The China Mail - Anteil erneuerbarer Energien in der EU soll bis 2030 verdoppelt werden

USD -
AED 3.672497
AFN 64.99979
ALL 80.742224
AMD 360.119907
ANG 1.789785
AOA 918.000449
ARS 1547.512201
AUD 1.427114
AWG 1.8
AZN 1.695151
BAM 1.737338
BBD 2.013458
BDT 124.459802
BGN 1.747831
BHD 0.37735
BIF 3010
BMD 1
BND 1.277909
BOB 12.120755
BRL 5.460101
BSD 0.999711
BTN 94.558763
BWP 13.724402
BYN 2.982914
BYR 19600
BZD 2.010562
CAD 1.39706
CDF 2315.000267
CHF 0.816503
CLF 0.02453
CLP 965.430226
CNY 6.67355
CNH 6.67376
COP 3229.36
CRC 454.091218
CUC 1
CUP 23.992112
CVE 98.896657
CZK 21.61525
DJF 177.720122
DKK 6.65239
DOP 60.604398
DZD 135.956026
EGP 54.717302
ERN 15
ETB 164.071845
EUR 0.88999
FJD 2.244198
FKP 0.745268
GBP 0.741965
GEL 2.600226
GGP 0.745268
GHS 11.631305
GIP 0.745268
GMD 74.000096
GNF 8855.000058
GTQ 7.639521
GYD 209.448686
HKD 7.84505
HNL 26.868429
HRK 6.76901
HTG 130.971046
HUF 322.693501
IDR 18110.4
ILS 3.153899
IMP 0.745268
INR 94.51575
IQD 1515.529716
IRR 1883408.502243
ISK 121.579569
JEP 0.745268
JMD 158.455068
JOD 0.709015
JPY 158.401996
KES 129.920112
KGS 87.450166
KHR 4064.827605
KMF 440.999835
KPW 899.999961
KRW 1341.484997
KWD 0.310805
KYD 0.833041
KZT 451.807175
LAK 22506.673299
LBP 89519.744527
LKR 332.641939
LRD 169.939285
LSL 16.455617
LTL 2.952739
LVL 0.60489
LYD 6.409977
MAD 9.765444
MDL 17.929301
MGA 4515.192027
MKD 54.78946
MMK 2099.52083
MNT 3598.087189
MOP 8.077598
MRU 40.663904
MUR 47.090014
MVR 15.455015
MWK 1733.399066
MXN 18.60899
MYR 4.071298
MZN 63.910474
NAD 16.455325
NGN 1346.42026
NIO 36.784529
NOK 9.29659
NPR 151.29402
NZD 1.778304
OMR 0.384501
PAB 0.999773
PEN 3.450426
PGK 4.485918
PHP 63.345497
PKR 276.534117
PLN 3.904405
PYG 6061.763543
QAR 3.644609
RON 4.754098
RSD 104.67979
RUB 81.801499
RWF 1471.012787
SAR 3.756339
SBD 8.051718
SCR 13.701544
SDG 601.500853
SEK 9.731575
SGD 1.27865
SHP 0.745545
SLE 22.909978
SLL 20969.504398
SOS 571.349894
SRD 37.563974
STD 20697.981008
STN 21.763752
SVC 8.747096
SYP 13001.999685
SZL 16.44674
THB 33.593497
TJS 9.221818
TMT 3.51
TND 2.979449
TOP 2.40776
TRY 50.043203
TTD 6.776725
TWD 32.836099
TZS 2649.998018
UAH 45.52523
UGX 4104.021853
UYU 40.19489
UZS 11886.139647
VES 890.0366
VND 25704.5
VUV 119.472328
WST 2.779309
XAF 583.794901
XAG 0.019139
XAU 0.000246069955
XCD 2.70255
XCG 1.801579
XDR 0.707052
XOF 583.794901
XPF 105.938734
YER 236.175008
ZAR 16.39546
ZMK 9001.202271
ZMW 20.274394
ZWL 321.999592
SSP 5745.96484
MXV 2.094656
  • DAX

    -34.1800

    25374.42

    -0.13%

  • SDAX

    124.0200

    18248.52

    +0.68%

  • Euro STOXX 50

    -1.5400

    6301.28

    -0.02%

  • TecDAX

    -6.3300

    3969.15

    -0.16%

  • Goldpreis

    3.7000

    4172.1

    +0.09%

  • MDAX

    -135.7100

    30895.59

    -0.44%

  • EUR/USD

    -0.0007

    1.1366

    -0.06%

Anteil erneuerbarer Energien in der EU soll bis 2030 verdoppelt werden
Anteil erneuerbarer Energien in der EU soll bis 2030 verdoppelt werden / Foto: © POOL/AFP

Anteil erneuerbarer Energien in der EU soll bis 2030 verdoppelt werden

Die EU hat ihre Ziele zum Ausbau der erneuerbaren Energien deutlich angehoben: Bis 2030 soll der Anteil grüner Energie am Verbrauch auf mindestens 42,5 Prozent steigen und sich somit nahezu verdoppeln. Das sieht eine in der Nacht zum Donnerstag erzielte Einigung für eine Reform der Erneuerbare-Energien-Richtlinie des EU-Parlaments und der Mitgliedstaaten vor. Bundeswirtschaftsminister Robert Habeck (Grüne) begrüßte dies als "riesigen Erfolg".

