The China Mail - Klimagespräche in Bonn: Aufrufe zu mehr Ehrgeiz bei Emissionssenkung und Klimahilfen

USD -
AED 3.672987
AFN 64.505413
ALL 79.681969
AMD 363.314944
ANG 1.790365
AOA 917.999867
ARS 1514.224301
AUD 1.403706
AWG 1.8025
AZN 1.69611
BAM 1.703184
BBD 2.013646
BDT 122.674864
BGN 1.683441
BHD 0.37701
BIF 2995
BMD 1
BND 1.27508
BOB 9.817864
BRL 5.108797
BSD 0.999813
BTN 95.741151
BWP 13.568577
BYN 3.014404
BYR 19600
BZD 2.010772
CAD 1.40301
CDF 2309.999892
CHF 0.821399
CLF 0.024005
CLP 947.870031
CNY 6.695398
CNH 6.69284
COP 3203.86
CRC 447.264035
CUC 1
CUP 26.5
CVE 96.354668
CZK 21.210995
DJF 177.720035
DKK 6.519602
DOP 55.480032
DZD 133.826665
EGP 51.919974
ERN 15
ETB 163.266874
EUR 0.872098
FJD 2.237703
FKP 0.746662
GBP 0.747915
GEL 2.598711
GGP 0.746662
GHS 11.514967
GIP 0.746662
GMD 73.499164
GNF 8755.000583
GTQ 7.630277
GYD 209.132512
HKD 7.84585
HNL 26.838338
HRK 6.570701
HTG 130.669151
HUF 315.286007
IDR 17876
ILS 3.01405
IMP 0.746662
INR 95.79565
IQD 1309.739445
IRR 1374849.99978
ISK 120.510281
JEP 0.746662
JMD 157.569319
JOD 0.708978
JPY 157.482503
KES 129.500773
KGS 87.449497
KHR 4051.153211
KMF 430.000028
KPW 900.000318
KRW 1374.409894
KWD 0.30843
KYD 0.833134
KZT 448.570296
LAK 22396.2937
LBP 89529.353879
LKR 330.474084
LRD 172.957769
LSL 16.267765
LTL 2.95274
LVL 0.60489
LYD 6.368434
MAD 9.527745
MDL 17.560513
MGA 4363.785198
MKD 53.573917
MMK 2099.622693
MNT 3595.947098
MOP 8.079142
MRU 40.181308
MUR 47.660011
MVR 15.450175
MWK 1733.583555
MXN 17.224102
MYR 4.078017
MZN 63.910189
NAD 16.267765
NGN 1329.22987
NIO 36.79288
NOK 9.442503
NPR 153.18619
NZD 1.74909
OMR 0.384502
PAB 0.999726
PEN 3.37493
PGK 4.452592
PHP 62.748954
PKR 277.059879
PLN 3.789701
PYG 5950.431935
QAR 3.654295
RON 4.591022
RSD 102.300338
RUB 83.749319
RWF 1470.6766
SAR 3.755068
SBD 8.000512
SCR 13.878121
SDG 601.501353
SEK 9.838485
SGD 1.27635
SHP 0.747524
SLE 24.649683
SLL 20969.491881
SOS 571.358904
SRD 37.710504
STD 20697.981008
STN 21.335609
SVC 8.747562
SYP 13002.000254
SZL 16.265572
THB 33.250311
TJS 9.222905
TMT 3.51
TND 2.943779
TOP 2.40776
TRY 48.801798
TTD 6.793432
TWD 31.733299
TZS 2640.002957
UAH 44.758256
UGX 3929.235445
UYU 40.171729
UZS 11826.842692
VES 847.485098
VND 26022.5
VUV 117.918556
WST 2.750287
XAF 572.058947
XAG 0.015151
XAU 0.00023
XCD 2.70255
XCG 1.801858
XDR 0.707052
XOF 572.058947
XPF 103.856068
YER 236.550209
ZAR 16.251198
ZMK 9001.198309
ZMW 19.520776
ZWL 321.999592
SSP 5712.013969
MXV 1.952361
  • Goldpreis

    -35.0000

    4389.9

    -0.8%

  • TecDAX

    62.8700

    4011.52

    +1.57%

  • DAX

    270.9500

    25575.01

    +1.06%

  • Euro STOXX 50

    82.0000

    6318.2

    +1.3%

  • SDAX

    113.4200

    18219.97

    +0.62%

  • EUR/USD

    -0.0018

    1.1472

    -0.16%

  • MDAX

    157.9900

    31241.96

    +0.51%

Klimagespräche in Bonn: Aufrufe zu mehr Ehrgeiz bei Emissionssenkung und Klimahilfen

Klimagespräche in Bonn: Aufrufe zu mehr Ehrgeiz bei Emissionssenkung und Klimahilfen

Zum Auftakt internationaler Klimaverhandlungen in Bonn hat UN-Klimachef Simon Stiell zu größeren Anstrengungen bei der Senkung der Treibhausgasemissionen und mehr Engagement bei der Klimafinanzierung aufgerufen. Zur Eröffnung der zweiwöchigen Verhandlungen verwies Stiell am Montag auf die gesundheitlichen und wirtschaftlichen Risiken, die die fortschreitende Erderwärmung mit sich bringt. Auch Bundesumweltminister Carsten Schneider (SPD) mahnte trotz aller Schwierigkeiten zu einem Festhalten am UN-Klimaschutzprozess.

