The China Mail - Studie: 47.690 Hitzetote in Europa im Jahr 2023

USD -
AED 3.67295
AFN 66.503991
ALL 80.603989
AMD 366.170403
AOA 917.000367
ARS 1491.937904
AUD 1.414627
AWG 1.80125
AZN 1.70397
BAM 1.696506
BBD 2.013896
BDT 123.776354
BHD 0.377104
BIF 2987.5
BMD 1
BND 1.281271
BOB 11.884005
BRL 5.083304
BSD 0.999879
BTN 95.145572
BWP 13.496235
BYN 2.977343
BYR 19600
BZD 2.010921
CAD 1.39555
CDF 2262.50392
CHF 0.80802
CLF 0.023137
CLP 913.560396
CNY 6.747604
CNH 6.743285
COP 3157.16
CRC 454.53954
CUC 1
CUP 26.5
CVE 95.703894
CZK 20.982104
DJF 177.720393
DKK 6.46804
DOP 58.250393
DZD 132.93304
EGP 49.555853
ERN 15
ETB 160.000358
EUR 0.86495
FJD 2.20855
FKP 0.743241
GBP 0.741235
GEL 2.610391
GGP 0.743241
GHS 11.76039
GIP 0.743241
GMD 73.503851
GNF 8775.000355
GTQ 7.628986
GYD 209.187745
HKD 7.84315
HNL 26.880388
HRK 6.518804
HTG 130.738004
HUF 314.060388
IDR 17801
ILS 2.99985
IMP 0.743241
INR 95.13785
IQD 1310.5
IRR 1375550.000352
ISK 123.340386
JEP 0.743241
JMD 158.790465
JOD 0.70904
JPY 157.80604
KES 128.780385
KGS 87.450384
KHR 4052.503796
KMF 426.00035
KRW 1407.890383
KWD 0.30866
KYD 0.833247
KZT 468.616634
LAK 22582.503779
LBP 89550.000349
LKR 335.380452
LRD 181.550382
LSL 16.130381
LTL 2.95274
LVL 0.60489
LYD 6.365039
MAD 9.305039
MDL 17.387495
MGA 4310.000347
MKD 53.374161
MMK 2099.552715
MNT 3596.040078
MOP 8.079926
MRU 40.090379
MUR 47.050378
MVR 15.450378
MWK 1737.000345
MXN 17.136204
MYR 4.090104
MZN 63.905039
NAD 16.250377
NGN 1364.860377
NIO 36.795607
NOK 9.51237
NPR 152.232915
NZD 1.696641
OMR 0.382792
PAB 0.999866
PEN 3.385039
PGK 4.42225
PHP 60.705038
PKR 277.803701
PLN 3.719205
PYG 5945.498155
QAR 3.644504
RON 4.536304
RSD 102.024038
RUB 81.892834
RWF 1465
SAR 3.780227
SBD 8.065696
SCR 14.475038
SDG 600.503676
SEK 9.480804
SGD 1.278204
SLE 24.603667
SOS 600.503662
SRD 37.866504
STD 20697.981008
STN 21.375
SVC 8.749095
SZL 16.245038
THB 33.050369
TJS 9.223917
TMT 3.51
TND 2.912038
TRY 47.697504
TTD 6.777323
TWD 32.250604
TZS 2647.503038
UAH 44.783463
UGX 3724.827703
UYU 40.249652
UZS 11950.000334
VES 755.762404
VND 26204.5
VUV 119.010387
WST 2.728415
XAF 568.992228
XAG 0.015756
XAU 0.00023
XCD 2.70255
XCG 1.802071
XDR 0.708194
XOF 568.000332
XPF 103.350363
YER 238.403589
ZAR 16.14632
ZMK 9001.203584
ZMW 18.872278
ZWL 321.999592
  • Goldpreis

    101.7000

    4401.3

    +2.31%

  • Euro STOXX 50

    21.3000

    6523.86

    +0.33%

  • SDAX

    94.8200

    18659.63

    +0.51%

  • DAX

    179.3200

    26319.45

    +0.68%

  • TecDAX

    67.7900

    4068.78

    +1.67%

  • MDAX

    -23.9200

    32407.2

    -0.07%

  • EUR/USD

    0.0037

    1.1562

    +0.32%

Studie: 47.690 Hitzetote in Europa im Jahr 2023
Studie: 47.690 Hitzetote in Europa im Jahr 2023 / Foto: © AFP

