The China Mail - Hitzewelle hat weite Teile Westeuropas im Griff - Neue Temperaturrekorde in Frankreich

USD -
AED 3.672499
AFN 63.497801
ALL 82.78735
AMD 368.501999
ANG 1.790403
AOA 917.000026
ARS 1470.994295
AUD 1.450737
AWG 1.80125
AZN 1.699774
BAM 1.718856
BBD 2.018008
BDT 123.091796
BGN 1.69088
BHD 0.376992
BIF 2985
BMD 1
BND 1.297974
BOB 6.938524
BRL 5.1836
BSD 1.001973
BTN 94.864877
BWP 13.624819
BYN 2.814079
BYR 19600
BZD 2.015116
CAD 1.423285
CDF 2269.000116
CHF 0.81196
CLF 0.023222
CLP 913.970277
CNY 6.790497
CNH 6.81316
COP 3430.81
CRC 454.535468
CUC 1
CUP 26.5
CVE 97.374994
CZK 21.357955
DJF 177.720297
DKK 6.58811
DOP 58.549651
DZD 133.752003
EGP 49.637897
ERN 15
ETB 161.535521
EUR 0.88133
FJD 2.24775
FKP 0.758197
GBP 0.758355
GEL 2.645023
GGP 0.758197
GHS 11.224992
GIP 0.758197
GMD 72.48613
GNF 8775.000362
GTQ 7.644241
GYD 209.623413
HKD 7.83995
HNL 26.807458
HRK 6.639198
HTG 131.00145
HUF 313.327501
IDR 17971.5
ILS 2.987501
IMP 0.758197
INR 94.66405
IQD 1312.563167
IRR 1375050.000233
ISK 126.909928
JEP 0.758197
JMD 157.717811
JOD 0.709038
JPY 161.763501
KES 129.549725
KGS 87.449994
KHR 4010.000164
KMF 430.999638
KPW 900.00035
KRW 1546.87991
KWD 0.30931
KYD 0.834996
KZT 487.384102
LAK 22188.337654
LBP 89725.095575
LKR 335.228721
LRD 182.352683
LSL 16.522564
LTL 2.95274
LVL 0.60489
LYD 6.429642
MAD 9.377774
MDL 17.639408
MGA 4185.964758
MKD 54.30225
MMK 2099.539901
MNT 3580.066416
MOP 8.091488
MRU 39.79664
MUR 48.209863
MVR 15.459914
MWK 1737.391847
MXN 17.59575
MYR 4.136102
MZN 63.899143
NAD 16.522564
NGN 1370.849964
NIO 36.867777
NOK 9.840295
NPR 151.78296
NZD 1.771746
OMR 0.384493
PAB 1.001977
PEN 3.39166
PGK 4.394272
PHP 61.470967
PKR 278.668893
PLN 3.777101
PYG 6107.983882
QAR 3.652503
RON 4.623702
RSD 103.469007
RUB 74.824636
RWF 1469.343633
SAR 3.755291
SBD 8.065041
SCR 13.652298
SDG 600.499646
SEK 9.77081
SGD 1.298035
SHP 0.746601
SLE 24.750278
SLL 20969.503664
SOS 572.656446
SRD 37.483032
STD 20697.981008
STN 21.530796
SVC 8.767412
SYP 110.532098
SZL 16.517116
THB 33.4105
TJS 9.293141
TMT 3.51
TND 2.965857
TOP 2.40776
TRY 46.497606
TTD 6.803181
TWD 31.734502
TZS 2620.002986
UAH 44.976754
UGX 3667.442985
UYU 40.189832
UZS 12038.49365
VES 616.865275
VND 26334
VUV 118.798432
WST 2.761642
XAF 576.48558
XAG 0.016359
XAU 0.000246
XCD 2.70255
XCG 1.805774
XDR 0.716966
XOF 576.48558
XPF 104.811706
YER 238.650124
ZAR 16.619401
ZMK 9001.201672
ZMW 17.97425
ZWL 321.999592
  • DAX

    -229.9900

    24663.59

    -0.93%

  • Euro STOXX 50

    -10.8800

    6219.67

    -0.17%

  • TecDAX

    -27.6400

    3876.22

    -0.71%

  • SDAX

    -217.6400

    17939.36

    -1.21%

  • Goldpreis

    -69.9000

    4079.5

    -1.71%

  • MDAX

    -273.9600

    31855.14

    -0.86%

  • EUR/USD

    -0.0044

    1.1344

    -0.39%

Hitzewelle hat weite Teile Westeuropas im Griff - Neue Temperaturrekorde in Frankreich
Hitzewelle hat weite Teile Westeuropas im Griff - Neue Temperaturrekorde in Frankreich / Foto: © AFP

Hitzewelle hat weite Teile Westeuropas im Griff - Neue Temperaturrekorde in Frankreich

Eine Hitzewelle von großem Ausmaß hat Teile Westeuropas fest im Griff: In Deutschland, Frankreich, Spanien und Italien gab es am Dienstag Hitze-Warnungen und -Rekorde; in zahlreichen Regionen galt die höchste Warnstufe, die mit extremen und potenziell gesundheitsschädlichen Temperaturen verbunden ist. Frankreich meldete am Dienstag die heißeste Nacht sowie den heißesten Tag seit Beginn der Wetteraufzeichnungen. Für Belgien und Großbritannien wurden weitere Hitze-Rekorde vorhergesagt.

