The China Mail - Deutscher CO2-Ausstoß 2025 kaum gesunken - Verbände warnen vor Zielverfehlung

USD -
AED 3.672502
AFN 63.496378
ALL 81.115938
AMD 369.999665
ANG 1.789884
AOA 918.000242
ARS 1385.947016
AUD 1.381817
AWG 1.8
AZN 1.696371
BAM 1.65949
BBD 2.014662
BDT 122.963617
BGN 1.668102
BHD 0.378004
BIF 2979.907684
BMD 1
BND 1.266376
BOB 6.911825
BRL 4.942801
BSD 1.000288
BTN 94.642615
BWP 13.384978
BYN 2.824803
BYR 19600
BZD 2.011777
CAD 1.362275
CDF 2314.999906
CHF 0.77918
CLF 0.022769
CLP 896.079981
CNY 6.83035
CNH 6.811775
COP 3702.49
CRC 456.404426
CUC 1
CUP 26.5
CVE 93.559486
CZK 20.70355
DJF 178.124152
DKK 6.35852
DOP 59.588547
DZD 132.186603
EGP 52.6505
ERN 15
ETB 156.186957
EUR 0.85088
FJD 2.1849
FKP 0.736622
GBP 0.735325
GEL 2.689674
GGP 0.736622
GHS 11.253564
GIP 0.736622
GMD 73.000009
GNF 8779.35786
GTQ 7.635589
GYD 209.238393
HKD 7.83541
HNL 26.592734
HRK 6.410103
HTG 130.892895
HUF 305.283499
IDR 17323.75
ILS 2.903605
IMP 0.736622
INR 94.367801
IQD 1310.201485
IRR 1315999.999814
ISK 122.17994
JEP 0.736622
JMD 157.609595
JOD 0.709022
JPY 156.406972
KES 129.202579
KGS 87.420504
KHR 4009.129786
KMF 420.501037
KPW 900.003495
KRW 1447.46973
KWD 0.30796
KYD 0.83356
KZT 463.200855
LAK 21973.425197
LBP 89575.838311
LKR 320.221287
LRD 183.554507
LSL 16.305407
LTL 2.95274
LVL 0.60489
LYD 6.331536
MAD 9.184383
MDL 17.194712
MGA 4167.797991
MKD 52.453339
MMK 2099.549246
MNT 3579.649525
MOP 8.073157
MRU 39.923296
MUR 46.779996
MVR 15.454967
MWK 1734.489547
MXN 17.240451
MYR 3.924967
MZN 63.896414
NAD 16.305476
NGN 1362.069874
NIO 36.80763
NOK 9.271394
NPR 151.428014
NZD 1.67826
OMR 0.384503
PAB 1.000288
PEN 3.489513
PGK 4.349394
PHP 60.738041
PKR 278.705369
PLN 3.60165
PYG 6121.903517
QAR 3.646584
RON 4.482598
RSD 99.880027
RUB 74.998128
RWF 1462.717214
SAR 3.751823
SBD 8.032258
SCR 13.733854
SDG 600.489513
SEK 9.221995
SGD 1.268455
SHP 0.746601
SLE 24.625002
SLL 20969.496166
SOS 571.629786
SRD 37.410973
STD 20697.981008
STN 20.78808
SVC 8.752206
SYP 111.203697
SZL 16.3004
THB 32.245018
TJS 9.347679
TMT 3.505
TND 2.906356
TOP 2.40776
TRY 45.221299
TTD 6.778611
TWD 31.381979
TZS 2592.183047
UAH 43.857246
UGX 3761.369807
UYU 40.193288
UZS 12078.298941
VES 493.49396
VND 26325
VUV 118.250426
WST 2.722585
XAF 556.574973
XAG 0.012924
XAU 0.000213
XCD 2.70255
XCG 1.802793
XDR 0.696429
XOF 556.577334
XPF 101.191284
YER 238.580153
ZAR 16.38915
ZMK 9001.215562
ZMW 18.930729
ZWL 321.999592
  • MDAX

    646.6900

    31779.41

    +2.03%

  • SDAX

    165.2200

    18348.1

    +0.9%

  • Goldpreis

    130.6000

    4699.1

    +2.78%

  • Euro STOXX 50

    157.5000

    6027.13

    +2.61%

  • DAX

    516.9900

    24918.69

    +2.07%

  • EUR/USD

    0.0050

    1.1747

    +0.43%

  • TecDAX

    5.5000

    3810.45

    +0.14%

Deutscher CO2-Ausstoß 2025 kaum gesunken -  Verbände warnen vor Zielverfehlung

Deutscher CO2-Ausstoß 2025 kaum gesunken - Verbände warnen vor Zielverfehlung

Die Treibhausgasemissionen in Deutschland sind vorläufigen Berechnungen zufolge im vergangenen Jahr weniger stark gesunken als zuvor. Deutschland habe 2025 insgesamt 640 Millionen Tonnen CO2 ausgestoßen und damit 1,5 Prozent weniger als im Vorjahr, teilte die Denkfabrik Agora Energiewende am Mittwoch mit. Das Bundesumweltministerium stellte zusätzliche Klimaschutzmaßnahmen in Aussicht.