Textgröße:

In der EU galt bislang die Vorgabe, den Anteil der Erneuerbaren bis 2030 auf 32 Prozent zu bringen. Derzeit liegt er bei rund 22 Prozent. Das neue Ziel von 42,5 Prozent soll demnach durch Maßnahmen aller 27 Mitgliedstaaten erreicht werden. Gemeinschaftliche Schritte sowie freiwillige weitergehende Beiträge einzelner Länder sollen zudem eine weitere Steigerung um 2,5 Prozentpunkte bringen, sodass der Anteil 2030 nach Möglichkeit bei 45 Prozent liegt.

Neu ist zudem, dass die EU-Richtlinie künftig auch verbindliche Ziele für einzelne Sektoren, nämlich Verkehr, Industrie und Gebäude vorsieht. So soll etwa der Anteil der erneuerbaren Energien beim Heizen jährlich um 1,1 Prozentpunkte steigen. Im Verkehrsbereich wird das bisherige Ziel von 14 Prozent auf 29 Prozent angehoben. "Mit den Teilzielen soll die Integration erneuerbarer Energien in Sektoren beschleunigt werden, in denen die Einführung langsamer erfolgt ist", erklärte der Rat der Mitgliedstaaten.

Die Industrie soll demnach den Anteil der erneuerbaren Energien an ihrem Gesamtenergieverbrauch jedes Jahr um 1,6 Prozentpunkte steigern. Außerdem gilt ein neues verbindliches Ziel für den Strom zur Herstellung von Wasserstoff für Industrieanlagen: Der neue Brennstoff soll bis 2030 zu 42 Prozent aus erneuerbaren Energiequellen stammen, bis 2035 zu 60 Prozent.

"In ganz Europa steigt nun das Tempo bei der Energiewende, auch um schneller unabhängig von fossilen Importen zu werden", erklärte Wirtschaftsminister Habeck dazu. Wichtig sei auch, dass die bisher lediglich in einer Notfallverordnung vor dem Hintergrund des russischen Angriffs auf die Ukraine festgelegten beschleunigten Genehmigungsverfahren für erneuerbare Energien und Netze mit der neuen Richtlinie "zukunftsfest gemacht und dauerhaft fortgeschrieben" würden.

Nach Angaben des französischen EU-Abgeordneten Pascal Canfin kommt der Atomenergie in der neuen Richtlinie eine Sonderrolle als "weder grüne noch fossile" Energiequelle zu. Die Frage der Nutzung der Kernkraft ist in der EU umstritten. Insbesondere Frankreich hatte in den Verhandlungen darauf gedrungen, mit Atomstrom hergestellten Wasserstoff auf die Klimaziele anrechnen zu können.

Nach Angaben des Bundeswirtschaftsministeriums wurde dies verhindert: Die Richtlinie "rechnet ausschließlich erneuerbare Energien auf die Ziele an". Die von Canfin beschriebene Sonderrolle besteht demnach darin, dass die EU-Länder unter bestimmten Voraussetzungen einen Abschlag auf das Wasserstoff-Unterziel in der Industrie erhalten, wenn sie viel Wasserstoff mit Atomstrom produzieren - denn dabei wird immerhin kein CO2 ausgestoßen.

Es werde klar zwischen wirklichen "erneuerbaren Energien" und "Low Carbon"-Energie inklusive der Atomkraft unterschieden, erklärte dazu die Staatssekretärin im Bundeswirtschaftsministerium, Franziska Brantner (Grüne). "Es ist eine gute europäische Lösung und es ist auch zwischen Deutschland und Frankreich ein guter Kompromiss gelungen."

Kritik von Umweltschützern und auch von Parteikollegen von Habeck und Brantner kam hingegen an der in der Einigung vorgesehenen Regelung für Holz als Brennmaterial. "Die energetische großtechnische Nutzung von Holz in Kraftwerken wird auf EU-Ebene leider weiterhin pauschal als klimaneutral gewertet", erklärte der Grünen-EU-Abgeordnete Martin Häusling. In den Verhandlungen war dies insbesondere den nordischen Ländern ein wichtiges Anliegen gewesen.

Die Einigung von Parlament und Mitgliedstaaten muss nun noch von beiden Seiten formal gebilligt werden. Das Gesetzesvorhaben ist Teil des Klimapakets, mit dem die EU bis 2030 ihren CO2-Ausstoß um 55 Prozent verringern will. Europa soll auf diesem Weg auch unabhängiger von russischen Gasimporten werden.

I.Ko--ThChM