Textgröße:

Stiell warnte angesichts des globalen Klimawandels vor Hitzewellen, "die Tausende an einem einzigen Tag töten". Zudem verwies der Exekutivsekretär des UN-Klimasekretariats (UNFCCC) auf wirtschaftliche Risiken. "Ein Festhalten an Einfuhren fossiler Energieträger bedeutet den Import von Inflation und wirtschaftlicher Instabilität", sagte Stiell in seiner Eröffnungsrede. Insbesondere gebe es jetzt keine Zeit mehr, "Debatten noch einmal zu führen oder eingegangene Verpflichtungen wieder infrage zu stellen".

Bei den zweiwöchigen Verhandlungen ab Montag auf Fachebene am Sitz des UN-Klimasekretariats in Bonn geht es um die Senkung der Treibhausgasemissionen, die Anpassung an Klimafolgen und um die Mobilisierung von Mitteln für die internationale Klimafinanzierung. Dabei sollen auch private Gelder stärker einbezogen werden. Die Gespräche dienen der Vorbereitung der nächsten UN-Klimakonferenz im November in Antalya, die von der Türkei in Zusammenarbeit mit Australien ausgerichtet wird.

Bereits zuvor hatte Stiell "maximale Fortschritte" bei den Gesprächen eingefordert. Neben den Emissionssenkungen nannte er vor allem die Verhandlungen über zusätzliche Finanzmittel für Klimaschutz und -anpassung sowie die Bewältigung von klimabedingten Schäden.

Schneider betonte anlässlich der Bonner Verhandlungsrunde, der internationale Klimaschutzprozess sei "eine Voraussetzung dafür, die Erderwärmung zu begrenzen und die wirtschaftlichen und sicherheitspolitischen Risiken des Klimawandels einzudämmen". Die Vereinten Nationen blieben "der zentrale Ort, an dem diese globale Herausforderung gemeinsam angegangen wird", erklärte er in Berlin.

"Deutschland wird dazu auch künftig seinen Beitrag leisten – verlässlich, konstruktiv und mit dem klaren Ziel, die internationale Energiewende weiter voranzubringen", versicherte Schneider. "Wer heute in Klimaschutz investiert, investiert zugleich in wirtschaftliche Stärke, Sicherheit und Wohlstand", hob der Minister hervor und fügte hinzu: "Deutschland wird sich dafür einsetzen, dass die internationale Staatengemeinschaft ihr Tempo beim Ausbau erneuerbarer Energien, bei der Elektrifizierung und bei Energieeffizienz, beim Schutz natürlicher Kohlenstoffspeicher und der Anpassung an die Folgen des Klimawandels weiter erhöht."

Am klimapolitischen Kurs der Bundesregierung gibt es allerdings auch Kritik, besonders an der Energiepolitik von Wirtschaftsministerin Katherina Reiche (CDU). Deutsche Umweltverbände riefen die Staatengemeinschaft, aber auch die Bundesregierung zu einem entschlosseneren Handeln für mehr Klimaschutz auf. "Die Verhandlungen in Bonn müssen ein klares Signal für wirksamen Klimaschutz senden", hieß es von Germanwatch.

Die Verbände drangen vor allem auf einen zügigen Ausstieg aus der Nutzung fossiler Energien. Größere Anstrengungen statt drohender Rückschritte müsse es zudem bei der Unterstützung besonders betroffener Länder bei Klimaanpassung und einem Ausgleich für klimabedingte Schäden geben. "Die Abkehr von den Fossilen und die Bereitstellung von Geldern", müssten in Bonn die zentralen Prioritäten sein, verlangte der Umweltverband WWF.

Zu den UN-Verhandlungen werden bis zum 18. Juni mehrere tausend Delegierte von Regierungen sowie aus Wissenschaft, Wirtschaft und Zivilgesellschaft der UN-Mitgliedsstaaten in Bonn erwartet. Teilnehmen wollten auch die Umwelt- und Klimaschutzminister der Türkei und Australiens. Die Bundesregierung wird vor Ort durch Umwelt-Staatssekretär Jochen Flasbarth vertreten. Die US-Regierung ist nach dem von Präsident Donald Trump angeordneten Ausstieg aus dem Pariser Klimaabkommen nicht dabei.

P.Deng--ThChM