Textgröße:

"Zwar hält die Bundesrepublik das nationale Jahresemissionsziel für 2025 ein, insgesamt fiel die Minderung jedoch weniger als halb so hoch aus wie noch im Vorjahr", erklärte Agora Energiewende. Der Rückgang sei zudem maßgeblich auch auf Produktionsrückgänge in der energieintensiven Industrie zurückzuführen. Im Verkehr und im Gebäudesektor seien die Emissionen sogar weiter gestiegen.

Laut den Zahlen der Agora Energiewende lagen die Emissionen im vergangenen Jahr um 49 Prozent unter dem Stand des Referenzjahrs 1990. Der Emissionsrückgang 2024 war demnach aber doppelt so hoch gewesen. Die offizielle Bilanz für 2025 legt das Umweltbundesamt zu einem späteren Zeitpunkt vor. Bis 2030 müssen die deutschen Emissionen laut Klimaschutzgesetz um mindestens 65 Prozent unter dem Stand von 1990 liegen. Dies dürfte nur durch zusätzliche Anstrengungen erreichbar sein.

"Mit den 2025 erzielten Minderungen kann Deutschland zwar die im Klimaschutzgesetz festgelegte Jahresemissionsmenge von 662 Millionen Tonnen CO₂ einhalten", erklärte Agora-Energiewende-Direktorin Julia Bläsius. Um jedoch das Emissionsziel für 2030 einhalten zu können, müssten ab 2026 jährlich durchschnittlich 36 Millionen Tonnen CO₂ eingespart werden – vier Mal so viel wie 2025.

"Es gilt tatsächlich weitere Maßnahmen zu ergreifen und mit Blick auf 2030 Kurs zu halten", sagte ein Sprecher des Umweltministeriums mit Blick auf die Prognosen von Agora Energiewende. Er verwies dabei auf die Vorbereitungen für das neue Klimaschutzprogramm der Regierung, das bis Ende März vorliegen muss. "Derzeit läuft noch unter Hochdruck die Abstimmung der Vorschläge der einzelnen Ressorts", sagte der Ministeriumssprecher dazu weiter. Diese sollten "in Kürze" an den unabhängigen Expertenrat für Klimafragen zur Begutachtung weitergeleitet werden.

Im Gebäudebereich nahmen die CO2-Emissionen den Daten zufolge 2025 im Jahresvergleich um 3,2 Prozent zu, unter anderem wegen kalter Witterung im Winter. Im Verkehrsbereich stiegen die Emissionen um 1,4 Prozent. Für den Kauf zusätzlicher Emissionszertifikate müsste Deutschland daher für die beiden Bereiche gemäß den EU-Regeln nach jetzigem Stand bis 2030 bis zu 34 Milliarden Euro zahlen, hieß es.

"Wind- und Solarenergie bleiben auch 2025 das Rückgrat der Energiewende in Deutschland", erklärte Bläsius. Allerdings könne der Stromsektor die Versäumnisse in anderen Bereichen nicht dauerhaft ausgleichen". Immerhin gehe es beim "Absatz von strombetriebenen Technologien" wie E-Autos und Wärmepumpen "leicht bergauf".

Im Energiebereich wurde Solarstrom nach Windstrom zur zweitwichtigsten Energiequelle. Der Ertrag der Windkraftanlagen an Land litt allerdings unter einem 2025 relativ schwachen Windaufkommen. Wegen einer Rekordzahl neuer Genehmigungen sei in den kommenden Jahren jedoch ein deutlicher Zuwachs zu erwarten.

Umweltverbände warnten mit Blick auf die neuen Zahlen vor einem Verfehlen der Klimaziele für 2030. "Deutschland ist nicht auf Kurs beim Klimaschutz", erklärte Greenpeace-Sprecherin Lena Donat. WWF-Klimachefin Viviane Raddatz kritisierte ein drohendes "Roll-back bei Verbrenner-Aus und Heizungsgesetz" und drang auf mehr Tempo beim Hochlauf von Wärmepumpen, mehr E-Autos und einen besseren öffentlichen Nah- und Fernverkehr.

"Die Regierung versagt hier auf ganzer Linie, denn sie schafft Emissionsminderungen nur durch Rezession", sagte die Grünen-Klimaexpertin Lisa Badum der Nachrichtenagentur AFP. Den erneuten Anstieg der Emissionen bei Wärme und Verkehr nannte sie "ein echtes Armutszeugnis". Badum forderte von der Regierung ein Klimaschutzprogramm vorlegt, das diese Lücke zu einem Erreichen der Emissionsziele "endlich schließt".

I.Taylor--ThChM--ThChM