Textgröße:

Es ist bereits die zweite Hitzewelle in Westeuropa in nur knapp einem Monat. Der Deutsche Wetterdienst veröffentlichte am Dienstag Warnungen vor extremer Hitze für weite Teile Nordrhein-Westfalens sowie für Teile von Rheinland-Pfalz und Baden-Württemberg. Eine einfache Hitze-Warnung galt fast im gesamten Rest des Landes, nur nicht im Norden von Brandenburg, im Großteil von Mecklenburg-Vorpommern und dem Norden von Schleswig-Holstein. Das Wasser des Rheins und der Mosel erwärmte sich stellenweise auf mehr als 25 Grad, was das ökologische Gleichgewicht der Gewässer stört.

In Frankreich waren mehr als die Hälfte des Landes von der höchsten Hitzewarnstufe Rot betroffen, in zahlreichen weiteren Départements galt die zweithöchste Warnstufe. Damit waren etwa 90 Prozent der Bevölkerung betroffen. Wegen der extremen Hitze wurde das südfranzösische Atomkraftwerk Golfech heruntergefahren. Der Eiffelturm und das Louvre-Museum schlossen bereits am Nachmittag.

Premierminister Sébastien Lecornu verstärkte die Bereitschaft des medizinischen Personals. 1800 Schulen im ganzen Land waren wegen der Hitze am Dienstag geschlossen. Während der Hitzewelle wurden in Frankreich in den vergangenen Tagen mehrere Höchstwerte übertroffen worden: Am Dienstag wurde mit 29,8 Grad Landesdurchschnitt der Tages- und Nachttemperaturen an 30 Messstationen der höchste Wert seit Beginn der Aufzeichnungen 1947 registriert. Auch die Nacht zum Dienstag war mit 21,6 Grad Durchschnittstemperatur die wärmste in Frankreich seit Aufzeichnungsbeginn.

Die spanische Wetterbehörde Aemet rief am Dienstag die höchste Alarmstufe Rot für Gebiete rund um das südspanische Córdoba sowie im Norden des Landes für Bilbao und Teile der Region Kantabrien aus. Für weite Teile von Zentral- und Nordspanien galt die zweithöchste Alarmstufe Orange, für fast den gesamten Rest des Landes die Hitze-Warnstufe gelb.

Am Montag registrierten 101 der 828 Aemet-Wetterstationen im Land Temperaturen von mindestens 40 Grad. Bei etwa 30 Messstationen sanken die Temperaturen in der Nacht zum Dienstag nicht unter 25 Grad. An der Küste von Almeira in der südlichen Region Andalusien lagen die Temperaturen die dritte Nacht in Folge auch nach Sonnenuntergang bei über 30 Grad.

In Italien rief das Gesundheitsministerium für 15 Städte, darunter Rom und Mailand, die höchste Hitze-Alarmstufe aus. Ab Mittwoch gelte die Alarmstufe Rot zudem für eine 16. und ab Donnerstag für eine 17. Stadt. Zu den damit verbundenen Empfehlungen gehört es, sich in den heißesten Stunden des Tages drinnen aufzuhalten, viel zu trinken und besonders auf gefährdete Mitmenschen zu achten.

Wegen der übermäßigen Nutzung von Klimaanlagen kam es in Mailand und Turin zu Stromausfällen. In der Zeitung "Corriere della Sera" beschwerte sich ein Ärzteverband über schlecht oder gar nicht funktionierende Klimaanlagen in sieben staatlichen Kliniken in Rom.

Die Hitzewelle, die am Wochenende begonnen hatte, gefährdet insbesondere alte und chronisch kranke Menschen, führt aber auch zu mehr tödlichen Badeunfällen. Auch in Deutschland wird die Liste solcher Unglücke immer länger. In Nordrhein-Westfalen starb ein 14-Jähriger nach einem Badeunfall im Rhein-Herne-Kanal, wie die Polizei in Gelsenkirchen am Dienstag mitteilte. Ein gemeinsam mit ihm verunglückter 19-Jähriger schwebte demnach weiter in Lebensgefahr. In Frankreich kamen seit Donnerstag vergangener Woche 40 zumeist junge Menschen bei Badeunfällen ums Leben.

Wegen der Hitze-Belastung wurde in England an einigen Schulen der Unterricht verkürzt oder gestrichen. Für Mittwoch und Donnerstag rief die britische Wetterbehörde Met Office für Gebiete in Südengland die höchste Hitze-Warnstufe Rot aus, die im Vereinigten Königreich bislang nur ein Mal, und zwar im Juli 2022, ausgerufen worden war. Wegen der Hitze strichen mehrere Bahn-Unternehmen bis Donnerstag einen Teil ihrer Verbindungen.

In Belgien sagte das Meteorologie-Institut IRM eine Woche mit den höchsten Temperaturen seit Aufzeichnungsbeginn voraus.

Wissenschaftlern zufolge werden derartige Hitzewellen im Zuge des Klimawandels häufiger und heftiger. "Das Klima-Chaos beschleunigt sich vor unseren Augen", warnte UN-Generalsekretär António Guterres bei der Londoner Klima-Aktionswoche. Die internationale Gemeinschaft müsse daher viel entschlossener gegen die Erderwärmung vorgehen und die Nutzung klimaschädlicher fossiler Energieträger drastisch zurückfahren.

B.Clarke--ThChM