und heftigem Regen über Teile Westeuropas hinweggefegt. Im niedersächsischen Goslar starb am Donnerstag eine 46-jährige Frau aus Bayern durch einen umstürzenden Baum. In der belgischen Stadt Gent starb ein fünf Jahre altes ukrainisches Kind, das draußen spielte und von einem herabstürzenden Ast getroffen wurde. Ebenfalls in Gent wurde eine 64-jährige Frau aus Deutschland getötet, die in Belgien zu Besuch war.

Insgesamt wurden aus den betroffenen Ländern zwölf Todesfälle gemeldet, die meisten wurden durch umstürzende Bäume verursacht.

K.Leung--ThChM