The China Mail - Australien mit Türkei als Ort der UN-Klimakonferenz 2026 einverstanden

USD -
AED 3.672502
AFN 63.496378
ALL 81.115938
AMD 369.999665
ANG 1.789884
AOA 918.000242
ARS 1385.947016
AUD 1.381817
AWG 1.8
AZN 1.696371
BAM 1.65949
BBD 2.014662
BDT 122.963617
BGN 1.668102
BHD 0.378004
BIF 2979.907684
BMD 1
BND 1.266376
BOB 6.911825
BRL 4.942801
BSD 1.000288
BTN 94.642615
BWP 13.384978
BYN 2.824803
BYR 19600
BZD 2.011777
CAD 1.362275
CDF 2314.999906
CHF 0.77918
CLF 0.022769
CLP 896.079981
CNY 6.83035
CNH 6.811775
COP 3702.49
CRC 456.404426
CUC 1
CUP 26.5
CVE 93.559486
CZK 20.70355
DJF 178.124152
DKK 6.35852
DOP 59.588547
DZD 132.186603
EGP 52.6505
ERN 15
ETB 156.186957
EUR 0.85088
FJD 2.1849
FKP 0.736622
GBP 0.735325
GEL 2.689674
GGP 0.736622
GHS 11.253564
GIP 0.736622
GMD 73.000009
GNF 8779.35786
GTQ 7.635589
GYD 209.238393
HKD 7.83541
HNL 26.592734
HRK 6.410103
HTG 130.892895
HUF 305.283499
IDR 17323.75
ILS 2.903605
IMP 0.736622
INR 94.367801
IQD 1310.201485
IRR 1315999.999814
ISK 122.17994
JEP 0.736622
JMD 157.609595
JOD 0.709022
JPY 156.406972
KES 129.202579
KGS 87.420504
KHR 4009.129786
KMF 420.501037
KPW 900.003495
KRW 1447.46973
KWD 0.30796
KYD 0.83356
KZT 463.200855
LAK 21973.425197
LBP 89575.838311
LKR 320.221287
LRD 183.554507
LSL 16.305407
LTL 2.95274
LVL 0.60489
LYD 6.331536
MAD 9.184383
MDL 17.194712
MGA 4167.797991
MKD 52.453339
MMK 2099.549246
MNT 3579.649525
MOP 8.073157
MRU 39.923296
MUR 46.779996
MVR 15.454967
MWK 1734.489547
MXN 17.240451
MYR 3.924967
MZN 63.896414
NAD 16.305476
NGN 1362.069874
NIO 36.80763
NOK 9.271394
NPR 151.428014
NZD 1.67826
OMR 0.384503
PAB 1.000288
PEN 3.489513
PGK 4.349394
PHP 60.738041
PKR 278.705369
PLN 3.60165
PYG 6121.903517
QAR 3.646584
RON 4.482598
RSD 99.880027
RUB 74.998128
RWF 1462.717214
SAR 3.751823
SBD 8.032258
SCR 13.733854
SDG 600.489513
SEK 9.221995
SGD 1.268455
SHP 0.746601
SLE 24.625002
SLL 20969.496166
SOS 571.629786
SRD 37.410973
STD 20697.981008
STN 20.78808
SVC 8.752206
SYP 111.203697
SZL 16.3004
THB 32.245018
TJS 9.347679
TMT 3.505
TND 2.906356
TOP 2.40776
TRY 45.221299
TTD 6.778611
TWD 31.381979
TZS 2592.183047
UAH 43.857246
UGX 3761.369807
UYU 40.193288
UZS 12078.298941
VES 493.49396
VND 26325
VUV 118.250426
WST 2.722585
XAF 556.574973
XAG 0.012924
XAU 0.000213
XCD 2.70255
XCG 1.802793
XDR 0.696429
XOF 556.577334
XPF 101.191284
YER 238.580153
ZAR 16.38915
ZMK 9001.215562
ZMW 18.930729
ZWL 321.999592
  • MDAX

    646.6900

    31779.41

    +2.03%

  • SDAX

    165.2200

    18348.1

    +0.9%

  • Goldpreis

    130.6000

    4699.1

    +2.78%

  • Euro STOXX 50

    157.5000

    6027.13

    +2.61%

  • DAX

    516.9900

    24918.69

    +2.07%

  • EUR/USD

    0.0050

    1.1747

    +0.43%

  • TecDAX

    5.5000

    3810.45

    +0.14%

Australien mit Türkei als Ort der UN-Klimakonferenz 2026 einverstanden
Australien mit Türkei als Ort der UN-Klimakonferenz 2026 einverstanden / Foto: © AFP/Archiv

Australien mit Türkei als Ort der UN-Klimakonferenz 2026 einverstanden

Antalya, nicht Adelaide: Im seit Monaten geführten Streit um den Ausrichtungsort der nächsten UN-Klimakonferenz (COP31) hat die Türkei sich gegen Australien durchgesetzt. Australien sei einverstanden, dass die Konferenz im kommenden Jahr in der Türkei stattfindet, sagte der deutsche Umwelt-Staatssekretär Jochen Flasbarth am Mittwoch der Nachrichtenagentur AFP. Diskutiert wird nach Angaben aus Verhandlungskreisen aber noch darüber, die COP31-Präsidentschaft zwischen den beiden Ländern vor und während der Konferenz aufzuteilen. Pazifische Inselstaaten beklagten die Entscheidung gegen eine Ausrichtung der Konferenz im Pazifikraum.