Studie: 47.690 Hitzetote in Europa im Jahr 2023

In Europa sind einer Studie zufolge im Jahr 2023 schätzungsweise 47.690 Menschen an den Folgen von Hitze gestorben. Wie aus dem am Montag in der Fachzeitschrift "Nature Medicine" veröffentlichten Papier des Instituts ISGlobal mit Sitz in Barcelona hervorgeht, war das vergangene Jahr das mit den zweitmeisten Hitzetoten der vergangenen zehn Jahre. Lediglich 2022 habe die geschätzte Zahl mit mehr als 60.000 noch höher gelegen.

Textgröße:

Die Studienautoren betonten, bei der Zahl handle es sich um eine Schätzung. Mit 95-prozentiger Wahrscheinlichkeit bewege sich die Anzahl der Hitzetoten in Europa im Jahr 2023 aber zwischen 28.853 und 66.525.

Für die Studie wurden Temperaturaufzeichnungen und Sterbezahlen aus 35 europäischen Ländern ausgewertet. Am höchsten sei das Risiko für die Ältesten, betonten die Autoren. Mehr als die Hälfte der registrierten Hitzetoten ereignete sich demnach während der Hitzewellen zwischen Mitte Juli und August 2023.

In dieser Zeit wurden unter anderem am 18. Juli auf Sizilien 44 Grad Celsius gemessen, in Griechenland wüteten Waldbrände, durch die mehrere Menschen ums Leben kamen. Neben den südeuropäischen Ländern litten aber auch andere Länder wie die baltischen Staaten unter extremer Hitze.

Die Autoren der Studie unterstrichen auch, dass die Zahl der Toten ohne staatliche Anpassungsmaßnahmen um 80 Prozent höher gewesen wären. Es seien "weitere wirksame Strategien" nötig, um die Zahl der Toten künftig zu senken. Die Studienautoren verwiesen darauf, dass aufgrund der menschengemachten Klimaerwärmung mit einer höheren Zahl an Hitzeopfern zu rechnen sei. Daher bedürfe es auch proaktiver Maßnahmen zur Bekämpfung der Erderwärmung.

Derweil meldete die US-Behörde für Ozean- und Atmosphärenforschung (NOAA) in ihrem monatlichen Bericht, dass der vergangene Monat der heißeste Juli aller Zeiten gewesen sei. Dies sei der 14. Monat in Folge mit Rekordtemperaturen. Demnach lag die globale Temperatur 1,21 Grad Celsius über dem Durchschnitt des 20. Jahrhunderts von 15,8 Grad. Die Wahrscheinlichkeit, dass 2024 das wärmste Jahr aller Zeiten werde, betrage 77 Prozent.

Das EU-Erdbeobachtungsprogramm Copernicus, das anderes Datenmaterial verwendet als die NOAA, hatte vergangene Woche mitgeteilt, der Juli sei etwas weniger warm gewesen als der Vorjahresmonat. Die Durchschnittstemperatur habe bei 16,91 Grad gelegen - und damit 0,04 Grad unter dem bisherigen Rekordwert vom Juli 2023.

Beide Behörden stimmen allerdings darin überein, dass es sich bei den Rekordtemperaturen um einen alarmierenden Trend handele.

Laut der NOAA, die über Daten der vergangenen 175 Jahre verfügt, dürfte 2024 auf jeden Fall eines der fünf heißesten Jahre aller Zeiten werden. Die US-Behörde verwies auf eine Serie von Hitzewellen am Mittelmeer und in Golfstaaten. Copernicus und die US-Wissenschaftler stimmten zudem darin überein, dass die Ozeantemperaturen im Juli die zweitwärmsten seit Beginn der Aufzeichnungen waren.

Europa hat seit Beginn des Jahrhunderts eine zunehmende Zahl von Hitzewellen verzeichnet. Nach Angaben der Vereinten Nationen steigen die Temperaturen in Europa schneller als in den übrigen Erdteilen.

O.Tse--ThChM