Textgröße:

Streit um die Ausrichtung der Weltklimakonferenzen hat es schon in der Vergangenheit gegeben, allerdings nie so langwierig wie dieses Mal.

Die UN-Klimakonferenzen werden turnusmäßig von fünf regionalen Blöcken organisiert. Diese müssen das Gastgeberland jeweils einstimmig auswählen. Turnusgemäß ist im kommenden Jahr die Gruppe der westeuropäischen und anderer westlicher Staaten an der Reihe. Dazu gehören zwei Dutzend Länder, die meisten in Europa. Aber auch die Türkei, Australien, Kanada und einige weitere Staaten zählen dazu.

Umwelt-Staatssekretär Flasbarth, der die Sitzung der Gruppe in Belém geleitet hatte, sagte AFP, es gebe in der Gruppe keine grundsätzlichen Bedenken gegen den Kompromiss. Es sei "außergewöhnlich, dass zwei Länder von sehr unterschiedlichen Enden der Erde, die aber in einer Gruppe sind, eine Einigung erzielen", hob er hervor.

Flasbarth sprach von einer "innovativen" Lösung. Und weil sie so ungewöhnlich sei, bräuchten die Mitglieder der Gruppe noch mehr Informationen, was genau sie beinhalte. Wenn diese Informationen schriftlich vorlägen, werde er ein weiteres Treffen einberufen - "und dann werden wir sehr schnell entscheiden", fügte Flasbarth hinzu.

Der australische Klimaminister Chris Bowen erklärte, sein Land habe eine Lösung erreichen wollen, "die für Australien, den Pazifikraum und auch den multilateralen Prozess funktioniert". "Wir werden sehr bald mehr dazu sagen", fügte er hinzu.

Australien hatte bei der Bewerbung für die Ausrichtung der Weltklimakonferenz auch damit argumentiert, dass es auf Folgen des Klimawandels im Pazifik und in den dortigen besonders anfälligen kleinen Inselstaaten aufmerksam machen wolle. Aus Verhandlungskreisen verlautete am Mittwochabend, dass dem Kompromiss zufolge die Konferenz zur Vorbereitung der nächsten Weltklimakonferenz, die sogenannte Pre-COP, "von den pazifischen Inselstaaten ausgerichtet" werde.

Nichtsdestotrotz beklagten einige pazifische Inselstaaten die Entscheidung gegen eine Ausrichtung in Australien. "Wir sind alle nicht glücklich und enttäuscht, dass es so ausgegangen ist", sagte der Außenminister von Papua-Neuguinea, Justin Tkatchenko, AFP. Die Pazifischen Inselstaaten seien erneut von der bürokratischen Maschinerie der COP enttäuscht worden. "Was hat die COP über die Jahre erreicht? Nichts", sagte Tkatchenko. "Es ist nur ein Gerede und zieht die großen Umweltverschmutzer nicht zur Verantwortung."

Der frühere Regierungschef von Tuvalu, Bikenibeu Paeniu, äußerte sich enttäuscht über die verpasste Chance einer COP im Pazifikraum. "Was für ein Verlust, aber der Pazifik wird seinen Kampf auf jeden Fall fortsetzen", sagte er AFP. Tuvalu gehört zu den am stärksten durch den Klimawandel bedrohten Gebieten der Welt. Nach Einschätzung von Wissenschaftlern dürfte der Inselstaat wegen des steigenden Meeresspiegels innerhalb der kommenden 80 Jahre unbewohnbar werden. Zwei der neun Korallenatolle von Tuvalu sind bereits weitgehend überflutet.

Die Entscheidung über den nächsten Ausrichtungsort der COP31 muss bis Freitag gefällt sein. Die Türkei will die Konferenz mit zehntausenden Teilnehmern im Badeort Antalya abhalten. Hätten sich die Türkei und Australien nicht einigen können, hätte die COP31 automatisch in Bonn stattgefunden, dem Sitz des UN-Klimasekretariats. Diese Lösung wegen eines fehlenden Konsenses wäre ein beispielloser Vorgang gewesen.

Der australische Regierungschef Anthony Albanese hatte am Dienstag erkennen lassen, dass er dies vermeiden will. "Das wird kein gutes Signal senden über die Einigung, die es braucht, damit die Welt beim Klima handelt", sagte er.

Am Tag zuvor hatte er einen türkischen Vorschlag zur gemeinsamen Präsidentschaft der COP31 allerdings abgelehnt, da dies im Rahmenübereinkommen der Vereinten Nationen über Klimaänderungen nicht vorgesehen sei. Australien hatte die COP31 in Adelaide im Süden des Landes ausrichten wollen.

Für die COP32 im Jahr 2027 steht die Entscheidung schon fest: Die afrikanischen Staaten einigten sich auf Äthiopien als Gastgeberland.

B.Chan--ThChM